caramalz

andi's lustige abenteuer

Archiv: April 2008

Vierteljahr Bloggeritis

Jetzt mach ich dies Kasperletheater (das war’n Zitat) hier genau drei Monate. Letztes Jahr im späten Herbst hab ich mir bei Padberg-IT einen Linux V-Server gemietet. Einerseits um mich an den grauenhaft langen und schmuddeligen Winterabenden mangels TV hier zuhause nicht völlig dem sinnfreien Rumsurfen im Web hinzugeben, sondern diesem abendlichen Treiben dadurch wenigstens eine Richtung zu geben. Zum Beispiel paar Fotogalerien hochladen schwebte mir so im Kopf rum. Andererseits fand ich das nützlich, um mich privat mal mit bisle was Modernem weiterzubilden, weil mir die jungen Kollegen im Gschäft mit ihren Kenntnissen sonst völlig davonlaufen. (Tun die sowieso …)  Den Spieltrieb an ner Playstation oder was Ähnlichem ausleben, das ist mir nun echt zu blöd. Das ganze bei nem Provider vorgekaut mieten? Nee, ich beweg mich völlig angstfrei auf ner Linux-Maschine, womit die Richtung klar war.

Also ein klein wenig Html war ja noch im Hinterkopf verfügbar. Sogar nen Apache-Webserver auf nem Unix-Server mit Sun-Solaris hatte ich schon vor 10 Jahren im Gschäft mal gebastelt, und damit meiner Kundschaft Software-Doku’s verfügbar gemacht. So, ich kenn mich ja aus, kann ja nich so ganz schwer sein. Hab ich gedacht. Meine schlappe Html-Startseite sieht immer noch gleich furchtbar aus. Paar Content-Management Systeme wie Typo3 oder Joomla mußten versuchsweise an den Start. Alles Murkserei.

WordPress hat mich dagegen überrascht, wie einfach und schnell man was erreicht. So ist mein vorgesehenes Ziel, ne anständige Startseite zu bauen, etwas aus der Schußrichtung geraten, aber ich hab grad deshalb dazugewonnen. Der Inhalt ist mir momentan wichtiger geworden als das Werkzeug dazu. Diese Bloggerei macht langsam Laune. Warum, steht hier, und dort steht auch, daß sowas nicht jedem gefällt. Was mir sowas von wurscht ist. Über Meinungen freu ich mich trotzdem, comments allowed :-)

Feierabendrunde Nr. 12

Jungfernfahrt :-)

Die Titanic is ja leider abgesoffen vor knapp 100 Jahren. Das soll mit mit meinem frisch aufgepäppeltem Renner nicht passieren, hab ich mir vorgenommen. Vor Monaten schon. Zwar bin ich aufm Fahrrad nicht der Gefahr einer Kollision mit nem Eisberg ausgesetzt, aber die Gefälle-Strecken auf dem Heuberg wären durchaus geeignet, einen mit nem schnellen Rad runterfahrenderweise bei versagenden Bremsen 50 Meter weiter in die Tiefe zu befördern. Harte Landung garantiert.

Aber ich hab ja beim Zusammenbau meines Renners aus lauter Düse vorm Runterfallen Sorgfalt alles paarmal gecheckt. Heute nachmittag also Premiere. Menno, ich bin echt so zappelig, daß ich erstmal ein Weizenbier reinzischen muß. Den gelben Deckel auf den Kopf, Luft in die Reifen, bis sie so hart sind wie die Felgen da drunter, bisle mehr Werkzeug im Koffer als sonst üblich und los. Sattelhöhe noch korrigieren, Rest passt wie angegossen. Kurs Nord bei leichtem Rückenwind, auf nach Böttingen, Einstieg in meine kleine Heuberg-Runde. Dürbheimer Steige? Kein Problem, das Ding saugt sich geradezu da hoch. Oben kurz Pause, ich trau wie üblich meiner eigenen Akribie nicht und prüf sämtliche Schrauben inclusive der vernieteten Kette. Alles ok, puh… Über die Ebene hinter Böttingen muß man ständig schalten, klappt einwandfrei. Kein Klackk Klackk, nur noch tick tick und drin sind die Gänge. Die Begeisterung schleicht sich erst nur langsam von hinten ran. Wehinger Steige runter, erste Mutprobe. Durchgefallen, ich brems mich vorsichtig durch die Spitzkehren. Ab Wehingen gibts kein Halten mehr. Das Dingens fliegt mit mir durchs Bäratal, wie im Kino saust die Landschaft beiderseits vorbei. Natürlich muß ich den Abstecher zum Knopfmacherfels hoch mitnehmen. Runter nach Fridingen, Radweg nach Tuttlingen, Umweg fahren heute verkneif ich mir. Die Heuberg-Runde hab ich schon lange nicht mehr  so leichtfüßig wie heute abgespult. So macht das Spaß. [72km].

Also ich hab ja keine Wunder erwartet. Aber daß dieser Fahr-Apparat so einen Föhn im Kopf auslöst war doch überraschend. Aber immerhin war ich ja schon richtig fleißig in diesen drei Monaten :-)

Feierabendrunde Nr. 13

Mehr recht als schlecht :-)

Bei unserem derzeitigen Sauwetter schickt man üblicherweise keinen Hund vor die Tür – sagt man so leichtsinnig. Nach zwei Tagen Pause möcht ich aber endlich wieder raus ne Runde fahren, und sieh mal an: am Mittag werden die hellblauen Löcher in den schwarzen Wolken etwas größer. Feierabends schnell das kleine Blaue Rad raus, die Heubergrunde kommt mir grad recht, da muß ich nicht viel denken. Aller Anfang ist schwer, wie dieser auch heute abend. Aber nach ner halbe Stunde, sprich ab Böttingen, ist der Motor auf Drehzahl, und vor allem, der zähe Büroschleim im Kopf fängt an, sich aufzulösen. Wie üblich, bin ich zu dünn angezogen, das heißt warmfahren, was auch heut mal wieder mit jedem Kilometer zunehmend Laune macht. Ab Bäratal wird natürlich der Umweg übern Knopfmacherfels gemacht, und von hier an gehts nur noch bergab und ab Fridingen fast eben weiter.

Die Donau sieht jeden Tag anders aus, charaktervoller Fluß, heute hat sie reichlich Wasser und ist richtig schnell unterwegs. Die Kleinigkeiten sind es, die eine Tour interessant machen, auch wenn die Strecke oft dieselbe ist. Die zunehmend dunkle Wolkendecke heut abend sieht zwar bedrohlich aus, aber außer einem grimmigen Gesicht hat sie nix ausgerichtet.

Der Rest ist schnell erledigt, über Tuttlingen heim, und schon wieder eine super Runde in der Sammlung, die nach Wettervorhersage kaum zu erwarten war. [71 km]. Der Frischluftspeicher ist wieder voll :-)

Mein neues Schätzchen

Ich hab sie :-)

Nachdem mir neulich auf einer sonnigen Radtour meine Aldi Kamera endgültig den Dienst quittiert hat, hab ich sofort beschlossen, mich nicht länger damit rum zu ärgern.. Sofort Gegoogelt, ge-testberichtet und ge-amazont und dann war mein Beschluß gefasst. Dieses Ding , eine Canon Ixus 950 IS, kommt her…

Meine ersten Erfahrungen, lies: Fotos, hab ich jetzt damit gemacht. Bisher kann ich nur sagen: Wirklich supi. Bin begeistert [Ok, neue Besen kehren meistens gut …] Nicht alle Tester schreiben Gutes, aber man kann sich auch durch zuviele Berichte verunsichern lassen.

An der Aldi Traveler haben mich zwei Dinge besonders genervt:

– miserable Akku-Laufzeit

– Nahaufnahmen komplett unscharf.

Deshalb hab ich jetzt ne Minikamera mit Sucher, dieses dumme Display auf der Rückseite kann man komplett abschalten. Damit wird der Akku nicht in Rekordzeit leergesaugt, sogar wenn der [abschaltbare] Blitz sich ständig auflädt. Nahaufnahme muß übers Menue aktiviert werden, aber dann gibts wirklich nahe Aufnahmen, paar Zentimeter sind kein Problem.

Und das Ganze hat nur 8 MPixel, ist eh schon reichlich für das kleine Ding. Es gibt sogar schon einen Nachfolger mit 12MP gibt. Bei diesen Mini’s ist das kompletter Unsinn, der Bildsensor ist kleiner als ein Fingernagel, höhere Pixelzahlen bringen da nur mehr Bildrauschen.

Der Winzling ist kleiner als ne Ziggischachtel. Schon das in-die-Handnehmen macht Spaß :-) Freu mich schon auf die nächsten Touren mit Foto-Dokumentation.

Unerwartetes Samstags-Schmankerl

Nachdem der übliche Samstagskram in Form von Saugstauben etc. erledigt ist, der Regen draußen aber noch keinerlei Anstalten zum Aufhören macht, finde ich mich in meiner Fitness Bude wieder und schminke mir die erträumte Radrunde schonmal langsam ab. Unterwegs nass werden und heimfahren macht nix, aber im Seich losfahren, nee. Macht keinen Spaß.

Am späten Nachmittag zeigt sich dann doch eine Gelegenheit, zwischen den Schauern wenigstens kurz mal das Bike rauszuholen. Ich hab gleich ein Alibi, muß schließlich in Tuttlingen was besorgen :-) die Strassen sind tatsächlich fast trocken, schnell weiter nach Mühlheim, das Lippachtal winkt. Daß es grad jetzt wieder regnen muß, ist mir sowas von egal; der Lipbach gurgelt fröhlich vor sich hin, bei diesem Wetter ist eh niemand unterwegs, und so schraubt das Blaue Radl mich bei bester Laune die Serpentinen nach Mahlstetten hoch, wobei ich den Tiefblick in der letzten Kehre wie jedesmal beeindruckend find. Ab hier bin ich praktisch schon wieder aufm Heimweg, noch kurz an Aggenhausener Skihang vorbei, und danach ungebremst runter nach Dürbheim. Klasse, hab ich wieder mal dem unlustigen Wetter eine feine Frischluftrunde abgeluchst :-) [40 km].

Fotoseite

Abseits von meinen kleinen Bilderserien unterwegs
gibts ein paar Fotos, die mir besonders gefallen.

Anregungen sind willkommen :-)

Andi

Segeltörn am Sonntag

Wetter? Könnt alles viel schlimmer sein …

Bei diesem Sauwetter aufs Rad? Nö, eigenlich nicht. Aber mit dem morgendlichen Besuch in der Fitness-Bude läßt sich kein Sonntag füllen, und nach zwei Stunden am PC reicht mir die Rumhockerei engültig. Zu finster sind die Aussichten auf eine neue Woche Bürohockerei.

Heute wär ein Surfbrett die richtige Ausstattung für draußen, aber in Ermangelung eines solchen (Neopren-Anzug hab ich auch nicht) nehm ich um drei am Nachmittag das Blaue Rad zur Hand und sag der Faulenzerei den Kampf an.

Bei wunderbarem kaltem Westwind surf ich erstmal nach Bad Dürrheim, um auf der Terasse im Waldcafe den gemütlichen Teil des Nachmittags mit Kaffee und Schwarzwälder Torte einzuläuten. Ist aber doch echt kalt, muß ich bemerken, schnell weiter. Ich fahr weiter über Donaueschingen und Fürstenberg nach Blumberg, wobei es ab jetzt gilt, bei kräftigem Seitenwind zwischen einigen Schneeschauern hindurch zu kreuzen, was mir auch trefflich gelingt. Bis hier wars steifes Pflichtprogramm, und nun kommt endlich die Kür: die nächsten 25km läßt es sich herrlich mit Raumwind bei gelegentlichem leichtem Regen bis Möhringen segeln. Das blaue Radl überrascht mich wieder einmal mehr, die Kilometer fliegen unter den Rädern weg wie nix. Kurz vor Möhringen nehmen wir den Bahndamm, weil der Donauradweg unter Wasser steht; baden wollte ich heute leider nicht. Mit einem Schlenker durchs Krähenbachtal lassen sich auch die letzten paar km Rückweg gegenwindtechnisch entschärfen, und kurz drauf hab ich wieder eine klasse Sonntagstour in der Tasche. [102 km]

Bewertung: Wetter sehr durchwachsen. Anfangs Sonne, echt kalter Wind, Schnee. Motivation saugut, Kondition ebenfalls.

Bilder: Nee, kein Fotowetter heute, und die Pausen wären nur zum sich einen Abfrieren geeignet gewesen. Aber dies hier konnt ich mir nicht verkneifen :-)

Feierabendrunde Nr. 14

Kleine Kühlhaustour im Windkanal.
Mein edles Blaues Bike benötigt Ersatzteile. Dringend. Kette, Ritzelpaket und sogar Kettenblätter sind fast restlos runtergefahren. Schon morgens telefonier ich mit meinem local Dealer, er hat fast alles vorrätig, und schon hab ich ein Alibi für meine abendliche Runde. Supi, endlich gehts wieder los. Die Angelegenheit im Radladen ist schnell erledigt, allerdings seh ich noch keinen Anlass, bei dem schönen Wetter gleich heimzufahren. So entscheide ich mich für eine kleine Heubergrunde, wohl wissend, daß der nächtliche Schneefall zwar hier in der Stadt kaum noch Spuren hinterlassen hat, aber auf dem Heuberg ists halt immer einen Kittel kälter. Egal, das Wetter muß ich ausnutzen, und morgen im Büro gna gna …

In Mühlheim wähl ich die Steige nach Kolbingen hoch, geht einwandfrei, hatte ich doch deutlich weniger Kondition erwartet nach der gestrigen Segeltour. Oben dann die Überraschung: hier isses mindestens zwei Kittel kälter als unten. Bei sonnigem Himmel mit schönen Wolken bläst ein scharfer kalter Wind, der imstande wäre, mir die Radhosen auszuziehen. Die Landschaft ist teils schneebedeckt, optisch ein Leckerbissen, aber der Spaß an der Kurbelei gegen den Wind hält sich deutlich in Grenzen. So müh ich mich ab über Renquishausen, Königsheim, Wladosibirsk, nach Böttingen. Hier oben Alpensicht, klasse. Die Kälte nervt echt heute, aber so wollt ichs ja haben … Meine gute Laune indes läßt sich nicht unterkriegen. Runter nach Dürbheim kann ich nochmal ausgiebig das Gefrierhausgefühl genießen, aber dann nix wie heim, heiß duschen. Und schon ist die Kälte vergessen, aber der Eindruck einer außergewöhnlichen Feierabendrunde bleibt :-) [50 km].

Mal ganz nebenbei. Mittlerweile bin ich aufm Rad ja schon was gewöhnt, aber langsam tät ich gern mal wieder im Warmen fahren. Heute, das war echt zu fett, was da an Frühlingskälte geboten war.

Times they are a’changing

Rubrik: Persönliches am 07.04.2008

Nun bin ich ja ein Fan von dieser echt angestaubten Bob Dylan Music. In den letzten Jahren hab ich mir’s zwar abgewöhnt, diesen alten Schmarrn wieder und wieder zu hören, aber die paar Zeilen Text sind fester als erwartet im Kopf hängengeblieben. Immer wieder geht mir dieser alberne Song durch den Kopf: Die Zeiten ändern sich, und sie ändern sich wieder. Nix bleibt beim Alten. Und das ist gut so. Daß mer net emmr älles duet weils halt scho emmr so war, sondern daß Platz für neues dort entsteht, wo altes über Bord geworfen wird. Schon immer etwas langsamer als andere, kapier sogar ich mittlerweile, daß es nur so funktioniert. Weg mit der Guten Alten Zeit. Diese gibt es nicht, außer in den Köpfen der unveränderbaren Dickschädel. Da darf sie gerne bleiben, wenn sie nur mich mit ihrem fauligen Brackwasser im Kopf in Ruhe lassen. Damit dieses Lebensgefühl sich nicht nur auf den kleinkarierten und lange gepflegten Musikgeschmack, sondern sich auch in andere Lebensbereiche früchtebringend auswirkt, bedarf es kontinuierlicher und nicht immer bequemer Arbeit an sich selbst. Weil mensch als Jäger und Sammler fast immer nur das pflegt und hegt, was er statisch besitzt.

Was liegt, das verstaubt und rostet. Darüber wird viel zu leicht vergessen, wie gut sich Veränderungen anfühlen, läßt man sich erst auf sie ein. Vergangenes wird dadurch keinesfalls schlechter oder im Wert gemindert, aber es wandert eine Schublade weiter nach unten und macht so dem Neuen Platz, das sicher nicht schlechter sein kann als das Alte.

Ich hab gut philosophieren, sollte mich doch nur noch etwas mehr nach meinen Erkenntnissen richten.

Feierabendrunde Nr. 15

Die nasse Heubergrunde

Morgens gar nicht mal so schlecht draußen, erhoff ich mir für heut abend nach dem gestrigen entsetzlichen Ruhetag wenigstens eine kleine Frischluftrunde; indes löst sich diese Hoffnung angesichts des am frühen Nachmittag einsetzenden Regens schon bald in Luft auf.

Es ist allerdings mit 11° doch gefühlt warm und daher heißt meine Devise: Nix wie raus, bevor der Abend wieder mit scheinbarem Ausruhen und daraus resultierender Rumgammelei zwischen PC und Kühlschrank an mir vorbei zieht.

Das Blaue Rad raus, und in einer Regenpause übermütig in die Heubergrunde gestartet, klappt ja alles, denk ich. Klar, daß es schon kurz hinter Böttingen wieder regnet, aber nun bin ich schon unterwegs und lass mich nicht mehr aufhalten. Einzig der heut abend stattfindende Berufsverkehr wäre imstande, die gute Laune aus dem Kopf zu treiben, und daß ausgerechnet bei dem Sauwetter den Bauern einfällt, Gülle in der Gegend zu versprühen, passt mir schon garnicht, gibt ne Riesensauerei auch auf den Strassen. Diese beiden Ungemütlichkeitskomponenten addieren sich, sodaß ich ruckzuck vom vorbeibrausenden Fahrzeugen herrlich eingesaut bin.

Schnell das Bäratal runter, endlich wenigstens etwas ruhiger hier, netter Umweg übern Knopfmacherfels, und runter nach Fridingen. Weiter auf dem Donau-Radweg, hier herrscht endlich idyllische Ruhe, wurd höchste Zeit nach der Gurkerei in Dreck und Lärm. Über Tuttlingen weiter bin ich nach gut zweieinhalb Stunden wieder zuhaus und freu mich über dies gelungene Event. Immerhin hats ja fast die halbe Zeit nicht geregnet :-) [71 km]

Feierabendrunde Nr. 16

Schwimmbadrunde :-)

Der sauwetterbedingte Besuch im Fitness-Center passt mir heute absolut nicht in den Kram, aber er wird durchgezogen, gibt ja zum Trost abschließend noch lecker Kaffee mit Steffi.

Mittlerweile ists ja abends bis acht noch hell, um sechs Uhr schwing ich mich etwas dichter eingepackt als sonst aufs Blaue Rad und lass mich vorbei am Konzenberg, über Talheim nach Öfingen hochfahren. Dort hört der leichte Nieselregen leider schon auf und macht einem vollen Flutwassereinsatz von oben Platz. Ich wollt es ja so haben, dann mal los. Richtig Spass machts, wenn bei dem Regen die Ist-mir-egal-Grenze überschritten ist, die Laune ist prima, der Körper ist eine gut geölte Maschine, die dumpfe Bürolaune wird gradweg rausgespült. Zeit zum Nachdenken und Philosophieren, der Asphalt scheint unter den Rädern wegzufliegen, das Jesus-läuft-über-den-See Gefühl stellt sich ein, die Endorphine fließen ungehemmt durch den Kopf. Unglaublich dieser Glückszustand. Immendingen, Möhringen, den Umweg am Konzenberg vorbei laß ich mir nicht nehmen.

Nach knapp zwei Stunden wieder zuhaus, erfolgreiche Runde, und immerhin, es hat fast eine Viertelstunde nicht geregnet :-) [54 km]

Wenigstens lass ich mich aufm Rad aber auch von garnichts kleinkriegen.

Feierabendrunde Nr. 17

Kleine Kaffee-Ausfahrt

Feierabends zeigt das Thermometer nette 14°, die Straßen sind trocken und der Himmel rabenschwarz. Daß das aufm Rad nicht trocken ausgehen wird, ist ja sowieso klar. Aber der Kopf will ja sowas nicht wahrhaben, also schnell in leichtem Frühlingsdress raus aufs Blaue Bike und auf den Heuberg hoch. Schon kurz vor Mahlstetten änder ich bei leichtem Nieselregen die beabsichtigte Richtung und genieß die richtig schnelle Abfahrt durchs schöne Lippachtal mit Rückenwind bis Mühlheim. Dort gießt es richtig und ich geh erstmal ins nächste Stehcafe, gemütlich Kaffee schlürfen und die Lage checken. Ergebnis: gleiche Strecke zurück. Das Tal hochwärts stellt sich auch langsam der Fahrspaß ein, wieder einmal bewunder ich die endlosen Windungen des Lippachs, und oben die Serpentinen hochzukurbeln macht nochmal echt Laune. Oben angekommen gibt der Westwind zwar alles, um mich vom heimfahren abzuhalten, aber vergeblich. Bei reichlich windbedingter Schräglage erreich ich den Dürbheimer Steinbruch, und damit ist mein Job getan für heute, runter saust das Radl ohne mein Zutun fast bis heim. Zuhaus nur noch 5°, schade. Soo wenig?

Reichlich nasse Angelegenheit wieder mal heute, diese Woche mutier ich zum Amphibium. In der Dusche kontrollier ich vorsichtig meine Zehen, naja, noch wachsen mir keine Schwimmhäute zwischendrin, wieder mal Glück gehabt :-) [41 km]

Beuron

Nette Samstagsrunde Donau und Heuberg

Samstag früh, sieht garnicht schlecht aus draußen, nur leider geistert mir nach einer übel durch schlafenen wachten Nacht zuviel unverarbeitetes Zeug im Kopf rum, müde dazu, sodaß nach dem üblichen Aufräumen und diversen nicht geplanten Unbequemlichkeiten zuhaus nur noch Siesta machen in Frage kommt. So soll mein Samstag aber nicht enden; um drei am Nachmittag sitz ich auf dem Blauen Bike und fahr über Tuttlingen an der Donau entlang nach Fridingen, dort bergauf und mach schon am Knopfmacherfels die erste Pause.

Einige Motorradfahrer sind ebenfalls da, ein Paar fällt mir auf, Er hat die volle Rennmontur an, Sie ist klein, hübsch und trägt dünne Jeans. Aufsteigen, wegbrausen, ich krieg Angst beim Zuschauen. Also so ne zierliche Freundin wär mir echt zu schade, bei einem Umfaller mit dem Ofen bliebe wohl nix übrig von ihr.

Schnell und kurvig runter nach Beuron, die Donau hat viel Wasser, Felsen in schönster Beleuchtung heute, das Donautal zeigt sich in optisch in bester Form. In Hausen i.T. bieg ich links ab, herrliche Kurbelei mit Blick auf Ruine Hausen und die Dachsteinkante nach Schwenningen hoch, endlich Kaffeetrinken auf der Terasse. Übers Irndorfer Hardt weiter nach Nusplingen, die Fahrerei heute klappt unglaublich, es geht fast ohne Anstrengung, wenn sich mal der Flow eingestellt hat. Das Bäratal entlang bis Wehingen, und jetzt kann ich mein Bonbon des Tages genießen, es geht nämlich die Wehinger Steige rauf. Klappt super, hab ich mir ja extra für zum Schluß aufgehoben :-) Der Rest ist fast Routine, hinter Böttingen kann ich mir nen kleinen Umweg zur Aggenhausener Kapelle nicht verkneifen. Noch einige Serpentinen, dann bin ich über Dürbheim wieder zuhaus. Diesmal sogar trocken, obwohl sich einige Wolken schon wieder finster zum Abschauern zusammengerauft hatten. Bewertung: klasse Samstagsrunde mit drei Bonuspunkten für die schönen Steigungen heut. [91 km]

Wenn nur manches andere im Leben so gut funktionieren würde wie so’n Fahrrad.

Betreutes Radfahren :-)

Heubergrunde mal anders

Eine Einladung zu ner Sonntags-Radtour – das is ja fein, dann muß ich mal garnix denken, nur fahren und jemand anders erklärt mir wo es lang geht. Und dazu noch entlang einer meiner Lieblingsstrecken. Um zwölf mittags find ich mich mit dem Tourer bei Ilona&Schimmi ein, und schon fünf Minuten nach dem Losfahren ist meine Orientierung futsch, da ich die quick & dirty tricks in der Wohngebietsumfahrung nicht kenn. Macht nix, ich muß nur hinterherfahren, aber auf dem „Heuberg-Radwanderweg“ kenn ich mich wieder aus.

Bei schönem Wetter mit ein paar dunklen Wolken wurschteln wir uns diesen schönen abgelegenen Schotterweg hoch, stellenweise schauen uns alte verwachsene Eisenbahnbrücken im Wald an, Märchenwald. Kleine Pause vor dem ehemaligen Eisenbahntunnel, weiter hoch nach Gosheim, und von hier an kenn ich zwar meine gewohnte Rennstrecke, aber nicht den echt gemütlichen Radweg, der führt uns über Harras, Reichenbach nach Egesheim. Wir machen eine nette Extrarunde durch den Wald, weil niemand recht weiß, wo lang, und kommen wieder in Egesheim raus :-)

So, nun aber bisle Strecke machen, Straße mit Sonne und Rückenwind, läuft fein heute, schönes Panorama, in Bäratal gibts ein Weizen im „Ochsen“. Wir entschließen uns noch auf den Knopfmacherfels zu fahren, die Strecke da hoch ist ja fast meine Lieblingsschrauberei. Oben gibts gemütlich Kaffee auf der Sonnenterasse, aber so richtig warm isses ja nun doch nicht. Wir genießen die Aussicht übers Tal, Schloss Bronnen leuchtet in der Sonne, echt schöner Tag heute. Ich genieß die ungewohnte Dreisamkeit.
So ab jetzt kommt der gemütliche Teil, runter nach Fridingen gehts von allein, dann entlang der reichlich vollen Donau auf dem Radweg ist endlich mal richtige Ruhe zu fühlen, komisch, fast keine Touristen an diesem Sonn-Tag, wir wundern uns gemeinsam. Auf ebener Strecke über Tuttlingen, Rietheim, bis Spaichingen, wo wir uns im Pergola noch mit Pasta & Weizenbier verwöhnen lassen.

Bewertung: Gemache und schön lange Sonntags-Ausfahrt, Strecke erstklassig, Wetter stellenweise etwas kühl, Stimmung garnicht, Sonnenbrand hab ich trotzdem :-) [90 km]

Feierabendrunde Nr. 18

Nicht mein Tag heut.

Absolut nicht.

Um wenigstens den miserablen Bürotag ausm Kopf zu verbannen, bedien ich mich des Blauen Bikes, auf dem ich schon nach zwanzig Minuten Unterwegssein eine herzhafte Dusche abbekomme. Anschließend bewirft mich der Himmel abwechselnd mit Regen und Hagelkörnern. Der Wind bläst echt kräftig aus unterschiedlichsten Richtungen, aber fast immer von vorn. Die Tour geht über Talheim, Öfingen, Immendingen, und ab hier bin ich froh, an der schönen Donau langfahren zu können. Nicht lange, denn der Radweg steht unter Wasser :-(
Jetzt hab ich immerhin die Wahl zwischen Pest oder Cholera : 1. Absteigen und durch 20cm Wassertiefe schieben, oder: 2. weiterfahren und mit jeder Pedalumdrehung ein Fußbad genießen. Ich wähle die zweite Variante; wenigstens ist die Orientierung in der Schlammbrühe einfach: Am Ende des 200m langen Sees taucht der Radweg aus den Fluten auf, dort einfach draufzuhalten …. Danach: Möhringen, Konzenberg, heimwärts. Immer nett gegen den Wind.

Die aktuelle Wertung: Völlig spaßfreie Kurbelei mit diversen Unbequemlichkeiten natürlicher Art, vom reichhaltigen Angebot an hirnbefreiten Feierabendrasern mal zu schweigen. [54 km]

Das Gute am Schlechten: Hab die Kurve zum Losfahren gekriegt, ohne aufm Sofa zu versumpfen :-)

Malz wo man hinschaut …

Nun komm ich einmal auf die blöde Idee, nach blogmalz oder malzblog zu googeln, und siehe da: es gibt auf dieser zu kleinen Welt nix zu erfinden, was nicht schon da ist. Lauter blogmalzer und malzblogger. Nerv. Schaumermal. caramalz hab ich über denic, die Titelzeile läßt sich ja verändern verschönern …

Feierabendrunde Nr. 19

Hegaublick & Witthoh

Fest entschlossen, mir meine gestern völlig abhanden gekommene gute Radlaune zurückzuholen, zisch ich um halb fünf mit dem Blauen Bike los, Ziel Engen im Hegau. Die gruselig schwarzen Wolken ignorier ich wohlwollend, und ich nehm mal ganz symbolisch den kleinen Radrucksack mit, stopf ihn vorher voll mit guter Laune, Placebo in Reinkultur. Nee ehrlich, sowas wie gestern darf nicht wieder passieren.

Über Möhringen, Mauenheim gelang ich nach einer Stunde auf den Hegaublick. Endlich gemütlich Kaffee schlürfen, es ist doch reichlich kalt mit verschwitzten Radklamotten bei dem kühlen Wind. Wird aber noch kühler, denn nach Engen runter gehts einige Kilometer bergab, pedalieren nur um die kalten Beine in Bewegung zu halten. Mein gestern völlig verschlammtes Rad bekommt eine Bad in der Autowasche. So, Rad ist sauber, Laune deutlich aufgebessert, und siehe da, der anfangs schwarzbewolkte Himmel zeigt sich immer freundlicher, bis sogar die Abendsonne sich heraus traut.

Dergestalt aufgeheitert macht sogar die Fahrerei wieder Spaß, das Blaue Rad bringt mich hoch nach Emmingen, über den Witthoh, runter nach Möhringen vorbei an der Donauversickerung, wo die Donau zurzeit nicht mal dran denkt, zu versickern. Der Himmel zeigt wilde Wolkengebilde, von schwarz bis hell, sogar Gewittertürme im Hintergrund. Tolle Optik.

Mir ist inzwischen kalt genug, um ein paar Briketts nachzulegen, und mit richtig Speed Richtung Heimat und heißer Dusche zu düsen, was mir auch ruckzuck gelingt. Menno, das war kalt heute, je mehr Frühling desto kälter wirds oder was?

Bewertung: Klasse Abendrunde, mit der ich kaum gerechnet hab angesichts der bedrohlichen Bewölkung anfangs :-) [70 km]

Feierabendrunde Nr. 20

Nette Heuberg – Variante

In der ersten Wochenhälfte hab ich mir radl- und temperaturmäßig reichlich viel zugemutet, sodaß das gestrige kaum zu übertreffende Sauwetter grad rechtzeitig kam, um einen längst fälligen Ruhetag einzulegen. Auch heute sagt der Körper, tu mal noch langsam, möcht mal Ausruhen :-)

Mit dieser Einstellung kurv ich feierabends das Blaue Radl schön langsam hoch auf den Heuberg nach Böttingen. Da ich weder Pulsuhr noch sonstigen technischen Kram an mir rumtrage, hör ich intuitiv auf meinen internen Drehzahlbegrenzer, der übrigens noch nie falsch angezeigt hat :-) Dann Bubsheim, und runter nach Egesheim, wobei die subjektiv gefühlte Temperatur entsetzlich niedrig ist. Ich schlotter mir echt einen ab heute abend, dabei ist es 7° warm. Aha, dann gibts halt Berge zu fahren heute, da wirds von selbst warm. Hoch nach Königsheim, Renquishausen. Ach du meine Güte, schon wieder im Schnee rumfahren hier oben, habs langsam echt dicke. Runter nach Bäratal, hier unten ists tatsächlich fast windstill. Um diesen glücklichen Umstand noch ne Weile zu genießen, nehm ich die Strecke durchs Bäratal nach Wehingen, und immer schön langsam.

Der Abendhimmel ziert sich mit einem sehr merkwürdigen Einheitsgrau, keinerlei Wolkenkonturen zu erkennen, eine etwas hellere Stelle zeigt an, wo man die Sonne vermuten könnte. Gelegentlich Ansätze zum Regnen versuchen die aufkommende gute Radlaune auszubremsen. Alles zusammen ergibt eine ziemlich bedrückende Stimmung.

Die Wehinger Steige hochschrauben, klappt ganz gut, bloß nicht Gas geben heute. Wieder in Böttingen angekommen, gehts auf inzwischen fast ruhiger Straße über den Dürbheimer Steinbruch heimwärts. So, ging ja ganz gut, und es gab für mich genügend Zeit zum Nachdenken, daß nicht jeden Abend der Turbo eingeschaltet werden darf. Feine Feierabendrunde :-) und etwas mehr Wärme tät wirklich gut [70 km] .

Erlebnis der dritten Art

Unexpected Flying Object …

Seit geschätzten zwei Tagen war ein UFO unterwegs zu mir. Nicht eine Spur oder Andeutung hat auf dessen Erscheinen hingewiesen. Heute im Lauf des Tages muß es bei mir zuhaus gelandet sein. Nichtsahnend heim vom Gschäft, und noch immer ahnungslos kram ich den Briefkasten leer, was isn das, Amazon? Nee, nix bestellt in letzter Zeit. Mein Name drauf, hää?

Aufmachen, Hosianna! :-) tatsächlich ein UFO, 12 cm Durchmesser, an Bord Sudha & Maneesh, sie bringen wirklich was außerirdisches mit, Musik schön wie das Sonnenlicht und vor allem, Salbe auf die Seele ….

Om Sat-Chit-Ananda Parabrahma

Purushotama Paramatma

Sri Bhagavathi Sametha

Sri Bhagavathe Namaha

So, wie konnte das passieren? Neulich hab ich jemand den Link geschickt, Bemerkung meinerseits, wie wunderbar das klingt, und heute flattert die Scheibe, Amazon sei Dank, zu mir. Eine liebe Freundin liest in mir wie in nem offenen Buch, sieht was mir fehlt und schickt mir sowas.

Feuchte Augen, Halsweh, und offene Freude über das kleine UFO, was nun? Hab ich nicht verdient, sowas, ehrlich.

Danke, liebe ……. :-)

Feierabendrunde Nr. 21

Biking is Dope …

So schlecht, wie die Woche anfgefangen hat, so gut endet sie :-)

Um drei nachmittags sag ich meinem Kollegen Casacorupta im Gschäft Adios, die Büroluft verstopft den Kopf völlig und seit gefühlten Jahren Monaten Wochen ist am Nachmittag endlich schönes Wetter. So, jetzt isses soweit, der lang vorbereitete Renner muß ans Licht, der Arme hatte bisher nur eine Gelegenheit, Frischluft zu genießen seit seiner Reinkarnation. Zur Einstimmung mein neues 12cm-UFO in den CD-Player, einen Ohrwurm reinpfeifen und los … Ich bin schon ganz zappelig, gut daß gestern Langsamfahren dran war, dann kann ich ja heute mal richtig …….

Heuberg ist angesagt, Böttingen, Wehingen, Bäratal. Irgendwie bin ich echt von der Rolle heute, krieg kaum was mit von der Gegend, mir wird fast bange wie schnell das Radl ist … In Bäratal links hoch, oben wieder runter nach Beuron, die Felsriesen leuchten mich an in der Abendsonne, weiter nach Hausen i.T. , Pause, Weizenbier. Puh. Luftholen.

Hoch nach Schwenningen geht wie von selbst, Abendsonne auf dem Heuberg, unglaubliches Panorama, der Renner fliegt beinahe ohne mein Zutun dahin, im Kopf tönt unentwegt Om Sat-Chit-Ananda Parabrahma, hab ich was geraucht vorm Radeln? Runter nach Nusplingen, Egesheim, Reichenbach, und dann wartet die Wehinger Steige mit 14%. Sagenhaft, kein Problem, ich staune, Begeisterung macht sich breit. Klasse, ich muß nichmal was einwerfen zum High werden. Der Kick kommt von allein, Biking is Dope. Solche Höhenflüge hatte ich früher nur beim Klettern …

Lediglich der Himmel wird äußerst grau, und oben angekommen isses wieder mal kalt und windig. Dank meinem wie üblich viel zu dünnem Radfummel beeil ich mich, den Rest der Strecke über Böttingen schnell abzuspulen, Dürbheimer Steige runter fliegen und heim in die heiße Dusche.

Klasse, dieser Abend, so gefönt hats schon lang nicht mehr. Und vier nette Steigungen eingebaut, so macht das Spaß … :-) [102 km]

Große Inspektion fürs kleine Blaue …

… mit Kurzausflug ins Lippachtal

So, Samstag morgen isses endlich soweit: hab alle Ersatzteile für das arg geplagte kleine Blaue Rad zusammen. Dazu ist heute idealerweise echtes Sauwetter, es kübelt wie aus Eimern. Das sind ja beste Voraussetzungen für einen Werkstatt-Tag.

Das Schätzchen bekommt ein neues Tretlager, vorn zwei neue Kettenblätter, hinten ein neues 8-fach Ritzelpaket mit etwas abgeänderter Übersetzung und ne neue Kette. Zusätzlich tausch ich wie üblich die Verschleißteile wie Bremsbeläge, ein Schaltzug ist außerdem noch fällig. Da in dieser wunderschönen dreidimensionalen Gegend hier Rad-Abfahrten mit 70 keine Seltenheit sind, check ich nach dem Zusammenbauen alles dreimal, bevor das Teil endlich wieder in neuem Glanz und zu allen Untaten bereit um halb fünf nachmittags wieder vor mir steht.

Und nun? Der Regen hat sich nach dem Mittag schon lang verzogen und dem blauem Himmel Platz gemacht. Um sieben bin ich zum Essen verabredet, das reicht ja noch für eine schnelle Runde hoch nach Mahlstetten, das Lippachtal runter bis kurz vor Mühlheim, und das ganze wieder retour. Dank meiner Akribie beim Zusammenschrauben funktioniert das Gerät vom ersten Moment an ohne Murren, ich bin völlig hingerissen, wie lautlos und glatt das neue Getriebe läuft, sogar an der fummeligen Bremsenjustierung ist alles bestens. Meinen mutig gesteckten Zeitplan kann ich daher problemlos einhalten :-) [31 km]

Sonntags-Ausfahrt …

… auf den Heuberg, mit Badegelegenheit :-)

Das sind ja schöne Aussichten: Hab mir für heute eine Einladung zur Heuberg-Runde mit Spaichingen-Info eingehandelt! Immerhin hab ich, wie vor einer Woche: Betreutes Radfahren und denke noch: heut muß ich nichts denken, was die Strecke angeht …..

Um elf sausen wir bei [endlich] schönstem Wetter zu dritt über Aldingen, Wellendingen, Schömberg [mit dem unvergleichlichen Touristen-Schmuddelsee] vorbei an Hausen am Tann bis Tieringen. Was mir richtig gut gefällt an dieser geführten Radltour: Heut seh ich mal den Radweg unter den Rädern, wo sonst nur mein gefilterter Blick die Rennstrecke durchscheinen läßt. Macht echt Spaß, es geht rauf und runter, Ilona liest mir die Höhenmeter auf ihrem Tacho vor, Schimmi braust vorneweg und hat die Orientierung entweder im Kopf oder aufer Karte parat. Gelegentlich hab ich Dejavue-Erlebnisse, weil ich mit der R100GS vor paar Jahren die Gegend unsicher gemacht hab.

Hoch über Michelfeld, am Obernheimer Motocross-Gelände vorbei, Pause machen. Puuh. So, jetz bin ich gefragt, wohin, und als Bergfahrer schlag ich vor: die schönen Serpentinen runterkurven nach Nusplingen. Dort Pause mit Weizen & Radler. Anschließend findet sich nach mehreren Anläufen eine wunderschöne Strecke im Zickzack hochwärts :-) und drüben wieder runter nach Egesheim. Ehemalige Wanderstrecke, endlich wiederentdeckt …

Unten nehmen wir das Bäratal Richtung Fridingen in Angriff, allerdings erscheint die Straßenfahrerei nach kurzer Zeit zu langweilig, sodaß eine der drei TeilnehmerInnen entscheidet: die Bära queren und Radweg fahren. Daß dieser eine Riesenbaustelle darstellt, ignorieren wir, is ja schließlich Sonntag, und die ersten gelben Schlammpfützen sind ja auch noch ganz lustig. Indes ist die Baustelle nicht, wie erhofft, nach 200m beendet, sondern legt Schritt für Schritt an Schlammtiefe zu. Umdrehen? Blödsinn… wir doch nicht. So dauert es nicht lang, daß die Räder anfangs noch optimistisch durch den Dreck geschoben werden, leider Fehlanzeige, kurz drauf legt der zähe Lehm jede Drehbewegung der Räder lahm, Tragen ist angesagt. Gna Gna hat ja sein müssen, stimmts …

So nun reichts. Nächste Gelegenheit zur Flucht wird genutzt: die fröhlich plätschernde Bära ruft, Schuhe aus, und Vollbad inclusive der Räder. Halbe Stunde baden und Rad vom Lehm befreien. Herrlich, erstes Naturbad im Jahr! Und die Lehmbefreiung unserer fahrbaren Untersätze stellt wirklich harte Arbeit dar, unglaublich wie zäh diese Pampe an den Rädern klebt … Wenigstens ist die ganze Aktion eine Mordsgaudi :-)
Nachm Kaffee in Bäratal gehts mit deutlichem Rückenwind auf schönsten Radwegen über Fridingen, Nendingen, Tuttlingen nach Spaichingen, wo wir uns im Pergola beim Pizzaliener nochmal verwöhnen lassen … Danke für diesen Sonntach

Gesamteindruck: Richtig schöne und lange Tour, erstaunlicherweise fast keine Touries, Wetter stimmt, Laune auch, den Abenteuerfaktor ham wir ebenfalls nicht vernachlässigt. [112 km]

blogmalz …

… ist ne registrierte Domain, aber nicht von mir.

Damit fliegt das oben aus dem Blog-Titel gleich wieder raus.

Jetzt such ich noch ne nette Überschrift …

Feierabendrunde Nr. 22

… auf den Heuberg, mit Duschgelegenheit ….

Das Anstrengende am Radeln sind die Pausen, find ich, und die letzten zwei Tage durchs Fenster dem Regen zugucken hat mir echt was abverlangt. Zwar konnt ich dadurch endlich mal wieder ins Fitness-Studio, wurd mal wieder Zeit, und meine anschließende nette Kaffeerunde mit S. und M. ist mir auch schon ans Herz gewachsen …

Aber heute winkt endlich etwas schönes Wetter zwischen dunklen Wolken hindurch und so find ich mich schon um halb fünf auf dem Blauen Bike Richtung Heuberg wieder. Meine Bürolaune verklebt noch zäh alle Gehirnwindungen, anfangs machts überhaupt keinen Spaß, aber sieh an, in Böttingen steht ne Radarfalle im Ort, ich geb alles, aber leider Pech gehabt, zu langsam und wieder kein Foto.

Nerviger Feierabendverkehr aufm Heuberg, ich beeil mich über Wehingen, Reichenbach nach Nusplingen zu kommen. Dort endlich paar schöne Serpentinen hoch und oben tut die Weite der Landschaft den Augen gut, und die schwarzen Wolken im Westen scheinen weit weg zu sein. In Schwenningen hat der Bäcker schon zu, schade, leider keinen Kaffee. Dann halt Gas geben, die Kurverei nach Hausen im Donautal macht Riesenspaß, und langsam blättert auch der Rest vom Bürostress ab und verdampft hinter mir im Fahrtwind.

Im Däle gehts Richtung Beuron, nasse Straßen hier, schnell wieder hoch Richtung Knopfmacher, oben allerdings will ich meine ehemalige Motorrad Rennstrecke runter ins Bäratal fahren. Klappt prima, leider winken im Bäratal schon finstere Wolken, und danach darf ich bereits vor Egesheim duschen, mit abenteuerlicher Gewitterbeleuchtung, wer hätte das gedacht. Unterstellen inner Bushalte, und nun muß ich den Kurs leicht ändern, hoch nach Bubsheim, und oben zeigt sich erst die ganze Wahrheit: Richtung Nordwesten ist der Heuberghimmel rabenschwarz, fast nicht zu glauben. Da hab ich ja Glück gehabt, hätte eine schlimmes Vollbad werden können. Die übervolle Bära hatte mich schon unten verwundert.

Mittlerweile hab ich aufm Rad wieder mal den Zustand anstrengungsfreien Fliegens erreicht, der Stress ist weg und mit reichlich Om Sat-Chit-Ananda im Kopf düs ich die restlichen 20km in Trance dahin, den Regen hab ich hinter mir, die Dämmerung kommt auf, und etwas später als sonst find ich mich in der Dusche ein.

Abenteuerliche Feierabendrunde dank des gruseligen Himmels. Den Regen hatt ich auch eigentlich schon dicke. Spaßfaktor stetig ansteigend, so muß das sein :-) [101 km]

Feierabendrunde Nr. 23

Der Heuberg ist weit …

Die gestrige Runde war abgesehen vom finsteren Badewetter richtig gut, und heute bei dem schönen Nachmittagswetter schwebt mir schon eine nette Variante im Kopf rum. Der Renner ist heute mal am Start, und ohne Zeit zu verschenken kurbeln wir den gewohnten Einstieg in die Heubergrunde ab, über Böttingen, Wehingen, Reichenbach nach Nusplingen. Das läuft schon mal klasse heute, der Kopf macht heute von Anfang an mit, und das Wetter unterstützt das Aufkommen eines Wohlbefindens.

Om Sat-Chit-Ananda ………

In Nusplingen kann ich die nächste Steigung kaum abwarten, dann oben angekommen über die Harthöfe nach Schwenningen, noch immer weiß ich nicht genau wie ich weiterfahren will, aber die bekannten Streckenstücke puzzle ich während der Fahrt im Kopf langsam zu einer Runde zusammen. So gelang ich ruckzuck nach Stetten a.k.M. Ab hier ist die Richtung klar: Runter ins Donautal nach Thiergarten. Die Strecke runterwärts stellt alle bisherigen Kurvereien in den Schatten. Ein Blumenstrauß an Kurven und Spitzkehren tut sich auf, alles bergab, sogar den Belag haben die extra für mich erneuert :-) sowas von schnell, aber echt!

Unten dann an der reichlich vollen Donau entlang, unterhalb vom Schaufelsen bekomm ich Lust zum Klettern …. Pause in Hausen i.T. So, mein Tank ist leer, ein Weizen wird nachgefüllt, ganz schön billig ist Radfahren bei dem niedrigen Spritverbrauch …. Weiter nach Beuron, dann die Serpentinen hoch, heut ist die Strecke mal trocken. So nun hab ich die Tour quasi schon gewonnen, hab ja mehr als 50% in der Tasche :-) Runter nach Bärental fönt es nochmal so richtig, kein Wunder, hier kenn ich jede Kurve auswendig. Und ab jetzt kann ich mich durch das lange Bäratal gemütlich dem Surfen hingeben, fast eben bis Wehingen, die Musik im Kopf ist nicht abzustellen ….

Sri Bhagavathe Namaha ……

Die Wehinger Steige hochwärts geh ich etwas langsam und konzentriert an, ist ja auch nicht von Pappe, aber sieh an, kein Problem. Naja, bei dem Anlauf. Leider muß ich mich jetzt beeilen, ist später als beabsichtigt, Dämmerung fängt langsam an und der Himmel fängt an sich zwischen den Wolkenfetzen orange zu zeigen. Auf den letzten 10 km kommt der Spaßverderber: die nassen Straßen bescheren mir auf dem Renner zum guten Schluß noch ein nasses Hinterteil. Wenigstens ist, wie zur Entschuldigung, die letzte Abfahrt schön trocken. Klasse, Laune gerettet :-)

Das war mal wieder eine Tour a la Creme, wirklich. [116 km]

Feierabendrunde Nr. 24

Heute wär ja eigentlich das Fitness-Studio dran gewesen, mittags zeigt das Wetter auch eindeutig in die Richtung. Aber um die Feierabendzeit ist das Thema Wetter vom Tisch, blauer Himmel mit Schäfchenwolken lassen gar keine andere Wahl als noch eben mit dem Renner loszuzischen. Nach den letzten zwei Tagen möcht ich heute im Schongang fahren, aber ne winzige Heubergrunde muß drin sein. Bei dem extremen Frischluftangebot …

Der Kurs ist gleich klar: hoch nach Böttingen, rüber nach Gosheim. Hier oben ists so windig, daß ich in meinem dünnen Radfummel richtig beeilen muß, um warm zu bleiben. Macht nix, die Radlaune stimmt :-) Von Gosheim runter gehts richtig schnell bis Aldingen, leider im Feierabendverkehr, der einem hier oben schon fast das Lachen abgewöhnen kann. Unten freu ich mich hier über ne Kaffeepause, bevor ich fast frierenderweise wieder heimkomm … Zum paarmal gut durchatmen hats gut gereicht. [38 km] .

Samstag, 26.04.2008

Vom Bodensee ins Hegau

Früh morgens wird der Tourer repariert, am letzten Bade-Wochenende hat er etwas gelitten und die Schaltung war nicht mehr ok …

Um elf mach ich den Renner klar, bei meiner mentalen Vefassung frag ich mich, wie ich überhaupt zehn km überleben soll. Schnell entschieden: zum Bodensee, Kaffee trinken im Bodman. Da brauch ich keinen Gedanken an die Orientierung verschwenden, geht sowieso garnicht heute. Also mal fix über Liptingen Eigeltingen, Wahlwies runter, Kaffee & Kuchen in Bodman am Hafen sind ganz nett, indes der Kopf ist weit weg, bin überhaupt nicht bei der Sache. Schade, den Foto hab ich vergeblich mitgenommen, ich seh die herrliche Frühlingslandschaft, aber leider nur mit den Augen.

Die folgenden Stunden sind eigenartig vernebelt, der Renner leistet perfekte Arbeit, ich hab zwar kaum gefrühstückt, aber es läuft und läuft. Ich bin eine Maschine, die Gedanken sind völlig woanders, schade daß alles so unbeachtet vorbeifliegt. Ich fahr irgendwie nach Singen, einige Berge, Tengen, Fürstenberg. Erstes Weizenbier nach fast 120 km. Angenehmer Verbrauch, so billig. Weiter, Geisingen, Tuttlingen. Kleine Pizza im Telesina.

Keine Lust zum heimfahren, ich bin sowas von der Rolle heute, los gehts nach Mühlheim und das Lippachtal hoch. Hier zünd ich den Nachbrenner, keine Ahnung wo die Kalorieen herkommen, aber ich dreh ohne Probleme knapp unterm roten Drehzahlbereich hoch, du meine Güte. Geht super. Kann ein Herz Muskelkater kriegen? Muß mal Lutz fragen, weil ich mir echt Sorgen um meinen Kreislauf mache. Heimwärts ab Mahlstetten ist Routine.

Also. Radtechnisch gesehen eine klasse Tour. Ich freu mich auch wirklich, daß die langen Übungstouren nun Ertrag bringen. Nur persönlich, naja, wenn ich was eingeworfen hätte, wüßt ich daß der Rausch bald nachläßt. Leider isses viel schlimmer.

Schöne Tour :-) [181 km].

Sonntag, 27.04.2008

Kandel

Schon früh morgens drängt sich der seit Tagen anhaltende persönliche Ausnahmezustand wieder in den Vordergrund. Mist. Lutz anrufen hilft, mit seinem unschlagbaren Optimismus dreht er meinen Gute-Laune-Regler schonmal deutlich nach oben. So, heut fahr ich in den Schwarzwald.

Um halb elf sitz ich auf dem Renner, mal sehen wie weit die aufgepäppelte gute Laune mitmacht [Danke Lutz!]. Das Wetter bietet alle Möglichkeiten, ich hab ne Idee, wohin es gehen könnte :-) Hinter Donaueschingen find ich mal ne neue Strecke über Mistelbrunn, Bubenbach, völlig abseits vom Rummel, aber mit super Straßen. Läuft prima, und daher nehm ich nachm Weizenbier in Langenordnach gleich mal die Strecke an die B500 hoch unter die Räder, Ziel Neuhäusle, Kaffee trinken. Dazu kommts nicht, heut bin ich mutig und fahr gleich weiter bis St. Märgen. Der Besuch aufm Kandel geht mir nicht ausm Kopf, der sieht aber auch so gut aus so aus der Ferne. Ich zähl heut mal keine km, sondern rechne mir aus, ob die Zeit reicht, retour muß ich ja schließlich auch noch ….

Echt frech sag ich mir: Muß klappen, wann denn, wenn nicht jetzt? Los dann, St. Peter, und nun die lange Kurbelei zum Kandel hoch. Die Steigungen hier haben echt andre Qualitäten als zuhaus auf der Alb, du meine Güte. Punkt halb vier bin ich oben, ganz schön spät. Weiter Ausblick aufs Rheintal, fantastisch. Schnell Weizen & Bounty ausm Kiosk, aufsitzen und weg, Zeit läuft. Runter vom Kandel ist echt der Föhn, wow ist das spacy ….

Glücklicherweise haben wir Westwind, das hilft doch enorm, die Reserven zu schonen. Stunde um Stunde geht rum, ich schau gelegentlich den Füßen beim Kurbeln zu, ich bin verwundert wieviel so rauszuholen ist. Hinter Bubenbach hab ich den höchsten Punkt erreicht, nun fast nur noch bergab. Durch Donaueschingen nervt der Sonntagsverkehr, und anschließend kommt bei km 170 der lang erwartete Knall: Strom alle. Merkwürdig, innerhalb weniger Minuten ist kein Saft mehr zum Fahren da. Aber mit sowas kenn ich mich aus. In Aasen ist doch tatsächlich ein Biergarten auf, Radler, Kaffee und die haben dazu noch ein sagenhaftes Tiramisu!

Das hilft auch innerhalb von Minuten, und keckerweise fahr ich die steile Strecke nach Öfingen hoch, von dort hab ichs nicht mehr weit, und siehe da: schon um acht zuhause! Hatte doch fast bis zur Dunkelheit einkalkuliert.
Bewertung: Mal wieder so richtig die Tube aufgemacht heute :-) Ein Riesenspaß [203km]

Alles unter Kontrolle

Gestern abend im Regen meinen Corsa abgestellt, heute morgen, oh Wunder, Sitze naß und Innenraum geflutet. Hatte die Scheibe noch nicht wieder hochgedreht. Muß wohl an was anderes gedacht haben …
Aber immerhin: Tür war abgeschlossen :-)

Feierabendrunde Nr. 25

Lochenpass

Fast hätt ich feierabends die Kurve am Sofa vorbei nicht mehr gekriegt. Und mich anschließend über meine Faulenzerei geärgert. Soll aber heute besser kommen: Bei diesem allerschönsten Nachmittagswetter dreh ich den Renner zu einer neuen Heuberg-Variante die Kurven nach Böttingen hoch. Runter nach Egesheim, Nusplingen. Sagenhaft wie das zischt heute. Um nicht immer dasselbe zu fahren, peil ich Tieringen an, dort muß ich noch den Leckerbissen zum Lochenpass hoch kurbeln. Klasse, die Feierabend-Beleuchtung mit blauem Himmel und Schäfchenwolken belohnen mich mehr, als ich verdient hab ….
Retour über Unterdigisheim nach Obernheim hoch, runter nach Wehingen, hoch nach Böttingen. Meine Güte das geht so sauber heute nach dem doch ziemlich kilometerhaltigen Wochenende. Die dreidimensionale Gegend hier fasziniert mich immer wieder. Ich freu mich riesig über diese fast mühelose Runde :-) [78 km]

caramalz läuft unter Wordpress 4.9.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates