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andi's lustige abenteuer

Archiv: August 2008

Schwarzwald Überquerung

Die Gegend Richtung Freiburg, zwischen Feldberg, Schauinsland und Kandel kenn ich mittlerweile fast auswendig. Dies Wochenende gibts wieder mal einen Besuch dort mit dem Tourer. Außerdem zu zweit.

Samstag, 02.08.2008

Nachm Frühstück beim Bäcker in Balgheim Abfahrt Richtung Donau aufwärts, Wetter stimmt, Laune auch. In Pfohren an der Donau gibts jede Menge Störche zu beobachten. Kaffi schlürfen in Bräunlingen, weiter zum schön gelegenen Kirnbergsee. Endlos scheinende einsame Waldstrecke über die „Lange Allee“, Schwärzenbach, und runterzischen nach Langenordnach. Pause. Weiter über Waldau, kurz auf die B500, und abbiegen Richtung St. Märgen. Obligatorischer Kaffi am Neuhäusle, kurz danach ab in den Wald, dieser Umweg über die Waldstrecke oberhalb des Simonswälder Tales lohnt sich auf jeden Fall, wenns trocken ist. Am Zweribach hoch zum Plattensee, und von dort aus runter nach St. Peter. Endstation für heute, mit Übernachtung, lecker Abendessen, den Komfort bin ich garnicht gewohnt, hab mich doch sonst bei solcherlei Touren nur irgendwo an die Dreisam zum Pennen gelegt. [111 km].

Sonntag, 03.08.2008

Nachts hats ordentlich abgeregnet, aber vormittags guckt gelegentlich die Sonne raus, wobei das Wetter immer noch sehr zweifelhaft ist. Deshalb und angesichts der noch zu fahrenden langen Strecke retour über die Panoramastraße nach St. Märgen. Wieder Kaffi am Neuhäusle, und jetzt wird der evtl. geplante Abstecher runter ins Hexenlochtal auf später verschoben. Gute Idee, hier die Kräfte zu schonen, wie sich später noch zeigen wird. In Langenordnach kurze Pause, und dann die heftige Steigung nach Schwärzenbach hoch.

Über Eisenbach und Oberbränd kann man wunderbar die Aussicht Richtung Alpen geniessen, die Temperaturen steigen ständig. Auch jetzt wieder einen kurzen Umweg zum Kirnbergsee, ab dort gibts „kleinere“ Straßen zu fahren. In Bräunlingen endlich reichlich Kaffi & Kuchen, mittlerweile ist es fast 27° warm, die Temperaturen sind schon richtig anstrengend.

Ab Donaueschingen nutzen wir den Donauradweg bis Tuttlingen, pünktlich um 17 Uhr Punktlandung im Telesina. Seltsam, klappt jedesmal, egal wie weit die Strecke vorher war. Das wurd auch höchste Zeit, heute wars anstrengend wie selten. Den Heimweg natürlich die Elta hoch, bei super Abendsonne vorbei am Karpfen und von Hausen o.V. die letzten paar km runter zischen. [114 km].

Klasse Radl Wochenende :-)

Feierabendrunde Nr. 34

Mountainbike, die dritte. Nochmal etwas Mut einfahren.

Nach dem langen Radl Wochenende gibts heute müdigkeitshalber nix Größeres zum Abtouren. Dann nutz ich heute die Zeit und bau mal wieder paar Hemmungen vorm Mountainbiken ab. Strategisch günstig gelegenes Schulungsgelände findet sich ja mehr als reichlich direkt vor der Haustür.

So dreh ich helmbedeckt um fünf das MTB auf einer meiner Lieblingsstrecken hoch auf den Weilheimer Berg. Oben ein paar nette km gradaus durch den Wald, und siehe da, das schöne Selttal lädt ein zum runterbrettern. Lang, mit leichtem Schotterbelag ohne größere Brocken drin kann ich runterfahren üben, und bei 30 bergab ist Schluß, der Kopf sagt Nu reichts aber. Naja ich bin vorsichtig, lern ja noch und leg momentan keinen Wert auf irgendein Risiko. Kurz vor Wurmlingen wieder hochkurbeln, macht schon ganz nett Spaß, denn berghoch spür ich fast überhaupt keine Einschränkungen mehr. Hach, schön. Nochmal vorsichtig wieder runter gefahren gebremst, und fertig für heute. Nette Runde, völlig einsam [19 km].

Gute Laune auf Schwäbisch

Wenn die hier ansässigen Eingeborenen mal zum ausnahmsweisen Lachen nicht in den Keller runter gehen müssen, schaun sie üblicherweise soo aus.
Mir lasset ons die Freid an dr schlechten Laun net verderbe. Von Ihne net!

Gesehen auf ner Radtour am letzten WE in diesem unserem Ländle.

Hach, so schön, ein Zuzogner [aka Rei’gschmeckter] sein zu dürfen.

Feierabendrunde Nr. 35

Zusammen Abtouren mit den Kollegen

Sowas hat zum letzten Mal vor fünf oder mehr Jahren gegeben, und bisher hab ich an die sichere Unwiederholbarkeit von so nem Event geglaubt, was mir auch völlig wurscht war. Heute im Gschäft auf Kurzbesuch bei unseren Datenbankbetreuern, und mein lieber Kollege ausm Saarland will wissen, was ich abends vorhab, Antwort fällt mir leicht, Radfahren, was denn sonst. Schon hatt ich ne Einladung anner Backe zum Mitfahren.

Um fünf also vor Ort, hatte schon paar heftige km drauf, weil ich noch in letzter Minute zur Bank mußte, und siehe da: erstmal nen platten Reifen vom Kollegen reparieren. Fängt ja gut an. Dann aber zu sechst los aufm Donau Radweg. Mühlheim, Fridingen, donauabwärts nach Beuron. Die zischen los wie die Raketen, aber mit meinem Tourer brauch ich mich überhaupt nicht zu verstecken. In Beuron im Minigolf gibts Weizen und was die Kollegen sonst so kippen wollen. [Und überhaupt: in Beuron gibts nen Minigolf. Wie konnte ich den bisher übersehen haben?] Beuron liegt innem Talkessel direkt an der Donau, besteht fast nur aus nem richtig großen Klostergebäude und paar Häusern und is rundum von Felsen umgeben. Unglaubliche Kulisse.

Aufm Rückweg noch ein Weizen an der Ziegelhütte [menno gibts hier schöne kleine Biergärten…] und weiter. Der Heimweg entlang der Donau und der Eisenbahnlinie führt teilweise zwischen tollen Felsgebilden hindurch. Die ganze Szenerie wird durch fantastische Abendbeleuchtung angestrahlt. Mit deutlich gesunkenem Durschnittstempo *grins* über Tuttlingen zurück zum Ausgangspunkt, wo wir inner Pizzeria noch was Leckeres zum Schlabbern bekommen. Hat riesig Spaß gemacht, war absolut keine Rentner Ausfahrt, obwohl bis auf eine Ausnahme alle Ü30 waren ;-) [ 84 km] .

Nachtrag, 07.08.

Daß einzelne Kollegen nach dieser pathologischen Bretterei völlig ko waren hat seinen Grund, und sowas läßt sich auch ganz einfach vermeiden. Der Hinweis bei cyclemiles trifft den Nagel auf den Kopf:

Was die meisten nicht wissen, weil sie es noch nie ausprobiert haben: Wenn Sie konsequent nur etwa 5% langsamer fahren, als Sie eigentlich könnten, meistern Sie die gleiche Strecke deutlich lockerer und haben dabei permanent ein Lachen auf den Lippen, nicht erst im Ziel. Dort fühlen Sie sich erheblich weniger erschöpft, haben während der Fahrt viel mehr Ein-drücke gesammelt und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Ritt und nicht erst Wochen später.

Danke Pit & Horst!

Feierabendrunde Nr. 36

Im Büro isses mittags so richtig schön warm und unerträglich, und außerdem hat mein Physiotherapeut mir morgens schon ordentlich zugesetzt [is ja sein Job und es wirkt wirklich Wunder], daher wollt ich mich schon auf ne ganz relaxte Runde mit dem MTB durch den kühlen Wald freuen. Kam natürlich anders.

Erstmal flatterte ne Einladung ins Outlook zum chinesisch futtern gehen am Abend. Hachje, fein. Also wird umgeplant, und da mein Tourer nach ner neuen Schaltung schreit, fahr ich um fünf zum Baier und nach kurzer Beratung ersteh ich mir ein neues Schaltwerk Shimano Deore, in der Hoffnung daß das Dings auch mit den alten kultigen Suntour Accushift Hebeln funktionieren wird. Zur Abkühlung gibts noch ein Weizen beim Minigolf, und dann die kleine Runde entlang des Hohenkarpfen über Hausen o.V. nach Spaichingen.

Beim Chinesen futtern wir uns wieder mal durch bis zum süßen Ende in Form von gebackenen Bananen mit Honig und Eis, und anschließend um neun abends bei immer noch 24° heimwärts [45 km].

So ein Sommerabend … :-)

Schwäbisches

Sparsam und berechnend sind sie, unsre Ländlesbewohner.

So sagt ein Schwab zum Badener:
„Wenn i mei Kraut in Deinem Topf koche darf, dann darfst Du Deinen Speck in meinem Kraut siede …“

[Gefunden in einem Kochbuch über: Baden-Württemberg]

Schwyzerisches

Ich hab ja nen Faible für Dialekte, und mein Arbeitskollege aus unserer Schweizer Filiale versorgt mich ab und an mit frischem Material zum Ablachen.
Dieser hier gehört immer noch zu meinen Favoriten. Es is aber auch wirklich zu schräg ;-)

zwe bärner giele stöh zäme zfriede ar aare

da gseh si plötzlech
wie ä zürcher i dr strömig um sis läbe kämpft.

da seit dr eint bärner zum angere:
isch ou no hert, he
dr anger dert kämpft verbisse um sis läbe
u mir stöh nume da u luege zue

seit dr anger:
ja hesch eigentlich rächt,
chum mir hocke ab!

Wieder ein langes Wochenende …

… auf dem Tourer

Samstag, 09.08.2008 – An Neckar- und Donauquelle

Der Wetterbericht verspricht durchwachsen bis gewittrig, wir machen nachm Frühstück trotzdem auf den Rädern los Richtung Rottweil, das Bauchgefühl ist zuverlässiger als diese schwammigen Prognosen. Von dort aus hoch über Deißlingen nach Schwenningen, der Samstags Einkaufsverkehr nervt da, allerdings dauert es nicht lang und wir fahren durchs Schwenninger Moos, was die Leut hier als die Neckarquelle ansehen. Im Zollhäusle gibts erstmals ne Pause mit deftiger Landluft und Fliegen im Bierglas, schnell weg hier und ab jetzt kenn ich mich orientierungsmäßig überhaupt nicht mehr aus.
Meine Begleitung führt mich irgendwo durch meine persönlichen weißen Flecken auf der Landkarte wieder in bekanntes Gebiet zurück nach Donaueschingen. Hier soll ja der Donau Ursprung durch Brigach und Breg sein, allerdings bin ich momentan mehr an der nächsten Quelle für Kaffi & Kuchen interessiert. Das gibts dann auch in Pfohren, und damit sind wir schon aufm Rückweg, der wieder mal in unsre Tuttlinger Lieblings Pizzeria führt. Das Wetter hat sich wie erwartet toll rausgemacht und in netter Abendbeleuchtung fahren wir über Hausen o.V. heimwärts. Toller Samstag [107 km].

Sonntag, 10.08.2008 – Linachtalsperre

Heute ist das Wetter eindeutig richtig klasse und wir nehmen uns ne etwas längere Tour in den Schwarzwald vor. Die Anfahrt halten wir kurz, über Trossingen, Schwenningen, [wieder mal] Zollhäusle nach Marbach, Rietheim, Pfaffenweiler. Hier ist die Radwegbeschilderung etwas chaotisch, ist uns aber egal, wir finden über ne herrliche Waldstrecke an den höchsten Punkt heute auf ca. 980m, die Waldgaststätte Auerhahn in Neuhäusle. Pause. Die Hitze drückt schon ordentlich. Dann runter nach Vöhrenbach und weiter bis an die Linachtalsperre. Tagesziel erreicht. Touristen reichlich, vor ein paar Jahren war die gigantische Mauer noch nicht restauriert, der Teich war komplett trocken und ich war mitm Motorrad fast alleine hier. Jetzt ist der Stausee wieder randvoll, sieht klasse aus und lädt zum Baden ein.
Wir machen uns auf den Rückweg, finden einen herrlichen Radweg, immer an der Breg entlang. Dieser Radweg lädt zum Wiederholen ein, geht in die andere Richtung bis Furtwangen. Mal auf die Merkliste schreiben … Weiter gehts bis Donaueschingen, ab hier befinden wir uns ja wieder auf bekanntem Terrain.
Über den Donauradweg nach Tuttlingen, das ist ein sagenhafter Sommertag heute, unterwegs gibts noch ein schnelles Weizen. Das war ganz schön lang ohne Pause heute und so haben wir uns ja echt unser Abendessen, heute mal Nudeln statt Pizza, im Telesina verdient. Nochmal über Seitingen am Hohenkarpfen entlang heimwärts. Supi Sonntag [138 km].

So ein Wochenende :-) Diese Sommertage muß man aber auch ausnutzen, viel zu schnell isses wieder Herbst und ich hör schon jetzt schon das Gejammer der Kollegen aufe Orbeid, die nix unternommen haben.

Reparaturen

Neues Getriebe für den Tourer.

Das treue Tourenrad hatte schon lange bei den Ausfahrten beim Schalten herzzerreißend mit den Zähnen geknirscht. Mit den Zähnen am hinteren Ritzelpaket nämlich. Die Suntour XC 7-fach Schaltung hat nach den vielen Kilometern nicht mehr die Kette geführt, sondern beim Schalten am Lenker nur noch gewackelt wie ein Kuhschwanz.

Das Original-Schaltwerk war anscheinend nirgends mehr aufzutreiben. Bestenfalls bei Großvatter im Schuppen irgendwo im Museum. Daher hatte ich dem Radl schon vor zwei Wochen mal ein nagelneues Shimano Deore verpasst, wie es an Mountainbikes verbaut wird. Hat zwar supi geschaltet, allerdings mußte dafür der knackige Index an den Accushift Lenkerschalthebel deaktiviert und die Gänge manuell gesucht werden.

Bei ebay gabs dann die Lösung: Hatte doch tatsächlich jemand originalgetreue Nachbauten der Suntour XCE 7-fach Schaltwerke parat. Die ebayerei geht mir zwar ordentlich auf die Nerven, aber der Zweck stand diesmal im Vordergrund. Heute mittag das Päckchen aufgemacht, sah alles supi aus. Einbau heut abend, und siehe da: Funktioniert :-) Hach, fein. Neues Leben für das treue Radl. Dann kanns ja weiter gehen.

Radltouren mit gefühltem Sommerende

Samstag, 16.08.2008 Engen im Hegau

Der Sommer hat deutlich an Charme verloren, was das Wetter angeht, aber kein Grund zuhaus zu bleiben. So starten wir am Samstag morgen durch nach Tuttlingen, kurbeln uns hoch nach Emmingen, kleine Pause an den Pestkreuzen, um anschließend Richtung Wasserburger Tal runter zu sausen. Ganz nett frisch hier. Da unten nehmen wir die untere Strecke Richtung Aach, da lassen sich nämlich tolle Felsengebilde rechst und links der Strecke bewundern. Langsam isses warm, nur leider hat mein Biergarten in Ehingen [wo ich bei meinen letzten paar Touren der einzige Besucher war] endgültig geschlossen. Macht nix, die Altstadt in Engen hat ja auch was Sehenswertes und daher machen wir dort erstmal Pause mit Kaffi & Radler.

Anschließend weiter durch den Eiszeitpark nach Bittelbrunn am A* der Welt, und wieder retour durchs Wasserburger Tal, diesmal auf dem oberen Sträßle. Den netten Umweg über den Witthoh können wir uns nicht verkneifen, die paar Höhenmeter sind egal, und oben isses ganz schön kühl. Kohldampf macht sich langsam breit, schnell runter durch das Rabental nach Tuttlingen. Im Telesina gibts was zum Futtern, und heute mal die Kurzvariante heimwärts, weil wir auf sommerliches Abendradeln keine Lust mehr haben [98 km].

Sonntag, 17.08.2008 Bodman am Bodensee

Morgens derselbe Anlauf wie gestern, nur hinter Tuttlingen biegen wir ab hoch nach Liptingen. Dort über Glashütte nach Eigeltingen, die Sonntags Auto Touristen nerven total, aber es gibt leider nicht überall ne schöne Strecke oder auch nur Ausweichmöglichkeiten fürs Rad … Richtung Bodensee isses immerhin deutlich wärmer, und über Orsingen und Wahlwies erreichen wir Bodman. Endlich Kaffi & Kuchen. Die Touris dränglen sich autofahrenderweise im Ort rum, das Wetter überzeugt uns auch nicht, es tröpfelt sogar schon. Nix wie weg hier. Retour durchs Wasserburger Tal, kleine Pause an der Schenkenberg Kapelle [unbedingt wieder hinfahren, da gabs Riesen Eisportionen, ham wa zu spät entdeckt] und wieder mal über den Witthoh nach Tuttlingen. Nach dem obligatorischen Besuch im Telesina endlich und schnell heim [116 km].

Dieses Wochenende war ja eigentlich mit Ausnahme von ein paar Regentropfen am Bodensee richtig nettes Wetter, aber Sommergefühle konnte das nicht mehr auslösen. Brrrr, geht das jetzt schon wieder los.

Lascher Abend.

Echt, heut hab ich nur Blödsinn im Kopf.

Aber das darf ja mal sein, nich wahr? Manchmal is das bei mir Dauerzustand. Hoffentlich werd ich nie wie die richtigen Erwachsenen, die immer nur völlig vernünftig durch die Welt rennen fahren.

Nachm Gschäft war noch Physiotherapie angesagt, anstrengend und sehr positiv [Danke Martin] und dann hab ich das wahnsinns schöne Wetter absausen lassen, um rein garnix zu tun, weil ich zu müd war, irgendwas zu unternehmen.

Allerdings: Der Abend hat doch noch was zu bieten: Hab ne neue Freundin. Sie klebt direkt an meinem Fenster und schaut so aus ;-)

Also. So ein Montag, und Vollmond is grad erst rum.

WordPress 2.6.1

Super Radfahrwetter :-(

Nachdem der Nachmittag radfahrtechnisch also komplett ins Wasser gefallen ist hab ich mir lieber den Spaß gemacht und mein WordPress mal auf die neueste Version hochgezogen. Sieht völlig gleich aus, auch im Backend, aber soll paar Sicherheitsupdates be-inhalten …

Außerdem hatte ich wiedermal nen unfreiwilligen laschen Abend. Ich werd jetzt wohl nur noch vorm Compi sitzen und schneckenfett werden. Wollt ich eh schon immer. Menno.

Feierabendrunde Nr. 37

Zusammen Abtouren mit den Kollegen – die Zweite.

Am Dienstag hat es hier leider geseicht ohne Ende, an Radfahren war nicht zu denken, außer …..
Deshalb flatterte erst gestern eine Einladung zum Radeln mit den Kollegen ins Outlook rein.

Wir ham uns also wieder um fünf in Wurmlingen getroffen, diesmal nur vier an der Zahl, und mein Saarländer Kollege hatte schon eine Strecke für uns ausgeguckt. Heute war bisle Schotterpiste mit bergauf fahren angesagt, keine Frage, da is mein Mountainbike an der Reihe. Hab ja auch schon fleißig Angstabbau mit dem Dings geübt.

Paar km gings gradaus aufer Straße, dann über Wiesen und Waldwege den Risiberg hoch, runter ins Ursental, und dann steil hoch über schöne Schotterwege auf die Kraftstein Ebene. Runter nach Stetten, durch Mühlheim drüben wieder bergauf durch den Wald zur Ruine Maria Hilf. Das ist sagenhaft. Man fährt ahnungslos mitten durch den Wald, und plötzlich eine richtig fette Kirchenruine auf einer Lichtung. Schön renoviert, großer Innenhof, wir waren uns einig: Das wäre die ideale Location für ne Mega Party. Aber sowas wirds hier nie geben … alles oberkatholisch.

Durch Fridingen bis zur Ziegelhütte und endlich: Schönes Weizenbier zu Belohnung. Für den Rückweg hatte der Kollege für die Fußkranken rücksichtshalber den Donautalradweg ausgesucht, alles flache Strecke, ohne Schottereinlagen. Durch Tuttlingen wieder zum Ausgangspunkt, und an der Hirsch Brauerei Kneipe noch was Leckeres zum Futtern.

Naja und da mußt ich mich wie schon oft wundern, was meine Kollegen in Nullkommanix verdrücken können: Schnitzel mit Pommes, Zwiebelrostbraten, egal was. Hauptsache viel. Und ich bin wie immer mit meinem extra kleinen Wurstsalat oder was sonst der letzte, der fertig wird. Wie ma ißt, so schafft ma. Schwabenland pur.

Egal. die Ausfahrt war wirklich ne feine Sache, mal zur Abwechslung [62 km]. Hat Spaß gemacht.

Energy Base Vol. 11

Herrlich, was war das wieder ein Event im Rottweiler Kraftwerk.

Super Mukke auf vier verschiedenen Dancefloors für jeden Geschmack, dazu draußen jede Art von Verpflegung auf Wunsch mit offenem Lagerfeuer, überall rundrum gute Laune. Mein zusammengeschraubter Haxen hat auch diesen ultimativen Performancetest in Form einer durchtanzten Nacht super überstanden. Morgens um fünf war sogar nochn billiges Taxi zu bekommen, und der schöne verregnete Samstag bot dann die schönste Gelegenheit zum Relaxen, frau steckt das schließlich in dem Alter auch nicht mehr so weg wie mit zwanzig. Macht nix, wir warn uns einig: schon lange nich mehr soviel Spaß gehabt.

Hach, sagenhaft :-) Schreit nach Wiederholung.

Kühler und sonniger Sonntag

Radeln zum Fürstenberg

Das fette Samstags Sauwetter verzieht sich in der Nacht und am Sonntag morgen ist klarer blauer Himmel. Was tun? Klar, die Fahrräder raus und nachm Frühstück losmachen. Bei dem kühlen Wetter und dem nassen Boden ham wir keine überhaupt Lust auf Waldwege, daher touren wir über Tuttlingen, Geisingen, Neudingen hoch zum Fürstenberg.

Erstmal gibts Kaffi & Kuchen in Schächen, das besteht aus drei Häusern und liegt direkt am Fürstenberg. Dann oben angekommen wundern wir uns über die dort betriebene Gleitschirmfliegerei, eine einzige Materialschlacht. Bis die ihr Zeugs mal gerichtet und den passenden Startwind erwischt haben, ist gleich ne Stunde rum, und wieder unten sind die in fünf Minuten. Da ham wir ja aufm Rad länger Spaß am Runterfahren.

Nach ausgiebiger Pause zischen wir runter nach Sumpfohren, weiter nach Hüfingen, Pause mit Radler in nem richtig schönen Biergarten und danach wieder aufm Donauradweg heimwärts. Am Nachmittag isses nicht gerade kalt, aber es fühlt sich für mitten im August doch ziemlich herbstlich an.

Bei Neudingen staksen wieder die Störche auf den frisch gemähten Wiesen rum, was echt zu ulkig aussieht. Etwas nervig heute: Alles was Auto oder Fahrrad besitzt, scheint heute unterwegs zu sein.
Langsam drängt sich der Kohldampf in den Vordergrund, also nix wie vorwärts. Im Tuttlinger Telesina angekommen probieren wir heute was von der Nudelkarte, wieder mal super, hier kann frau beim Essen bestellen kaum was falsch machen. Klasse.

Das war wieder mal ne super Sonntags Tour mit gemischtem Programm :-) [119 km].

Fahrradbremsentechnisches

Nicht wahr, unsere typisch deutschen Wortbandwürmer sind schon klasse?

Lustiger Nachmittag in der Radwerkstatt

Heute nachmittach hatte ich’n Fahrrad in der Werkstatt, Getriebe erneuern, was ganz einfach bedeutet: Neue Kette und neues Ritzelpaket. War auch allerhöchste Zeit, die Kette war schon fast doppelt so lang mehr als ein Kettenglied länger als im Neuzustand. Kette für ne 9-fach Schaltung hatte ich sogar noch vom Renner übrig, der Rest war schnell organisiert. Shimano machts möglich. Immer wieder bin ich platt, wie gut das ganze Zeugs tatsächlich zusammenpasst.

Was noch fehlte waren neue Bremsbeläge. Und dann hatte ich mein Erlebnis der vierten Art. Das Radl hatte Magura Hydraulik Bremsen dran, sowas hatte ich noch nie aus der Nähe gesehen. Einen Hebel rumlegen, weg sind die Dinger. Alte Klötzle raus, neuer rein, Hebel zumachen und alles passt. Nix justieren, nix rumschrauben. Unfassbar, wie einfach die Welt sein kann. Und ich murks mir an meinem Tourer mit meinen Cantilever Bremsen wirklich einen Wolf.

So, die ganze Aktion hat mir außer schwarzen Fingern mal wieder richtig Werkstatt-Spaß gemacht, und wenn das frisch restaurierte Dingens bei der Besitzerin wieder lange und gut funktioniert, freut mich das umso mehr. Ehrlich.

Achja. Foto steht noch aus, sagt Chrissi. Dafür ist die Fahrzeugführerin zuständig ;-)

Feierabendrunde Nr. 38

Kleine Ausfahrt am südlichen Albrand entlang

Heut abend bei dem unglaublichen Spätsommerwetter ist das Mountainbike an der Reihe, mit dem ich nach meinem Crash längst wieder gut Freund bin. Hab mich schließlich auch richtig angestrengt, den Spaß an dem Teil nicht zu verlieren.

Gleich anfangs trag ich mein Schätzchen verbotenerweise übers Bahngleis, danach trägt es mich durchs Dürbheimer Moor nach Balgheim, und jetzt endlich kanns los gehen: richtig schöne Schotter Serpentinen hoch durch den Wald, bis auf den Dreifaltigkeitsberg. Hier erstmal Aussicht genießen und knipsen, weiter zum Klippeneck. Weiter gehts am Albrand entlang bis zur Gosheimer Steige. Hier ist Umkehrpunkt für heute. Runter mit 18% Gefälle geh ich kein Risiko ein und laß gerne mal die Bremsen heißlaufen, bloß nicht wieder runterfliegen wie im Mai.

Ab jetzt wirds wieder richtig gemütlich: der Heuberg Radweg entlang der alten Bahnstrecke geht über Denkingen fast ständig abwärts auf schönstem Schotter bis Spaichingen. Klasse, das zischt schon wieder so richtig auf dem Bike.
Und jetzt? Heimfahren neben der B14 kommt garnicht in Frage. Ich nehm die Direttissima über Hausen o.V. Am oberen Ortsende hoch in den Wald, dann grad mal ein km waagerecht, und ab hier nur noch bremsen bis fast vor die Garage.

Tolle Spätsommertour mit schönstem Wetter :-) Vertrauen aufm MTB kommt auch langsam wieder, was will ich mehr? [40 km].

Und sonst? Eigentlich war heute Abtouren mit den Kollegen aufm Programm. Die sind auch tatsächlich gefahren, allerdings war dank ständigem Telefonsupport bei meiner Kundschaft inner Firma mein Kommunikationsbedarf für heut völlig gestillt. Soll heißen: Ich wollt einfach nur meine Ruhe haben, Radeln, Feierabend und sonst garnix. Außerdem aufm Bike ein paar Briketts mehr auflegen als sonst.

Und nochwas: Diesmal hab ich mir sogar Zeit für ein paar Fotos genommen :-)

Feierabendrunde Nr. 39

Der Sommer legt heute nochmal richtig los und als Alternative zum mittwöchlichen Gelage beim Chinesen nehmen wir uns stattdessen ne kleine Radltour vor. An der Donau abwärts fahren hab ich mir gedacht und das trifft auch gleich die Zustimmung meiner Begleitung. Heute abend ist merkwürdigerweise alles unterwegs, was Räder hat, ob zwei oder vier, was mal so richtig nervt, wir lassen uns indes nicht anstecken von dem Affenzirkus heut. In Tuttlingen machen wir einen kurzen Umweg zu meinem local Dealer, noch fix ein paar Rädle an der Schaltung erneuern, damit ist die Reparatur vom Montag erst komplett.

Über irgendwelche Seitenwege finden wir wieder an die Donau und in Stetten entfliehen wir dem Feierabendrummel komplett über ein paar schöne Serpentinen durch den Wald hoch nach Mahlstetten. Endlich etwas Ruhe. Auswahl weiterzufahern gibts reichlich, wir nehmen die Strecke nach Böttingen, dort die Direttissima [entlang der Skiloipe] durch den Wald bis ans Klippeneck. Pause, Radler trinken. Der Sommer hat seine Temperaturen schon wieder runtergefahren, allerdings sitzen wir hier immerhin auf ca. 1000m Höhe, kein Wunder also.

Der Heimweg mit einem Pullover mehr an machen wir kurz, Straße runterzischen bis nach Denkingen. Ab hier gibts ja wieder den schönen Radweg am Bahndamm entlang, da fährt sichs fast von selbst. Dazu gibts nen Sonnenuntergang vom Feinsten. In Spaichingen kleiner Umweg zu meinem Lieblingstürken, statt chinesisch gibts heut mal Döner mit Radler.
Und jetz is Feierabend, war ne richtig schöne Runde :-) zum Schluß deutlich kühler als erwartet, aber die Laune stimmt [52 km].

Feierabendrunde Nr. 40

Nochmal sommerliches Surfen an der Albkante

Das Wetter macht heut immer noch auf schön, und weil mir immerhin das letzte Vierteljahr in meiner Zeitrechnung fehlt, möcht ich auch heut wieder mitnehmen was zu kriegen ist. Allerdings hab ich keine Lust mehr auf nervige Donauradwege oder Berufsverkehr.

Um fünf schnapp ich mir deshalb mein Mountainbike und schraub mich langsam und steil durch den Weilheimer Wald hoch auf den Rußberg. Klappt nicht schlecht mit dem reparierten Bein, ich bin hocherfreut, daß wenigstens in dieser Disziplin kaum noch Einschränkungen zu spüren sind. Hach.

Drüben gibts ne schöne Waldstrecke direkt runter ins Ursental, Pause. Oben am Hang leuchten die Felsen, wo mal die Ruine Bräunisburg gewesen sein soll. Da will ich hoch! Wir tauschen mal die Rollen und die nächsten 150 Höhenmeter trag ich mein Bike den steilen Wanderweg hoch.

Und jetzt kanns dann endlich losgehen: links steil unten das Ursental, schönster Schotterweg und zur Abwechslung auch Wachholderheide machen so richtig Fahrspaß. Ein kurzer Abstieg führt am Aggenhausener Skihang vorbei, und ich fahr gleich durch abenteuerlich einsame Waldstrecke hoch bis zum Alten Berg bei Böttingen auf 980m. Klasse.

Weiter an Böttingen vorbei [wie gestern…] durch den Wald zum Flugplatz Klippeneck. Und jetzt hab ich noch Lust aufn schönes Weizenbier, also vor zum Dreifaltigkeitsberg, da gibts sowas, dazu gratis super Ausblick, heute dunstig wie selten, und außerdem einen schaurig kalten Wind. Ich halt mich nicht lange auf und nehm eine schöne Schotterabfahrt runter nach Balgheim, durchs Dürbheimer Moor, wieder über die Bahngleise, und fertig für heute.

Schöne Tour zum Abschalten :-) fast kein Mensch zu sehen unterwegs. [37 km]

Feierabendrunde Nr. 41

Kleine schnelle Heubergrunde auf dem Renner

Endlich Wochenende, und noch schönes Wetter dazu!

Der Freitagnachmittag hat allerdings seine Tücken. Die ganze Woche im Gschäft unter Strom, und endlich am Freitag halb vier den Stecker gezogen, bin ich leider schon manchmal trotz bester Laune und schönster Wetterlage zusammengeklappt wie ein nasser Sack. Mentale Kondition verbraucht. Heute hab ich aber überhaupt nicht die Absicht, mich wieder mal hinterrücks von dieser feierabendlichen Motivationslosigkeit überfallen zu lassen.

Schon um vier ist der Renner klargemacht, und ab die Post beamt mich das Rennrad über die Dürbheimer Steige hoch auf den Heuberg. Etwas mühsam geht das alles heute, und so hoffe ich mal die nächsten 20 km überhaupt zu überstehen.

Noch reichlich entschlußlos, wo es denn hingehen soll, fahr ich über Mahlstetten das Lippachtal runter, und dann wieder hoch nach Kolbingen. Fängt langsam an Spaß zu machen. So gehts weiter bis Königsheim, und ab hier hab ich wieder Appetit auf lecker Berge fahren.

Also mal runter nach Egesheim, das Bäratal entlang bis Wehingen. Sonnige Pause mit Weizenbier. Hach ist das ein netter Feierabend. Die Wehinger Steige hoch ist immer ein Sahnestückchen, heute gehts richtig gut dort hoch und macht dementsprechend Laune! Über die Böttingen, Aggenhauser Skihang nach Dürbheim runter ist zwar Standardprogramm, aber nie langweilig, und heute scheint der Renner besonders gut zu laufen.

Klasse, so eine flotte Feierabend Ausfahrt :-)
Wenn nur alles im Leben so gut ginge wie Radfahren [63 km].

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