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andi's lustige abenteuer

Archiv: Juni 2009

Erster Juni, immer noch kühl

Pfingstmontag auf dem Tourer

Immer noch ist es reichlich kühl heute, mehr Wolken als Sonne und es sieht  immer aus wie kurz vor dem Gewitter. Den Tag vergeht weitgehend auf dem Tourer mit etwas ziellosem Rumgefahre, zwischendrin nochmal zu meinem Dönerstand und Pide einfahren. Selten passiert es, daß ich am Ende einer Tour denk Das war ja garnix heute aber die Angelegenheit war wenigstens sehr frischluftlastig und solche Tage gibts halt auch mal [65 km].

Feierabendrunde 13/2009

Alte Ziele auf neuen Wegen

Der Feierabend ist heute mal richtig schön draußen. Das Mountainbike ist an der Reihe, und erstmal fahr ich über den Alten Bahndamm Richtung Gosheim, aber nicht bis ganz hoch, weil die letzten Kilometer durch die Ortschaft will ich mir verkneifen, bei dem Verkehrsaufkommen sind die so richtig Sch*…  Schon länger hab ich einen alternativen Weg bis oben im Sinn, der Wald ist dort richtig abwechslungsreich, und heute klappts, einen neuen Weg bis ganz oben an die Südkante der Schwäbischen Alb zu finden.

Panorama in sieben Farben Dreifaltigkeitsberg Am Albrand entlang such ich eine Kneipe zum Weizenbier tanken, nur leider hat die erste den Biergarten geschlossen [bei allerfeinstem Wetter!], die zweite hat Dienstags Ruhetag, die dritte hat Heute Ruhetag. Klasse. Diese Schwaben habens echt nicht nötig, was zu verkaufen. Wegen Reichtum geschlossen, wie üblich, denen geht es noch viel zu gut. Bei meinem Lieblingstürken unten im Ort dagegen bekomm ich alles was ich mir wünsch.

Weiter such ich nach dem unteren Einstieg in die Zundelbergsteige, und sieh an, beim zweiten Versuch klappt auch das. Unterwegs nach oben kann ich im Wald noch die Folgen vom Weltuntergangsgewitter am letzten Dienstag bewundern. Noch ein paar Kilometer durch den Wald, hier ist schon Heimspiel, und eine richtig klasse Abendrunde ist komplett [40km, 853hm].

Feierabendrunde 14/2009

Nach der Pflicht gestern die Kür heute

Wie bei mir so üblich hab ich die netten gestern neu entdeckten Wege heute wiederholt, allerdings ohne jeden Verhauer einmal vor- und wieder zurück zu fahren. Und weil das Wetter so nett  und es außerdem zurzeit so wunderlange hell ist, hab ich gleich noch ein paar meiner Lieblings Steigungen dazugenommen.

Unterm Strich waren es nur vier Steigungen und viermal bergab fahren, aber das Gelände zwischendrin ist ja überhaupt nicht eben, sondern geht glücklicherweise auch da auf und abwärts. Ich liebe diese dreidimensionale Gegend über alles. So easy wie es in Google Earth aussieht, so kompliziert ist es in Reality. Mit dem Mountainbike macht das einen Riesen Spaß, die Gegend live zu erkunden. Kaum eine Runde, wo es nicht irgendwas Neues zu entdecken gibt.

Das war ein feiner Feierabend heute :-) [56km, 1222hm].

Neues vom Dönerstand

Manchmal ertapp ich mich bei der Frage, ob die Kids heute schon mit dem Handy am Ohr auf die Welt kommen? Die vernehmbare Kommunikation ließe sich sicher auf die Wiedergabe der neuesten downloadbaren Klingeltöne reduzieren.

Trotzdem bin ich sicher: Die verstehen sich …

Sigmaringen mit dem Renner

Durchs Donautal und über den Heuberg

Die Renner Schaltung Vormittags um elf erst schaff ich es, mich für eine flotte Tour mit dem Renner zu entscheiden, weil ich dachte Relaxen sei ja auch mal ganz gut. So ein Blödsinn. Dann aber mal schnell los, an der Donau entlang bis Nendingen, wo fast alles abgesperrt und für den Nachmittag ein Mords Motorrad Spektakel angekündigt ist. Damit ist schon mal klar wo ich heute nicht zurückfahren werd. Heute gehts richtig flink vorwärts dank tollen Wetters, guter Laune und die Kondition stimmt auch weitgehend. Am Schaufelsen bei Nendingen komm ich echt ins Grübeln, wann denn meine Kletterei wieder in Gang kommt. Da muß ich wohl langsam mal was machen. Bis Sigmaringen brauch ich heute grad mal zwei Stunden, was ich richtig schnell finde.

Nach der obligatorischen Weizenbierpause in Sigmaringen mit Stadtbummel und Spazierengucken fahr ich durchs schöne Donautal zurück bis hinter Beuron und ab dort nehm ich die Strecke durchs Bäratal unter die Räder bis Wehingen. Bin ja jetzt gut eingefahren, deshalb gönn ich mir noch die Wehinger Steige nach Böttingen hoch, von dort über den Alten Berg, und jetzt  hab ich es nicht mehr weit bis an die Garage.

Das war mal wieder ein super Freitag auf dem Renner :-) [139 km, 991 hm].

Dreierlei am Montag

Erstens hab ich mir heute mal wieder Zeit für das verwaiste Mopped genommen. Das Teil ist inzwischen von einem Fahrzeug mutiert zu einem Stehzeug. Aber auf Dauer vergammelt sowas, wenn es nie benutzt wird; Batterie leert sich, Vergaserdüsen verkleben wenn der Sprit in den Schwimmerkammern eintrocknet und was noch alles. Also hab ich das Teil bei noch schönem Wetter sauber gemacht, eine Stunde in der Gegend rumgefahren und war froh, als sie wieder inner Garage stand und ich aus dem klaustrophobieträchtigen Lederfummel rausdurfte. Puuh!

Zweitens und anschließend, wie um wieder zu Atem zu kommen, war noch eine schöne Kleinausfahrt auf dem Tourenrad drin. Nach Tuttlingen, Kaffi schlürfen inner Eisdiele und zurück, dann war das gute Wetter für dieses Jahr diese Woche heute verbraucht und ich war froh die anschließende fette Dusche nicht abbekommen zu haben. Und noch glücklicher, wieder Wind und Sonne auf der Haut zu haben statt der klebrigen Lederkombi. [21 km].

Und drittens hat sich nach der pathologischen Moppedfahrerei inmitten des vormittäglichen Berufsverkehrs in Verbindung mit der zu kurz gekommenen Radlerei ein übles Bewegungsdefizit in Form schlechter Laune manifestiert. Dem konnte ich aber wenigstens durch eine herrlich frische Laufrunde im Möhringer Regenwald erfolgreich entgegenwirken. Von halb sieben bis halb neun waren bei zunehmendem warmen Juniregen die Laufschuhe und die Nordic Walking Stäbchen am Start. Herrliche Ruhe im Wald, nur bisle Regenrauschen in den Blättern und ab und zu ein Specht. Fantastischer Abschluß heute :-)

Meine Moppeds.

Die Ahnengalerie

Damit ich das Thema mal mental für mich beenden kann.

Angefangen hat das mit dem Führerschein, den ich eigentlich nur zum Moppedfahren gemacht  hab, am Nikolaustag, also am 06. Dezember 19… irgendwann, im Schneeregen auf ner Suzuki125 wasweißich. Danach war dann Ebbe inner Kasse, als Schüler aufm Gymmi  konnte ich mir nie und nimmer ein Mopped leisten. Dabei wollte ich um alles in der Welt BMW fahren. Wie ich das in grauer Vorzeit auf Papas BMW schon gemacht hab. Nur schneller, größer, schwerer sollte das Teil sein.

Den Mopped Führerschein auf ner 125er Suzuki machen und anschließend Alles fahren dürfen, das war so ähnlich, wie den Waffenschein mit ner Wasserpistole machen. War völlig normal zu der Zeit. Damit hatte ich alles, was ich brauchte.

1. Angefangen hat das mit einer R100RT, in Magenta-Rot, mein Traum. 1993 konnte ich mir das leisten. Bilder gibts leider keine. Hab ich mir persönlich als später Mopped Neuling von Koblenz bis auf die Alb gefahren. In drei Jahren hat das Teil 60.000 km runterspulen müssen. Supergeile Zeit, also ehrlich.

2. Dann 1996 direkt in München in der Motorradzentrale abgeholt, natürlich mitten im Dezember, klaro, meine R1100GS. Shit, wieder keine Bilder. Das wundervolle Gerät hat in fünf Jahren 50.000 km fahren dürfen. Die Rillen in der Strasse von meiner Garage auf meiner Hausstrecke ins Donautal sind heute noch sichtbar. Mit dem Hyperteil bin ich fast ausschließlich zum Klettern ins Däle und nachts wieder heim gefahren. Der Käufer dieses Moppeds hat sie anschließend in die Sahara entführt. Glückliches Mopped!

3. Eine R80G/S, absoluter Klassiker im Metallic Blau, war nebenher schon am Rollen. Und wie jedes Mopped, hab ich auch diese bis auf die letzte Schraube zerlegt, geputzt, und ein Erlebnisbike für den Sommer draus gemacht. Keine Bilder, so ein Mist. Das Gute: Nach dem Verkauf der 1100GS hat auf den Zweiventilern das Langsamfahren wieder Spaß gemacht!

4. Dann mein Traumteil, die erste R100GS, auch Die Gelbe Kuh genannt. Das war die BMW schlechthin. Ganze Wochen im Sommer hab ich drauf verbracht, immer ein kleines Rucksäckle mit meinen Kletterschuhen dabei, paar Stunden Bouldern und anschließend nach dem Baden in der Donau auf der Schwäbischen Alb rumtouren, nur kleinste und abgelegenste Straßen kamen in Frage.
So eine Zeit! Wo ist die hin?

5. Eine weitere R100GS, die Lila Kuh, konnt ich mir nicht verkneifen. Super Teil, Farbe und Outfit waren immer umstritten. Die hat mich oft zum Wandern in die Schweiz oder auch mal nach Österreich gebracht. Große Alukoffer dran und fertig war das Reisemobil.

6. Die nächste R100RT, silbergrau, war für mich der würdige Nachfolger meiner ersten Kuh. Die steht noch immer in der Garage und tut ihren Dienst treu und solang ich draufsitz, macht sie viel Spaß, aber der Blutdruck beim Fahren kommt nicht mehr auf. Das Gefühl dafür scheint verbraucht zu sein.

7. Nebenher kam dann, in der Schweiz stand sie rum, eine R80G/S PD (Paris Dakar) dazu. Das war eine verkappte R100GS, weil sie einen 1000er Motor hatte. Klein, leicht und wendig. Weil sie mit 190kg fast nix wog, aber 60PS hatte, war die flink wie die Sau! Leider auch schon völlig überflüssig, denn ich hab mich derzeit schon fast komplett aufs Radfahren fokussiert.

Übrig ist noch die R100RT. Fahren will ich nicht mehr, aber verkaufen fällt schwer. Der Mensch als Jäger und Sammler tut sich schwer, Vertrautes wegzugeben.

Das Gute an der Viertelmillion Kilometer: Nix passiert, alle Knochen heil, Kopp is noch dran. In der Reha im letzten Jahr hab ich schlimme Fälle sehen müssen. Ich bin wenigstens da ungeschoren davon gekommen. Und: BMW fahren konnte ich sooft und soviel ich wollte, nach Herzenslust. Hach.

Wanderwochenende im Allgäu

Gaisalpsee

Donnerstag 11.06. Nach dem Schnürl-Regen am Morgen gabs am Nachmittag eine kleine Eingehtour zum Gaisalpsee, gelegentliche Schauer einfach ignoriert. Gute Idee, die Füße an die kommenden paar Tage zu gewöhnen.

Rubihorn

Rubihorn Freitag 12.06. Morgens, schönes Wetter und gleich los aufs Rubihorn. Dort kannte ich mich bereits gut aus. Überschreitung und Abstieg nach Oberstdorf, Rückweg über den Wallraffweg und dann Kaffetrinken mit Angel und dem besten Allgäuer von allen. Hab mich gefreut, daß das geklappt hat! Das Oytal mit der Käseralpe ist schon in meiner nächsten Planung drin…

Entschenkopf

Samstag, 13.06. Auf den Entschenkopf, der Nachbar vom Rubihorn. Bisle schwieriger, nach Auskunft im Ort haben wir uns zur Überschreitung von Norden nach Süden entschieden. Feine Sache war das. Eine kleine Kletterstelle, dann etwas ausgesetzte Schrofen und damit waren die Schwierigkeiten erledigt. Abstieg auch mit etwas Krabbelei verbunden, wieder am Gaisalpsee vorbei und runter nach Reichenbach.

Hoher Ifen

Hoher Ifen Sonntag, 14.06. Der Hohe Ifen läßt sich von Norden durch eine kurze Kletterstelle besteigen, ein kleines Schneefeld mußte noch am Fixseil überquert werden und fertig. Wegen der Steinschlaggefahr unterhalb des Schneefeldes war der Rückweg nach Süden ins Schwarzwassertal deutlich freundlicher, allerdings war der drahtseilgesicherte Abstieg auch nicht ohne und vor allem schön lang mit fantastischer Landschaft. Und der Kaiserschmarrn in der Schwarzwasserhütte war allein schon die lange Tour wert :-)

Uns sonst noch?

Nach der Tour Am Wegesrand So ein Wochenende aber auch! Abgesehen vom Donnerstag Top Wetter, hat alles unfallfrei geklappt und mein wieder angewachsener Haxen macht alles nur Denkbare mit, was mich besonders freut. Die Touren kommen in die Schublade Was ich sofort wieder tun würde. So, das war die Kurzfassung. Mehr zu lesen und außerdem reichlich Bilder gibts hier.

Werkstatt-Termin

Feierabends hatte ich doch tatsächlich noch ein Kundenrad mit ner berechtigten Reklamation in der Garage; die Schaltung war nicht ordentlich eingestellt und so mußte der arme Kunde beim Schalten immer zwei Gänge aufwärts und wieder einen zurückschalten, um nur einen Gang weiter zu kommen. Aber sowas verstellt sich halt leicht, ist außerdem von mehreren Faktoren wie Dehnung im Schaltzug, Reibung im Bowdenzug etc. beeinflußt.  Muß man halt unterwegs gelegentlich nachjustieren. Das ist leider so.

Hoffentlich wird mein Kunde mit dem nachjustierten Rad wieder Fröhlich.

Feierabendrunde 15/2009

In der Blume in Hausen o.V. Kleine Runde auf dem Mountainbike in angenehmer Abendsonne, die wohl optisch etwas Wärme andeuten sollte, tatsächlich hab ich aber gefroren wie im Herbst. Deshalb blieb das auch eine nur kurze Angelegenheit heute abend. Die gemütliche Weizenbierpause, diesmal in der Blume in Hausen o.V, durfte trotzdem nicht fehlen. Und um die Tour etwas aufzuwerten und bisle Wärme von innen zu erzeugen, hab ich mir den Rückweg über den Zundelberg gegönnt [30km, 310hm].

Feierabendrunde 16/2009

Kleine Heubergtour mit dem Renner

Super Wetter; ich bin etwas unentschlossen, ob heute Straße oder Schotter an der Reihe ist. Dann nehm ich doch das Rennrad und dreh langsam nach Böttingen hoch, Königsheim, Renquishausen, Kolbingen. Kaum war ich ein paar Tage nicht hier, schon ist das Getreide hoch bis zum Bauch und der Raps noch viel höher.

Von Mühlheim nach Tuttlingen, und endlich gibts ein Feierabendbier im Minigolf. Merkwürdig, daß nach den paar Tagen Bergwandern die Radfahrmuskeln erstmal wieder in Trab gebracht werden müssen, also echt, so mühsam bin ich selten vorwärts gekommen. Nach einer halben Stunde bin ich zuhaus, das war ne gemütliche Ausfahrt um das schöne Wetter zu genießen [48km, 433hm].

Schauinsland – Feldberg

Wieder im Schwarzwald mit dem Mountainbike

Heute will ich das Wetter ausnutzen und endlich wieder mal im Schwarzwald radeln. Start ist um halb neun morgens in Kirchzarten. Es gibt viele Wege auf den Schauinsland, ich such mir einen komplett neuen irgendwo durch den Wald, stellenweise will das Bike getragen werden, danach trägt es mich wieder, das alte Spiel, wir verstehen uns prima. Irgendwann treff ich wieder auf bekannte Wege, und kurz danach bin ich oben angekommen bei düsteren Wolken und unlustigem Wetter. Dabei war es so sonnig heute früh.

Ich laß mich nicht abhalten, weiter über die schöne Stübenwasen Strecke auf den Feldberg zu fahren. Massenhaft Halbschuhtouristen, schnell wieder weg und auf demselben Weg zurück. Das Wetter macht sich und es wird immer wärmer, dazu eine sanfter Brise, wie schön. Kurz vorm Schauinsland zweigt eine Strecke ins Münstertal runter, die nehm ich bis zum Cafe Gießhübel, wo es Kaffee und Schwarzwälder gibt, die sagenhafte Aussicht von dort gibts gratis.

Runterwärts such ich mir eine neue Strecke durch den Wald über die Eduardshöhe, Horben und danach nur noch runterzischen lassen bis mitten in Freiburg bei 32°C. Da hab ich ja nun gar nichts verloren, aber ein paar km weiter läßt es sich wunderbar in der Dreisam zwischen den glatten Felsen baden. So eine Wohltat aber auch. Kurz drauf in Kirchzarten ist leider schon wieder Schluß für heute, schade … So eine wunderbare Tour heute [75km, 1785hm].

Regenlauf am Freitag

Auf die tägliche Riesenportion Frischluft wollte ich heut absolut nicht verzichten, das war mal klar. Tagsüber war leider Motivationsdefizit, deshalb musste wollte ich abends unbedingt noch raus.

Um sechs Uhr hats dann endlich geklappt, in ner kurzen Regenpause in den Möhringer Wald los zu laufen. Ein paar meiner Lieblingswege aneinander gereiht ergeben insgesamt ein-einhalb Stunden Nordic Walken im warmen Juniregen. Ein leises Regenrauschen im Blätterdach und ein paar Vögel waren wieder mal die einzige Geräuschkulisse. Dazu an den Beinen das viele nasse Grün, dem man unmöglich ausweichen kann.

Außerdem war heute abend Schnecken Rallye auf den gelb geschotterten Waldwegen. Selten waren so viele von den schmierigen Nacktschnecken unterwegs, die waren scheinbar bei dem vielen Regen noch größer als sonst. Und die riesigen Weinbergschnecken waren eh nich mehr zu zählen. Geschickt konnte ich denen heute ausweichen, trotz verregneter Brillensicht, schnell bin ich ja. Herrje, immerhin keine Kollision mit so einem Riesenteil, hatte ich eine Angst. Die rennen einen glatt um, wenns sein muß.

Das Gute am Wetter: Nachdem ich endlich zuhaus war, hat sich auch der Regen verabschiedet 8O

Laufrunde am Samstagabend

Im Möhringer Wald

Walderdbeeren Glockenblumen Die verregnete Laufrunde von gestern war ja ganz nett, aber Fotos mit heimbringen konnt ich leider nicht. Heute abend isses ja ausnahmsweise wieder trocken, dann mal los. Zwei Stunden im Möhringer Wald fliegen vorbei wie nix, alles was gestern durch die verregnete Brille nur wie unter Wasser zu sehen war, präsentiert sich heute richtig angenehm. Die heutige Runde besteht aus breiten geschotterten Waldwegen und zur Abwechslung aus schmalen Trampelpfaden. Wieder mal Ruhe ohne Grenzen, kein Mensch zu sehen und das Grün drängt sich zur Zeit unglaublich auf. Übermorgen werden die Tage wieder kürzer :(

Feierabendrunde 17/2009

Klippeneck

Schafe auf dem Klippeneck Kleine Ausfahrt mit dem Mountainbike, um nicht völlig dem feierabendlichen Dahinsiechen anheim zu fallen. Unfreundlich grauer Himmel, später mit leichtem Nieselregen, lassen keine richtige Radlaune aufkommen. Dazu würd ich in dieser Woche abends jeden Müdigkeitswettbewerb gewinnen. Achja, wohin gings denn? Einmal über Denkingen aufs Klippeneck, am Albrand entlang, runter nach Spaichingen und wieder heim mit hohem Frischluftfaktor [28km, 410hm].

Feierabendrunde 18/2009

Möhringen

So, die lang geplante Feierabend Ausfahrt mit den Rad-Kollegen ist wieder mal gecancelled worden, was weiß ich weshalb. Stattdessen fragt mich mittags mein Schreibtischgegenüber, ob wir heut was zusammen fahren wollen? Na klar doch, stand ja eh in meinem Plan. Ein paar bedrohliche Gewitterwolken ignorieren wir wohlwollend, wir können uns schließlich nicht um alles kümmern. Das Gewitter soll sich woanders austoben.

Wolken über Spaichingen Der Plan geht auf, wir fahren gemütlich erst an der Elta, dann an der Donau entlang bis ins Cafe Fensterle in Möhringen, dort ist ein gemütlicher Biergarten. Weiter durchs schöne Krähenbachtal, vorbei am Konzenberg, Seitingen, am Karpfen vorbei und sieh an, in Hausen o.V. ist schon der nächste Biergarten. Das Ganze findet bei angenehmen Temperaturen und ohne Stress statt. Die Heimfahrt ist einfach, nur die Hausener Steige runtersausen und auf dem Rückweg noch ein Foto von den wilden Wolkengebilden mitnehmen.
Schöner geruhsamer Feierabend [36 km].

Freitagstour

Immendingen

Heute sind reichlich Gewitter angesagt, nur auf eine kleine Radtour möcht ich nicht verzichten, schon garnicht, weil ja morgens schönstes Wetter draußen ist. Der Tourer bringt mich nach Tuttlingen, erstmal gemütliches Weizen schlürfen im Minigolf. In der Stadt ist irgendwas Schlimmes im Anmarsch, die Leut fahren rum wie die Lemminge. Muß wohl die geladene Luft sein?

Ich fahr weiter bis Immendingen, wo mir die heranziehenden Wolken dann doch zu schwarz werden. Dann mal schnell mit reichlich Rückenwind wieder zurück. Es klappt, die Wolkenfront abzuhängen, die Zeit hätte sogar noch gut gereicht für ne weitere Pause in irgendeinem Biergarten, hätte nur einer geöffnet :annoyed_tb: aber das Thema hatten wir ja schon.

Halbe Stunde später wird hier wieder Klimakatastrophe mit reichlich Regen und vor allem deftigen Gewittereinlagen veranstaltet. Diese Schwaben und ihr Wetter, tz. [52km]

Neues vom Laufspocht

Zundelberg

Gleich zweimal, nämlich am Samstag und heute am Sonntag nachmittag war der Zundelberg Ziel der laufspochtlichen Aktivitäten.

Am Samstag gings mit den Nordic Walking Stäbchen hoch vom Sandbrünnele über die Zundelbergsteige, dann eine kurze Exkursion oben auf der Hochfläche bis zur Grillhütte und wieder runter. Grad noch rechtzeitig, um dem nächsten Schauer auszuweichen. Immerhin hatte die Tour einen Leckerbissen: ein neugieriger Geocache (das Kuckucksei) konnte sich nicht rechtzeitig verstecken und schon war er enthüllt, und das ohne GPS Gefummel. Ne, den hatte ich schon länger im Visier, aber noch keine Lust, ernsthaft auf die Suche zu gehen.

Heute am Sonntag war die Tour ziemlich gleich, nur mit einem extra Abstieg runter nach Hausen o.V, um im Biergarten der Blume ein schönes Weizenbier nachzuladen. Und der Rückweg präsentierte sich diesmal komplett ohne schwarze Regenwolken, vor denen man sich hier oben im Wald bei Gewittern doch deutlich in acht nehmen muß.

Das waren also fast fünf Stunden flottes Ausdauer laufen walken. Fein :rolleyes_tb:

Feierabendrunde 19/2009

Weilheimer Berg

So eine kurze Feierabendtour verdient ihren Namen ja fast nicht, aber bei dem Schei wechselhaften Wetter zur Zeit muß man ja nehmen was zu kriegen ist. Nasse Autos und schwarze Wolken aus Richtung Tuttlingen waren nicht grad einladend um noch mitm Rad raus zu fahren. Genau das wollte ich aber. Rausgekommen ist am Ende: Radltechnisch nix Halbes und nix Ganzes, immerhin ein paar Fotos, ein Geocache, und muffige Laune, weils schließlich doch trocken geblieben ist [15km, 268hm].

Keine Feierabendrunde Nr.

Langsam hab ich die Faxen dicke.

Tagelang schon kann ich den blauen Himmel ausm Bürofenster bewundern, und jeden Abend wenn ich das Rad ausm Stall hole, wird dasselbe Theater da draußen inszeniert. Geht schon ne Woche so, und wird sich angeblich nicht so schnell ändern :evil_wp:

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