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andi's lustige abenteuer

Sommer auf der Alb

Samstag, 31.07.2010 – Rund um Lautlingen

Samstag Auf der Alb früh bei schönstem Wetter mit dem Autole nach Hossingen auf der Alb, dort läßt sich immer was finden zum Wandern. Erstmal auf den Gräbelesberg, der steht dort wie eine Halbinsel im Eyachtal mit viel Fels rundherum, Aussicht an allen Seiten und Sommer pur mitten im Wald. Ein steiler Weg bringt uns nach Lautlingen runter und dann gibts einen Weg auf den Heersberg hoch durch das Felsenmeer, eine wilde Ansammlung von Felsen miten im aufgeräumten Schwäbischen Wald. Der Mulipfad bringt uns runter nach Margrethausen und dann gleich wieder hoch zum Ochsenberg, hier ist eine schöne Kneipe mit Bierpause und Publikum wie im Kabarett, lustige Unterhaltung ist wieder für umsonst hier im Ländle! Runterwärts noch einmal durch Lautlingen und dann einen schönen Hangweg entlang zur Hossinger Leiter, das ist ein Seitental mit einer Metalltreppe am oberen Ende, damit der Wanderer nicht durch den Bach bis oben klettern muß. Klasse Runde, Gehzeit netto ca. 6 Stunden.

Sonntag, 01.08.2010 – Dreifürstenstein

Der geplante Besuch am Säntis fällt aus denn heute ist Schweizer Nationalfeiertag und dieses Vergnügen bei schönem Wetter auf dem Berg hatte ich bereits, du meine Güte, nie wieder!
Wir fahren wieder mit dem Autole nach Schlatt bei Hechingen, parkieren oben am Kirchle und nehmen den Anstieg zur Albkante unter die Füße. Hier ist tatsächlich alles Neuland für uns. Der rotmarkierte Alb-Nordrandweg ist wirklich vom Allerfeinsten, es geht ständig an der Kante entlang mit Blick zum Schloss Hohenzollern und reichlich Tiefblick ins Tal runter. Am Dreifürstenstein sind ein paar Wanderer anzutreffen, aber sonst ist hier sogar am schönen Sonntag wenig los.
Beeindruckendes Erlebnis heute: Das Gebiet vom Mössinger Bergrutsch am Hirschkopf, wo 1983 ein großes Stück Wald einfach den Hang runter gerutscht ist und einen felsigen Steilhang hinterlassen hat.
Nach einer Extrarunde um den Hirschkopf steigen wir ab nach Beuren und machen Bier- und Salatpause in der Kneipe dort. Auf dem Rückweg entdecken wir ein weiteres Schmankerl: ein kleines Wegerl mitten durch den Urwald, steil und etwas rutschig, bringt uns wieder an die Albkante hoch, ein weiteres Wegerl etwas weiter wieder östlich runter nach Schlatt. Feine Erlebnistour bei Hochsommerwetter, Gehzeit netto ca. 7 Stunden.

Hier gibts noch viel Neues zum Laufen und die Gegend ist weiter und unübersichtlicher als man ihr aus der Ferne ansieht.

Herrliches Sommerwochenende mit vielen bekannten und noch mehr neuen Wegen auf der Alb!

1 Kommentar

  1. Michael Linnenbach:

    …der gesuchte Faltername lautet:

    Schachbrettfalter(Melanargia galathea)

    Schachbrettfalter sind typische Bewohner von Wiesen- und Heidelandschaften mit kalkhaltigem Untergrund. Am Albtrauf und auf der Alb recht häufig.

    Gruß
    Michael

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