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andi's lustige abenteuer

Archiv: Januar 2011

Schloss Bronnen

Von Fridingen zum Jägerhaus

Diese Tour hatten wir schon, zwar etwas anders als heute, und vor allem noch nicht im Winter. Wir wollen oberhalb der Donau von Fridingen zum Schloss Bronnen, danach über die Donau überqueren, hoch zum Knopfmacher, Kaffi trinken und dann die Kurzvariante zurücklaufen.

Ab Fridingen muß man erstmal über einen Hügel runter an die Donau, dann ein kurzes Stück Radweg laufen und danach hoch zur Ruine Kallenberg, die heute mal links liegenbleibt; stattdessen gibts einen kurzen Besuch in der Kallenberghöhle und auch hier stehen wieder reichlich lustige dicke Eiszapfen wie aus dem Boden gewachsen herum. Der Weiterweg ist abwechslungsreich und spannend, teilweise Single Trails im unberührten Schnee und dann wieder reichlich traktorzerfahrene Waldwege, in denen man kaum laufen kann.

Wir bewundern noch die Höhlen unterm Schloss Bronnen und unten an der Donau am Jägerhaus angekommen, sieh an, die ganze Brücke ist wieder mal vom Hochwasser weggeschwemmt worden. So ein Mist, dann fällt Kaffi und Kuchen am Knopfmacher leider aus; das Wasser ist heute immer noch deutlich zu tief zum barfuß durchwaten und bei einigen Minusgraden wie heute kann man sich auch keine nasse Hose erlauben.

Dann gehts eben kurzentschlossen direkt über den Donauradweg zurück; dieser ist wegen reichlich Glatteis überhaupt nicht lustig zu Laufen heute, ein Eiertanz ist es um auf den Beinen zu bleiben. Immerhin gibts dann doch noch Kaffi an der Ziegelhütte die erstaunlicherweise geöffnet hat. Noch eine halbe Stunde und dann ist Feierabend für heute. [16.6km, 600hm, 4:35h]

Klasse Winterwanderung, wenn auch etwas umdisponiert werden musste.

Schifoan Nr. 1/2011

An der Hirnbühl Loipe An der Hirnbühl Loipe Das war tatsächlich der erste Versuch auf den Langlauf Ski in diesem Winter, obwohl schon lange genügend Schnee dazu rumlag. Eine Stunde auf der Hirnbühl Loipe, die wie meistens perfekt eingerichtet war, hat deshalb schon gereicht. Die Spuren waren leicht vereist, sodaß es bergauf etwas mühsame Rutscherei war. Dafür gabs reichlich blauen Himmel, Landschaft zum Sattgucken und interessant berauhreifte Bäume zu sehen. Und weil ich beim Rucksackpacken wieder mal besonders aufgepasst hab, waren zwar zwei Mützen, aber nur ein Handschuh dabei.

Ruine Walterstein

Im Lippachtal Heute auf dem Plan: das momentane Tauwetter in der Winterpause geniessen. Start ist in Mühlheim an der Donau, erst an der Lippach entlang und dann im Zickzack zum Rappenfelsen hoch, wo man schon einen netten Ausblick auf das Tal hat. Weiter gehts vorbei am Kolbinger Sportheim und dann zur Burgruine Walterstein, von der nicht ein einziger Stein übrig ist. Auf die beiden freistehenden Felsen kann man bei trockenem Wetter ganz einfach hochsteigen, heute ist das eine heikle Rutschpartie auf dem nassen und moosbedeckten Fels. Der Weiterweg führt etwas improvisiert über einen Bergrücken direkt an die Lippach runter, die schon fast frühlingshaft und mit reichlich Wasser rumplätschert. Der Weg ist dagegen noch ziemlich eisbedeckt, die Wanderstöcke sind ständig im Einsatz um den aufrechten Gang beizubehalten.

Nette kleine Wanderung mit noch reichlich Winter auf den Wegen trotz des frühlingshaften Wetters.

Sunthausen

Nordic Walking Runde in der Baar

Das unglaublich sonnige Januarwetter wollen wir unbedingt ausnutzen heute! Um möglichst viel Sonne abzubekommen, fahren wir in die Baar (das ist zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald) nach Oberbaldingen und nehmen eine Tour Richtung Bad Dürrheim unter die Füße. Der Vormittagsnebel ist hier noch nicht ganz verschwunden und zaubert eigenartige Beleuchtung in die Landschaft, fast wie ein Regenbogen sieht das aus. Alles was an Pflanzen rumsteht hat eine dünne Eisschicht und sieht aus wie mit Zucker überzogen.

Das Waldcafe lassen wir heute aus; stattdessen hab ich auf der Karte eine Runde um Sunthausen herum gefunden. Es geht am Sunthausener See vorbei (Riesengalama mit Campingplatz etc.) zur Waldhornhütte, dann weiter erst am Waldrand entlang und anschließend unter der A81 hindurch zurück nach Oberbaldingen.

Bewertung: Trotz wenig Temperatur ein super sonniger Tag und das mitten im Januar, herrlich.

Wartenberg

Heute bei dem wieder zurückgekehrten Winter sollte es eine nette Tour mit viel Sonne zum Warmwerden sein, was aber dank des saumäßig kalten Windes trefflich mißlingt. Ziel ist eine Runde um den Wartenberg bei Geisingen. Zunächst gehts mal auf dem Donauradweg Richtung Gutmadingen, es läuft sich hier ziemlich schlecht weil der Weg fast überall eisbedeckt ist und es jede Menge Anstrengung kostet auf den Füßen zu bleiben. Der kalte Wind sorgt dann dafür, daß kein bisle Wohlgefühl unterwegs aufkommt. Immerhin scheint die Sonne was sie kann und täuscht angenehmes Wetter vor. Wir sind froh, als es endlich in den Wald reingeht und der Wind damit nachlässt. Die Gegend hinter dem Wartenberg ist merkwürdig einsam und es stehen untypisch für die Gegend hier jede Menge große und alte Eichen rum, die fast allesamt irgenwie abgestorben aussehen.

Der Rückweg führt ein Stück an der A81 entlang und nach knapp zwei 1/2 Stunden Latscherei durch den Winter hier macht es keinen Spaß mehr, endlich Feierabend.

Beuron

Die Sonnentour

Nachdem wir gestern die Gelegenheit genutzt hatten, auf einer schlappen Wander Runde fast alles abzufrieren, sollte das heute nicht wieder passieren. Schönstes Wetter schon morgens früh, das Ziel ist Beuron, die Südseiten des Tals sind im Winter super sonnig und vor allem windgeschützt.

Ausblick vom Eichfelsen Blick zum Bandfelsen Start ist an der historischen Holzbrücke gleich neben dem Kloster, gleich gehts hoch im Zickzack auf den erstbesten sonnigen Aussichtspunkt mit feiner Aussicht auf Beuron und die Donau. Weiter nach Irndorf, Besuch am Rauhen Stein und dann zum Eichfelsen. Klasse, das Wetter spielt heute gut mit. Runter an die Donau, zur Maurus Kapelle und dann ein schönes kleines Tal hoch zur Burg Wildenstein mit reichlich eindrucksvoller Felskulisse rundherum, die jetzt im Winter dank blätterbefreitem Wald noch viel mächtiger rauskommen. Meine Güte, wie riesig ist das alles hier.

Oben angekommen gibts in der Burgschenke natürlich keinen Kaffi (Geschlossen bis irgendwann) also gleich weiter, oben an der Talkante entlang bis zum Aussichtspunkt Alpenblick (heute sind keine Alpen zu sehen) und dann zwischen den Felsen hindurch runter nach Beuron.

Vier Stunden feinstes Rumlatschen im Winterwald, herrlich. Klasse, nur noch drei Monate bis es endlich wieder warm werden könnte hier.

Am Bodensee

Ruine Bodman und Ruine Kargegg

Schon lange waren wir nicht am Bodensee, heute ist es wieder mal soweit. Etwas trübes kaltes Winterwetter sind keine schlechte Voraussetzung, weil es in den Wäldern am See schnell mal lehmig und matschig werden kann. Nicht so heute, alles knochenhart gefroren und trotzdem nicht allzuviel Schnee auf den Waldwegen, das läßt sich richtig gut laufen.

Wir besuchen erstmal die Ruine Bodman, von Bodman eine halbe Stunde im Zickzack den Wald hoch und fertig. Schöne Aussicht über den Bodensee gibts hier, nicht mal so neblig wie es erst schien. Von dieser Ruine sind vergleichsweise noch beachtliche Reste zum Angucken und drin rumlaufen übriggeblieben. Weiter gehts zuerst an eine merkwürdige Kneipe mit einem Wildgehege, in dem sich jemand Bisons hält, dann wieder im Wald oben am Hang entlang. Leider ist das Echotal, was auf dem Plan stand, wegen motorsägender Eingeborener gesperrt. Dann eben weiter, immer oben entlang bis zur Ruine Kargegg. Der Aufstieg ist komischerweise durch ein Gitter versperrt, dessen Sinn sich uns nicht erschließen will. Oben ragt von der ehemaligen Burg fast nur noch eine dicke und hohe Wand einsam in die Luft.

Abstieg heute durch die etwas vereiste Marienschlucht, geht aber doch ganz gut, die ist komplett mit Holztreppen ausgestattet. Die steilen Felswände sind aber schon beeindruckend und an der engsten Stelle ist die Schlucht grad mal einen halben Meter breit. Der Rückweg ist sehr einfach, immer unten am See entlang bis Bodman. Im Winter scheint der Ort komplett ausgestorben zu sein ohne die Bootstouristen.

Herrliche Winterrunde am See, fast niemand unterwegs [17,5km, vier 1/2h].

An der Eschach

Heute ist ja wunderbares klares und kaltes Winterwetter, ich hab uns eine Tour im Eschachtal ausgesucht. Das ist komplettes Neuland, hier waren wir noch nie. Karte in den Rucksack und los, kurz hinter Rottweil abbiegen nach Bühlingen, etwas hin- und hersuchen, irgendwo gibt es einen kleinen Waldparkplatz, los gehts.

An der Eschach An der Eschach Die Tour ist von Anfang an interessant, erst eine Viertelstunde einen schönen sonnigen Südhang mit Ausblick aufs Eschachtal queren, danach gehts runter am Eckhof [sommers vielleicht ein netter Biergarten für ne Radtour?] vorbei  in den Schatten runter. Die Eschach macht hier reichlich viele Schleifen, der Weg geht über einige Brücken mal links und wieder rechts am Bach entlang, und dann immer wieder mal rauf und wieder runter. Gut daß wir die Karte mitgenommen haben. Unterwegs gibts wieder spärliche Reste einer Ruine Wildenstein [ich dachte der Name sei schon im Donautal vergeben] zu besichtigen und nach gut zwei Stunden stehen wir unter der A81. Diese Autobahnbrücke scheint himmelhoch über dem Eschachtal zu schweben. Nicht schön vielleicht, aber absolut gigantisch, diese Brücke.

Der Rückweg auf der anderen Bachseite der Eschach ist fast noch schöner, nach einer halben Stunde führt der Weg über eine Holzbrücke wieder auf die andere Seite, wie auf dem Hinweg eben. Die Sonnenseite des Tals ist jetzt am Nachmittag stellenweise ganz schön lehmig und wir freuen uns am Ende der Tour über eine Gelegenheit unten am Bach den Kleister von den Schuhen waschen zu können.

Bewertung: Richtiges Schmankerl haben wir da erwischt heute. Keine Mücken, fast keine Touristen und Landschaft zum Sattgucken [14km, 4h].

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