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andi's lustige abenteuer

Archiv: April 2011

Frühling im Schwarzwald

Menzenschwand

Weil ja schon eine Woche lang schönes Wetter angekündigt ist, machen wir uns freitags rechtzeitig auf in den Schwarzwald.

Freitag nachmittag zum Eingehen: Von Menzenschwand umständlich hoch zum Spiesshorn, kurzer Besuch an der Krunkelbachhütte; leider können wir uns das lang ersehnte Unterwegspausenbier abschminken, die Hütte hat nämlich noch geschlossen. Naja. Dann eben auf der Nordseite wieder runter, teilweise noch dick Schnee auf den Wegen, der aber keine Macht mehr hat.

Am Herzogenhorn Samstags: der geplante Aufstieg am Wasserfall ist leider wegen Baumfällerei gesperrt, es gibt aber eine Alternative zuerst durchs Menzenschwander Tal, dann weiter oben auf einem nicht mehr bezeichnetem Weg direkt zum Bundesleistungszentrum [Herrje, so ein bescheuerter Name für eine Kneipe mit Selbstbedienung] am Herzogenhorn. Wir laufen durch den Schnee auf der Nordseite zum Gipfel, der heute wirklich alles an Aussicht in die Schweizer Alpen und an Sommerwetter hergibt, was zu kriegen ist.

Runter auf der Südseite nach Bernau, lecker Kaffi trinken und für den Heimweg anschließend noch den Bergrücken Richtung Menzenschwand übersteigen. Schöne lange und anstrengende Tour, und wirklich: Sonne genug.

Im Menzenschwander Tal Am Sonntag erstmal schön im Schatten aufsteigen bis zum Zweiseenblick. Der Name verspricht mehr als er hält, man kann nämlich nur auf einen See runtergucken, egal. Weiter bis fast zum Feldberg [schon an der Strasse oben ist der Bär los] dann aber schnell abbiegen auf einem kleinen Pfad runter ins einsame Menzenschwander Tal.

Unterm Strich: drei Tage Wandern vom Allerfeinsten, der Schwarzwald scheint abseits der Bundesstraßen völlig ausgestorben zu sein. Prima, weiter so. Je mehr Touristen die Straßen belagern, um so weniger drängeln sich auf den Wanderwegen rum.

Feierabendrunde 12/2011

Kurz und langsam

Nach Wurmlingen, an der Elta entlang, Sonne tanken, ausruhn, zurück. Mehr geht grad nicht [17km].

Feierabendrunde 13/2011

Nochmal kurz und langsam

Nach Tuttlingen, kleine Stadtrunde, zurück. Wieder schön warm und sonnig, langsames Abradeln reicht völlig heute. Der Vollständigkeit halber stehts mal hier drin, anfangen zu schlampern passiert schon woanders genug [22km].

Radeln in der Ortenau

Vor drei Jahren

In der Ortenau Altes Notizbuch aufgeklappt, irgendwas nachgucken wollen, und sieh an was sich da findet. Handgemalte Notiz von Hr. Malz vor Ground Zero.

Die Welt hat sich irgendwie geändert seitdem.

Feierabendrunde 14/2011

Kleine Tour auf dem Mountainbike, rauf an die Albkante zum Risiberg, weiter über den Wanderweg mit demn roten Dreieckle zum Dreifaltigkeitsberg. Strasse runter, quer über die Wiese nach Balgheim und auf dem Radweg heim. Kondition fehlt, aber alles hat seine Ursache, auch das. Gemütlicher Abend auf dem Radl [21 km].

Radeln in der Ortenau

Drei Tage auf dem Mountainbike

Lothar Denkmal Die Gelegenheit mit diesem unglaublichen Wochenendwetter war ja prima. Mountainbiken stand auf dem Plan, und zwar in der Ortenau bei Offenburg. Während bei uns im Schwäbischen die meisten Knospen an den Bäumen und Sträuchern noch im Halbschlaf sind, hatte der Frühling  im westlichen Schwarzwald Vollgas gegeben; alles stand in voller Blüte, nach gut einer Stunde Autofahren die Landung wie auf einem anderen Stern.

Freitag nachmittag zum Einradeln eine kleine Tour auf den Mooskopf, schön langsam, die Kondition soll ja noch eine Weile halten. Runterweg nach Sondersbach, die Bremsen sind die wichtigsten Teile am Radl hier in der Gegend.

Samstags eine Tour erst zum Schloss Ortenberg, durch die Weinberge bis Durbach und hoch ans Schloss Staufenberg. Pause mit herrlicher Aussicht. Von Durbach ein Seitental hoch bis auf den Mooskopf und Richtung Gengenbach runter. Der Besuch in der Kneipe Martinssteinhüsli war besonders nett, schöne Lage, unbedingt merken, auch der Rückweg runterwärts ist hier vom Feinsten.

Sonntags zum Warmwerden von Ohlsbach hoch zum Moosturm [schon wieder] und hier fängt ja die beabsichtigte Tour erst an: den Kandel Höhenweg bis nach Oberkirch. Das ist wirklich vom Allerfeinsten auf dem Mountainbike, dauernd Abwechslung und Aussicht in alle Richtungen. Der Rückweg nach Gengenbach ist allerdings etwas mühsam, erstmal anstrengend ein Tal weiter nach Durbach und dann in der Mittagshitze zurück wieder durch die Weinberge.

Klasse Wochenende auf dem Radl, hat alles geklappt, wunderbar [163km, 3645hm].
Daß der Sattel ungewohnterweise etwas am Hinterteil drückt, lässt sich leicht ignorieren.

Im Donautal

Kurze Wandertour am Freitagnachmittag

Auf der Wagenburg Ausgangspunkt ist Hausen im Tal. Beim Minigolf gehts los, hoch zu den Hausener Zinnen [exzellentes Kletterrevier], weiter unter der Hausener Wand entlang, vorbei an einer große Höhle; danach führt ein schmaler Einschnitt zwischen den Felsen im Zickzack steil hoch auf die Wagenburg und den Schlossfelsen. Die Aussicht ist nicht schlecht, etwas diesig heute. Noch ein paar Felsköpfe stehen zur Besichtigung an, die sonst nur von den hier ansässigen und völlig überflüssigen Gemsen besucht werden. Der Rückweg geht heute mal über die Felsköpfe der Hausener und an der ersten Zinne wieder runter zum Parkplatz.

Im Gauchachtal

Zweiter Versuch

Samstag morgens gehts heute mal wieder in den Schwarzwald. An der Gauchach war noch eine Tour offen, die beim letzten Versuch nicht zu machen war. Ein kleines Seitental der Gauchach war im Februar so vereist, daß wir umdrehen mussten. Kluge Entscheidung, wie sich heute zeigt, das Gelände war schon auf ebener Strecke fast nicht begehbar, an den Auf- und Abstiegen mit Brücken und Treppen wär das komplett daneben gegangen.

Das klappt alles prima heute, schönstes Wetter, etwas kühl, an der Gauchach ist immer noch alles frisch überfroren, was sich aber im Tagesverlauf schnell ändert. Das Engental hochzulaufen ist heute kein Problem, dort war beim letzen Versuch Endstation. Weiter gehts, zuerst über die Ebene bei Bachheim, vorbei an Unadingen und dann wieder im Tal unten bis zur Alten Post bei Döggingen, die sogar geöffnet hat und uns prompt mit einem Bier bedient. Kein Wunder, der Inhaber ist weder Schwabe noch Badenener, sondern ein Rheinländer, der sich anscheinend sogar über die einzigen Gäste zu freuen scheint.

Der Rückweg führt dann komplett am Bach entlang; Bärlauch zum Sattessen unterwegs und sogar noch ein Kaffi an der Bachmühle, das ist eine ehemalige Mühle mit langer Geschichte, die heute als Wanderheim des Naturfreunde Vereins geführt wird.

Super Tour!

Wandersonntag

Von Beuron nach Tuttlingen

Schloss Bronnen Morgens bei top Wetter erst mit der freundlichen Eisenbahn von Tuttlingen bis nach Beuron; die Bahn ist proppevoll, merkwürdig. Diese Tour war schon mehrmals dran, aber langweilig wird das nie hier. Los gehts dann in Beuron um zehn Uhr; nach einer halben Stunde am Schloss Bronnen ist schon Kurzehosenwetter, das scheint aber nicht die gängige Meinung zu sein, da die wenigen Spaziergänger meist noch in Wintermänteln rumlaufen. Muß jeder selbst wissen.

Ruine Kallenberg Der erste Teil des Wegs ist abwechslungsreich und recht einsam; ein Besuch auf der Ruine Kallenberg gehört auch heute dazu. Am Gasthaus Bergsteig [die ältere Kneipe, heute Pizzeria drin] gibts ein Bier, dann weiter Richtung Nendingen und auf teilweise neuen Strecken nach Tuttlingen zurück. Der Abstieg von der Ruine Luginsfeld ist ganz nett, danach noch durch die Stadt [an der Donau entlang]. Feierabend damit.

Feine Tour, ziemlich lang und doch nicht so anstrengend wie erwartet, bei Sonnenschein und etwas Wärme scheint das alles viel einfacher zu gehen.

Feierabendrunde 15/2011

Das freundliche Mountainbike bekam heute nach den staubigen Ortenau Touren vom vorletzten Wochenende etwas Zuwendung in Form von Bürste, Putzlappen und Kettenöl. Anschließend noch eine flinke Ausfahrt nach Spaichingen und zurück mit reichlich Abendsonne [19km].

Feierabendrunde 16/2011

Heute am Start: der Tourer, eine kleine und feine Runde um den Weilheimer Berg herum über Seitingen, Hausen o.V. und am Hohenkarpfen entlang. Die Kondition ist komischerweise nach der halben Strecke heute verschwunden und so wird der Rest eben Spazierenfahren, macht aber nix, es ging ja ums schöne Wetter [26km].

Feierabendrunde 17/2011

Kurz und langsam. Das Mountainbike bringt mich nach Spaichingen bis zum Dönerladen und danach wieder noch langsamer zurück. Der Strom ist alle heute [14km].

An der Donau

Kleine Höhlensuchtour

Die Nachmittagsrunde heute geht los am Cafe Knopfmacher, erstmal gibts Kaffi und Apfelkuchen in bekannter Qualität, nicht als Belohung für hinterher sondern schon als Kredit im Voraus.

Stiegelesfels Neben dem Stiegelesfels gehts runter zur Burgstallhöhle, vorausgesetzt man findet den kleinen Trampelpfad, der biedert sich nämlich nicht grade an. Kurzer Besuch dort, dann mühsam runter an die Donau. Es gab da noch eine weitere Höhle in der Nähe, kein Weg führt hoch, dafür steiler Schotter mit Dornengebüsch durchwachsen, und oben angekommen ist diese Höhle auch die Mühe nicht wert. Naja macht ja nix, dann eben Aussicht geniessen und wieder runter.

Unten werden erstmal die lästigen Zecken abgewischt und nun gehts gemütlich an der Donau entlang weiter zum Jägerhaus, weiter hoch zum Sperberloch [endlich eine leicht begehbare Höhle] und noch gemütlich wieder zum Knopfmacher hoch. Feine Runde mit viel Ruhe und ein paar Abenteuerpunkten.

Im Schwarzwald

St. Wilhelm – Feldberg

Früh morgens am Carlfreitag los mit dem Autole, wir fahren nach St.Wilhelm im Schwarzwald und starten los zu einer Tour auf den Feldberg. Als besonderes Schmankerl ist heute [mal wieder] der Alpinpfad an der Reihe, der war nämlich bei der letzten Tour komplett im Schnee begraben und nur das Navi konnte uns zeigen wo es lang geht.

Alpinpfad am Feldberg Das ist heute komplett anders, nur an wenigen Stellen an den Nordhängen liegen noch ein paar Schneereste rum, der Rest ist trocken und prima zu laufen, richtig nettes Wegerl, auch wenn oft Baumstämme im Weg rumliegen, die erst überklettert werden müssen. Oben auf dem Stübenwasen angekommen geht es auf langweiligem Weg bis zur St.Wilhelmer Hütte, hier gibts endlich ein Gipfelbier. Ganz schön was los hier oben, Mountainbiker und Wandersleut sind reichlich unterwegs.

Und jetzt? Wir nehmen den Weg über den Tote Mann und zur Erlenbacher Hütte, wo es heute gemütlich Kaffi im Schatten gibt, die Pause tut gut. Der Abstieg nach St.Wilhelm runter ist wieder einsam und macht Spaß durch das frische Grün im Buchenwald.

Feine Tour mit reichlich Sonne und, kaum zu glauben, durch das ständige auf und ablaufen mit 950 Höhenmetern.

Auf der Schwäbischen Alb

Rund um Jungingen

Wir starten am Carlsamstag gleich morgens in Schlatt bei Hechingen, eine Tour am Nordrand der Schwäbischen Alb steht auf dem Plan ohne genau zu wissen wohin. An einer kleinen Kirche oberhalb von Schlatt geht es los, erstmal bis hoch an den Albrand. Der Weg von hier aus in östlicher Richtung ist völlig neu; tolle Aussichten ins Tal unterwegs nach Süden, im Norden dagegen gemütliche Wiesen, krasser Gegensatz. Die Möglichkeiten sind so zahlreich, überall interessante Auf- und Abstiege, man weiß gar nicht wo anfangen. Wir landen in Killer in einer Kneipe fürs Pausenbier. Dort nach Süden wieder hoch, Richtung Burg Hohenzollern und umständlich weiter Richtung Hechingen und zurück zum Ausgangspunkt. Damit haben wir Jungingen einmal komplett umrundet, ohne unten gewesen zu sein.  Da unten in der Post solls lecker Kaffi und Kuchen geben; naja dann halt nächstes Mal.

Feine und lange Samstagswanderung mit Top Wetter, jeder Menge Aussicht und vielen Steigungen. Was Besonderes? Ja, alles ist gelb vor lauter Blütenstaub, der wie gelbe Wolken überall rumfliegt. Wohl dem, der keinen Heuschnupfen hat, nur das Kratzen in den Augen ist bemerkbar und die gelben Schuhe am Ende der Tour sehen lustig aus.

Auf der Schwäbischen Alb

Vom Plettenberg zum Lochen

Das angekündigte Sauwetter am Ostersonntag hält sich hier am Vormittag noch in Grenzen, also nix wie los. Eine kleine Tour zum Ausruhen wäre nett und nicht so weit anfahren auch. Wir starten in Roßwangen und gehen an der Nordseite hoch auf den Plettenberg, das ist der mit dem großen Steinbruch und dem Sendeturm oben drauf und der schönen Aussicht bis zum Schwarzwald, wäre es heute nur nicht so dunstig.

Von hier aus ist der Nachbarhügel, der Schafberg, auch mit herrlicher Aussicht, leicht erreichbar. Unterwegs begegnen wir einem schwarzgelben Drachen mitten auf dem Weg, der aber recht gutmütig ist und uns ungefressen weiterziehen läßt, ein alter und weiser Drache also. Trotz aufziehender Wolken ist noch ein Besuch auf dem Wenzelstein drin, klein und fein, um anschließend den Rückweg am Lochenstein runterwärts anzugehen. Kein bisle zu früh, unten angekommen reicht es zum Schuhe waschen im Bach und dann fängts an zu regnen.

Feuersalamander Feuersalamander

Gutes Timing, war ja auch so geplant, trocken wieder anzukommen.

Auf der Schwäbischen Alb

Rund um den Raichberg

Heute am Ostermontag wollen wir bei dem Superwetter auf den Raichberg. Dieser ist wie viele andere Erhebungen hier in der Gegend eine Art Tafelberg mit fast ringsherum steilen Abbruchkanten und mittendrin schönster Landschaft mit Wiesen und häufig mit Schafen obendrauf. Er liegt östlich von der eindrucksvollen Burg Hohenzollern. Ausgangspunkt ist Thanheim, von dort aus führt ein schmaler Weg direkt über einen schmalen Bergrücken hoch aufs Plateau. Burg Hohenzollern Von hier aus ist es einfach: fast immer genau an der Kante entlang, Unterbrechung im Zollersteighof [Bierpause] und dann ein Besuch am Zeller Horn, das ist direkt gegenüber der Burg, die wirklich wuchtig aussieht!

Auf dem Raichberg Ein kleiner Umweg führt runter an die Nordseite, viel Ruhe hier unten im Wald, und dann schön steil wieder zum Backofenfels hoch und weiter zum Hangenden Stein. Diesen Stein hatte ich mir als ein Stück überhängenden Fels vorgestellt, naja, es sah dann doch etwas wilder aus, ein Stück der Alb so groß wie ein Fußballplatz war schon durch einen tiefen Graben vom Rest des Plateaus abgetrennt, stand schräg am Hang und wartete aufs Abrutschen ins Tal. Heute hats noch gehalten…

Der weitere Weg: erstmal nach Onstmettingen, dann über die Schmiecha [kleiner Bach], am Waldrand entlang zum Cafe Stich, endlich Kaffi schlürfen und den Moppedfahrern beim Überholen zugucken. Von hier aus wieder immer schön am Trauf entlang mit Nachmittagssonne und viel Tiefblick bis zum Heiligenkopf, zu dem wir morgens hochgestiegen sind. Noch 250m Abstieg und das wars für heute, super Wandertag!

Feierabendrunde 18/2011

Auf dem Dreifaltigkeitsberg Das Feierabendkoma hatte bereits Oberhand, trotzdem klappte es noch, bei gefühltem viel zu kaltem Wetter auf den Tourer und mit der Restenergie auf den Dreifaltigkeitsberg hoch zu kurbeln, wo es sich nach 300hm auch etwas wärmer anfühlte. Die Strafe kam beim Runterfahren, wie im Kühlschrank und Windkanal. Ein Döner beim Lieblingstürken und nix wie heim [23km].

Feierabendrunde 19/2011

Rennrad an der Dreifaltigkeitskirche Endlich, heute hat es hier schon deutlich angenehmere Temperaturen als gestern. Eine gute Gelegenheit, den Renner mal wieder aus dem Stall zu holen, der hatte schon Langeweile, aber da war ich selbst dran schuld. Eine Top Strecke für dieses Radl sind die freundlichen Serpentinen auf den Dreifaltigkeitsberg hoch und wieder runter, Kurve an Kurve und dazu unten durch eine schöne Obstbaumallee und oben durch hellen Wald. Das ist ideal zum Feierabend weil man nicht viel denken muss sondern nur fahren. Immer schön mäßig steil, keine Schlaglöcher, in die man runterwärts reinfällt und kaum Verkehr.

Dreimal das Ganze plus heimwärts gibt grad 1000 Höhenmeter, ideal um dem Büromief aus dem Kopf heraus zu lüften [42km].

An der Donau

Lochfelsen bei Mühlheim

Knabenkraut Eine kleine Laufrunde oder Wandertour, wie mans sieht, führt heute am Freitagnachmittag von Mühlheim an der Donau hoch zum Gelben Fels, weiter auf den Lochfelsen, der weiter östlich etwas im Wald versteckt ist. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick ins Hintelestal runter und weiter über das Donautal bei Fridingen. Am Freitag ist es völlig ruhig hier oben. Hier blüht auch so Einiges, unter anderem das Knabenkraut, eine Orchideenart, sieht klasse aus.
Anschließend geht es runter an den Donauradweg, dann durch das Hintelestal hoch zur Kolbinger Höhle, von hier wieder an die Donau runter und zurück über ein bisher unbekanntes Weglein mit reichlich vielen schon verblühten Küchenschellen rechts und links am Weg nach Mühlheim.

Donaubergland

Fridingen, Bäratal, Beuron

Das schöne Samstagmorgenwetter will ausgenutzt werden, weil für nachmittags schon Gewitter angekündigt sind. Die lassen wenigstens lange genug auf sich warten heute, deshalb gibts eine richtig schöne und lange Laufrunde heute.

Von Fridingen hoch auf Gansnest, das ist ein ehemaliger Wasserturm, heute ein feiner Aussichtsturm mit Rundumblick. Weiter dann der Abstieg ins Bäratal und wieder hoch auf die Ruine Pfannenstiel. Auf einem neuen Weg nach Beuron ins Tal runter, der Anblick vom Kloster in dem felsenumrahmten Talkessel ist einmalig! Unten angekommen gibts endlich eine verdiente Bierpause, wird auch höchste Zeit weil es schon richtig drückend warm ist.

Weiter durchs Frauental, einige Aussichtspunkte auf vorgelagerten Felsen bieten sich noch an, dann am Schloss Bronnen vorbei [Höhlenbesuch und sieh an, ein Geocache gefunden] Richtung Fridingen. Dieser Weg ist klasse, er windet sich immer auf halber Höhe oberhalb der Donau entlang. Ein kurzer Besuch in der Kallenberghöhle, dann noch zwischen den wilden Felsen an der Ziegelhöhle vorbei auf den Radwanderweg.

Dank der schwarzen Wolken, die von Westen rüberziehen, fällt der geplante Besuch am Cafe Knopfmacher aus; stattdessen am Fridinger Skihang vorbei durchs Städtle und nach Kaffi und Kuchen am Bahnhof ist die Tour auch schon vorbei.

So ein schöner Samstag, und was noch, der April ist auch schon wieder rum!

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