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andi's lustige abenteuer

Archiv: Mai 2011

Erster Mai Wanderung

Auf der Länge

So ne Erster Mai Wanderung macht ja nun jeder und alle dort, wo es schön ist, hab ich gedacht. Da muß es heute nicht grad das Donautal sein.

Wir fahren deshalb mit der freundlichen Eisenbahn von Kirchen-Hausen bis nach Riedöschingen und nehmen den Rückweg über die Länge unter die Füße, dort ist es auch schön, nur weiß es kaum jemand. Die Länge ist das hügelige Gelände zwischen Geisingen und Blumberg; hier ist fast nie was los, aber überall schöner heller Buchenwald, gerade jetzt im Frühling. Oben auf der Länge angekommen entscheiden wir uns für ein Zwischenbier in Schächen kurz vor dem Fürstenberg, vorbei an einem riesigen Ventilator [zum Strom erzeugen?] und einem dicken Funkturm. Der Rückweg führt noch einmal hier vorbei, dann durchs Taubental runter, wo wir dann endlich die Regensachen aus dem Rucksack holen können, ein Schauer wäscht den Blütenstaub aus der Luft.

Der lang erwartete Kaffi mit dem bekannt leckeren Kuchen dazu im Adler in Aulfingen fällt heute leider aus [geschlossene Gesellschaft, die Schwaben … egal] dafür regnets den Rest des Weges noch einmal und damit ist die Maiwanderung erledigt. Fast niemand unterwegs angetroffen, die sitzen alle im Auto, wie sich auf dem Heimweg rausstellt.

Am Albtrauf

Thanheim

Start für eine feine Laufrunde oder meinetwegen auch Wandertour heute ist in Thanheim bei Hechingen.

Der Einstieg aus dem Dorf heraus verursacht etwas Rumsucherei im Wald [wär garnicht nötig gewesen], aber  es klappt dann doch, mit Karte und Navi den steilen Aufstieg über den Hundsrücken zum Irrenberg zu finden. Es geht auch heute direkt an der Abbruchkante der Alb entlang, sonnig, einsam und besonders schön durch die Wiesen oben auf der einen und die weiten Ausblicke ins Tal auf der anderen Seite. Etwas kühl ist es schon, aber bei zügigem Tempo noch ganz angenehm. Runter zum Gasthaus Stich, was natürlich geschlossen hat. So mitten in der Woche bin ich ja schon froh, daß der überhaupt der Wald zum Wandern geöffnet ist.

Auf der anderen Talseite umständlich durch ein kleines Seitental hoch zum Hotel Zollersteighof mit gemütlicher Bierpause in der Sonne [die haben geöffnet, oh Wunder] , dann wieder am Trauf entlang zum Heiligenberg und steiler Abstieg zurück nach Thanheim. So ein feiner Nachmittag, kaum zu glauben.

Der Kulturschock kommt auf dem Heimweg, Baustellenorgien und Umleitungswahn. Klasse ist es hier im Ländle.

Feierabendrunde 20/2011

Nonnenhöhle

Nonnenhöhle Das Mountainbike darf heute abend an die Luft, es soll nicht anstrengend und auch nicht weit sein. Die Sonnenseite des Albtraufs ist feierabends genau richtig. Ein paar schmale Wanderwege finden sich zum Einstieg und zum Warmwerden [hat nur 14°C] und um das Radl langsam wieder in den Griff zu bekommen. Ein paar Steigungen und schon geht es ganz oben weiter, reichlich Baumwurzeln sind im Weg und etwas Trial fahren angesagt. Ein netter Aussichtspunkt oberhalb der Nonnenhöhle bei Wurmlingen ist das Ziel.

Klappt alles prima heut, auf dem Rückweg ein kurzer Besuch auf der Ruine Fürstenstein, oder was halt davon übrig ist [garnichts…] und dann, oh Wunder, findet sich ein völlig neues Weglein runterwärts, das sich auch noch mit dem Mountainbike fahren lässt. Hatte ich doch glatt was übersehen.

In der Ortenau

Wandern im Mountainbikeland

Die Ortenau ist ja nun ein exzellentes Radl Revier, wir versuchen es diesmal ohne Rad. Mal sehen wie das klappt.

Am Freitagnachmittag noch eine kleine Eingehtour hoch durch die Weinberge über einen schönen bewaldeten Bergrücken mit Aussicht in beide Richtungen bis kurz unterm Steinfirst und retour den durch Talkessel oberhalb des Strohhofes. Schön, schön soweit.

Wald Erdbeeren Am Samstag steht eine längere Tour auf dem Plan; über den Steinfirst zum Pionierstein, weiter nach Poche, wo diese lustigen Golfspieler zu beobachten sind, deren Treiben ich nie verstehen werd und dann die langerwartete Bierpause am Bruckerhof. Der Weiterweg bergauf durch den Hörnlesgraben ist überraschend einsam und schön! Weiter nach einem Besuch auf dem Rauhkasten vorbei an der Guttahütte zum Strohhof, wo wir einen zu dünnen Kaffi serviert bekommen. Noch einmal über den Bergrücken und Feierabend. Puh, geschafft.

Am Sonntag starten wir in Unterentersbach Richtung Zell und biegen dann in den Wald ab, immer aufwärts bis an die Nillhöfe, Pause und weiter hoch zum Brandenkopf. Ziel erreicht, zumindest was die Höhe angeht. Zur Belohnung gibts Kaffi und einen Riesen Eisbecher mit frischen Erdbeeren, hoffentlich nicht aus Holland, aber der Geschmack lässt ahnen dass die nicht von dort kommen, sondern daß es sich um echte Erdbeeren handelt. Für den Rückweg suchen wir uns eine feine und lange Umrundung des Entersbacher Tales aus mit allen Schikanen, die sich unterwegs bieten. Eine Herausforderung sind die von Spaßvögeln verdrehten Wanderschilder; dieser absolute Flachwitz ist aber bald durchschaut. Diese Seite des Tales ist völlig einsam sogar an diesem schönen Sonntag.

Schöne Touren, nix zu meckern und alles bei absolutem super Wetter. Die Ausbeute an Fotos hält sich komplett in Grenzen diesmal. Regen könnte nicht schaden, auch wenns der Wanderfreude nicht unmittelbar entgegen käme [56,8km, 2400hm].

Feierabendrunde 21/2011

Kleine gemütliche Ausfahrt an der sonnigen Westseite des Kapf vorbei nach Wurmlingen, an der Elta entlang zum Konzenberg. Die Ruine steht noch, alles ok, wieder heim auf fast demselben Weg [24km].

Feierabendrunde 22/2011

Das Mountainbike darf heute raus, es gibt noch was zu erledigen in Spaichingen. Anschließend gehts hoch auf den Dreifaltigkeitsberg über den Helmut Schmidt Weg, wo das Radl auf der Schulter ausruhen darf, zu steil und zu schmal zum Fahren ist das hier, jedenfalls für mich. Der Wanderweg mit dem roten Dreieckle führt an der Albkante entlang zum Risiberg [Feierabendbier] und dann bietet sich noch das schmale Butterwegle zum Runterfahren an bis fast vor die Garage.

Feine Ausfahrt mit vielen Waldwegen und Trialstellen. Top Wetter, warm und trocken obwohl es erst schon nach Gewitter aussah [29km].

Bettelmannskeller

Kleine und feine Laufrunde [von mir aus auch Wandern oder Nordic … Dingsda, die Grenze ist da sowieso fließend] von der Wurmlinger Steige mit Rucksack und Wanderstäbchen hoch an die Albkante zum Bettelmannskeller. Das ist eine eher unscheinbare Höhle mit Eingang direkt am Wanderweg, dazu ein Loch in der Decke zur Belüftung und als luxuriöse Dreingabe noch ein Fenster an der Westseite mit Aussicht zum Abhang runter.

Als extra Schmankerl findet sich heute noch ein Geocache mit lustigem Inhalt an der Höhle, auch hier wie schon öfter ohne Navi sondern nur der Nase nach gesucht und schon gefunden.

Auf dem Stiegelesfels

Rundtour an der Donau

Es geht los in Fridingen am Bahnhof, die Tour ist noch kein bisle geplant. Super Wetter, erstmal hoch auf den Altstadtfelsen [oder heißt das Ding Mühlfelsen?], kleine Pause und nebenbei einen Geochache gefunden, der war noch offen. Wie üblich ohne Navi, muss man halt gucken wo was Auffälliges rumliegt. Kurz rüber zum Cafe Knopfmacher und Bierpause, das ist aber auch immer wieder gemütlich hier.

Der Stiegelesfels lädt ein zu ein bisle Rumkraxeln zwischen den einzelnen Felsgebilden, eine schotterige Rinne führt fast bis zum Gipfel hoch, wenn man oben ankommt erstmal Luft anhalten, es geht so richtig steil runter auf der Westseite! Hier oben wachsen schöne Blumen, die Kuhschellen sind längst verblüht, aber es gibt genug Nachschub in allen Farben.

Weiter durch den Wald vorbei am Sperberloch [Höhlenbesichtigung] bis an die Donau runter und nochmal Pause am Jägerhaus. Die Felsen oberhalb sind immer einen Besuch wert wegen der schönen Aussicht, von hier aus weiter durchs Frauental bis Beuron. Noch einmal muss ein Höhenzug überquert werden, dann ist der Ausgangspunkt am Fridinger Bahnhof erreicht.

So eine Top Tour für Freitag den Dreizehnten, ne wirklich.

Im Donautal

Am Teufelslochfelsen

Herrliches Sauwetter ist für den Samstag angekündigt, aber erst am Nachmittag. Deshalb gehts heute gleich früh ins Donautal, eine Runde am Teufelslochfelsen steht auf dem Plan. Wir starten in Dietfurt an der Mühle, ein kurzes Stück an der Straße entlang und dann führt ein kleines Steiglein hoch bis auf den Teufelslochfelsen. Oben gibts schöne Aussicht, viele Frühlingsblumen und Tiefblicke ins Tal runter. Danach runter bis nach Gutenstein, wo wir wie üblich vergeblich nach einer offenen Kneipe für ein Pausenbier suchen. Dann eben auf der anderen Talseite zurück bis nach Dietfurt, endlich die verdiente Pause.

Es regnet immer noch nicht, deshalb gibts noch eine kleine Zusatzrunde zum Aussichtsfelsen bei Inzigkofen, einmal hoch zur Ruine Gebrochen Gutenstein und wieder runter und zurück. Am Auto angekommen fängts prompt an zu regnen, dann noch lecker Kaffi trinken im Garten der Mühle und Feierabend. Gutes Timing.

An der Eschach

Dieser Maisonntag sollte ja angeblich noch nasser werden als der Samstag, trotzdem fahren wir vormittags nach Bühlingen und laufen ins Eschachtal runter. Da waren wir schonmal im Winter, aber jetzt im Frühling sieht das Tal schon freundlicher aus, nur etwas kühl ist es schon, weils die Nacht lang geregnet hat. Die Eschach windet sich ein paarmal hin und her, man kann teilweise rechts oder links laufen, es ist wunderbar hier, ein Blumenmeer. Hinter der riesigen Autobahnbrücke unter der A81 drehen wir um, die andere Talseite anschauen.Den Kaffi am Eckhof sparen wir uns, der sieht echt nicht besonders gemütlich aus.

Es reicht noch zum gemütlichen Füßebaden in der Eschach und die Schuhe vom klebrigen Lehm befreien, dann noch fix ans Auto und schon geht der Regen los. Auch heute wieder top im Zeitplan.

Im Schwarzwald

Wochenende mit Radl und zu Fuß

Freitag, 20.05.2011
Bei Reichenbach Kurzes Einradeln runter an die Kinzig, die so richtig wenig Wasser hat. Oben am Himmel scheint indes umso mehr Wasser zu hängen, in Form von schwarzen Gewitterwolken. In Fußbach geht es noch einmal richtig schön bergauf, bis auf den Kammweg am Rauhkasten, und sieh an, drüben Richtung Süden und Vogesen regnet es tatsächlich. Danach fix runter, alles bleibt trocken, mein Vermieter freut sich nicht über die Trockenheit, was ich nachvollziehen kann, er ist Landwirt.

Samstag, 21.05.2011
Am Pionierstein Hochwärts eine komplett neue Route von der Kinzig hochwärts zur Konradskapelle, weiter über einen schönen Höhenzug teilweise über breiten Waldweg, teils auch Single Trail [wo sich das Radl auch gerne mal tragen lässt] bis kurz vor die Ruine Hohengeroldseck. Runter nach Reichenbach, danach umständliche und meist erfolglose Sucherei nach einem Weg zur Julius Kaufmann Hütte. Ich freu mich über den verlorenen und wiedergefundenen Tacho am Radl, was angesichts des tiefen lockeren Buchenlaubs auf dem Waldboden eher aussichtslos schien. Weiter zum Pionierstein, danach wieder retour ins Erzbachtal. Das anschließende Gewitter mit freundlichem Regen ist fast willkommen, ich bin im Trockenen.

Sonntag, 22.05.2011
Am Brandenkopf Heute ist Wandertag, das MTB liegt schon zerlegt im Autole. Start in Entersbach, zügiger Aufstieg zum Katzenstein, eine Talumrundung führt auf die Nillhöfe, lecker Bierpause. Das angekündigte Gewitter schein weit weg zu sein, das reicht noch für einen schnellen Aufstieg zum Brandenkopf hoch. Kaum zu glauben, hier oben, weit weg von der Heimat, treff ich motorradfahrende Arbeitskollegen. Beide Seiten sind überrascht. Der Runterweg führt nochmal am Nill vorbei [Eisbecher mit frischen Erdbeeren und einem Berg von Sahne drauf!] und weiter runter am Gieseneck vorbei in netten Serpentinen bis zum Startpunkt.

Feines Wochenende mit viel Abwechslung, Radeln und Wandern, klasse.
Und Zecken, meine Güte die Viecher sind so zahlreich in diesem Frühjahr!

Feierabendrunde 23/2011

Dreifaltigkeitsberg Kurze schnelle Runde auf dem wiedererweckten Blauen Radl um den Weilheimer Berg und um den Hohenkarpfen mit reichlich Abendsonne. Kondition ist ok, reichlich Insekten in der Luft und anschließend in den Augen, is ja Sommer. Und der Biergarten meiner Wahl hat heute geschlossen, was auch sonst, wir sind ja im Schwabenland [27km].

Feierabendrunde 24/2011

Bei absolutem Top Wetter nach Tuttlingen, paar Fotos machen beim Ortho, dann die Weilheimerberg Umrundung über Hausen und Spaichingen. Klasse, klasse [33km].

Auf der Alb

Samstag, 28.05.2011 – Zollernalb

Eine Wanderung von Thanheim bei Hechingen über den Hundsrücken, der im oberen Teil überraschend steil ist, weiter zum Irrenberg, runter ans Gasthaus Stich, wenigstens ist da heute geschlossen, die hatten sowieso unverschämte Preise. Im Zollernsteighof gibts eine Bierpause, die Sonne macht sich rar und es ist kalt, so in der Pause beim Rumsitzen. Noch weiter zum Heiligenberg, von dort den Gratweg runter und durch Thanheim wieder zum Start.

Auf dem Plettenberg Nach der Kaffi- und Kuchenpause im Bisinger Edeka (wegen Einkaufen) ist noch genügend Treibstoff vorhanden, um noch eben von Dotternhausen auf den Plettenberg hoch zu laufen. Dieser Anstieg vom Westen über einen schönen Felsenweg macht immer wieder Spaß und oben gibts tolle Aussicht über den Südschwarzwald bis zu den Vogesen. Und wärmer ist es endlich auch geworden.

Im Schwarzwald

Sonntag, 29.05.2011 – Schauinsland

Wir starten morgens kurz nach sieben in Oberried und nehmen gleich den schönen und langen Anstieg auf den Schauinsland unter die Füße. Kurze Rast an der Rappeneckhütte und dann kurz vor dem Schauinsland erstmal lecker Frühstück aus dem Rucksack in der Morgensonne. Besuch auf dem Gipfel und an der Seilbahnstation, was trinken, den Leuten zugucken.

Am Schauinsland  Anschließend schöner langer Abstieg zum Steinwasenpark, hier ist der Bär los. Aufstieg zur Behagelhütte, mit jeder Wegkehre wird es leiser im Wald. Abstieg nach St. Wilhelm, die Mittagshitze macht sich mächtig breit und wir sind froh, im Gasthaus Napf was Leckeres trinken zu können. Das hilft, den Anstieg zur Erlenbachhütte hoch zu machen, dort ist komplett überfüllt, schnell weg.

Der Weg zur Gfällmatte [felsiger Abstieg] ist dann doch wieder schön einsam. Runterwärts führt der Weg an den Kletterfelsen vorbei, auch hier ist Party angesagt, zuviele Leute für die wenigen Felsen. Der Weg ist zum Runterwandern allerdings ausnehmend schön. In Oberried gibts für die Heimfahrt noch lecker Kaffi, die Tour war ganz schön lang heute.

Feines Wochende zu Fuß, lang und anstrengend.

Feierabendrunde 24/2011

Pizzeria Adriatica

Der Tourer ist heute mal wieder an der Reihe, es geht nach Tuttlingen ins Adriatica.
Der Verkehrslärm auf dem Hinweg neben der Straße ist nach dem Büromontag reichlich dick, aber nach einer halben Stunde bei Bier und Pizza entspannt sich die Lage deutlich. Es reicht noch zu einem gemütlichen Ausradeln auf der Standardstrecke nach Hausen o.V., Spaichingen und zurück [33km]. Schön warm, schön sonnig, morgen solls anders werden.

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