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andi's lustige abenteuer

Archiv: August 2011

An der Elbe

Wandern im Elbsandstein

Ein paar Tage Wandern im Elbsandsteingebiet waren Anfang August auf dem Plan. Hat alles wunderbar geklappt, nur die Autobahngurkerei hin und zurück, das Schlimmste an der Sache, muss man halt irgendwie wegstecken. Das Schlechte daran, mein geliebtes Donautal hat reichlich an Kurswert verloren, das ist nämlich ein Schutthaufen gegen diese monumentale Felsenwelt im Osten.

Nachtrag Bilder eingefügt am 06-mar-2014 damits nicht verloren geht Hier lang

Feierabendrunde 33/2011

Zum Konzenberg

Kleine und feine Ausfahrt mit dem Tourer bei schönster Abendsonne zur Ruine Konzenberg, ein paar Runden Bouldern an den Buckelquadern und danach gemütlich wieder retour. Im Wald ist es ganz nett frisch, so für Mitte August [21 km].

Feierabendrunde 34/2011

Oberbaldingen

Heute abend: eine flotte Runde auf dem Rennradl bei angenehmen Temperaturen und fluffigen Sommerwolken am Himmel. Talheim, Öfingen, Ober- und Unterbaldingen, Geisingen, Immendingen, Tuttlingen und heimwärts. Das lief mal richtig gut heute [60km].

Fridingen

Zurück ins Däle

Schlehen Für Pilze im Wald den spät angefangenen Freitagnachmittag lohnt es sich heute nicht, eine längere Tour anzufangen, aber eine kurze Runde zur Donau sollte doch noch drin sein. In der Nähe von Fridingen gibts genug Wanderwege für diesen Zweck. Und überhaupt, nach dem Kultur- und Naturschock im Osten muss ich erstmal wieder klein anfangen, um der Schwäbischen Gegend hier noch was Sehenswertes abzugewinnen. Ein paar bekannte Wege auf und ab, weiter zur Donau an einigen netten Aussichtspunkten vorbei, danach Pause im Cafe Knopfmacher [um ein paar der zahlreichen Wespen im Bierglas zu erlegen] und schließlich oberhalb des Bäratales wieder zurück, das reicht für heute. Erstaunen darüber, was da alles wächst oder schon fast wieder reif  ist.

Bewertung: Netter Abend bei angenehmer Wetterlage und schöner Beleuchtung durch die Wolken.

Auf der Alb

Pfeffingen

Herbstzeitlose Eine Runde wandern auf der Alb, solange das Wetter eben mitmacht, das ist der Plan für den Samstag. Ein paar neue Wege sollen schon drin sein; wir fahren nach Lautlingen, das Auto parkt direkt an der Eyach und wir laufen auf dem Mulisteig hoch, an der Albkante entlang durch Burgfelden bis auf den Aussichtspunkt Böllat, der seinen Namen als Aussichtspunkt verdient. Regen über dem Schwarzwald, naja, da darfs regnen, leider ziehts hier rüber und es nieselt eine Weile so vor sich hin.

Weiter am Albrand, dann runter auf glitschigem Steiglein nach Pfeffingen. Die Suche nach irgendeiner Getränkestation ist völlig aussichtslos, alles heute geschlossen, Urlaub oder Ruhetag, ist ja nix Neues hier im Ländle. Beim Durchlaufen bleibt sowieso der Eindruck, daß man hier nie wieder hin will. Wir finden endlich ein Seitental raus auf die Albhöhe, weiter zum Ochsenberg, wo eine Kneipe mit Biergarten einlädt, endlich.

Nachmittags haben sich die Wolken verzogen, es ist richtig warm. Noch einmal runter nach Margrethausen, hoch auf den Heersberg und wieder über den Mulisteig runter über die schönen Wiesen oberhalb von Lautlingen zur Eyach. Füße baden und Feierabend. Feine Tour, schön lang, etwas weglos und noch was: nie wieder nach Pfeffingen.

An der Donau

Im Schmeiental

Sonntag früh, schönes Wetter mit ein paar wenigen fusseligen Wolken, fein. Wir fahren [ausnahmsweise wieder mal] an die Donau. Das freundliche Auto bringt uns nach Thiergarten, dort gehts zu Fuß weiter. Erstmal zum Warmlaufen hoch auf den Bröller, das ist ein schöner sonniger Aussichtsfelsen ober halb von Thiergarten. Hinterm Rabenfelsen gehts es dann weg von der Donau durch den Wald nach Oberschmeien, weiter nach Unterschmeien, wo es -kaum zu glauben- eine offene Kneipe mit gemütlicher Terrasse hat und wir sogar noch ein Bier bekommen.

Der Weiterweg führt einfacherweise immer an der Schmeie entlang bis zum Aussichtsfels [der heißt so] direkt an der Donau. Wir machen uns noch den Spaß und laufen den schmalen Waldweg zur Ruine Gebrochen Gutenstein hoch. Unten dann noch eine Viertelstunde am Radweg entlang bis Dietfurt, nochmal Pause in der Mühle, hier ist echt was los an diesem Sonntagmittag, massenhaft Fahrradler, Moppedraser, Sonntagsfahrer und Donaufreizeitkapitäne in gemieteten Kajaks warten auf Abfütterung. Die Mühle freut sich. Wir nehmen einen wenig bekannten schmalen Felsenweg hoch zum Teufelslochfelsen unter die Füße [Aussicht gucken], dann auf schönem ausgeschilderten Wanderweg weiter vorbei an Gutenstein, später unterhalb der Rabenwand wieder zurück nach Thiergarten.

Sehr ärgerlich, daß die Wanderwege dort, wo niemand von der Straße aus hinsieht, von Holzvollerntern immer wieder demoliert werden, weil diese bei der Waldnutzung mehrere Meter breite Schneisen in den sog. Naturpark Obere Donau reinfräsen. Kettensägenmassaker sind erlaubt, die stören die ach so empfindliche Natur nicht, Klettern ist größtenteils verboten.

Die Behörden können sich ihre unglaubwürdige Mär vom Naturpark sonst wo hin schreiben. 

Feierabendrunde 35/2011

Dürbheim

Nach dem Erledigen von diversem liegengebliebenem Kleinkram gabs noch eine kleine Runde auf dem Tourer, um etwas von der schönen Abendsonne abzukriegen. Die schwarzen Regenwolken hielten sich immerhin im Hintergrund. Naja viel kam nicht zustande, einmal Balgheim, dann um den Dürbheimer Sumpf herum und zurück. Landschaft zum Gucken genug und Staunen wie hoch der Mais überall steht. Noch erstaunlicher, wie hart das tägliche Feierabendkoma nach dem Bürotag einen zu Boden schlägt, selbst wenn die Motivation anfangs noch zu einer richtigen Tour lockt [10km].

Feierabendrunde 36/2011

Ursental

Das Mountainbike ist heute an der Reihe, es hat ja nicht allzuviel geregnet und die Waldwege sind halbwegs trocken. Die Runde wird sowieso wieder kürzer als vorgesehen, schade daß sich die Feierabendmotivation nach einem Bürotag in Luft aufzulösen scheint. Erst Tuttlingen, dann Nendingen, danach das völlig stille Ursental hoch. Die Holzernter haben auch hier alles kurz- und kleingefahren, schade um die Waldwege. Oben ab Risiberg noch eben das Butterwegle [netter Single Trail] runter und Feierabend [27km].

Feierabendrunde 37/2011

Konzenberg

Ruine-Konzenberg Top Ruine-Konzenberg-2 Sommerwetter den ganzen Tag [durchs Bürofenster betrachtet …] und feierabends ist tatsächlich noch was übrig davon, kaum zu glauben. Das Mountainbike darf raus, wir fahren erst gemütlich an der Elta entlang und dann durch den Wald hoch an die Ruine Konzenberg, ein paar Runden bouldern. Vielleicht kann das helfen, um die Kletterei  nicht ganz aus den Fingern zu verlieren.Anschließend noch über Seitingen nach Hausen hochkurbeln und danach runter nach Spaichingen zischen, gemütlich ein Bier im Cafe Herrmann schlürfen. Von hier sind es nur noch ein paar Kilometer bis an die Garage.

Was gabs zu sehen unterwegs? Auf dem Waldweg ein leichtsinniger Miniaturfrosch [der wär mir fast ins Fahrrad reingehüpft] und auf den Äckern jede Menge Mähdrescher, die den Sommertag zur Ernte nutzen.

Feine kleine Runde heute und richtig schön warm [33 km].

Feierabendrunde 38/2011

Schon wieder Mountainbike, schon wieder zum Konzenberg. Nur ist es heute noch wärmer als gestern, macht aber richtig Spaß auf dem Rad, weil der Fahrtwind dazu kommt. Damit ist es ganz angenehm zu fahren. Die Blume in Hausen hat geöffnet, kaum zu glauben, wo doch Ferienzeit ist, aber der Biergarten ist komplett voll. Lieber ein Bier im Cafe Herrmann, danach ist es auch nicht weit bis an die Garage.

Merkwürdig, trotz gleicher Strecke heute ein Kilometer mehr als gestern, aber bei Wärme dehnt sich ja bekanntlich alles aus [34 km].

Im Alpstein

Vom Mutschen zum Altmann

Samstag früh bringt uns das freundliche Auto nach Wildhaus in der Schweiz, wir starten um kurz vor sieben Uhr zu einer Tour im Alpstein. Erstes Ziel ist der Mutschen, ein Berg mit fantastischer Aussicht ins Rheintal und was alles dahinter liegt. Weiter zum Zwinglipass (schöne Hütte) und dann hoch zum Altmannsattel. Von hier aus ist eine Viertelstunde Klettern angesagt bis zum Gipfel des Altmann, das ist der kleinere Nachbar des Säntis. Dieser kurze Aufstieg ist heute mal schön trocken und griffig, oben gibts ein paar ausgesetzte Stellen, geht aber alles ganz gut.

Neugierige Schweizerin Runterwärts Am Rotsteinpass ist der Wanderweg zum Rotsteinpass seit etwa zwei Jahren komplett mit Drahtseilen und Metallstufen ausgebaut. Etwas dick aufgetragen, bisle weniger hätte es auch getan. Die Tour war ja bis hier ganz prima, die Preise auf der Karte am Rotsteinpass holen uns wieder auf den [schweizerischen] Boden der Tatsachen zurück.  Wir nehmen den langen und etwas zähen Abstieg unter die Füße, an der Alpe Gamplüt gibts noch einen Kafi und danach noch eine halbe Stunde bis zum Auto.

Tolle Tour, sehr warm und daher sehr anstrengend. Die Temperaturen beim Abstieg machen einen ganz nett mürbe.

Im Schwarzwald

In der Gauchachschlucht

Für den Sonntag war zwar auch noch mal ein Besuch Alpstein geplant, aber es kommt anders, wir fahren kurzentschlossen in den Schwarzwald. Die Gauchachschlucht ist ein nettes Ziel bei den Temperaturen, es ist nämlich fast alles im Wald und am Bach entlang. Wir starten kurz vor Ewattingen an der Wutachmühle, eine Viertelstunde weiter bachaufwärts zweigt die Gauchach ab. Schöne schmale Wanderwege gibts hier, abwechselnd links oder rechts des Baches, viele kleine Holzbrücken und es ist alles ziemlich grün und zugewachsen.

Im Gauchachtal Am Ende der Schlucht gibts eine Bierpause im Garten der Alten Post, endlich. Der Rückweg: erstmal wieder zurück, bis das Engetal seitlich abzweigt. Die Matscherei auf den Pfaden war bis hierher noch erträglich, aber im Engetal gibts keine Schonung mehr. Der Weg ist steil, matschig. glitschig, die Auf- und Abstiegen auf den Holztreppen sind abenteuerlich. Klappt aber alles heute, wir belohnen uns oben mit einer Kaffeepause in der Burgmühle (hieß das so?).

An der Wutachmühle gibts dann noch gemütliches Füßebaden und Schuhewaschen und damit ist Feierabend für heute.

Klettern im Donautal

Falkenwände

Dienstag abend steht endlich mal wieder Klettern auf dem Plan. Jule ist dabei; wir fahren nachmittags ins Däle an die Falkenwände. Die Hitze ist wirklich abenteuerlich heute, 30°C  im Schatten ist sicher nicht übertrieben. Die Falkenwände liegen zudem schön in der Nachmittagssonne, also noch wärmer. Kein Mensch unterwegs hier. An den Falkenwänden gibts viele kurze Touren nebeneinander, wir grasen einige hintereinander ab, macht auch so richtig Spaß trotz [oder wegen?] der sommerlichen Temperaturen. Beim Sichern unten am Boden muß man gelegentlich den Platz wechseln, sonst steht man nach kurzer Zeit in der eigenen Schwitzpfütze.

Es klappt alles wunderbar, kein Steinschlag und auch sonst nix Schlimmes passiert außer mindestens zwei Kilo rausgeschwitzt. Wir gönnen uns noch einen gemütlichen Feierabenddrink am Minigolf in Hausen und dann ist gut für heute. So ein Sommer!

Im Schwarzwald

Besuch am Schauinsland

Am Schauinsland Der Am Schauinsland Regen in den vergangenen zwei Tagen hat es ja geschafft, die Sommerhitze komplett wegzuspülen. Am Sonntag ist es wieder sonnig und trocken, wir machen eine Tour im Schwarzwald auf den Schauinsland. Dazu fahren wir wieder früh raus und starten in Oberried Richtung Rappeneckhütte. Nach einer Stunde ist diese erreicht, alles noch geschlossen, gleich weiter. Nach zwei Stunden und einem top gemütlichen Frühstück in der Sonne sind wir am Gipfel. Kurze Pause im Biergarten der Gipfelstation der Bergbahn mit dem etwas sonderbarem Publikum, dann weiter oberhalb von Hofsgrund zum Steinwasenpark runter. Hier unten am Steinwasenpark ist wie fast immer der Bär los, dazu gibts noch nette Motorradrennen auf der kurvigen Strasse zu beobachten.

Schnell weg hier. Ein kleiner Steig führt hoch zur Behagelhütte und von dort etwas unwegsam nach St. Wilhelm runter. Auf den Wanderwegen ist absolut garnix los heute. Von St. Wilhelm starten wir gleich durch zur Erlenbachhütte, die wir wegen Überfüllung schnell wieder verlassen. Der Weiterweg über die Gfällmatte und danach vorbei an den Kletterfelsen ist richtig nett und von dort aus noch eine halbe Stunde zurück bis nach Oberried. Ganz schön lange Tour wieder mal. Toller Wandertag!

Noch schön Kaffee trinken im Hirschen in Oberried und dann einreihen auf der B31 und versuchen den Heimweg zu überleben. Auch das hat wieder mal geklappt.

Feierabendrunde 39/2011

Adriatica

Am Feierabend noch eben nach Tuttlingen ins Adriatica, dort wartet eine Pizza und eine Halbe zum sofortigen Verzehr. Der plötzlich abgebrochene Sommer verursacht Schlottergefühl schon bei 17°C auf der Heimfahrt. Das Tempo drosselt man unwillkürlich, um die dadurch eingesparten Kalorien eventuell bei einem verfrüht erforderlichen Winterschlaf verwenden zu können [18 km].

Klettern im Donautal

Am Schreyfels

Schönstes Wetter mit angenehmen Temperaturen und Schäfchenwolken, die am blauen Himmel dahinziehen, Spätsommer pur. Jule und ich fahren nachmittags ins Däle an den Schreyfelsen, das ist das Massiv neben dem Schloss Werenwag. Das Schloss findet man auf jeder zweiten Postkarte aus der Gegend hier. Erst gibts eine lange und leichte Tour zum Einklettern und Landschaft gucken, drei kurze Seillängen dauert der Spaß, oben ist eine nette Aussichtsplattform. Danach Abseilen und weiter, noch die Feierabendsonne nutzen. Nebendran gibts eine Verschneidung, die ist etwas anspruchsvoller und mit ein paar zusätzlichen Klemmkeilen abgesichert fühlt man sich da auch noch ganz wohl, aber man muß schon deutlich mehr zupacken als nebenan.

Sonnenuntergang, Abseilen und Feierabend um acht Uhr abends. Klasse war das wieder.

Feierabendrunde 40/2011

Am Feierabend darf noch eben das Mountanbike raus für eine gemütliche Ausfahrt an der Elta entlang Richtung Konzenberg. Rechts und links auf den gemähten Wiesen und auch auf dem Radwegen bewegen sich heufressende Kriegsmaschinen, die am hinteren Ende gepresste Ballen rauswerfen. Diesen völlig rücksichtsfreien Geräten weicht man nicht gerne, aber doch freiwillig aus, hier gilt das Recht des Stärkeren, wie üblich auf den Strassen. Ein paar schöne Runden Bouldern an der Ruine tun den Fingern gut, danach retour wieder heimwärts und der Kopf ist wieder vom Büromüll befreit [21km].

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