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andi's lustige abenteuer

Archiv: September 2011

Feierabendrunde 41/2011

Einmal mit dem Tourer nach Spaichingen und zurück, zwischendrin ein Besuch im Dönerland was zu Abend futtern, das war die heutige Feierabendtour.
Nicht viel gefahren, stattdessen Abendsonne genießen und die Tageshektik begraben [16km].

Donaueschingen

Samstag auf dem Tourer

Morgens halb neun gehts los, wir wollen nach Donaueschingen fahren.

Aldingen, Trossingen, Staatsbahnhof, Schwenningen, noch ist es angenehm kühl draussen und es rollt ganz gut. Das Zollhäusle ist leider keine gemütliche Kneipe mehr, zu schade, da ist irgendein Kunstdingsbums drin entstanden, also keine Bierpause. Die gibts dann erst um elf Uhr in Donaueschingen. Die Stadt ist furchtbar, eine Fußgängerzone ja, aber voller Autos, ein Rummelplatz. Dazu ein herrlicher Baustil, von historisch bis Siebzigerjahre Plattenbau, alles vertreten. Wir fahren weiter nach Pfohren, Neudingen, Geisingen, die Strecke zieht sich etwas heute. Es ist ganz schön warm, aber der Fahrtwind mach die Sache angenehm. Auf den weiten Wiesen rechts und links des Donauradweges steht gelegentlich ein Reiher oder auch ein Storch herum.

In Immendingen gibts dann was zu trinken, danach ist wieder Wüstenklima angesagt. Ein Gasthaus nach dem anderen hat geschlossen, Urlaub, Ruhetag oder erst um 16 Uhr geöffnet. Im Cafe Herrmann gibts dann ein Feierabendbier, endlich.

Schöner warmer Samstag [105 km]. Hat auch dicke gereicht heute.

Feierabendrunde 42/2011

Montag morgen, es regnet hier wie aus Eimern, sieht nicht nach Radeln aus. Nachmittags bringt der Tourer mich bei Sonnenschein und kalt empfundenen 18°C nach Spaichingen, was Einkaufen, anschließend ein Besuch in Dönerhausen weil der Hunger sich breitmacht und wieder zurück. Tolle Abendbeleuchtung mit viel Sonne und viel schwarzen Wolken. Kurz und knappe Tour [13km].

Klettern im Donautal

Am Schaufelsen

Heute gehts feierabends wieder mal ins Däle, Jule und ich wollen was klettern. Die Abende sind ja mittlerweile schon ganz kurz, das Tageslicht reicht nicht allzu lange. Wir machen erst eine Tour am Blicklefelsen, das ist der rechte Nachbar des Schaufelsen. Anfangs gehts noch etwas wackelig aufwärts, aber nach einer Seillänge sind die Finger warm und die Routine gibt etwas Sicherheit. Oben angekommen gibts einen Aussichtsplatz de luxe, bisle rumschauen und über das sagenhafte Wetter staunen, abseilen.

Noch eine Tour ist drin, die machen wir dann am Schaufelsen direkt. Klettern, bis die Sonne weg ist, dann ist es auch schon deutlich kühler, abseilen. Der Runterweg im Halbdunkeln macht Spaß, der Rummel unten auf der Straße ist komplett verhallt. Ab und zu ein Kauz, sonst keine Geräusche. Unten am Auto ist es halb neun. Du meine Güte, wie kurz die Tage schon sind. Klasse Abend, hat alles geklappt soweit.

Im Allgäu

Wandertouren im September 2011

Top Wetter, top Touren. Für unsere Maßstäbe jedenfalls. Ein Makel: Urlaub zu kurz, wie fast jedesmal.
Hier die Kurzfassung, damit das nicht ganz vergessen wird, wär schade drum.

Samstag 10.09.2011
Eingehtour durch den Faltenbachtobel bis Seealpe, danach etwas Sucherei nach einer Fischerrinne, die soll angeblich zum Schattenberggrat hochführen.
Weiter über den Wallraffweg, nach Fischen zum Futtern und retour nach O’dorf.

Sonntag 11.09.2011
An den Skisprungschanzen hoch auf den Schattenberg, danach mit etwas Wurschtelei durch die Föhren den Grat entlang weiter zum Seeköpfle.
Die Hitze ist unglaublich. Etwas grasiger Aufstieg zum Hüttenkopf, und danach über den Gleitweg ins Oytal runter, schicken Roller ausleihen und heim.

Montag 12.09.2011
Zum Freibergsee hoch, gemütlich drumherum laufen, da steht noch eine Skisprungschanze im Wald, gigantisch groß und nutzlos. Abstieg an die wundervolle Stillach und wieder heim.

Dienstag 13.09.2011
Zu Fuß nach Gerstruben durch den Höllbachtobel [sehr empehlenswerte Alternative zur Straße!].
Ab hier komplettes Neuland: schmaler Jägersteig hoch ins Gündle, Aufstieg zu den Kegelköpfen. Ok, einmal verlaufen ist im Preis drin, macht eine halbe Stunde Strafzeit etwa. Der Abstieg vom Kegelkopf durchs Steilgras ist abenteuerlich, aber das Gras ist fest und griffig und der Boden trocken, puh. Der Bettlerrücken bietet gute und anstrengende 650 Höhenmeter bis zum Kreuzeck, dann rüber zum Rauheck, Aussicht fast bis Panama, es ist nicht zu beschreiben. Abstieg plötzlich teilweise schon im Nebel zum Älpelesattel, Dietersbergalpe, Gerstruben, heim. Lange Tour war das.

Mittwoch 14.09.2011
Ruhetag. Shoppen in O’dorf, Mc Cafe besuchen, Kaffi trinken, Tiramisu und Schokokuchen einfahren.

Donnerstag 15.09.2011
Wir nehmen den Bus nach Hinterstein, fein wie das klappt hier mit den Verkehrsanbindungen.
Heimweg zu Fuß, wir nehmen dazu das schöne Retterschwangtal, laufen bis ganz ans Ende unterm Nebelhorn und an der hinteren Entschenalpe vorbei hoch zum Gängele. Das ist ein Sattel, der mit Drahtseil abgesichert ist und das ist gut so, der Boden ist völlig lehmig und rutschig. Abstieg an den beiden Gaisalpseen vorbei, Pause an der Gaisalpe und Heimweg über den Wallraffweg.

Freitag 16.09.2011
Wieder im Retterschwanger Tal. Wir laufen hoch zur Haseneckalpe, weiter auf den Grat zwischen Rotspitze und Heubatspitze. Von hier zweigt ein reichlich drahtseilversicherter Steig hoch zum Kleinen Daumen, die Kletterei macht Spaß und ist nicht schwer. Der Abstieg vorbei am Engeratsgunder See und durch Türle ist klasse, aber der Weg bis Hinterstein zieht sich ganz nett in die Länge.

Samstag 17.09.2011
Ausruhen mit Eis essen in O’dorf. Schlecht fürs Girokonto, aber Spaß machts doch irgendwie …

Sonntag 18.09.2011
Es regnet den ganzen Tag. Besuch im Mc Cafe und -so ein Ärger- der Schokokuchen ist alle!

Montag 19.09.2011
Es hat die halbe Nacht bis auf ca 1200m runter geschneit. Vormittags Regen aber dann ists auch gut damit. Wir besuchen diverse Shops und …. wieder schlecht fürs Konto. Aber ist ja Urlaub.

Dienstag 20.09.2011
Wir laufen den Faltenbachtobel hoch, neue Bergschuhe an den Füßen, die wollen getestet sein. Der Zickzackweg über den Roßbichel aufs Rubihorn lädt zu einem Besuch ein. Klappt alles bis etwas 100hm unter dem Sattel, da ist kein Durchkommen mehr durch die dick verschneiten Föhren. Naja, immerhin. Abstieg und Touristen gucken an der Seealpe Mittelstation.

Mittwoch 21.09.2011
Wieder zu Fuß nach Gerstruben, dann nördlich abbiegen und hoch zum Riefenkopf, der hat einen Vor- und einen Hauptgipfel. Das Wetter ist turbogalaktisch, sowas gibts gar nicht. Die frisch verschneiten Berge zeigen sich in aller Würde. Wir besuchen noch das Hahnenköpfle und steigen ins Oytal ab. Nach dem Feierabendbier gemütliche Abfahrt mit Oytalroller, der erspart einem die fast 6km lange Asphaltlatscherei mit den Bergschuhen.

Donnerstag 22.09.2011
Start in Hinterstein, wir wiederholen eine Tour, die letztes Jahr im Regen abgesoffen ist. Am Wasserfall entlang auf die Zipfelalpe, glitschiger und lehmiger Aufstieg auf den Bschiesser, Pause. Zu schön hier. Weiterweg zum Ponten und anschließend Abstieg zur Willersalpe. Bierpause vor der urigen Alp und dann noch eine Stunde runter nach Hinterstein.

Freitag 23.09.2011
Da wir für samstags was vorhaben, gibts heute nur einen Spaziergang entlang der Trettach nach Spielmannsau [sind aber auch schnell mal 10km ein Weg] mit dortiger Bierpause. Auf dem Rückweg Besuch im Cafe Riefenkopf, die haben einen Nuss-Kirschkuchen der hat aber auch alles. Füßebaden in der Trettach, Sonne tanken, retour und fertig.

Samstag 24.09.2011
Wir treffen uns mit Angel und Ralle in Hinterstein, laufen ins Retterschwanger Tal hoch und biegen ab zum Häbelesgund und dann weiter auf die Rotspitze hoch, die ist schonmal über 2000m hoch. Hier ist gut was los, ist ja auch immer noch top Wetter. Weiter zur Heubatspitze, danach lustige und mittlerweile komplett drahtseilgesicherte Kletterwanderei über die Hohen Gänge zum Breitenberg. Abstieg ins Häbelesgund und auf demselben Weg wieder zum Ausgangspunkt. Das anschließend besuchte Cafe Ostrachwellen hatte ich in deutlich besserer Erinnerung als es sich diesmal präsentiert, naja.

Sonntag 25.09.2011
Die für eventuell geplante Sonntagskurztour lassen wir aus, stattdessen gibts eine relativ geruhsame Heimfahrt, abends wärs schlimmer geworden zumal in FN ja diese Bootsmesse ist.

Unterm Strich: Volltreffer, was die Touren und das Wetter angeht. Super FeWo direkt vor der Sprungschanze mit täglichem Sprungprogramm von den Minis bis zu den Stars.

Fotos gibts bei Lomi. Danke für die viele Arbeit mit der Galerie, gelle?

Feierabendrunde 43/2011

Es ist zwar Sonntag, aber nach der Autogurkerei ist auch heute nachmittag schon mal Feierabend. Kurz mit dem Tourer nach Spaichingen, Besuch im Cafe Herrmann, dann weiter nach Tuttlingen ins Minigolf, da hab ich zwar nichts verloren, aber es gibt grad ein schönes dunkles Oktoberfeschdbier dort. Wieder heim, die Sonne ist schon hinterm Hügel und es fühlt sich kalt an [36 km].

Feierabendrunde 44/2011

Schönstes Wetter, genau so schönes Feierabendkoma. Also mal langsam mit dem Mountainbike nach Spaichingen, es gibt noch was zu erledigen, danach noch gemütlich Dönern (es gibt Yufka, meine Güte wie lecker) und wieder heim [17 km].

Feierabendrunde 45/2011

Das Mountainbike darf noch mal an den Start, es fährt heute langsam und stetig oberhalb Weilheim über schöne Schotterwege bis auf den Russberg hoch, was stellenweise ganz nett steil ist. Hier oben gibts einen schönen Trail, mit reichlich Wurzeln durchsetzt, das schüttelt ordentlich durch. Am Risibergparkplatz gehts übers Butterwegle wieder flott runter bis fast vor die Garage. Prima sonnige Kurztour am Abend und gar nicht kalt [16 km].

Feierabendrunde 46/2011

Kleine und feine Tour auf dem Mountainbike, erst nach Spaichingen, Cafe Herrmann, danach wohin nur? In Balgheim führt ein frisch geschotterter Weg hoch bis an die Albkante, trocken, sonnig und gemütlich steil. Oben angekommen einfach dem Wanderweg nachfahren bis kurz hinter Risiberg und wie gestern schon das nette Butterwegle runterbremsen. Die Abendsonne ist leider schon um 19 Uhr hinterm Berg verschwunden [28 km].

Feierabendrunde 47/2011

Nur kurz raus mit dem Mountainbike und ein paar Kleinigkeiten einkaufen stand auf dem Plan, aber kurz vor Spaichingen ist es doch zu verlockend, noch eben die kurvige Straße auf den Dreifaltigkeitsberg hoch zu kurbeln. Die Sicht oben vom Berg ist heut höchtens mittelmäßig, alles dunstig und der bisher unschlagbar blaue Himmel hat reichlich Grauschleier bekommen. Der Weg runter bietet wieder nette Abfahrten erst über schmale Trails und anschließend schöne schottrige Waldwege. Auf dem Nachhauseweg ist es kühl und es sieht herbstlich aus.
Gemütliches Abendprogramm, von allem etwas dabei [20km].

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