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andi's lustige abenteuer

Archiv: Dezember 2011

Im Möhringer Wald

Neblige Laufrunde

Kurze Lauftour am Nachmittag im Möhringer Wald, der Regen hat aufgehört und einem neblig trüben Niesel Platz gemacht. Im Möhringer Wald ist es einsam und still, der Nebel tropt fett von den Bäumen runter und die Pilze hört man beim Wachsen nicht. Überhaupt Pilze, zur Zeit sind stellenweise Riesenexemplare anzutreffen, niemand scheint sie am Wachsen zu hindern, die Schnecken sind im Dezember alle im Urlaub und auch sonst kommt ihnen keiner in die Quere außer daß sie ab bestimmter Größe am Eigengewicht umkippen.

Unterm Strich richtig gemütliche Tour bei angenehmen 2°C mitten im Dezember so ganz ohne Schnee!

An der Donau

Beuron

Der Winter ist hier völlig überraschend mitten im Dezember über Nacht reingeplatzt, macht aber nichts, wir starten am Vormittag zu einer kleinen Tour in Fridingen an der Donau. Hoch zum Gansnestturm, weiter dann rüber ins Bäratal. Die Bära hat wie die Donau reichlich Wasser und die Wiesen sind stellenweise zeimlich überschwemmt. Weiter zur Ruine Pfannenstiel, runter nach Beuron. Ein kurzes Stück gehts an der Donau entlang, dann gemütlich hoch zum Cafe Knopfmacher, lecker Kaffi trinken. Von hier aus ist es keine halbe Stunde mehr zum Fridinger Bahnhof, Feierabend für heute.

Wetter war zwar wenig einladend, gelegentlich bisle Schnee aber nicht wirklich kalt oder windig. Feine kleine Samstagstour.

Im Finstertal

Von der Bära an die Donau

Die Bära landet ja sowieso in der Donau, ja klar, aber erst in Fridingen. Bis dahin hat sie ein Eigenleben als lustiger Bach, der an diesem Wochenende dank des Regens in den letzten Wochen immer noch ziemlich gut gefüllt ist.
Wir starten unsere Sonntagsrunde direkt in Bärenthal [Tal heißt Bäratal, Ort heißt Bärenthal, wer soll sich das merken?]. Durch ein kleines Seitental geht es erstmal hoch nach Irndorf, dann zum Aussichtspunkt Rauher Stein, weiter zum Eichfelsen und dann runter zum Einstieg ins Finstertal. Das Finstertal ist ein Seitenzweig des Donautals und biegt zwischen Beuron und Hausen ab Richtung Schwenningen auf dem Heuberg. Hier trifft man bei schönem Wetter schon fast nie jemanden an; auch heute sind wir dort komplett alleine unterwegs. Viele Felsen rechts und links, reichlich Höhlen gibts hier zu sehen. Am oberen Ende des Tals gehts weiter, jetzt kalt und windig über die Ebene nach Gnadenweiler, und von hier aus ist es nicht weit bis an die Bära runter.

Das Wetter hat heute aber auch alle interessanten Varianten zu bieten, vom Schneeschauer über windig und kalt bis sonnig. Top Sonntagstour!

Beim Schäfertal

Allenspacher Hof

Wir wollen heute durchs Schäfertal hochlaufen und am Allenspacher Hof bei Böttingen wieder zurück an die Lippachmühle. Klappt leider nicht, nach wenigen Minuten im Schäfertal ist der Weg hochwasserbedingt nicht mehr zu überqueren, auch weiter oben oder unten ginge es kaum ohne nasse Füße ab, was bei den Temperaturen um Null Grad blöd ist.

Wir drehen daher um und laufen stattdessen einfach an der Lippachmühle hoch zum Glatten Fels und von hier aus an der oberen Talkante entlang. Auf der anderen Talseite gibts Aussicht auf Mahlstetten; hier oben ist es windig und deutlich kälter als unten. Am Allenspacher Hof machen wir kehrt und es geht über die windige Hochebene zurück Richtung Lippachmühle, immerhin mit Rückenwind. Das Wetter lässt sich einige Kapriolen einfallen, es schneit ab und zu, danach ist wieder stellenweise blauer Himmel zu sehen, aber dauernd ist es kalt und zugig hier oben.

Unten angekommen lässt sich das Lippachhochwasser trefflich zum Schuhe waschen nutzen, danach reichts für heute. Keine lange Tour aber der Frischluftfaktor war doch recht hoch, klasse!

Auf der Alb

Lautlingen

Wir wollen das morgens top sonnige Wetter ausnutzen und starten vormittags in Hossingen zu einer Laufrunde ins Eyachtal. Erstmal die Hossinger Leiter runter, das ist immer wieder nett, heute hängen an den Felsen jede Menge Eisgebilde herunter. Das Wetter indes macht eine Kehrtwendung, es zieht sich zu und vom Sonnenschein ist keine Spur mehr zu sehen. Ein unbekanntes Seitental führt uns hoch auf den Tierberg, von hier macht der Weg [die geteerte Strasse, bäh] eine große Schleife bis Lautlingen runter. Unten ist von Schnee keine Spur, oben auf den Ebenen ist leichter Frost und eine dünne Schneedecke fast überall.

In Lautlingen nehmen wir den Muliweg hoch auf den Heersberg, weiter gehts am Albtrauf entlang bis kurz vor Burgfelden und dann einen schmalen Steig runter nach Laufen an der Eyach. Für den Endspurt müssen wir wieder nach Hossingen hoch; ein Wanderweg zieht sich langsam und immer schön bergauf bis zum Gräbelesberg hoch. Das macht Spaß, endlich wieder bergauf – beim Runterlaufen kühlt man unangenehm aus. Oben angekommen noch eine halbe Stunde und wir sind am Ziel für heute.

Das war eine feine lange Runde für den ersten Weihnachtstag!

Auf der Länge

Von Aulfingen zum Fürstenberg

Heute gehts mal wieder auf die Länge, das ist ein Höhenzug zwischen Geisingen und Blumberg, hier gibts immer viel Gegend zum Laufen. Dieses Gebilde besteht überwiegend aus hellem Buchenwald, der jetzt im Winter noch heller ist, weil die Blätter fehlen, und etwas Tannenwald, der sorgt für die nötige Weihnachtsstimmung [haha]. Ne, wirklich, es ist ein toller Wald mit vielen langen Wegen ohne große Überraschungen, es geht überall leicht hoch und runter und ein Seitental reiht sich ans andere. Verlaufmöglichkeiten also wie üblich immer vorhanden.

Wir starten in Aulfingen, erst bergauf, dann irgendein Gnadental runter, unten ist mitten im Wald ein großer Teich ohne Eisschicht, die sonst überall drauf ist, vielleicht ist das alles jungfräuliches Quellwasser? Weiter geht es hoch zu einem monströsem Windrad nebst einem ebenso riesigem Funkturm, danach noch einmal runter nach Schachen und wieder rauf zum Fürstenberg. Ziel erreicht, erstmal ausgiebige Pause in der Sonne, die heute scheint, was sie kann. Alpensicht ist nicht schlecht, Tödi etc. lassen sich leicht ausmachen, aber das große Panorama ist heute trotzdem nicht.

Der Rückweg: ein kleines gemütliches Seitental hoch auf die Länge, das Taubental [keine einzige Taube zu sehen, tz] wieder runter, danach noch einmal rauf und wieder runter nach Aulfingen. Reicht für heute, denn die lange Latscherei ohne ernstzunehmende Steigungen strengt ordentlich an.

Unterm Strich ein super sonniger Frühlings Weihnachtstag, die leicht überfrorenen Wege sind prima zu laufen.

Im Donautal

Von Hausen zum Wildenstein

Heute auf dem Plan: endlich wieder ins Donautal, das ist immer wieder einen Besuch wert.

Wir starten erst mittags in Hausen im Tal, die Burg Wildenstein ist das Ziel. Ein kleiner Steig führt vom Hausener Minigolf direkt hoch auf den Bischofsfelsen, erster Punkt mit Top Aussicht ins Däle. Weiter über den Hohlen Felsen, vorbei am mächtigen Bandfelsen zur Burg Wildenstein. Pause; der mitgebrachte Glühwein aus der Thermosflasche ist bei den frühlingshaften Temperaturen fast fehl am Platz, Sonnenbrille wär nicht schlecht.

Die Burg Wildenstein leuchtet in der Wintersonne, allerdings könnte das schöne Teil einen neuen weißen Anstrich vertragen, die Burg sieht besonders von Westen schon reichlich angegammelt aus. Keine Ahnung, ob hier Landesmittel fehlen, oder steht das unter Denkmalschutz, oder ist der Jugendherbergsverband hier zuständig?

Wir nehmen den steilen Tobelweg direkt hinter der Burg runter bis an die Donau und kürzen den Rückweg nach Hausen ganz einfach über den Donauradweg ab. Dank der Jahreszeit gibts hier die schönste Abendsonne schon am frühen Nachmittag; besonders das Schloss Werenwag auf der gegenüber liegenden Seite der Donau macht Lust auf Fotos. Hier auf der Schattenseite ist nix mehr von Frühlingstemperaturen zu spüren und zurück in Hausen ist Feierabend für heute.

Bewertung: Super Tour. Hier im Däle kann man sich eigentlich an Landschaft nicht sattgucken.
[Auf dem Bischofsfels mussten wir einen seltsamen Fund an den Notruf melden, wir wussten die Nummer der Bergwacht leider nicht. Wird im Händi aktualisiert …]

Weilheimer Berg

Von Wurmlingen nach Spaichingen

Pilz im Wurmlinger Wald Nette Tannennadeln auf Eis Wanderung „über den Berg“ steht heute an, das immer noch freundliche Wetter verlangt fast danach. Wir fahren mit der Eisenbahn nach Wurmlingen, dann zu Fuß ab ins Selttal. Ein kleiner Seitenzweig davon führt direkt uns auf die Höhe des Weilheimer Berges. Oben ist es sonnig, nicht gerade kalt und schön einsam. Den Single Trail entlang der Kirmitzhalde könnte man heute frühlingshaft nennen, den Winter denken wir uns einfach dazu zum Glühwein aus der Thermosflasche. Weiter nach Hausen o.V., dann noch die größtenteils gefrorenen Wiesen runter nach Spaichingen, Feierabend.

Bemerkungen? Ja klar, gegen die lästige Kletterei durch die überreichlich vorhandenen Stacheldrahtzäune nach Spaichingen runter müsste beim nächsten mal eine Kneifzange im Rucksack dabei sein, das wär die konsequente Lösung.

Im Schwarzwald

Triberg und Schonach

Heute: Aus gegebenem Anlass Versuch einer netten Runde im scheinbar schönsten Schwarzwald von Triberg über Schonach und dann irgendwie über ein paar Wanderwege wieder retour. Leider ein kompletter Flop das Ganze, man kommt aus der langgezogenen Ortschaft erst überhaupt nicht raus [Triberg ist Schonach] dann gehts doch irgendwie durch den Wald zu einer Kneipe Wilhelmshöhe, weiter erfolglose Wegsucherei durch den Wald, über reichlich Teerstraßen wieder Versuch, die Gegenrichtung zu finden. Indiziennavigation anhand Windmühlen im Wald und dann noch durch ein gigantisches Ferienzentrum, komplett ausgestorben. Mit Navi und Karte geht das auch nicht besonders gut, klappt am Ende aber doch, sonst könnt ich ja jetzt nix schreiben.

Ergebnis: Völlig spaßfreie Wegsucherei und Kilometerlatscherei. Frischluftfaktor trotzdem [oder deswegen?] sehr gut. Daher unterm Strich alles im grünen Bereich.

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