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andi's lustige abenteuer

Archiv: Januar 2012

Im Donautal

Neujahrsrunde in Beuron

Nasser Bovist Start in Beuron bei angenehmen 5°C, hoch auf den Alpenblickfelsen [mit Blick in den Nebel], weiter zur Burg Wildenstein, runter an die Donau und über den Radweg zur Mauruskapelle, anschließend wieder hoch auf den Eichfelsen. Dann noch zum Wanderheim Rauher Stein, das Hirschbachtal runter, einen kleinen Pfad zur Placidushütte [das ein Holzhütterl mit Dach zum Unterstehen an den Fels dran gezimmert] und bei Frau Soljankas Haus vorbei wieder an den Parkplatz unten an der alten Holzbrücke.

Angenehm warme 5°C oder stellenweise etwas mehr, Nebel und viel Matsch unter den Füßen. Netter Einstieg im neuen Jahr.

Im Ursental

Heute am Feiertag: Eine nette Runde durch und um das Ursental herum.

Erst wollten wir an der Aggenhausener Kapelle loslaufen, aber weil das freundliche Auto dort oben beinahe im Schnee steckengeblieben ist, starten wir doch lieber unten am Skihang.

Ursental Das Im Ursental Tal ist oben recht eng, runterwärts liegen einige umgekippte Bäume, danach gehen wir aus dem Tal raus und hoch an die Ruine Kraftstein [Mauerreste im Wald, sieht echt finster aus] und bleiben oben an der Hangkante bis zur Ruine Bräunisburg, von der nix mehr zu sehen ist außer ein paar Felsen und wo es heute richtig kalt rumpfeift. Schnell runter ins Tal, da ist es fast windstill und es gibt lecker Glühwein aus der Thermosflasche. Andere Talseite wieder hoch, dann den Hangweg entlang bis Risiberg, was sich doch etwas hinzieht. Von hier gibts auch einen schönen Hangweg Richtung Aggenhausen und auch hier ist bisle Klettern über umgekippte Bäume angesagt.

Schicker Ausflug in feinster Winterlandschaft und mit reichlich frischer Luft.

An der Donau

Neumühle und Gutenstein

Wir fahren heut an die Donau nach Neumühle, eine Tour im Raintal steht auf dem Programm. An der Donau unten, die überreichlich Wasser führt, ist kaum Schnee, weiter oben im Wald kommt dann doch etwas Winterfeeling auf. Nach einiger Sucherei finden wir wieder runter nach Gutenstein. Auf der anderen Donauseite gehts weiter, die Wege sind hier nur wenig verschneit, kein Wunder der Schnee fliegt hier weitgehend waagerecht in der Luft rum. Ziemlich windig ist es an exponierten Stellen und komplett windstill zum Beispiel an der Rabenwand Ostseite, wo es wieder Glühwein aus dem Rucksack gibt. Die Rabenwand wirkt durch die Kletterbrille gesehen bei diesem Wetter besonders bedrohlich steil und abweisend.Weiter geht es über den Bröllerfelsen, dann nach Thiergarten runter und über den Donauradweg, wo der Schneefall in Nieselregen mit reichlich Gegenwind übergeht, zurück nach Neumühle.

Kalt, windig und klasse war das wieder mal!

Winter auf dem Heuberg

Obernheim

Gestern an der schönen Donau wars doch etwas matschig, aber das soll uns heute nicht wieder passieren. Deshalb fahren wir vormittags auf den Heuberg hoch und nehmen eine nette Tour von Reichenbach nach Obernheim unter die Füße. Das Motto: Auf der Alb ist es immer einen Kittel kälter als woanders.

Der Plan geht auf, unten in Reichenbach ist der Schnee noch sehr nass, aber mit jedem Höhenmeter nimmt der Spaß zu und kurz vor Obernheim befinden wir uns im allerschönsten Weihnachtswinterwald. Nach ein bisle Sucherei finden wir wieder auf bekannte Wege und besuchen den Tannenfelsen mit Aussicht nach Nusplingen runter. Ab hier wieder retour, aber auf einem anderen Weg als hochwärts, damit es auch eine nette Runde wird. Es schneit richtig schön unterwegs, auf der Hochebene außerhalb des Waldes bläst ein leichter Wind die Schneeflocken dicht auf die Brille, aber wirklich kalt ist es nicht. Wir finden einen schönen Single Trail runter nach Reichenbach, Feierabend für heute.

Bewertung: besonders schöne Tour durch dick verschneite Wälder, während es gut 200 Meter weiter unten nur noch regnet.

Wehingen

Lemberg und Oberhohenberg

Heute nachmittag: Kurze Tour Tour am südlichen Albrand.
Wehingen und der Lemberg sind ja schnell zu erreichen, da gehts heut hin.

Auf dem Oberhohenberg Hier Auf dem Lemberg oben auf etwa 1000m kann man dem Schmuddelwetter im Tal komplett ausweichen und schönstem weihnachtlichen Winterwetter frönen. Erstmal östlich um den Lemberg herum laufen, vom Lembergsattel weiter auf schönen verschneiten Waldwegen bis zum Parkplatz am Hohenberg bei Deilingen. Hier gibts einen steilen Aufstieg zum Oberhohenberg, etwas vereist, aber trotzdem noch ganz gut zu gehen. Oben am Oberhohenberg ist die winddichte Jacke sehr angebracht, denn von Westen weht es kräftig und die Schneeflocken fliegen waagerecht. Aussicht gibts nur gelegentlich, wenn der Wind kurz nachlässt. Der Weg an der Albkante entlang macht Spaß und wirkt abenteuerlich bei dem Wetter hier oben.

Abstieg vom Oberhohenberg, danach weiter zum Lemberg, ein Single Trail führt im Zickzack hoch, etwas rutschig ist es doch. Kurzer Besuch auf dem eisernen Lembergturm, wo es heute richtig bläst, danach Abstieg zum Parkplatz, Feierabend.

Kalt, windig, ungemütlich, Spaßfaktor 9 von 10!

Am Feldberg

Winter im Schwarzwald

Wir fahren am Samstag früh morgens noch im Dunkeln los, überqueren den Schwarzwald mit dem freundlichen Auto und starten unsere Tour in St. Wilhelm. Die mitgebrachten Schneeschuhe bleiben im Auto, hier liegt deutlich weniger Schnee als vermutet. [Hätten wir die mal mitgenommen …]

Erstes Ziel ist St. Wilhelmer Hütte, der Weg dahin ist noch unklar. Erstmal einen schönen und steilen Waldweg hoch bis an eine kleine Schutzhütte [endlich sind die Finger warmgelaufen], den Alpinpfad hatten wir schon im Tiefschnee und deshalb fällt der heute aus. Wir entscheiden uns für die Zastler Hütte, der Weg bis dorthin ist schon deutlich mehr verschneit.

Ab hier wirds interessant, denn der Weiterweg über steile und verschneite Hänge ist nur noch mit Hilfe des Navi zu finden, was uns dann auch trefflich gelingt. Also ohne diese seltsame Technik in der Jackentasche, die den Weg unter dem Schnee auswendig kennt, wär ich dort im Leben keinen Schritt weitergegangen.

Oben kurz vor der Feldberghöhe ist es sonnig, klar, kalt und ziemlich windig, die Aussicht ist wunderbar. Das seltsame Observatorium sieht aus wie eine Moschee mit zwei hübschen Minaretts. Wir gönnen uns den Aufstieg gegen den Wind bis oben, macht Spaß und ist anstrengend. Weiter hinten am Seebuck sind lustige Skitesurfer zu sehen, wir machen uns schnell an den Abstieg an die St.Wilhelmer Hütte, finden ein sonniges Plätzchen zum frühstücken, Pause.

Und jetzt? Weiterweg Richtung Tote Mann [hier wär es nett mit den Schneeschuhen gewesen …], oben angekommen ein kurzer Umweg zum Stollenbachlift, Staunen und Kopfschütteln über den Skirummel dort und danach ein gemütlicher Abstieg vorbei an der Erlenbachhütte, durch den Wald über einen schönen Single Trail nach St. Wilhelm.

Wertung: Fünf Sterne, extra einen mehr wenns das gäbe.
Besonderen Dank heute wieder an meine Begleitung. Ja.

Auf der Schwäbischen Alb

Weilstetten

Heute ist ja schon früh morgens top Wetter, es gibt eine Tour an der Albkante entlang ohne lange Anfahrt mit dem Autole.

In Bei Weilstetten Weilstetten Bei Weilstetten am Spochtplatz finden wir einen prima Ausgangspunkt und laufen erstmal einem wunderbaren Weg [sogar markiert: blaues Dreieck] bis oben an die Albkante aufs Balinger Hörnle. Kurze Pause, prima Aussicht, kalt ist es auch nicht. Von hier aus kurz nach Osten, dort gibts einen feinen Abstieg runter nach Laufen durch das Untereck, abenteuerlicher Bannwald, noch nie gesehen. Danach nach Umrundung des Winkels, [auffälliger Bergvorsprung, der westliche Nachbar des Gräbelesberg] anschließend Aufstieg durch ein Tobeltal, den geplanten Weg finden wir nicht, aber quer durch den Wald der Nase nach geht es auch hier wie oft am besten.

Der Weiterweg ist nett: ein kleines Seitental führt zurück auf die Albhochfläche, viel Sonnenschein, Pause, weiter Richtung Westen, bis wir an der Albkante entlang nach Umrundung des Untereck Talkessels wieder auf den Hinweg zurückfinden. Abstieg nach Weilstetten, Feierabend.

Unterm Strich: wieder paar neue Ecken entdeckt, Top Sonntagswandertour überwiegend abseits des Rummels mit leichtem Frost, wenig Schnee und ein paar Abenteuerpunkte gibts auch noch für die weglose Sucherei durch den Schwäbischen Urwald.

Feierabendrunde 01/2012

Erster Versuch

Schon wieder Radeln? Ja, wurde höchste Zeit.

Mountainbike 2012 Allerdings, zum in der Straßensalzsauerei rumfahren fehlte jede Spur von Motivation. Heute ging es einigermaßen sauber zu, in den sonnigen Straßenabschnitten. War auch nicht zu kalt, etwas um die null Grad sind mit winddichten Klamotten richtig gut zu fahren. Alles schön trocken, bisle Abendsonne war noch drin, nur bei der hügeligen Gegend hier ist das auch schnell vorbei und der Sonnenschein verschwindet hinter dem nächstbesten Berg. Beim Losfahren fühlt man sich noch etwas deplaziert auf dem Sattel; Spaß macht das Ganze erst unterwegs, wenn der Körper auf Normdrehzahl angekommen ist und natürlich hinterher, wenn man das Radl nach der netten Ausfahrt wieder in die Garage stellt und sich freut, den Feierabend nicht auf dem Sofa oder gar im Büro verschlafen zu haben.

Besonderheiten? Klar, gibts immer. Das freundliche Mountainbike hat Straßenreifen bekommen, zur Abwechslung, ganz neues Fahrgefühl.

Und sonst? Hatte schon völlig vergessen wie schön das ist, endlich wieder richtig Abgase zu schnüffeln und angehupt zu werden.

Auf der Alb

Dürrtal und Kraftsteiner Heide

Nach fast einer Woche im Büro ist der Frischlufthunger ganz schön groß. Hier unten ist am Samstag früh alles nass, leichter Schneefall, aber um die Null Grad ° ist es leider mehr nass als kalt. Wer will denn da raus zum Laufen?

Hochebene Kraftstein Die Lösung liegt wie schon oft nahe. Wir fahren 300 Meter höher auf den Heuberg an die Aggenhausener Kapelle bei Mahlstetten. Hier ist immer noch der schönste Winter, den man sich wünschen kann. Das freundliche Auto bekommt heute einen feinen Parkplatz und bleibt nicht wie neulich beinahe im Schnee stecken. Wir nehmen erstmal den wegen Bergrutsch gesperrten Weg [den kannte ich tatsächlich noch nicht] ins Ursental, laufen am Ende einen feinen Trail hoch auf die Ruine Bräunisburg, Pause mit lecker Glühwein aus dem Rucksack. Klasse, läuft sich alles prima heute, kalt ist es überhaupt nicht, unten im Tal tropft der tauende Schnee von den Bäumen und hier oben ist Winterwunder mit viel Schnee, viel Nebel und wenig Aussicht.

Ueber dem Ursental Weiter gehts, erst runter Richtung Stetten, ein Hangweg führt uns zum Dürrtal und wieder hoch auf die Kraftsteiner Heide, von der heute nicht viel zu sehen ist, Wegfindung gibts keine, im Schnee läuft man einfach geradeaus. Ein kurzes Stück über den Wanderweg, dann querwaldein zum Bernhardstein, das ist ein auffälliger Fels mit Aussicht ins Ursental runter. Noch eine Viertelstunde Schnee stapfen bis zum Autole an der Aggenhausener Kapelle, und fertig für heute.

Besonderheiten? Ja, wie immer besonders schöne Tour. Nix los im Wald. Viel Einsamkeit, einige umgefallene Bäume zum Überklettern. Ein Fuchs, der sich nicht stören ließ. Und auf dem Bernhardstein ein riesiger Eulenvogel, leider soeben mit Davonfliegen beschäftigt. Ich trau mich kaum, Uhu zu sagen, keine Ahnung ob es die hier tatsächlich gibt.

Winter auf der Alb

Am Staufenberg

Staufenberg Der Staufenberg schöne Winter auf dem Heuberg hält unvermindert an, daher fahren wir heute gleich wieder hoch, um den Anschluss nicht zu verpassen. In Reichenbach geht es los, ein enges und dick verschneites Tal führt uns auf eine Hochebene bei Nusplingen. Hier oben gibts leichten und krümeligen Schneefall mit wenig Wind, die Sache macht Laune. Vom Aussichtspunkt Tannenfels bewundern wir die Aussicht auf Nusplingen, unten im Ort spielt die Guggemusik [immer einen halben Ton neben den Noten …] denn die Schwaben feiern ihr heiligstes Fest, die Fasnet, und das ist gut so. Wir sind den ganzen Tag völlig alleine unterwegs hier oben.

Weiter geht es, ein Rundweg führt auf den Staufenberg, Aussicht ins Tal gibt es an einem Bänkle ganz oben oder auf dem vorgelagerten Felsen, der bei dieser Schneelage etwas abenteuerlich zu begehen ist. Gemütliche Pause an einem Hüttle neben dem Funkturm [nicht so windig hier] mit lecker Glühwein. Weiter mit einer Extrarunde zum Kirchberg, der schön verschneite und völlig unberührte Wald ist unglaublich. Wir suchen uns einen Rückweg, erst querwegs über die verschneite Hochfläche und schließlich auf bekannten Wegen wieder runter nach Reichenbach.

Bewertung? Fünf Sterne Tour, abenteuerliche Wetterlage, die anfangs noch mäßige Aussicht war gegen Ende nicht mehr da, weil sich Hochnebel breitgemacht hat.

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