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andi's lustige abenteuer

Archiv: Juli 2012

Wandern im Elbsandstein

Die letzte Woche im Juni waren wir zum Wandern in Sachsen. Kurze Zusammenfassung von einer supi Woche im Elbsandstein damit das nicht verlorengeht. Nach der Tour ist abends keine Motivation mehr übrig zum am PC rumsitzen und Berichte zu hackern. Die Eindrücke sind so viele und so schnell wieder futsch und alles kannst eh nicht aufschreiben.

23.06.2012 – Samstag
Autobahn und Schrammsteinaussicht
Ödes Autobahnbrettern von halb sechs bis um zwölf, Ziel erreicht, puh. Bisle Einkaufen in Bad Schandau und die obligatorische Thüringer Begrüßungs Bratwurscht essen (obwohl hier Sachsen ist). Kleine Eingehrunde zum Schrammsteintor, oben auf die Aussicht hoch und auf der anderen Seite wieder runter mit Besuch am vorgelagerten Falkenstein.

24.06.2012 – Sonntag
Am Kleinen Winterberg
Unterhalb der Schrammsteine über den Elbleitenweg zur Zwieselhütte (steht die gar nicht mehr da?) und über den Lehnsteig, der hier abzweigt, zum Kleinen Winterberg. Die vorgelagerte Felsenplattform fürs die Butterbrotspause ist der absolute Hit. Weiter zum Frienstein, Besuch in der Idagrotte und über die obere Affensteinpromenade zur Hentzschelstiege. Da muss man sich etwas durchquetschen und an Drahtseilen und Metalltritten hochhieven, nix für breite Zeitgenossen oder Claustrophobiker, man muss unten fast den Rucksack abnehmen um durchzukommen. Wir besuchen noch den Carolafelsen mit sensationeller Aussicht, steigen ab durch die Wilde Hölle und laufen am Schrammsteintor vorbei zum Schrammsteinbaude. Verdientes Feierabendbier.

25.06.2012 – Montag
Im Großen Zschand
Bäckereibesuch in Bad Schaundau, es gibt Eierschegge, Zuckerkuchen, Mohnkuchen, nicht zu beschreiben was noch alles. Nur der Hunger reicht nicht so lange wie der Vorrat. Die Kirnitzschtalbahn bringt uns zum Lichtenhainer Wasserfall, wir nehmen ab hier den Flößersteig bis zum Parkplatz Neumühle. Ab hier geht die Tour erst los. Wir biegen ab in den Großen Zschand, Pause im Zeughaus, hoch zur Goldsteinaussicht. Ein Pfaderl führt immer am Fuß der Goldsteinkette zur Richtergrotte, Abzweig nach links auf einem Kletterpfad bis in die Weberschlüchte, das ist ein Seitental weiter. So war das aber nicht geplant. Nochmal hoch durch die Richterschlüchte zum Großen Winterberg, wo es heftigst anfängt zu regnen. Der Spuk dauert indes nicht lange und über den Elbleitenweg landen wir wieder zum Feierabendbier in der Schrammsteinbaude.

26.06.2012 – Dienstag
Altenberg und Hohe Liebe
Heute ist wetter- und konditionsbedingt erstmal Relaxen dran. Wir überfallen wieder die Bäckerei in Bad Schandau und laufen anschließend auf der drüben Seite der Kirnitzsch hoch nach Altenberg und durch eine Stiege mit reichlich Leitern wieder runter ins Kirnitzschtal. Auf der anderen Seite ein Stück über den Flößersteig und anschließend der Rückweg über einen Hügel der Hohe Liebe heißt und in realiter doch ganz schön hoch ist. Von hier ist es nicht weit zurück, die Hohe Liebe steht grad gegenüber dem Falkenstein.

27.06.2012 – Mittwoch
Böhmische Schweiz
Heute gibts was Besonderes, nämlich Betreutes Wandern. Tom und Frank aus Dresden zeigen uns neue Wege. Wir starten in Schmilka auf den Großen Winterberg. Ganz oben zweigt ein Trampelpfad fast unsichtbar im Wald ab und führt eine ganze Weile an der tschechischen Grenze entlang. Irgendwann steigen wir ins Böhmische runter nach Mezni Louka, wo es endlich was zu trinken gibt, es ist nämlich ganz schön heiß heute. Besuch am Kleinen Prebischtor (das Große haben wir wohl verpasst), dann über einen Höhenweg nach Jetrichovice, hier siehts aus wie im Museum, lauter top gepflegte und restaurierte Umgebindehäuser. Wir lassen die offenen Kneipen in diesem schicken Dorf aus und die letzte hat dann geschlossen, zu dumm auch. An der Kamenice, das ist ein kleiner Fluss, entlang geht ein Weg bis wir das Tal durch ein Seitental rechts hoch verlassen können, dort oben in Hofberg ist ein prima Biergarten. Ab hier wird etwas improvisiert, wir kommen nochmal durch Mezni Louka und suchen uns auf der Karte einen Rückweg zusammen bis runter nach Hrensko. Noch kurz an der Elbe entlang bis zum Autole, gut für heute. Ganz schön langer Weg heute, puh.

Herzlichen Dank nochmal an Tom und Frank für die super Tourenauswahl, die Eierschecke & Co. und was sonst noch dabei war!

28.06.2012 – Donnerstag
Zum Zurückesteig und wieder zurück
Eine kleine Tour zum die Füße Ausruhn steht auf dem Plan. Hinter dem Falkenstein ein Seitental hoch (das Sandloch), auf dem blau markierten Weg über den Zurückesteig (reichlich Treppen) zum Frienstein, drüben wieder runter zum Bloßstock (gigantischer Kletterturm) und von hier zum Beuthenfall im Kirnitzschtal. Nach einem Bier am Lichtenhainer Wasserfall (sehr amüsant, der Wasserfall, alle halbe Stunde fällt hier mit Musikbegleitung Wasser runter!) nimmt und die Straßenbahn mit runter nach Bad Schandau.

29.06.2012 – Freitag
Großer und Kleiner Zschirnstein
Das Frühstück in der FeWo fällt aus, stattdessen statten wir wieder dem Bäcker in Bad Schandau einen Besuch ab und plündern die Kuchentheke. Dann eine lustige Fahrt ans andere Elbufer nach Krippen mit einem überaus unterhaltsamen Käptn an Bord, der uns erklärt, manche Fahrgäste finden den einen Euro Überfahrtgebühr zu teuer. Wir laufen über Reinhardsdorf zum Großen Zschirnstein, der bietet unglaubliche Aussicht über die Böhmische Schweiz. Wir sind zu dritt, unterwegs hat sich eine freundliche ältere Dame eingeklinkt, die sich nicht scheut, jeden unsere Wegverhauer durch den finsteren Wald mit zu laufen. Wir besuchen zusammen noch den Kleinen Zschirnstein, der ist fast noch besser und ab hier laufen wir wieder allein weiter. Etwas Wegsucherei bis nach Kleingiesshübel, offener Biergarten, die Zschirnsteinbaude, wie wunderbar. Es ist unglaublich warm heute. Den Rückweg zeigt uns die Karte, wir landen wieder in Reinhardsdorf und freuen uns wieder mal, daß hier die „Wanderrast am Dorfborn“ tatsächlich geöffnet hat. Weiter dann nach Krippen, mit dem Schiff rüber und noch einen komplett neuen Aufstieg nach Ostrau hoch.

30.06.2012 – Samstag
Papststein und Gohrisch
Nochmal ist die Elbfähre gefragt, wir setzen über zum Schandauer Bahnhof und steigen auf nach Kleinhennersdorf. Hier gibts am Ortsende einen lustigen privaten Biergarten, wo wir erstmal abwarten bis der Regenschauer vorbei ist. Aufstieg zum Papststein, wunderbar ist es hier oben und die Kneipe ist gut besucht. Abstieg nach Westen, unten ist ein Parkplatz und drüben gehts gleich wieder hoch auf den Gohrisch, wieder so ein Tafelberg. Dieser hier ist aber auch besonders schön und abenteuerlich. Die Ränder sind ziemlich zerklüftet und es hat überall Spalten und Schluchten. Dazwischen findet sich der eine wilde Auf- oder Abstieg, alles zusammen ist was geboten. Wir laufen einmal drumherum und dann weiter nach Papstdorf. Abstieg Richtung Krippen durch ein Seitental mit Besuch an der Liethenmühle, das ist eine Waldkneipe mit sehr urigem Ambiente und nodierlisch auch hier freundlichster Bedienung. Von Krippen wieder mir der Elbfähre rüber, das wars dann für diese Mal.

01.07.2012 – Sonntag
Autobahn brettern
Pathologisches Kilometerfressen auf der Autobahn mit teilweise richtigen Wolkenbrüchen, meistens aber nur viel Regen. Da ham wir ja wieder mal richtig Glück gehabt mit der Woche Hochsommer Ende Juni.

 

Feierabendrunde 30/2012

Kleine und feine Tour nach Tuttlingen, Besuch im Minigolf und im Telesina. Rückweg zwischen den halbreifen Weizen- und Gerstenfeldern hindurch, an der nach dem fetten Regen ziemlich vollen Elta entlang nach Seitingen, hoch nach Hausen o.V. und runter nach Spaichingen.

Also zur Zeit blüht es an jeder Ecke in tollen Farben.

Feierabendrunde 31/2012

Es reicht am Abend grad um einmal fix mit dem Mountainbike auf den Dreier hoch zu kurbeln und wieder runter zu sausen. Tolle Gewitterwolken türmen sich im Westen auf, aber die erwartete Show ist eher mäßig und es tröpfelt dann doch nur dünne vor sich hin.

An der Donau

Zum Jägerhaus

Die Freitagswanderung: Start in Fridingen, runter an die Donau, erste Pause an der Ziegelhütte. Wenn schonmal eine Kneipe hier auf hat, gleich mitnehmen. Kurzer Besuch an der Ziegelhöhle, dann weiter auf dem einsamen Weg bis zum Schloss Bronnen, alles ziemlich glitschig und lehmig nach dem vielen Regen. Runter ans Jägerhaus, Pause. Dann über den Donausteg (wieder intakt) und hoch zum Sperberloch, das ist eine kleine Höhle im Wald. Vorbei am Stiegelesfels und zurück zum Ausgangspunkt.

Regnen tuts heute erst auf der Heimfahrt, na fein. Wieder mal eine schicke Runde geworden.

Schwenningen

Eine Samstagstour mit den Rädern ist dran, noch nicht klar wohin, sieht so gewittrig aus, was lässt sich da erledigen? Wir finden eine nette neue Strecke von Neufra hintenrum nach Lauffen, Deisslingen und weiter nach Schwenningen. Ausgiebige Sitzpause beim Dönerladen um die fette Gewitterwolke im Westen abzuwarten, die aber lässt auf sich warten.
Namenlose Schönheit Dann wieder zurück, kurzer Besuch im Neckartal, wo es etwas tröpfelt aber das wars dann. Ab Zimmern ist klar wo das Gewitter sich niedergelassen hat. Leider hat der Biergarten im Rottweiler Schrebergartenverein noch nicht geöffnet, dann eben ohne gemütliches Nachmittagsbier weiter den Rest bis heim bei schönstem Wetter [64km].

Bachzimmern

Kleine Sonntagstour im Möhringer Wald

Eine flotte Wandertour gibts heute vom Konzenberg über den Krähenbach, dann durch das einsame Tiefental hoch auf den Möhringer Berg, drüben runter nach Bachzimmern zu Bierpause in die gemütliche Gartenkneipe bei der Flamme, sie sogar geöffnet hat, wie nett.

Knabenkraut Anschließend Zahmer Falter im nächsten Seitental wieder hoch auf den Berg und runter nach Möhringen, wo wir durstigerweise das Cafe Fensterle und zudem die Brauereigaststätte mitten im Ort wie üblich geschlossen vorfinden, dieses am Sonntagnachmittag und bei schönstem Wetter. Dafür ist nebenan ein irrsinnig überfülltes Stadtfeschdle, was wir gerne weiträumig umgehen.

Schnell weg hier, der Rückweg führt bergauf Richtung Konzenberg nur noch einsam durch den Wald. Feine Runde war das wieder [21km].

Die Möhringer Kneipen sind nebenbei ab sofort auf der Blacklist.

Feierabendrunde 32/2012

Kurze Ausfahrt zum Relaxen mit dem Mountainbike auf den Dreifaltigkeitsberg hoch, bisle Abendsonne guggen und wieder runtersausen lassen. Das wars auch schon.

Klettern im Donautal

Am Aussichtsfelsen

Toller Nachmittag sollte es werden, top Wetter war versprochen und so. Jule ist mit am Start heute.

Am Einstieg zum Niklasweg, fertig angeseilt und schon die Kletterschlappen an den Füßen, geht dann der erste Wolkenbruch los. Kurz an der leicht überhängenden Wand unterstellen, aber dann doch fluchtartig ins Auto rennen, keine Chance gegen die Wassermassen. Die Seilschaft oben bekommt die Dusche voll ab. Wir fahren erstmal nach Hausen im Tal, guggen obs da besser aussieht und sowieso ist Kaffee trinken und Eis essen ja auch nicht schlecht.

Zweiter Versuch, wieder am Aussichtsfelsen. Der Niklasweg ist noch ziemlich patschnass und glitschig, aber es geht dann doch irgendwie. Am ersten Stand sind wir klatschnass geschwitzt, Dampfbadklima, was solls. Oben angekommen beschließen wir bei schon wieder schwarzem Himmel noch einen Versuch am Nachbarfelsen. Die erste Seillänge am Dreiecksriss endet in einer komfortablen Höhle, wie praktisch. Hier warten wir in aller Gemütlichkeit das zweite Gewitter ab, Logenplatz im Trockenen inclusive. Schön wie das giesst da draußen, so mit einem Dach überm Kopf.

Abseilen, heimfahren. Netter Anfang nach langer Zeit, tolle live Performance Show mit dem Regen.

Feierabendrunde 33/2012

Aixheim

Heute gibts mal was ganz Neues. Mit dem Tourenrad erstmal gemütlich nach Aldingen, weiter nach Aixheim runter und wieder hoch [die Steigungen sind ganz nett hier]. Im Ort links abbiegen und hintere fahren bis an Sportheim, das sogar geöffnet hat. Ein beinahe gemütliches Bier zwischen den Eingeborenen, dann weiter durch den Wald Richtung Deißlingen. Komplettes Neuland für mich. Es geht ein paarmal hin und her, rauf und runter, tolle Gegend. Rückweg wieder am Sportheim vorbei und bei schönster Abendsonne heimwärts [25 km].

Feierabendrunde 34/2012

Herrenausfahrt

Der morgentliche Regen hat sich nachmittags komplett verzogen [meistens ist es grad umgekehrt hier] und ab vier Uhr ist top Wetter. Das liegt vielleicht auch am kräftigen Wind, der anscheinend alles wegbläst was ihm im Weg ist.

Der Arbeitskollege weiht heute sein neues gebrauchtes Rennrad ein, wir sind nur zu dritt und fahren dann erstmal auf dem Donauradweg bis Geisingen. Gegenwind von Westen, Bierpause in der hyper modernen Geisinger Skateranlage, die mir bis dato komplett unbekannt war. Der Rückweg auf demselben Weg, mit Rückenwind und top sonnigem Wetter.

Die Pause im Tuttlinger LaVie [so eine dämliche Snobkneipe!] ist furchtbar zäh, die Bedienung komplett überfordert. Wir trennen uns ab hier weil jeder woanders wohnt und der Heimweg macht dann wenigstens nochmal richtig Spaß nach der öden Warterei im Biergarten.

Schicke schnelle Abendausfahrt, flink aber gottseidank ohne den üblichen Männerstress [74 km].

Im Donautal

Beuron

Kaisermantel Aus Schloss Bronnen verschiedenen Gründen geht es heute am Samstag erst nachmittags los, kleine Wandertour an der Donau solls werden. Start in Beuron, ganz schön viel los hier. Keine 300m vom Parkplatz weg ist wieder Ruhe, wie immer. Es wird eine feine Runde auf weitgehend bekannten Wegen nebst Besichtigung diverser an der Strecke liegenden Erbaulichkeiten wie zB. Jägerhaus, Schloss Bronnen, die großen Höhlen darunter [incl. Geocache], Ruine Kallenberg.

Die nahe Fridingen liegende Ziegelhütte hat geöffnet, wie schön. Obligatorische Bierpause, danach über die Donau [hier ist die nächste Brücke] und über den grasigen Fridinger Skihang bergauf zum Cafe Knopfmacher, wo es noch einen Kaffee gibt. Runter nach Beuron, Feierabend.

Bemerkenswertes? Jede Menge blutsaugende Bremsen erledigt, die Viecher sind gierig aber dann doch zu blöd um ihren Kohldampf am schwitzenden Wanderer zu stillen. Und Zecken hats derzeit auch massenhaft, da muss ma unterwegs dauernd an den Beinen runter guggen und dieses üble Viechzeug sofort abpflücken. So ist das halt, Sommer mit allem.

Super Samstagnachmittag, wieder viel gesehen heute.

Feierabendrunde 35/2012

Nachmittags noch eine kurze Tour auf dem Radl bei schönem Wetter, die Feierabendträgheit scheint zäh hinten am Gepäckträger zu ziehen. Bis Tuttlingen schaffen wirs trotzdem.
Kleine Pizza im Telesina, retour und Schluss für heute [34 km].

Feierabendrunde 36/2012

Kurz und schnell mit dem Tourenrad was erledigen. Danach ist noch Zeit für einen fixen Besuch auf dem Dreifaltigkeitsberg. Dort hochkurbeln und runtersausen ist aber auch zu schön, so mal eben am Abend [28 km].

An der Donau

Samstagswandern

Wir laufen heut mal auf weitgehend bekannten Wegen an der Donau entlang. Insgesamt nur zwei kurze Schauer, ansonsten ist es ganz ok soweit. Das Regenzeug bleibt im Rucksack, weil sich im passenden Moment Unterstellmöglichkeiten auftun. Start in Beuron, Ziel die Ziegelhütte kurz vor Fridingen. Seltsam, wieviele Pilze sich schon wieder zeigen im Wald, aber es sudelt ja zur Zeit auch dauernd runter.

An der Ziegelhütte gibts ein Pausenbier und außerdem reichlich Publikum verschiedensten Genres zu bestaunen; wenige Wanderer, viele Radler, davon manche mit richtig fett Gepäck am Radl, Nordic Walker mit zackigem Schritt.

Rückweg am Fridinger Skihang, hoch zum Laibfelsen mit viel Aussicht, zum Cafe Knopfmacher [der Kafi wird leider immer dünner aber der Kuchen ist Top!] und runter nach Beuron, wo das Autole wartet.

Unterm Strich: gelungener Samstag, der Wetterbericht war optimistischer als die Realität, aber wenn frau einmal unterwegs ist gehts ja sowieso immer irgendwie weiter.

Auf dem Heuberg

Sonntagsradeln

Wir starten um kurz nach zehn Uhr bei einem etwas seltsamen Sonne und Wolken Gemisch zu einer Sonntags Radtour. Erstmal auf ebener Strecke nach Tuttlingen, weiter über Mühlheim, Nendingen nach Fridingen und dann hoch zum Cafe Knopfmacher. Kleine Bierpause auf der Sonnenterasse, massenhaft Motorradfahrer hier oben. Weiter ins Bäratal [die Abfahrt ist klasse aber zu kurz] und dann endlich wieder auf dem Radlweg nach Egesheim, Reichenbach, Wehingen.

Wir nehmen einen leckeren Kaffi mit Butterbrezel an der Esso Tanke in Wehingen, wo der Kaffi deutlich besser ist als am Knopfmacher, schade daß das ansonsten feine Cafe da oben ausgerechnet am Kaffee spart.

Runter nach Gosheim, über den Radweg auf dem alten Bahndamm der Heubergbahn bis heim.

Schicker Sonntag, das Wetter hat sich nach und nach richtig fein rausgemacht [71 km]

Feierabendrunde 37/2012

Das zum Straßenrad mutierte Mountainbike darf heute an die sonnige Sommerluft raus; es fährt die kurvenreiche Strecke nach Hausen ob Verena hoch, dann über Seitingen, Wurmlingen nach Tuttlingen und hält geradewegs im Minigolf an. Die Gelegenheit ist gut für ein Feierabendbier; kurz drauf ist das Radl schon wieder auf demselben Weg zurück zur Garage.

Teilweise kräftiger Rückenwind oder, je nach Richtung, eben das Gegenteil, sodaß unterm Strich alles wie immer ist. Nur der windige Sommerabend ist besonders schön heute [40 km].

Feierabendrunde 38/2012

Rottweil

Heute abend gibts was in Rottweil zu erledigen, bei dem wieder zurückgekehrtem Sommerwetter wird das mit dem Radl gemacht, das ist ja nicht weit und die Tour lässt sich prima erweitern. In der Stadt ist das organisierte Baustellenchaos beinahe vollkommen und um dort mit dem Radl durchzukommen, vergisst man am besten alle bis dahin gelernten Verkehrsregeln, dann klappt das ganz gut.

Weiter nach Zimmern, kurzer Besuch in einer Gartenwirtschaft im Schrebergartenverein, dringend nachtanken, die sind sehr freundlich hier. Weiter über Bühlingen und Deißlingen zum Spochtheim in Laufen, nochmal Pause weil es heut wirklich warm ist und der Schweiß nur so rinnt. Irgendwie durch den Wald hoch nach Aixheim [ich dachte den Weg kenn ich schon?] und dann über Aldingen heimwärts.

Schöne schnelle Abendrunde, Steigungen gibts eine nach der anderen. Das blöde Navi zeichnet die Touren nicht mehr auf, schade, aber es ging reichlich auf und ab mit viel Fahrspaß. Der Verbrauch von zwei Bier auf 50km ist auch komplett im grünen Bereich.

Feierabendrunde 39/2012

Hot summer draussen, schön zum Radeln weil da wenigstens der Fahrtwind etwas Kühlung bringt.

Mit dem Mountainbike hoch nach Hausen ob Verena, kurze Pause im Biergarten der Blume, dann weiter über Seitingen zum Konzenberg, eine kleine Runde Bouldern an der Ruine, weiter nach Tuttlingen. Kleine Pizza im Telesina, Segnora Ferri hat die Napoli heut so scharf hinbekommen, das reicht für eine schnelle Tour auf den Heuberg, um den Hals wieder abzukühlen.

Auf dem Radweg nach Nendingen und dann in Stetten hoch, durch Mahlstetten über Böttingen zum Flugplatz am Klippeneck. Klasse Aussicht, rüber zum Dreifaltigkeitsberg, noch mehr Aussicht und schöne rote Abendsonne. Die Abfahrt macht auf dem Mountainbike reichlich Spaß.

Schnelle und schöne Abendrunde [56km].

Klettern im Donautal

Hausener Wand

Freitag nachmittag, endlich gehts wieder mal mit Jule zum Klettern ins Däle. Der letzte Klettereinsatz war ja ziemlich verwässert, aber heute ist das Gegenteil der Fall, die Sonne scheint was sie kann. Der Aufstieg vom Minigolf bis an die Hausener dauert eine Viertelstunde bergauf und sorgt auf seine Weise dafür, daß man immer schön vorgewärmt zum Einstieg kommt. So läuft schon beim Gurt anziehen die Brühe aus allen Poren.

Unterwegs in der Wand ist es dagegen fast angenehm. Die Luft steigt an den vorgewärmten Felsen hoch und sorgt so für einen schönen warmen Föhn von unten nach oben. Die Kletterei ist anfangs noch etws zäh und eierig, aber in der zweiten Tour, die etwas anspruchsvoller ist, klappts dann doch wieder ganz gut. Wo die Sicherungsabstände zu groß sind, lassen sich hier prima Sanduhren fädeln. Oben raus ist es stellenweise etwas steinbruchartig, vorsichtig klettern und bloß keine Griffe rausreißen ist die Devise, im Donautal isses halt so.

Wir machen früh Feierabend, es reicht bei der Hitze. Noch eben ins Minigolf, was Kaltes schlürfen und Eis essen und dann heim. Richtig schön verschwitzt und dreckig, dazu das gewohnt gute Gefühl in den Schultern und was man sonst alles so beim Klettern einsetzt.

Neumühle

Kleine Wandertour im Donautal

Wir nutzen die regenfreie Zeit heute am Samstag zu einer kleinen Runde im Däle. Morgens hats mal kurz abgeregnet, aber um zehn ist alles wieser trocken. Wir starten am Minigolf in Hausen, vorbei an den Kletterfelsen und dann über den Jägerpfad zu den Lenzenfelsen und von dort runter nach Neumühle an der Donau. Hier hats Radfahrer in Massen, die meisten mit großem Gepäck und anscheinend auf langer Tour. Die Kneipe hier ist eine echte Oase.

Schaufelsen Pause im Biergarten mit dem leckeren König Ludwig Dunkel, dann Aufstieg an den Falkenwänden und weiter zum Schaufelsen. Das anrückende Gewitter lässt sich ab hier kaum noch ignorieren, deshalb auf dem kurzen Weg runter nach Neidingen, über die Donau und auf direktem Weg zurück nach Hausen. Wir bekommen nur eine Viertelstunde Regen ab und selbst die ist bei dem unglaublich drückenden Klima eine Wohltat, der seichte Sommerregen tut richtig gut.

Noch was Bemerkenswertes? Die Bremsen sind bei dieser Wetterlage dermaßen zahlreich und aufdringlich, daß wir vor lauter Mückentotschlagen kaum zum Laufen kommen. Die Luft ist zum Schneiden, warm, feucht und zäh zum Schnaufen. Der Spaß ist trotzdem mit unterwegs, wie fast immer [15km].

Eierschecke

Eierschecke Aus gegebenem Anlass steht hier und heute meine geliebte Eierschecke auf Tisch, live und ohne Plastikverpackung, ohne Anreise in den Osten, top frisch ausm Ofen.

Du meine Güte. Danke an die Küche!

Sonntagsradeln

Sonnenblume Ende Erdkroete Juli schon wieder, au weia. Nachdem der Regen sich verzogen hat gibts eine kleine Radtour nach Tuttlingen ins Minigolf mit Bierpause, dann über Seitingen, Schura und Trossingen wieder heimwärts. Bewölkung mal locker leicht, dann wieder schwarz und regenbedrohlich, was zwar nicht schlimm ist, aber im Seich heimradeln ham wir selten Lust drauf. Der Mais rechts und links an den Radwegen steht schon mannshoch.

Angenehme Runde, der Frischluftbedarf ist wieder gedeckt [49km].

Feierabendrunde 40/2012

Nendingen

Kleine Radltour nach Nendingen, die Pizzeria da Nino besuchen. Da waren wir noch nie, obwohl der Radweg direkt an der Tür oder besser gesagt am Biergarten vorbeiführt. Immer vorbeigezischt also. Pizza lecker, Bedienung luschtig und freundlich, nix zu meckern. Dazu gibts für lau eine gute live Show auf der Strasse, denn nebenan ist ein Harley Davidson Shop mit interessantem Publikum, allerdings sind die Stammtischbesucher in der Pizzerie kaum zu toppen. Rückweg dieselbe Strecke, keine Lust auf Umwege heut [43 km].

Klettern im Donautal

An den Hausener Zinnen

Wir sind heut wieder mal im Däle unterwegs zum Klettern. Start am Parkplatz Minigolf in Hausen, hochlaufen zum Eigerturm neben der Alten Hausener Wand, Gurt und Schlappen anziehn, Seil anbinden. Auch heut ist wieder Jule am anderen Seilende. Die erste Tour fängt steil und löchrig an und sorgt sofort mal für dicke Unterarme, die Routine kommt erst langsam unterwegs. Abseilen, gleich noch eine Tour nebendran auf einen freistehenden Turm hoch. Irgendwas mit fünf war das wohl.

Wir ziehen um und nehmen noch eine Tour an der dritten Zinne unter die Füße. Ein abgespeckter Kamin führt vom Boden in zwei Seillängen bis ganz oben. Das strengt doch ordentlich an, klappt dann besser als erwartet, feine Kletterei ist das nicht, eher grobe Wurschtelei, aber immerhin gut abgesichert und der Spaß ist mit unterwegs. Wo es nicht langt, kann man noch Klemmkeile dazu legen.

Runterlaufen, noch kurz ins Minigolf und Feierabend. Klasse war das wieder. Der Muskelkater in den Schultern kommt sicher und ist wohlverdient.

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