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andi's lustige abenteuer

Archiv: Januar 2013

Neujahr auf der Alb

Von Dietstaig nach Gnadenweiler

Kühle und windige Tour nahe des Irndorfer Hardt oben auf der Alb. Start bei lauwarmen 1°C und saukalt empfundenem Wind am Wanderheim des Schwäb.-Albvereines oberhalb von Nusplingen. Irgendwie der Nase nach bis Dietstaig, weiter durch den Wald Richtung Gnadenweiler, welches auch nach gut einer Stunde schon erreicht ist.

In Gnadenweiler Die komplett synthetische und erst seit wenigen Jahren bestehende Touristenattraktion Kapelle Maria Mutter Europas ist noch einsam und verlassen um diese Tages- und Jahreszeit. Mag eventuell daran liegen daß die Klientel für dieses seltsame und schicke Schaustück morgens vielleicht gern etwas länger ruht oder auch ein wenig länger mit dem Auto bis hier oben ans gefühlte Ende der Welt benötigt.

Bäratal Richtung Egesheim Der etwas längere Rückweg: Oberhalb des Bäratales findet sich mit etwas Sucherei ein Weg, der sich immer an Hang entlang schlängelt. Unterwegs ein paar Rehe, Wildschweinspuren, ein Besuch auf dem Rabenfelsen [nicht der zum Klettern] mit schicker Aussicht über das Bäratal, dann weiter auf einem Panoramaweg bis zurück ans Wanderheim. Der versprochene fette Regen bleibt aus, am Schluss etwas Niesel das wars aber auch.

Feine Runde so am Neujahrstag mit so gut wie niemand unterwegs.

Im Donaubergland

Finstertal

Das sonnige Winterwetter heut verlangt ja nach einer Tour, also nix wie los, allerdings erst mittags. Es geht los im Bäratal, hoch nach Gnadenweiler [jo, schon wieder …] und dann weiter Richtung Schwenningen auf dem Heuberg. Unterwegs zweigt nach ca. zwei km das Finstertal rechts ab; das ist ein Seitental des Donautales. Merkwürdige Lauferei ist das heute, im Schatten alles gefroren, in der Sonne übler Matsch wo man hintritt.

Das Finstertal ist momentan eher hell, weil die Bäume blätterbefreit sind, trotzdem ist hier eine eigenartige Atmosphäre, weil es komplett lautlos ist. Die Schritte auf dem gefrorenen Schnee im oberen Teil krachen daher richtig laut, die durch Holzeinschlag verursachte üble Sauerei auf dem Weg lässt sich bei dieser Kälte sogar einigermaßen gut laufen. Kurz vorm Donautal biegt der Weg wieder ab nach oben zum Eichfelsen, vorbei an Irndorf, Gnadenweiler und runter an die Bära.

Schöner Nachmittag mit viel Sonne, viel Abwechslung. Komplett einsam unterwegs, wie geplant.

Was Auffälliges? Ja sicher. Die Wegbeschilderitis greift um sich wie die Pest. Massenhaft nagelneue Wegweiser mit bis zu zehn Schildern an einem Pfosten scheinen wie Pilze im Septemberregen aus dem Boden zu wachsen. Die alten Wegschilder sind nicht mitgerechnet. Leider zeigen die vielen Wegweiser meist nur den kürzesten Einstieg in die nächste matschige Traktorspur. Da ist noch reichlich Potential für Verbesserungen offen.

Im Donautal

Von Beuron nach Langenbrunn

Früh morgens ist richtig sonniges Wetter, alles leicht gefroren [vor allem die nassen Straßen], es gibt eine Tour im Donautal heute.

Start in Beuron und gleich auf der Nordseite hoch an den Talrand zum Spaltfelsen, vorbei am Rauhen Stein, Eichfelsen, Finstertal bis hoch auf den Korbfelsen. Der steht kurz vorm Schloss Werenwag und hier oben fängts endlich lustig an zu regnen. Naja, das Orakel hat ja drauf hingewiesen. Regenzeug aus dem Rucksack anziehen und planen, wo gehts denn am schnellsten über die Donau für den Rückweg?

Der nächste Abstieg führt direkt hinterm Schloss Werenwag nach Langenbrunn runter und hier über die Donau rüber. Soweit, so gut; erstmal gemütlich Glühweinpause machen im Regen. Das nächste Ziel ist der Hohle Fels, danach oben auf der Südseite der Donau zur Burg Wildenstein. Kurzbesuch in der Burg, sieht ziemlich verlassen aus.

Noch eine knappe Stunde auf leicht absteigendem Weg um die Grossen Beuroner [Zuckerhut, Paulusfels und Petersfels] herum bis ans Kloster. Der Laden hat geöffnet und ein heißer Leberkäswecken nach der Tour ist jetzt sehr willkommen.

Eine Runde mit viel Spaß trotz gefrierendem Regen, Nebel und etwas ungemütlichem Wetter.

Im Donautal

Von Beuron nach Langenbrunn – die Tour zum Nachlaufen.

Ist ganz einfach, gibt ja inzwischen diese hilfreichen Wegweiser.
Karte im Rucksack und Orientierung im Kopf sind somit komplett überflüssig.

Fridingen

Die Ersatztour

Eine Tour auf der Alb bei Hossingen war das Ziel heute, nur goss es dort gleich bei der Ankunft wie aus Eimern. Also bei diesem Seich loslaufen muss nicht sein, daher leider vergeblich hingefahren und null Punkte gemacht. Macht nix, komm wir halt später wieder her.

Nebelwald Mittags gibts doch noch eine kleine Runde von Fridingen übers Gansnest [Aussichtsturm], einmal quer durchs Bäratal, hoch zur Ruine Pfannenstiel und am Knopfmacher wieder runter. Schon fast dunkel um fünf Uhr. Na also, doch noch Frischluft heute.

Auf der Alb

Im Eyachtal

Also heute ein neuer Versuch nach Hossingen auf der Alb nach dem Vollregen von gestern.

Hossinger Leiter Wir Lautlingen laufen die Hossinger Leiter runter bis nach Lautlingen an der Eyach, einmal durch den Ort und drüben auf der anderen Talseite weiter auf dem Mulisteig, der uns zwischen den Felsen hindurch wieder bis an den Albrand hoch führt. Oben entlang auf dem Heersberg Richtung Burgfelden, die grandiose Aussicht beträgt fast 50m bei dem Nebel hier oben auf 900m Höhe. Den geplanten Besuch an der Schalksburg sparen wir uns deshalb heute.

Wir nehmen den nächsten Abstieg nach Laufen runter, auch hier wieder einmal quer durchs Tal und drüben zum eindrucksvollen Gräbelesberg hoch. Noch eine knappe halbe Stunde bis Hossingen und fertig damit für heute.

Kalt, windig, neblig und einsam. Feine Runde war das heute.

Dreikönig im Donautal

Von Neidingen nach Langenbrunn

Wenn mal nix Besonderes geplant ist geht immer eine Tour im Donautal.

Die Kurzfassung für heut: Neidingen, das Seitental durch den Fall, Ruine Hausen, Glasträgerfels, Schloss Werenwag. Hier Abstieg runter ins Tal nach Langenbrunn und über die Donau [wir müssen ja irgendwie zurück]. Auf der anderen Talseite: Hohler Fels, Kreenheinstetten, Wagenburg und vorm Lenzenfelsen wieder runter an die Donau. Hier gibts eine Brücke nach Neidingen, Feierabend. War ganz schön anstrengend heute, die Füße durch die üppigen Wanderwege den tiefen Schlamm auf den Wegen hindurch zu bewegen.

Also eigentlich eine feine Runde mit fast 20km, der Wanderspaß war indes wie üblich etwas eingeschränkt. Die ganze Gegend darf sich zwar Naturpark Obere Donau nennen, leider alles Quatsch, die Realität ist anders. Der Wahrheit etwas näher käme Holzschlag Obere Donau. Wo der Profit winkt ist Naturschutz egal, aber vielleicht hab ich die Definition von Naturpark nicht verstanden.

Zurück zur Tour heute: Relativ angenehmes Wetter im Däle, schön klar, während oben auf der Alb der Nebel als dicker Nieselregen runterfällt.

Wurmlinger Berg

Mühsame Samstagstour

Wurmlinger Berg Morgens liegt frischer Schnee, naja, ist nicht mehr zu ändern. Wir fahren mit der Eisenbahn nach Wurmlingen und laufen von dort aus heim. Erst hoch auf den Wurmlinger Berg, freundliches Wetter, oben angekommen kurze Pause. Weia ist das anstrengend heute. Der Weg an der Kirmitzhalde bei Seitingen bietet viel Aussicht in die Baar, auf den Hohenkarpfen und den Lupfen. Nochmal ausgiebige Pause an der Hausener Grillhütte, die liegt oben im Wald und dort ist es windgeschützt und fast gemütlich.

Dank nicht vorhandener Kondition nehmen wir den kürzesten Weg heimwärts, an Hausen vorbei, den Hang runter stolpern, dort sind so viele Stacheldrahtzäune zum Durchklettern, bäh.

Boah, das war zäh heute. Trotzdem nette vier Stunden Frischluft an der Sonne.

Auf der Alb

Von Obernheim zum Schafberg

Morgens leichter Frost und kein Neuschnee, da kann man sicher gut laufen ohne knöcheltief im Matsch waten zu müssen, so war die Idee heute.

Bei Obernheim am Motocrossgelände darf das Autole ausruhn. In nördlicher Richtung führt ein Weg mit ein paar schicken Aussichten über den verschneiten Wald runter nach Hausen am Tann, dort einmal quer durchs Örtle und drüben wieder hoch. Zuerst nach Oberhausen [seltsam abgelegener Hof am Wenzelstein, doch es scheint Leben hier zu geben], dann weiter hoch zum Schafberg.

Ausgiebige Pause mit rumgucken, Glühwein aus dem Rucksack und relaxen. Die Stille kann man fast anfassen, kein Geräusch hier, rein garnichts. Die seltsame Aussicht zum Plettenbergturm vervollständigt den Eindruck, auf der [bislang unbewohnten] Raumbasis Andromeda-12 gelandet zu sein.

Weiter gehts Richtung Gespaltener Fels, ziemlich rutschiger Abstieg nach Hausen am Tann, vorbei am Golfplatz und auf der anderen Talseite wieder hoch. Der dunkelgraue Himmel und die weiß bereiften Bäume drehen das gewohnte Bild von oben hell und unten dunkel komplett auf den Kopf.

Klasse Tour, trocken, nicht zu kalt und die niedrige Personendichte von nur einem Jogger auf fast 20km Wegstrecke ist ok soweit.

Sommer 2013

Kleine Rennradausfahrt

Ein Sommermärchen. Die Sonne scheint wie selten, wir haben 24°C und das im Schatten. Meine Güte war das warm im Büro. Am Feierabend [es is ja derzeit immerhin bis neun hell draussen!] noch eben eine Runde auf dem Renner zum Dreifaltigkeitsberg hoch. Die Strassen sind sauber und trocken, es läuft fährt sich wie geschmiert. So macht der Feierabend richtig Laune!

Oben kurze Pause, dann runtersausen und weils so Spaß macht noch eben hoch nach Hausen o.V. zu einem Feierabendbier in der Blume. Und wieder zuhause angekommen is immer noch genug Zeit um aufm Balkon die Füße auszustrecken und die Abendsonne zu bewundern.

Lucky dreams. Schade daß das Erwachen so böse ist.
Wir ham hier sicher noch vier Monate Winter, zefix nochamol.

Esslingen

Also heut nachmittag gabs erstmal noch was zu erledigen in Bad Dürrheim, so ne nicht geplante Aktion kostet blöderweise den halben Feierabendnachmittag, so im Berufsverkehr. Der Rucksack incl. leichtem Winter Equipment für die schlappen -5°C ausreichend lag aber schon fertig gepackt im Autole. Was tun?

Winterwald bei Esslingen Eine kleine Tour von der Esslinger Grillhütte [da warn wir neulich erst] zum Himmelberg bei Öfingen, das wär richtig nett, dann mal los. Von der Hütte bis oben aufn Berg gibts einen feinen Single Trail, danach etwas irgendwie durch den Wald bis an eine große Funkstation, die vielleicht Talheim mit Handy Empfang versorgt? Nach einem Blick auf die Uhr wird der Besuch auf dem Himmelberg gecancelled. Da müsst ich ja im Dunkeln zurück krabbeln, muss nich sein. Dann also mal schnell zurück.

Nette kleine Schneetour, schön trocken und der Boden leicht gefroren.
Wie üblich völlig einsam und fast niemand unterwegs.

Neufra

Von Neufra nach Spaichingen

Der Neuschnee an frühen Morgen war nicht so geplant, egal. Eine autofreie Tour hätten wir gerne heut, was tun?

Die kleine Eisenbahn bringt uns vormittags nach Neufra und wir suchen uns einen Weg zu Fuß heimwärts. Gar nicht so einfach wie gedacht. Waldwege gibts mehr als genug, nur unten im Wald fehlt die Orientierung. Ein paar Wege kommen dank Mountainbike im Sommer noch bekannt vor, der Rest wird improvisiert. Wir wollen vor allem um Aixheim und Aldingen drum herum laufen und nicht mitten hindurch.

Auf dem gefrorenen und schneebedeckten Boden lässt es trefflich laufen, im Wald und oben zwischen den Feldern genauso. Die Karte im Rucksack ist heut das wichtigste Utensil, so eine Sucherei, klappt aber fast alles bis auf einen Verhauer. Gemütliche Sitzpause an ein paar kleinen Waldhütten und am Aixheimer Fischweiher.

Klappt fast alles nach Plan. Etwas Erstaunen, wie mühsam diese scheinbar einfache Strecke zu finden ist.

Und wie wars? Schicke Winterwanderung, mit anfangs -5°C bei vielen Bewegung unterwegs nicht zu kalt.

Obi Wan Knobi

Neues Laserschwert in der Küche

Obi Wan Knobi Überall im Alltag lauern Gefahren wie Vampire, Missionare an der Haustür, im Büro sowieso. Um denen beherzt zu begegnen gibts eine neue Waffe in der Küche. Wir haben sie mal dem Verwendungszweck entsprechend Obi Wan Knobi getauft und über die durchschlagende Wirkung gibt es keine Zweifel, schon ausprobiert.

Auf der Alb

Staufenberg bei Nusplingen

Zum Staufenberg Kleine Am Staufenberg Nachmittagstour, geht los in Reichenbach auf dem Heuberg. Gleich mal bergauf Richtung Nusplingen, die Ebene oben am Welschenberg ist immer einen Besuch wert. Oben angekommen ist nix los hier, den einsamen hysterischen Kettensäger nehmen wir aus der Wertung. Nach wenigen Minutn ist absolute Stille hier oben und das bleibt auch so in den kommenden drei Stunden.

Ein Besuch am Tannenfels mit Aussicht nach Nusplingen, weiter zum Staufenberg, Aussicht dto. und dazu steht hier ein Sendemast für irgendwas einsam und kalt im Wald rum. Kurzer Besuch auf ein paar vorgelagerten Felsen zum Runterguggen ins Bäratal, dann den Rückweg suchen und finden.

Wir ham ja grad überall Schnee, fünf bis zehn cm, dazu alles leicht dauergefroren. Prima zum Laufen ist das. Unterwegs getroffen: dreimal vermutlich denselben Fuchs, der war groß und fast unverwechselbar durch Größe und Farbe.

Auf der Alb

Von Jungingen zum Raichberg

Der Samstach startet mit trübem Wolkenhimmel, kaltem Ostwind und -7°C, was tun?

Wir machen eine Tour am Albtrauf, vielleicht ist da oben gute Aussicht oder die Wolkendecke macht wenigstens mal etwas auf. Los gehts in Jungingen [zwischen Hechingen und Burladingen], der kalte Wind ist so krass, beim Anziehn am Autole frieren fast die Finger ab. Oben am Himberg angekommen ist es schon besser, der Wind versteckt sich im Wald und nach den Höhenmetern dampft der Kittel. Ab hier macht das Spaß, immer am Albtrauf entlang bis zum Nägeleshaus am Raichberg. Hier traut sich sogar die Sonne raus, warm ist es trotzdem nicht.

Wir nehmen denselben Weg retour, weil eine Runde unten durch den Wald geht nicht, da ist wieder mal Holzfäller Massaker. Oben am Trauf isses aber auch viel schöner, der blaue Himmel macht sich noch breit und mit den dick berauhreiften Bäumen und Kiefernbüscheln gibt das eine tolle Vorstellung ab, das sieht man selten.
Bewertung: richtige top Tour, Winter pur.
Hingehn und mitmachen, so hat der Winterblues keine Chance.

Vom Konzenberg zum Lupfen

Sonntagstour in der Baar

Heut früh am Sonntach isses ja schon deutlich wärmer als gestern, aber immer noch noch minus irgendwas. Eisregen solls geben, mal sehen was wahr dran ist.

Wir starten zu einer kleinen Tour vom Parkplatz am Konzenberg Richtung Sommerberg hoch, oben weiter bis zur Schutzhütte bei Talheim. Da oben ist wirklich garnix los, aber das ist ja keine Ausnahme. Wir geniessen die Einsamkeit und nehmen noch den Weg bis zum Lupfen unter die Füße. Oben am Lupfenturm haben wir immerhin 1000 Meter Höhe, dementsprechend kalt und windig ist es. Im Inneren des Turms ist es dunkel, fast warm und relativ gemütlich und in den oberen Etagen gibts nette Fensterläden zum Auf- und zuziehen, wo man halt grad rausgucken will.

Der Rückweg wirkt etwas zäh, eine Runde läßt sich nicht daraus basteln. Unterwegs fällt auf, daß die Temperatur gestiegen und der Schnee klebriger ist aber zum regnen kommts noch nicht. Gemütliches heimfahren, heiß Duschen, Feierabend. Feine Tour, auch heut wieder.

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