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andi's lustige abenteuer

Archiv: März 2013

Feierabendrunde 04/2013

Bad Dürrheim

Dort gibts was zu erledigen, also gleich nach der Orbeid mit dem Radl hinfahren. Geht ganz gut, der Hinweg ist noch fast angenehm mit 4° und immerhin sind die Strassen schneefrei. Der Rückweg ist dagegen doch etwas anstrengend, denn bei Hochemmingen, Talheim, Trossingen gibts viel Nebel, zwischen den schneebedeckten Feldern kommt Kühlschrankfeeling auf, kaum Windschatten und man fährt fast dauernd bei Luv oder wenigstens Seitenwind, der einem das letzte bischen Wärme aus der Jacke bläst.

Insgesamt etwas eingeschränkter Fahrspaß, stattdessen allerdings 200% Frischluft und zuhaus wartet die heiße Dusche [69km].

Esslingen

Himmelberg

Kleine Tour am Samstag, soll nicht zu lang oder anstrengend sein. Wir starten an der Heusackhütte bei Esslingen, erstmal hoch auf den Esslinger Berg. Von Wanderwegen ist nix zu sehen, der Schnee liegt einfach zu dick hier und ist obendrein noch leicht angefroren. Wir besuchen den Himmelberg oberhalb von Öfingen, dort oben steht eine Wanderhütte, da gibts wenigstens mal eine schneefreie Sitzgelegenheit. Aussicht gibts keine, hier oben ist Nebel und der hat sich als dicker Rauhreif an den Bäumen festgesaugt, die sehen aus wir Kakteen aus Eiskristallen.

Der Rückweg: am Hang entlang oberhalb von Ippingen gibts einen Pfad bis zu einem Sendemast, dann über den Berg wieder Richtung Esslingen.

Zähe Latscherei durch den leicht angefrorenen tiefen Schnee, selten wars so winterlich wie heute am zweiten März.

Abwarten

Kaffeedampfer Langsam macht sich der Winterüberdruß immer breiter, also abwarten und Tee trinken. Mit Tee ist das so eine Sache. Also dann eben abwarten und Kaffee trinken als Alternative. Morgens das Außenthermometer bewundern nebst einem Versuch sich einzureden, das Ding könnte ja kaputt sein? Ein Fuß vor die Tür beweist das Gegenteil. Dann also doch abwarten oder rausgehen und wie üblich die Finger abfrieren.

Fridingen

Eine Radtour am Sonntag, das wärs mal wieder. Erst mittags um zwölf hats uber null Grad, wohin nur? Über Tuttlingen, der Donau entlang bis Fridingen, fertig. Umdrehen, den blauen Himmel und die Sonne geniessen, warm ist es vielleicht in Timbuktu aber hier nicht.

Um den Heimweg etwas zu verlängern gibts die Variante über Trossingen und Aldingen. Sonne reichlich, Temperatur nicht. Nachmittags tolles Fotowetter, da hier noch alles unterm Schnee begraben ist, aber eigentlich hab ich die blaubehimmelten Upside-Down Bilder, wo es unten weiß und oben dunkler ist langsam satt.

Nette Tour mit viel Frischluft und das tapfere Rad schaut aus wie die Sau [78km].

Feierabendrunde 05/2013

Kaffeepause in Seitingen Morgens Radweg bei Aldingen zeigt das Thermometer kecke -8°C an, das Ding ist nicht kaputt wie erhofft, also schon ganz nett frühlingshaft, bäh. Mittags bei +6°C darf das Radl mit auf Orbeid, danach sonniger Feierabend, also noch eben eine Standardrunde kurbeln um das schöne Wetter zu nutzen, der Nachholbedarf ist groß. Der Schneckenburger Bäcker in Seitingen ist zu verlockend, dort gibts Kaffi und Streuselkuchen. In Trossingen noch Ersatzschlauch und Flickzeug kaufen und dann heimwärts über Aldingen. Das tapfere Radl bekommt eine verdiente Schnellwäsche und gut für heute [40km].

Feierabendrunde 06/2013

Nach der Arbeit immer noch fast sonnig draussen, einmal Tuttlingen, paar Läden besuchen und heimwärts, das wars [38km].

Feierabendrunde 07/2013

Mit dem Fahrrad nach Tuttlingen, an der Donau entlang nach Möhringen, hier ist leider [immer noch] die radelbare Welt zuende, außer man hätte denn Spaß daran, im Schlamm und Schneesulz rumzufahren. Dann eben durchs Krähenbachtal und an der Elta entlang nach Seitingen, Durchhausen, Schura, Aldingen heimwärts [53km].

Feierabendrunde 08/2013

Rohloff 500/14 Heute gabs mal keine Feierabendrunde, lediglich morgens auf Orbeid und nachmittags wieder heim das war alles, ganz relaxed, durch die Tauwasserpfützen hindurch [geht inzwischen ohne Taucherbrille]. Trotzdem ist Aufpassen angesagt, die Schlaglöcher sind tückisch, wenn man nicht aufpasst, fällt man mitsamt dem Fahrrad hinein. Am besten weitläufig drumherum fahren, oder vorsichtig an den Kraterrand vortasten, manchmal sind spielende Kinder unten drin.

Schöner warmer Nachmittag und: die geliebte Rohloff 500/14  hat ihren verdienten Ölwechsel bekommen [18km].

Feierabendrunde 09/2013

Geisingen

In Immendingen Heute am Freitagnachmittag bei dem schönen warmen Märzwetter gibts noch einen Versuch, Geisingen auf dem Landweg zu erreichen, was denn tatsächlich auch gelingt. Die eisbedeckte Meerenge hinter Möhringen gibt sich freundlich und passierbar, das Donauhochwasser hat Spuren hinterlassen, am Wegrand liegt noch reichlich Strandgut.

In Immendingen [badisch] hat tatsächlich ein Mini Biergarten geöffnet, gleich mal das erste Draussenbier probieren und Sonnenstrahlen tanken. Weiter nach Geisingen, Tuningen, Mühlhausen, Weigheim und Trossingen heimwärts.

Klappt prima, feine Runde [68km].

Schokokuchen

Schokokuchen Auch heute am 8.März 2013 wieder: heimkommen und das nächste Wunderteil steht auf dem Tisch. Was drinnen verborgen ist, lässt sich durch die schicke Schokoladenglasur nicht erkennen aber der Name verrät natürlich alles. Die Form ist sowieso mein Favorit, so ein Googlehupf sieht einfach am kuchigsten aus. Find ich.

Wie üblich Danke an die Küche!

Amtenhausener Tal

In Immendingen Gemütliches Samstagsradeln gibts heut bei Temperaturen zwischen 9° und 15° an der Donau entlang mit Wiederholung der angenehmen Bierpause vom Freitag in Immendingen, damit hätten wir also den Biergartenumsatz von gestern auf heut sozusagen verdoppelt. In Zimmern biegen wir ab ins Amtenhausener Tal, hier ist es ruhig und fein zum Radeln. Alle Bäche sind komplett voll mit Tauwasser. Weiter über Öfingen nach Talheim, dann nach Trossingen und heim [61km].

Leipferdingen

Bei Leipferdingen Um den Bei Leipferdingen kurzen Frühlingsstart ausgiebig zu nutzen machen wir eine Tour an der Sonne, soll heißen irgendwo im Freien und nicht im dichten Wald rumstiefeln. In Aulfingen gibts Gelegenheit dazu; wir laufen wir auf die Hochebene Richtung Stetten, weiter zum Alten Postweg, wo es reichlich Aussicht ins Hegau und zum Bodensee gibt. Die Alpen sind komplett in Wolken und im Regen versteckt. Hier oben bläst es ziemlich kräftig und kalt ist es noch dazu, an windgeschützten Stellen dagegen könnte man es fast auch im T-Shirt aushalten, die Sonne lässt sich dazu gelegentlich mal sehen.

Ein kleines Sträßle führt runter nach Leipferdingen, überall sind die Bäche voll mit Tauwasser, noch eine halbe Stunde bis Aulfingen, Feierabend mit immer noch großen Schneehaufen zum die lehmigen Schuhe putzen und Sonnenbrand aufm Kopp, so wollten wirs ja haben, hach war das schön.

Woanders sind die Leutz schon wieder am Schneeschippen.

Bärenthal

Renquishausen Die kleine Freitagsnachmittagstour: Nochmal an die Bära, vor drei Wochen ist der Wanderspaß ja fast im Schnee stecken geblieben. Die Sach sieht heut deutlich besser aus, an den Schattenseiten des Tales nur eine dünne Neuschneedecke, prima zu laufen und an den sonnenbeschienenen Hängen fast alles abgetaut und matschig.

Wie üblich endet der Versuch eine Runde zu laufen in einer Sackgasse an einem Steilhang, na dann halt umdrehen und woanders hoch. Oben kurz vor Renquishausen findet sich ein Wegerl was wieder runter führt und aus gegebenem Anlass ist heute auch schon bald Feierabendnachmittag.

Unterwegs getroffen: ein paar Wildsauen, die sind schneller als jeder Fotoapparat. Die schicke Wasseramsel vom letzten Besuch hier war leider nicht zuhause.

Auf der Alb

Irndorfer Hardt

An der Nusplinger Hütte starten wir vormittags zu einer Runde auf dem Heuberg, der um diese Zeit viel Sonne und wenig Temperatur zu bieten hat. Das Gute daran ist dass es sich auf dem gefrorenen und teilweise noch gut schneebedeckten Boden prima laufen lässt.

Wir besuchen Heidenstadt und Heinstetten, danach runter nach Schönfeld und von hier ins Irndorfer Hardt. Dieses vielgelobte Naturschutzgebiet entzaubert sich ziemlich müde als eine Wiese mit ein paar Bäumen drauf. Naja vielleicht gibts hier im Frühling schicke Blumen zu bewundern.

Weiter zur Karlswahl [das ist ein imaginärer Punkt mitten im Wald mit ein paar Mauerresten wenn man genau hinschaut], kurzer Besuch auf dem Rappenfelsen und dann auf einem Panoramaweg oberhalb des Bäratales wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Kalt, sonnig und schön, diese Samstagsrunde.

Feierabendrunde 10/2013

Ganz fix eine Runde am Feierabend bei sonnigen und ziemlich windigen +7°C, die bei dem Schneeregen am Vormittag noch gar nicht abzusehen war. Umso besser, damit ist der Büroüberdruss auch aus dem Kopf raus [30km].

Feierabendrunde 11/2013

Die Kleine Heubergrunde ist dran, heute mal feierabends und ungeplant. Das Ganze links rum, also erstmal nach Fridingen, dann Bärenthal, Egesheim, Reichenbach, Wehingen. Hat den scheinbaren Nachteil daß es nach der halben Strecke igendwie meistens nur noch bergauf geht, das ist etwas zäh, nur ab Gosheim kann mans runter rollen lassen.

Der Heubergradweg an der Bära entlang ist gut zu fahren, nur an den schattigen Nordseiten liegt immer noch bisle Schnee rum. Temperatur 4°C und damit schön warm für die Gegend hier [67km].

Kolbingen

Im Hintelestal Die Im Hintelestal kleine Freitagsrunde: Von Mühlheim an der Donau hoch zum Gelben Fels, ein paar wenige Kuhschellen blühen hier, ein Besuch auf dem Kreuzfels und danach etwas irgendwie durch den Wald Richtung Kolbinger Höhle. Durch das Hintelestal an die Donau runter und nochmal am Gelben Fels vorbei zurück.

Viel Sonne, Schneereste im Wald und wie üblich massenhaft Märzenbecher im Hintelestal.

Frühling auf der Alb

Pfeffingen und Burgfelden

Der schöne, wenn auch etwas kühle Samstagmorgen verführt zu einer Runde auf der Alb; wir starten in Lautlingen, gehen an der schönen Eyach entlang und bis Margrethausen sind schon mal die Finger fast abgefroren. Der Aufstieg zum Ochsenberg bringt den Kreislauf in Schwung, oben sind die Finger warm und es fängt leise an zu schneien. Der Weg nach Pfeffingen runter könnte im Frühling sicher sehr schön sein, wir haben das unsägliche Glück, in einer Metzgerei ein paar Chilli Würschtle ergattern zu können, die ein paar Minuten ein wärmendes Gefühl in der Mundgegend hinterlassen.

Auf dem Heerberg Der steile Aufstieg nach Burgfelden bringt wieder etwas Wallung in den Körper und von oben sanften Schneeregen mit sich, der sich oben auf der Hochebene am Heerberg mit dem zünftigen Ostwind paart. Diese Kombination macht dann besonders viel Spass und wir beeilen uns den nächsten Wald zu erreichen.

Den fast gemütlichen Abstieg nach Lautlingen auf dem Muliweg zwischen den Felsen hindurch hatten wir, als Bonbon sozusagen, ans Ende der Tour gelegt; leider gibts auch hier, wie inzwischen fast überall, nur komplett versaute Holzabfuhrwege mit knöcheltiefem Matsch, rechts und links natürlich die schicken Wanderweg Beschilderungen, mit denen hier den Besuchern eine heile Welt vorgegaukelt wird, während man tatsächlich aber durch ein grosses Sägewerk spaziert. Profit vor Natur.

Schöne und ungemütliche Runde mit deutlichem Temperaturanstieg unterwegs von -2°C auf fast 2°C. Wir haben ja keinen Hund, den man bei dem Wetter nicht vor die Tür schickt, das machen wir lieber selbst.

Lippachtal

Lippachtal Heut Lippachtal am Sonntag schaun wir mal wieder im Lippachtal nach, was da so los ist. Vom Grillplatz kurz vor Mühlheim gehts hoch nach Kolbingen, auf der Hochebene ist deutliches Reizklima, der kalte Ostwind bläst einem fast die Ohren vom Kopf. Immer am Waldrand entlang bis Renquishausen und dann auf immer noch vereisten Wegen runter an die Lippachmühle. An der Lippach entlang zurück, hier unten scheint es viel wärmer zu sein [ist es aber nicht] und im Wald blühen massenhaft Märzenbecher, die scheint die Kälte nicht zu stören.

Neuhausen ob Eck

Karfreitagstour 2013

Eine kleine Wanderung vom Gasthaus Bergsteig bei Fridingen über die verschneiten Wiesen hoch zum Hebsack, dann weiter auf Waldwegen bis nach Neuhausen ob Eck. Die Schneeoberfläche ist seit gestern verregnet und nachts wieder fest gefroren und bei jedem Schritt kracht es nur so. Über das ehemalige Flugplatzgelände, Sonnenbrille wär angebracht, es ist zum Augenzukneifen hell hier. Am Ortsausgang wieder in den Wald und weiter zur Ruine Kallenberg.

Dort oben Versuch einer Pause in dem Gemäuer, wir basteln uns ein Ruhebänkle aus einem Baumstamm, den wir in die Sonne zerren, dorthin wo es windstill ist. Warm ist es auch so immer noch nicht, das Sonnenbrandwetter spürt man trotzdem durch. Schicker Abstieg zum Donauradweg und dann vorbei an der Ziegelhütte zurück zum Bergsteig.

Der Donauradweg hat heute seinen eigenen Reiz, auf dem blankpolierten Eis gibts keinen Halt, also immer am Wegrand griffigen Untergrund suchen.

Klasse Tour, das Ganze heute und abends tatsächlich wieder reichlich Farbe im Gesicht.

Wirsingtopf

Wirsingpfanne Ein deftiger Eintopf, der einem nach einer kalten Tour draussen wieder auf die Füße hilft. Das ist alles drin: Hackfleisch, Wirsing, Zwiebeln, bisle Räucherspeck, reichlich Gemüsebrühe, Karotten. Beim Würzen dürfen es ruhig weniger Zutaten sein: Pfeffer, Salz und Kümmel. Meine Güte war das wieder lecker.

Witthoh

Ostersonntag 2013

Der Frühling will ja noch nicht so richtig, deshalb machen wir mal eine richtig schöne Winterwanderung auf den Witthoh, der ist zwar nur 860m hoch aber oben bläst es üblicherweise wie auf den richtigen Bergen. Es geht los in der Möhringer Vorstadt, kurz ins Rabental und dann rechts abbiegen ins Griestal. Hier ist es schon ziemlich einsam und es liegt schöner weicher Neuschnee. Bis Hattingen treffen wir nur einen Fuchs, hinter Hattingen bis auf den Witthoh noch einen Hasen, der sich kaum stören lässt bei seinen Verrichtungen.

Kurze Pause an einer windstillen Waldecke, dann weiter zum Gasthaus Windegg, das ist immer noch im Umbau, sieht schick aus und die Kneipe im Nachbargebäude hat morgen geöffnet, jaja. Weiter am Gipfel vorbei Richtung Fünf-Täler Weg, der uns wieder ins Rabental runterführt. War auch ohne viel Minusgrade kalt genug da oben.

Feine Tour, selten wars so weihnachtlich im Wald wie heute, der friedlich und leise fallende Schnee hat was Beruhigendes.
Eigentlich wollten wir bei 20°C in kurzen Hosen radfahrenderweise das Osterwetter geniessen, aber das dauert wohl noch eine Weile, aber es heisst ja Kommt Zeit, kommt Rad.

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