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andi's lustige abenteuer

Archiv: Februar 2014

In den Tropen

Zwischen Gondwana und Laurasia

Eigentlich wollten wir heut am Samstag, wie üblich im Winter, auf Zobeljagd gehen. Die Chance auf den Besuch in den Tropen war dann doch verlockender und die Umsetzung einfacher als wir erwartet hatten. Einfach in Reichenbach auf dem Heuberg parken und den Berg hochlaufen, die Sonne schien bereits tropisch herunter, sodaß der Schnee an den Südhängen kaum eine Chance hatte. Oben angekommen zeigte die Wanderwegbeschilderung eindeutig, daß wir nahe Nusplingen zwischen Gondwana und Laurasia unterwegs waren.

Ein tatsächlich erhebendes Gefühl, welches auch der Aufstieg über die dicken Eisplatten an der nordseitigen gesperrten Fahrstrasse nicht zu trüben vermochte. Gondwana selbst mochte ja noch in den gemäßigten Zonen liegen, der klimatische Einfluss des nahen arktisch geprägten Laurasiens war indes rundherum unübersehbar. Gut also, daß wir noch die warmen Pullover im Rucksack dabei hatten. Gut auch, daß tagsüber weder Mammuts noch Säbelzahntiger den Weg kreuzten.

Was die ursprünglich geplante Zobeljagd anging, war es heut eher mau, ein magerer Fuchs trabte über die verschneite Alb, den wollten wir nicht und sowieso, irgendwie ist hier doch nicht so die Zobelgegend.

Im Schwarzwald

Besuch in der Wutachschlucht

Wutachschlucht Die Kurztour am Samschtig: von der Schattenmühle an der Wutach ein paar wenige Kilometer ostwärts in die Schlucht reingewandert. Abwechslungsreicher Untergrund: überall nass, teilweise verschneit oder vereist, meistens aber gut und wenig matschig. Die kleine Kirchenruine in Bad Boll wird wohl bald zusammenfallen, seit das Land BW die Gelder zur Restaurierung gestrichen hat, ist das an sich schicke Teil komplett dem Verfall ausgesetzt. Schade um die viele Mühe, die sich private Interessenten dafür gemacht haben.

Ruine Boll Wir besuchen noch die Ruine Boll weiter oben (Zutritt verboten, jaja) , es fängt an zu regnen, das Startsignal zum umkehren. Bemerkenswert ist noch der komplett eisbedeckte und nassgeregnete Parkplatz und die daher etwas abenteuerliche Rutscherei bis ans Auto incl. Wanderschuhe ausziehen.

Sonntagsradeln

Im Bäratal Sonntagmittag, Wetterlage durchwachsen aber Temperaturen über Null, was will man mitten im Februar mehr? Die winddichte Jacke hilft heute, das Gebläse draussen zu überstehen. Und wohin? Eine Standardrunde, midsize, über Fridingen durch das schöne Bäratal Richtung Wehingen und Gosheim und von dort nur noch runterrollen gegen den deftigen Südostwind runterkurbeln nach Denkingen und von hier aus in wenigen Minuten heim.

Schicke einsame Runde mit deutlich erhöhtem Frischluftfaktor, etwas Schneegraupeln unterwegs und zum Ausgleich auch blauem Himmel.

Horgen

Etwas erlebnislose Samstagsausfahrt mit dem Tourenradl über Rottweil nach nirgendwo. Wir tasten uns an der oberen nördlichen Talkante des Eschachtales entlang bis zur Abfahrt nach Horgen. Der Versuch von dort über den ausgeschilderten Radweg nach Niedereschach zu fahren endet wie üblich auf gesperrten und voll vermatschten Holzafuhrwegen. Also retour das Ganze und zuhaus angekommen ist auch voll genug für heute. Himmel sieht dauernd aus wie kurz vorm grossen Gewitter aber der geht erst los als wir zuhaus sind, gutes Timing [55km].

Sonntagsradeln

Bedeckt aber trocken draussen, fette 5°C über Null, mittags noch eben ratz fatz die Normaltour über Seitingen abgespult. Der Schwob feiert hier indes schon allerorten Karneval Fasnet. Gut so, hat man überwiegend seine Ruh auf den Radwegen [37km].

Zepfenhan

Weils so schönes warmes Wetter ist darf das Weisse Radl noch eben raus zu einer flinken Tour nach Zepfenhan bei Rottweil, runter gehts nochmal schneller. Feine Frischluftrunde [35km].

Heubergrunde

Bei dem schicken blaubehimmelten Wetter noch schnell am Nachmittag das Weisse Fahrrad gesattelt und die Heubergrunde abgespult [69km].

Auf dem Schwarzwald

Schramberg

Schramberg Am Freitag gabs in Schramberg was zu erledigen, daher gleich die Gelegenheit zu einer Nachmittagskurzrunde zu Füß ergriffen und genutzt, weil um Schramberg rum gibts reichlich Laufgegend. Besuch an der Ruine Falkenstein, bisle rumschnüffeln was es da alles zu entdecken gibt. Ein schicker neuer Abstieg führt direkt ans Sägewerk runter und zurück ins Städtle.

Schramberg Am Samstag früh starten wir wieder in Schramberg am Uhren Junghans Gelände. Es geht hoch nach Tischneck, ein kleiner Waldweg [Katzenpfad steht dran ausgeschildert] führt auf die Ruine Berneck, die im letzten Jahr wegen Felssturz etc. noch gesperrt war. Sieht wirklich wild aus hier oberhalb der Strasse nach Tennenbronn, auch wie sie dem Wald zu Leibe gerückt sind. Die paar Ruinenreste werden jetzt mit Drahtseilen zusammengehalten damit sie nicht runterfallen.

Auf der anderen Talseite gehts weiter, steil hoch, oben auf der Ramsteiner Höhe ist es schön ruhig. Abstieg zur Ruine Falkenstein, bisle rungucken und runter, am Sägewerk vorbei ans Autole.

Sonntagsradeln

Die Heubergrunde, wie schon so oft, wird nicht langweilig, weil sich die Gegend der Jahreszeit anpasst und immer was Neues zu bieten hat. Prima Radlwetter, erst mal vorsichtig checken was die Kondition macht. Klappt aber besser als befürchtet und es läuft ganz gut.

Denkingen In Egesheim gibts ein Problem, da ist nämlich Fasnet und es gibt keine Chance hindurchzufahren. Oben am Hang durchs Wohngebiet findet sich ein Schleichweg, Abfahrt leider über den grünen Skihang mit dem weissen Radl und weiter gehts. Kurze Bierpause in Harras, noch eine halbe Stunde dann ist Feierabend [72km].

Witthoh

Auf dem Witthoh Feierabends gibts noch eine kleine Radtour über Tuttlingen, MöhV und durch das Rabental auf den Witthoh. Da oben auf 860m ist nämlich Alpensicht bei dem utopisch klaren Wetter. Wie üblich erst hochschwitzen und dann runterfrieren, was solls. Spaßige Tour mit reichlich Sonne und Frischluft [52km].

Heubergrunde

Feierabends noch den Umweg abgeradelt, fast schon wie üblich, durch das Bäratal und über Gosheim wieder heimwärts [69km].

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