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andi's lustige abenteuer

Archiv: März 2014

Im Donautal

Werenwag Kurzer Waldpilz Besuch im Donautal. Das freundliche Autole wartet in Langenbrunn unterm Schloss Werenwag, es geht gleich über die Donau auf die andere Talseite rüber und hoch zum Hohlen Felsen. Weiter dann abseits vom ausgeschilderten Wanderweg (sieht man erst, was einem da vorenthalten wird) bis zum Abstieg vor der Burg Wildenstein.

Der Rückweg ist kurz, einfach über den Radweg zurück nach Langenbrunn.

Geniale Ruhe hier, so am Rosenmontag.

Im Donautal

Beuron

Burg Wildenstein Noch ein Besuch im Däle, die Gelegenheit ist günstig, weil der gemeine Schwob uff dr Fasnet umenand juckt. Tatsächlich ist es am Rosendienstag unglaublich einsam hier in Beuron. Ein ehemals schicker Rundweg steht auf dem Plan, heute leider mit kleinen Komplikationen gespickt. Der Panoramaweg an der Placidushütte vorbei bietet einige Klettereinlagen über wilden Holzeinschlag, dafür sieht der kahlgeschlagene Hang wirklich schick aus, wenn man denn ein Auge für dererlei Schönheiten hat.

Von Irndorf am Rauhen Stein bis ins Tal runter bräuchte man eher Gummistiefel statt Wanderschuh dank der Schlammerei, doch es ist alles zertifizierter Wanderweg hier [sagt donaubergland.de]. Naja.

Besuch an der Mauruskapelle, über den Donausteg und hoch zur Burg Wildenstein. Fast erschreckend still hier und das Getrommel vom Specht hallt laut zwischen den Felswänden.

Der Rückweg: so kurz wie möglich weils schon spät ist, um den Zuckerhut und Paulusfels herum, auch hier alles gesperrt wegen Holzeinschlag.

Am besten für alle wärs das Däle von Fridingen bis Sigmaringen ganzjährig zu sperren, die Gastwirte würden bisle jammern wegen der fehlenden Pedelec Radfahrer, aber die paar Kneipen ham ja eh keine Lobby. Dafür hätten die Kettensägenmonster freie Bahn und gleichzeitig wären die permanenten Probleme mit den naturschändenden Kletterern endlich aus der Welt.

Bärenthal

Bärenthal Für Märzenbecher die kleine Freitagstour gehts heut ins Bäratal, die Ortschaft selbst heißt Bärenthal [wer soll sich das merken?] und am Spochtplatz an der Bära gehts los. Besuch am Rabenfels, der ist von weitem sichtbar und leuchtet in der Nachmittagssonne weiß aus dem braunen Buchenwald raus. Das trockene Buchenlaub an den steilen Waldhängen ist komplett rutschig unter den Schuhen.

In Gnadenweiler gibts Kaffi auf der sonnigen Terasse und überhaupt gehts heut ziemlich relaxed zu unterwegs mit viel Rumgucken und Ausruhen. Abstieg zum Start durch eines der Seitentäler, dort halten sich immer noch Schneereste.

Im Schwarzwald

Vom Theisenkopf nach Kaltenbrunn

Theisenkopf Wir starten kurz vorm Kloster Wittichen [irgendwo hinter Schenkenzell] und laufen hoch auf den Theisenkopf. Ein wunderbarer kühler Frühlingsmorgen ist das! Oben am Theisenkopf steht ein Turm mit Bänkle davor und wir schaun eine Weile zu wie der Dunst versucht, sich zu verflüchtigen.

Ein Höhenweg mit roter Raute beschildert bringt uns zum Schmidtberger Platz, das ist eine Wegekreuzung mit Hütte nebendran. Abstieg nach Kaltenbrunn, Kaffe schlürfen und Schwarzwälder futtern im Martinshof. Das Autole steht ein Tal weiter, also noch eine knappe Stunde und nun reichts auch für heute.

Herrliche Frühlingswanderung mit üppig Sonne im Gesicht und komplett einsam [24km].

Witthoh

Frühjahrsradtour

Netter Sonntagmorgen, um acht Uhr sinds schon knapp über null Grad hier am nördlichen Albrand und die berechtigte Aussicht  besteht, es könnte fast noch wärmer werden! Super, wir machen eine Fahrradtour.

Über Tuttlingen durch das Rabental auf den Witthoh, die Sonne scheint, was sie nur kann. Gipfelbier in der fantastisch schön renovierten Windegg Kneipe Restaurant. Pause oben an der Skihütte, runterrollen lassen bis nach Emmingen. Der Wind hier oben ist saukalt, dafür brennt die Sonne im Gesicht, klasse. Wir finden einen Radweg nach Liptingen und entscheiden uns für die speedige Abfahrt am Hühnerhof vorbei nach Tuttlingen. Inzwischen ist sogar Zeit für die kurze Radhose und sogar die Windjacke landet auf dem Gepäckträger.

Noch eine knappe Stunde bis heim und auf dem Balkon die Füße auf den Tisch legen.
Super Tour, langsam und relaxed die Frühlingssonne getankt [66km].

Abendrunden

So ein Wetter! Jeden Morgen um halb sechs aufs Rad und mit eiskalten Fingern ins Gschäft, jeden Abend eine andere extra Runde aufm Radl, weil man kaum genug kriegen kann von der kühlen sonnigen Luft. Fotobeleuchtung ist irgendwie nicht so besonders grad.

Im Donautal

Beuron Die Freitagstour: Beuron zu Fuß von Fridingen nach Beuron, diesmal fast komplett alleine auf dem normalerweise bei diesem utopisch schönen Wetter völlig überlaufenen Donau Radwanderweg. Die Donau hat sehr wenig Wasser, die Flora am Wegrand ist noch immer sehr übersichtlich, ein paar Spechte im Wald sorgen für die Akustik.

Das Jägerhaus hat noch geschlossen, in Beuron im Härtl kurze Pause. Retour über den Knopfmacher und Abstieg am Fridinger Skihang.

An den Wutachflühen

Wutachfluehen Ein Besuch Eisenbahnbrücke an der Wutach wär mal wieder nett. Wir fahren bei zweifelhafter Wetterlage nach Fützen, Autole abstellen und los. Die Wutach legt hier nochmal so richtig los, die Schlucht ist tief, die schmalen Wege bieten reichlich Aussicht nach unten und oben gibts deftige Felsformationen zu sehen, allesamt brüchig.

Unterwegs können wir uns am frischen Bärlauch fast satt futtern und die Märzenbecher wachsen hier in fußballfeldgroßen Beeten. Weiter bis Grimmelshofen und retour.

Amtenhausener Tal

Eine Radtour nach Immendingen, Stetten, durchs Amtenhausener Tal nach Öfingen und über Talheim und Schura wieder heimwärts. Ziemlich spassbefreites Rumkurbeln zwischen den jauchigen Äckern, die ganze Gegend hier ist ein einziges ausgelaufenes Güllefass und da Radfahren auch heut ohne Gasmaske im Gesicht vollführt wird kriegt frau den ganzen Rotz in die Nase. Zuhaus endlich duschen und die Klamotten gradwegs in die Wäsche [59km].

Auf dem Witthoh

Emmingen Am Feierabend noch eben mit dem Fahrrad über Tuttlingen und Emmingen auf den Witthoh. Die Alpensicht ist etwas dünne, aber trotzdem nicht weniger beeindruckend als sonst. Wo gibts die sonst schon, so mal eben am Feierabend das komplette Panorama?

Die Bierpause im schön renovierten Gasthaus Windegg ist dafür umso weniger amüsant, ein schlappes Weizenbier mit dreimal nachfragen ob man denn nun vielleicht endlich zahlen dürfe, schägt mit 3,40 Euronen zu Buche. Klar, irgendjemand muß ja für die aufwendige Renovierung aufkommen. Das überlassen wir dann demnächst lieber der solventen Sonntagskundschaft in der silberfarbenen C-Klasse, die vermutlich auch lieber gesehen wird als einsame verschwitzte Radfahrer. Willkommen im Ländle.

Herrlich kalte Abfahrt durch das Rabental und auf dem gewohnten Radweg heimwärts [54km].

Abends auf dem Radweg

Himmel über Schura Der Feierabend verlangt ja geradezu nach ein paar extra Kilometern mit dem Radl, weil es draussen endlich wieder schick und freundlich ist zu sein scheint. Die Luft auf dem normalerweise schönen Umweg um den Berg rum ist komplett kontaminiert mit Giftgas, jauchefahrende Bauern fahren um die Wette, wer hat das größte Fass? Kleine Schilder an den Äckern weisen den Besucher drauf hin, daß das Hundi beim Gassigehen hier nicht scheißen darf, weil Lebensmittel angebaut werden. Kubikmeterweise versprühte Gülle macht das Korn dagegen lecker, aber das ist am Ende doch nur für die Biogasanlage vorgesehen. Was auf den Tisch kommen soll, wird dann eben aus Holland importiert, von dort ist es jedenfalls schadstoff- und vitaminfrei, oder Südamerika, das ist soweit weg daß niemand mehr nach der Herkunft fragt.

Schörzingen

Zepfenhan Gemütliche Radpedale Radausfahrt am Feierabend am südlichen Albrand entlang über Denkingen, Gosheim, Wehingen nach Wilflingen und Schörzingen. Das weisse Radl hat neue Treter, weil die alten gummiert waren und mit nassen Sohlen total rutschig. Wetter absolut supi. Rüber an den Flugplatz Zepfenhan, Pause machen und zugucken was alles so rumfliegt, ist aber nicht viel. Die Aussicht ist klasse und die Ruhe fast greifbar. Runter über Wellendingen und heim [40km].

Jägerhaus

Am Jägerhaus Für die kleine Freitagstour starten wir in Fridingen und laufen an der Donau entlang, die momentan kaum Wasser hat. Noch immer ist es warm, sonnig und wie wochentags üblich komplett einsam. Blauer Himmel, weisse Felsen, lauer Wind, herrlich. Pause am Jägerhaus und nochmal etwas Sonne tanken.

Die angekündigte Wolkenlage schiebt sich dann leider tatsächlich von Westen ziemlich schnell rüber, wir nehmen den kurzen Weg vorbei am Sperberloch [Höhle am Wanderweg] zum Stiegelesfelsen, wo sich die Küchenschellen schon massenhaft aus dem Boden raus trauen. Abstieg über den Skihang, schöne Tour und das wars dann wohl erstmal mit Frühling am Albrand.

Zepfenhan

Eine kleine und schnelle Tour auf den Weissen Radl nach Zepfenhan zum Flugplatz; das nur scheinbar sonnige und doch irgendwie verlockende Wetter enttarnt sich leider erst unterwegs als übelst kalt und windig, was den Radlspaß nicht einschränkt, sondern im Gegenteil anspornt, um wenigstens etwas Bewegungswärme zu erzeugen, was auch wie üblich vortrefflich gelingt.

Auch der Heimweg, überwiegend bergab und normalerweise ohne viel Anstrengung, kann den Fahrspaß nicht trüben, auch bergrunter kann man mit Druck an den Pedalen fahren [35km].

Die Schörzingen Runde

Ok, die hatten wir schon, ist erst eine Woche her. Weils so schön war, gleich nochmal. Im Gegenatz zu gestern ist heut für die Abfahrten eine winddichte Weste dabei, was sich unterwegs als das wichtigste Kleidungsstück herausstellt. Auch bei der Nachmittagssonne ist es hier am Albrand meistens einen Kittel kälter als anderswo [40km].

Am Stiegelesfels

Die Freitagstour an der Donau: vom Fridinger Bahnhof über den Berg nochmal ans Jägerhaus, um was nachzuschaun, weiter auf dem Radweg bis zur Brücke an der Ziegelhütte. An der anderen Donauseite hoch über den Skihang und Besuch an der Burgstallhöhle. Der Weg am Hang entlang ist mit reichlich trockenem Buchenlaub bedeckt, daher rutschig wie’d Sau und außerdem etwas mühsam zu finden.

Aufstiegmöglichkeit auf den Stiegelesfels gibts an der Ostseite, retour nach Fridingen vorbei am Knopfmacher, wo grad Umbauarbeiten im Gange sind. Schicker sonniger Nachmittag.

Hausen im Donautal

Komplett sonnige und morgens kühle Samschtigsradtour mit dem Weissen Radl über Tuttlingen, Beuron nach Hausen im Tal. Retour über den Heuberg bei Schwenningen, Nusplingen, Obernheim und Gosheim. Klasse Radsamstag [99km].

Vielleicht wär mal wieder eine längere Radtour dran. Hatten wir schonmal, Bodensee – Königsse. Also richtiges Sauwetter wär der wirklich einzige Grund nicht loszufahren. Aber selbst das wäre kaum ein Problem wenn man sich hier zum Beispiel an die Packliste für die Fahrradreise von Bergzeit hält und mit dem richten Sachen eindeckt. Die Checkliste ist knapp und treffend und sowieso ist bisle Internet Shoppen und auf den Urlaub freuen ja auch mal ganz nett.

Frühling im Schwarzwald

Zwischen Aichhalden und Schramberg

So ein Sonntag, so ein Wetter! Um neune morgens gehts los am Aichhaldener Spochtplatz, oben an der Kante zum Kinzigtal entlang bis zum Paradiesberg. Abstieg und „um den Berg rum“ nach Eselsbach, Pause machen, weiter und wieder Pause machen. Unglaublich schön und einsam heute. Unten an der Aichhalder Mühle gibts lecker Kaffi und üppig Rhabarberkuchen mit Sahne, meine Güte, ist das lecker hier.

Ein Tal weiter wieder hoch, Panoramaweg mit Aussicht und Sonne überm Kinzigtal geniessen. Am Schwenkenhof führt ein Weg hoch zurück nach Aichhalden.

Perfekte Sonntagstour. Also ehrlich!

Kollegenausfahrt März 2014

Seltene Gelegenheit, gleich mal genutzt: die Golleschen vonne Orbeid wollen Radfahren. Viel Organisatorisches ist vorab zu klären, gar nicht so einfach ist das alles bis von den vielen Eingeladenen die wenigen Teilnehmenden wissen, wo und wann es losgeht. Kette schmieren und Luft in die Räder natürlich erst vor Ort.

Endlich mit halber Stunde Verspätung gehts los, alle haben gute Laune, wir radeln ans Jägerhaus (hat ausnahmsweise zu heute) und auf dem Retourweg gibts eine Bierpause in Fridingen im Scharf Eck. Weiter nach Tuttlingen, fertig. Das freundliche Mountainbike bringt mich noch weiter heimwärts, gut daß die Lampe dabei ist. Inclusive Weg auf Orbeid ziemlich zügige 81km.

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