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Kategorie: Bergwandern

Wanderwoche im Allgäu

Oberstdorf und Hinterstein

Eine Woche Zeit im Allgäu hatten wir, der Plan war: wenigstens ein paar mehr Gipfel als Anfang Juni, etwas weniger Regen war dazu notwendig. Hat immerhin teilweise geklappt. Einige echte Schmankerln konnten wir mitnehmen.

Samstag, 07.08.2010
Kurze Eingehtour hoch zur Gaisalpe, den Höhenweg nördlich durch den Wald, runter nach Schöllang und Bierpause in Fischen. Herrliches Wetter.

Sonntag, 08.08.2010
Wetter schon morgens recht zweifelhaft. Wir steigen direkt neben dem Hintersteiner Wasserfall schön steil im Zickzack hoch und kommen knapp vor dem ersten Regen auf die Zipfelalpe, wo wir freundlich aufgenommen werden. Weiter auf den Bschießer, dann ein herrlicher Höhenweg zum Ponten rüber. Das nahende Sauwetter von Westen ist nicht zu übersehen und auf dem Runterweg zur Willersalpe giesst es wie aus Kübeln. Trotzdem: Klasse Tour.

Montag, 09.08.2010
Sonniges Sommerwetter. Eine richtig schöne kleine Tour zum Falkenjoch, dann über die Sonnenköpfe, runterwegs durch die Hinanger Wasserfälle und nach der Bierpause in Fischen wieder heimwärts. Herrliche Sommertour mit viel Abwechslung!

Dienstag, 10.08.2010
Heute gehts zur Sache: Die Nebelhorn-Tour mussten wir Anfang Juni wegen reichlich Neuschnee abbrechen. Das ist heute anders.
Bei bestem Wetter steigen wir hochwärts an den beiden Gaisalpseen vorbei zum Geißfuß. Von hier aus gibts einen nicht bezeichneten Gratweg direkt hoch zum Nebelhorn. Aussicht in alle Richtungen super, der Aufstieg auf diesem steilen Grat geht zügig und problemlos. Mittags um zwölf kommen wir auf dem Nebelhorn an, gefühlte Millionen Bergbahntouristen sind bereits oben. Macht nix, unser Abenteuer haben wir in der Tasche.
Der Weiterweg: Über den Gleitweg einen steilen Abstieg zum Oytalhaus, heiß, sommerlich und schön. Wir mieten einen Oytalroller und sparen damit die sechs km Asphaltweg bis Oberstdorf. Diese Tour war ein echtes Sahnestückchen!

Mittwoch, 11.08.2010
Sauwetter. Shoppen in Sonthofen im World of Outdoor.

Donnerstag, 12.08.2010
Immer noch Regen. Dann gehn wir halt heute mal Shoppen in Oberstdorf.

Freitag, 13.08.2010
Nur noch leichter Regen, dafür aber dauerhaft. Regenjacken an, eine Oberstdorf Umrundung tuts auch heute. Wallraffweg, McCafe, dann ein völlig neues und feines Waldwegerl über den Jägersberg nach Fischen und wieder zurück. Die schönen neuen Wege entschädigen fast für das Sudelwetter.

Samstag, 14.08.2010
Wir haben uns mit Angel und Ralle in Hinterstein verabredet. Auf dem Programm heute: Gaishorn NW-Grat und bei gutem Wetter wär ja vielleicht noch das Rauhhorn machbar?
Die seltsame Föhnwetterlage läßt heute tatsächlich alle Tourenpläne wahr werden. Wir steigen an der Willersalpe vorbei bis auf einen Bergsattel und weiter über den schönen felsigen Nordwestgrat zum Gaishorn auf, ausgiebige Pause mit viel Aussicht.
Auf dem Runterweg entscheiden wir uns kurzfristig für das Rauhhorn. Der Weg dort hoch hat einige kleine und feine Klettereinlagen und kurz vor dem Gipfel noch eine nette steile Drahtseileinlage zu bieten. Mit fast immer guter Sicht und gelegentlichem leichten Nebel gibts eine fantastische Szenerie. Wir klettern zurück und steigen auf dem Normalweg zur Willersalpe ab und weiter bis nach Hinterstein.
Herrliche Tour mit zwei schönen Gipfeln, das Cremestückchen in diesem Urlaub. Danke an Angel und Ralle!

Sonntag, 15.08.2010
Heimfahren. Unterwegs am Bodensee stürmischer Föhn, zeitweise klare Alpensicht, dann wieder dichter Regen.

Paar Eindrücke gibts hier zu sehen:

Das war ein feiner Wanderurlaub! Wetter sehr durchwachsen, unterm Strich aber völlig im grünen Bereich. Die angedachten Touren am Allgäuer Hauptkamm sind zwar allesamt ins Wasser gefallen, aber wir hatten genügend schöne Alternativen.

Sommer auf der Alb

Samstag, 31.07.2010 – Rund um Lautlingen

Samstag Auf der Alb früh bei schönstem Wetter mit dem Autole nach Hossingen auf der Alb, dort läßt sich immer was finden zum Wandern. Erstmal auf den Gräbelesberg, der steht dort wie eine Halbinsel im Eyachtal mit viel Fels rundherum, Aussicht an allen Seiten und Sommer pur mitten im Wald. Ein steiler Weg bringt uns nach Lautlingen runter und dann gibts einen Weg auf den Heersberg hoch durch das Felsenmeer, eine wilde Ansammlung von Felsen miten im aufgeräumten Schwäbischen Wald. Der Mulipfad bringt uns runter nach Margrethausen und dann gleich wieder hoch zum Ochsenberg, hier ist eine schöne Kneipe mit Bierpause und Publikum wie im Kabarett, lustige Unterhaltung ist wieder für umsonst hier im Ländle! Runterwärts noch einmal durch Lautlingen und dann einen schönen Hangweg entlang zur Hossinger Leiter, das ist ein Seitental mit einer Metalltreppe am oberen Ende, damit der Wanderer nicht durch den Bach bis oben klettern muß. Klasse Runde, Gehzeit netto ca. 6 Stunden.

Sonntag, 01.08.2010 – Dreifürstenstein

Der geplante Besuch am Säntis fällt aus denn heute ist Schweizer Nationalfeiertag und dieses Vergnügen bei schönem Wetter auf dem Berg hatte ich bereits, du meine Güte, nie wieder!
Wir fahren wieder mit dem Autole nach Schlatt bei Hechingen, parkieren oben am Kirchle und nehmen den Anstieg zur Albkante unter die Füße. Hier ist tatsächlich alles Neuland für uns. Der rotmarkierte Alb-Nordrandweg ist wirklich vom Allerfeinsten, es geht ständig an der Kante entlang mit Blick zum Schloss Hohenzollern und reichlich Tiefblick ins Tal runter. Am Dreifürstenstein sind ein paar Wanderer anzutreffen, aber sonst ist hier sogar am schönen Sonntag wenig los.
Beeindruckendes Erlebnis heute: Das Gebiet vom Mössinger Bergrutsch am Hirschkopf, wo 1983 ein großes Stück Wald einfach den Hang runter gerutscht ist und einen felsigen Steilhang hinterlassen hat.
Nach einer Extrarunde um den Hirschkopf steigen wir ab nach Beuren und machen Bier- und Salatpause in der Kneipe dort. Auf dem Rückweg entdecken wir ein weiteres Schmankerl: ein kleines Wegerl mitten durch den Urwald, steil und etwas rutschig, bringt uns wieder an die Albkante hoch, ein weiteres Wegerl etwas weiter wieder östlich runter nach Schlatt. Feine Erlebnistour bei Hochsommerwetter, Gehzeit netto ca. 7 Stunden.

Hier gibts noch viel Neues zum Laufen und die Gegend ist weiter und unübersichtlicher als man ihr aus der Ferne ansieht.

Herrliches Sommerwochenende mit vielen bekannten und noch mehr neuen Wegen auf der Alb!

Wandern im Schwarzwald

Samstag 17.07.2010 – Spiesshorn
Wir hatten da noch eine Tour offen: Von Menzenschwand das Tal bis fast zuende laufen, dann ein kleines Wegerl hoch zum Caritashaus und weiter bis zur Menzenschwander Hütte, die uns das erste und dank der super Bewirtung auch sicher das letzte Mal gesehen hat. Weiter hoch, vorbei am Leistungszentrum Herzogenhorn, wo auch heut wieder Sporttrinker am Start sind [gibts da eigentlich auch was anderes?] und weiter zur Krunkelbachhütte.Wir schaffen es trocken aufs Spiesshorn, aber beim Runterweg durch den Wald giesst es heute mal wie aus Eimern. Gut daß wir Regenzeug mitgenommen haben, heut früh war noch das schönste Wetter.

Sonntag 18.07.2010 – Bernau
Von Menzenschwand gibts einen kleinen und besonders schönen Felsenweg zum Hohfelsen mit Aussicht über Bernau und seine Nebenorte. Über den Panoramaweg laufen wir runter nach Bernau Dorf, Pause machen im Gasthaus Bergblick, das eine super Küche hat, ne sowas von lecker! Vorbei am Scheibenfelsen und dann durch schönsten Buchenwald im Zickzack bis kurz vor den Spiesshorngipfel und danach auf der anderen Seite wieder durchs einsame Krunkelbachtal runter zum Ausgangspunkt. Was zurzeit alles wächst ist nicht zu beschreiben und dazu noch alles voller Bienen Schmetterlinge umd Hummeln.

Wieder ein super Wanderwochenende!

Menzenschwand

Wochenendnachlese

In Im Menzenschwander Tal Menzenschwand gabs nach dem Pfingstwochenende immer noch reichlich unbekannte Wegerln zum Entdecken. Allesamt klein, fein, zum Teil versteckt und manche mit viel Aussicht, entweder weit weg in den Südschwarzwald oder nach Norden, wo der Feldberg manchmal etwas unheimlich und groß aus dem Wald rausguckt.

Samstag 12.06.2010

Über das Kleine Spießhorn und die Krunkelbachhütte [wo es wieder mal dies wunderbare Wurmlinger Hirsch Bier gibt!] um das Herzogenhorn herum bis zum Gisiboden. Der Gisiboden ist eine Wanderhütte mit netter Atmosphäre und viel Aussicht. Rückweg oberhalb von Hof und runterwärts durch das schöne Krunkelbachtal bis Menzenschwand, das heute nachmittag mit schönstem Wetter aufwartet. Und dazu so eine unglaubliche Ruhe hier!

Sonntag, 13.06.2010

Morgens ist es warm mit leichtem Nieselregen, der aber bald aufhört. Wir finden ein neues Waldpfaderl Richtung hoch zum Äulemer Kreuz, biegen aber schon bald ab in die entgegengesetzte Richtung. Kurz vor dem Feldberg runterwärts über ein steiles Weglein und an der Ruckenhütte vorbei ins Menzenschwander Tal. Bis auf ein paar Tropfen Regen gabs heute das angekündigte Sauwetter am Feldberg wieder mal nur im Wetterbericht. Auf der Heimfahrt aber ab dem Äulemer Kreuz bis heim fast Dauerregen. Da warn wir mal wieder im richtigen Tal unterwegs!

Im Allgäu

Wander- und Duschwoche

Eine Woche Bergwandern im Allgäu war der Plan. Das Ergebnis war etwas anders.

Am Samstag noch schnell aufs Rubihorn bei bedecktem Himmel, naja immerhin mal schön warmgelaufen.

Ab Sonntag dann fünf Tage Dauerregen mit einer halben Stunde Unterbrechung am Mittwoch. Also Shoppen und Kaffeetrinken in Oberstdorf, wenn wa schon mal dort sind. Harte Geduldsprobe mit Besteigung des Besler am Donnerstag im Regen.

Am Freitag die Wetterwende: Drei Tage Sonne und blauer Himmel. Dann mal los.

Das Nebelhorn stand schon lange auf dem Programm, klappt leider nur bis zum Edmund Probst Haus, danach gibts nur noch Schnee zu sehen und der ist schön matschig heute. Rückweg etwas ausgesetzt übers Gaisalphorn.

Samstag gehts auf den Entschenkopf, klappt einwandfrei mit Alpenpanorama wie im Bilderbuch und auf dem Rückweg gibts Bier an der Gaisalpe. Touristen ohne Ende mit roten Köpfen, Sonnenbrand, Turnschuhen an den Füßen oder Bergstiefeln für eine siebentausender Besteigung.

Sonntag noch eine Tour über den Breitenberg bei Hinterstein im Ostrachtal. Einsamer Gipfel mit Abstieg ins Häbelesgund, wo die Luft steht und es sogar im Abstieg mal so richtig warm und anstrengend  ist.

Pfingsten 2010 im Schwarzwald

Wandern rund um Menzenschwand

Samstag, 22.05.2010

Start um neun Uhr im Vorderdorf, hoch aufs Spießhorn, weiter zur Krunkelbachhütte um was zu trinken, und sieh mal an, die haben statt der badischen Rothausbrühe richtiges Wurmlinger Weizenbier! Weiter hoch aufs Herzogenhorn, vierzehnhundertnochwas Meter, ein netter Hügel mit viel Aussicht und schönem weichem Gras zum Rumliegen. Vorbei am Bundesleistungszentrum [wo heute nur Sporttrinker am Start sind, Vatertagsnachlese] auf einem teilweise nicht mehr gekennzeichnetem kleinen Felswegerl runter bis an den Menzenschwander Wasserfall und fertig für heute.

Sonntag, 23.05.2010

Auf dem Krunkelbachweg bei schönstem Pfingstsonntagswetter waldaufwärts, nochmal übers Herzogenhorn und weiter auf gut ausgeschilderten Wegerln südlich mit gelegentlichen tollen Aussichtspunkten bis auf den Blößling. Dieser Hügel hat einfach was Besonderes, von der guten Aussicht abgesehen. Wir finden einen schönen Runterweg nach Bernau-Dorf [endlich ein Radler!] und laufen weiter auf dem Panoramaweg und zuletzt über den Kaiserweg über den letzten Hügel wieder runter nach Menzenschwand. Lange Tour war das heute!

Montag, 24.05.2010

Heute Schluchsee gehts mal östlich von Menzenschwand hoch in den Wald, da ist es unglaublich leer, ruhig und nach knapp drei Stunden sind wir am Schluchsee, wo am heutigen sonnigen Pfingstmontag die touristenmäßige Apokalypse stattfindet. Nix wie weg hier. Schöne kurvige und einsame Waldwege bis zur Rosshütte, hoch auf die Schnepfenhalde [viel Aussicht!] und übers Äulekreuz weiter Richtung Feldberg. Ein paar ungeplante Umwege und dann Abstieg zum Startpunkt runter.

Bewertung: Drei komplett schöne und vor allem lange Wandertouren mit reichlich Aussicht und viel Ruhe im Wald. Und immer noch Potential für viele weitere Touren, auch mal mit den Mountainbike.

Sonst noch was zu bemerken? Unten auf den Straßen liefern sich, wie gelegentlich zu hören ist, die zweirädrigen motorisierten Organspender Wettbewerbe darum, wer als Erster in der Klinik landet.

Hier noch ein paar Eindrücke von unterwegs.

Auf dem Schwarzwald

Schauinsland

Am Samstag 24.04.2010 von Oberried über die Rappeneck Hütte auf den Schauinsland, dann weiter zum Cafe Giesshübel und anschließend eine großzügige Umrundung von Hofsgrund nach Steinwasen runter. St. Wilhelm, Erlenbachhütte, Oberried. Wanderung mit reichlich Höhenmetern und vielen schönen Umständlichkeiten anstelle von geraden Wegen. Gehzeit netto neun 1/2 Stunden.

Tote Mann

Der Sonntag 25.04.2010 ist mindestens genausogut. Wir finden endlich das Felsenweglein vorbei am Räuberfels hoch zur Erlenbachhütte und weiter zum Tote Mann. Zurück mit einigen Umwegen über die Stollenbacher Hütte (lecker Kaffi und Kuchen!) und über die Gfällmatte wieder nach Oberried. Gehzeit acht Stunden.

Ein Wanderwochenende a la Creme wie schon lange nicht mehr. Und kaum zu glauben, es geht auch ohne Schnee und macht sogar noch Spaß dabei, in kurzer Hose und im T-Shirt.

Hohenstoffeln

Samstag, 12.12.2009
Eine schöne Laufrunde durch den Spaichinger Wald, fast zwei 1/2 Stunden, fast alleine und saukalt. Der Winterlandschaft wieder mal was Angenehmes abgewonnen!

Sonntag, 13.12.2009
Heute wollen wir auf den Hohenstoffeln. Das ist wieder einer der Hegauvulkane, die hier rumstehen und völlig umsonst schönstes Wandervergnügen bieten. Das Auto bringt uns bis hinter Welschingen, danach gehts erstmal durch den Franzosenwald, der aus der Ferne zwar klein und übersichtlich scheint, aber dennoch treffliche Gelegenheiten bietet um sich zu verlaufen, welche wir auch ausgiebig nutzen.

Auf dem Weg über die Wiesen am Nordhang des Hohenstoffeln ist kalt, es hat etwas Schnee und viel Ostwind, aber gut angezogen macht die Sache ordentlich Spaß. Auf halber Höhe erreichen wir eine  schöne verschneite Wiesenfläche, direkt unter dem Basaltkegel des Nordgipfels, der bei diesem Wetter aussieht wie eine richtige wilde und kalte Nordwand eben so aussieht. Ganz bis oben geht es nur hinterum über den bewaldeten Südgrat, alles schön verschneit und dank Frost kein bisle matschig. Die letzten Meter erweisen sich stellenweise etwas rutschig, die Aussicht ist trotz finster bedecktem Himmel richtig nett. Noch schnell auf den Südgipfel, wo sich Reste von Burgmauern finden, wo allerdings niemand mehr wohnt.

Nachdem wir umständlich den Rückweg durch den Franzosenwald gefunden haben, gibts noch einen Besuch im Cafe McDingens in Engen zum Aufwärmen.

Das war wieder mal ein klasse Sonntag!

Sigmaringen 31.10.2009

Wandersamstag

Heute ist wieder mal Wandertag. Die Tour stand schon länger fest auf dem Plan, nur etwas trocken sollte es schon sein weils ziemlich weit ist und die lange Latscherei im Regen keinen Spaß macht. Das Auto darf  in Beuron auf dem Parkplatz faulenzen und wir fahren danach mit dem Bummelzug nach Sigmaringen. Von hier aus gibts zwar den Rad-Wanderweg an der Donau entlang, aber genau den wollen wir nicht nehmen. Ich hatte schon paarmal zu Fuß und mit dem Mountainbike die Variante oberhalb vom Donautal erfolgreich untersucht. Von Sigmaringen bis Beuron kann man nämlich bis auf ein paar Abstecher ins Däle runter komplett am oberen Rand des Tales laufen. Das ist interessant weil es viele Aussichtspunkte gibt und noch mehr einsame Waldwege, auf denen man an so einem trüben Herbsttag fast keinen Menschen trifft.

Lange Pausen und gemütliches Rumgucken sind so spät im Jahr kaum drin, will man das Ziel noch im letzten Tageslicht erreichen. Die Strecke hat ca 30km und dauert etwa sieben Stunden. An Abwechslung mangelt es nirgends, breite Waldwege und schmale Steiglein, Wiese, Wald, alles dabei. Am Nachmittag zeigt sich tatsächlich kurz etwas blauer Himmel, aber insgesamt ist das eine trübe Vorstellung, was das herbstliche Donautal noch etwas mehr zu einer Märchenlandschaft werden läßt. Die Tour gehört zu meinen Highlights in der Gegend hier.

Beuron 24.10.09

Rundwanderung in Beuron am Samstag

Vormittags um elf  Uhr Start in Beuron, durch den nassen Wald über glitschige Wege hoch, vorbei am Alpenblick und an einigen Aussichtspunkten zur Burg Wildenstein. Ab hier gibts ein kleines Steiglein runter an die Donau. Auf der anderen Talseite hoch auf den Eichfelsen mit der typischen Postkartenaussicht nach Hausen und zum Schloss Werenwag. Von hier aus Rückweg über den Rauhen Stein, durch ein Seitental wieder runter und auf halber Höhe auf einem schönen sonnigen Waldweg wieder retour nach Beuron. So eine schöner Samstag!

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