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andi’s lustige abenteuer

Kategorie: Andis Radwelt

Rennrad fahren auf der Rolle

Diese völlig stumpfsinnige Kurbelei auf dem Rennrad im Keller tötet einem dem letzten Nerv.

Als Therapie nach der OP neulich gehts bei mir grad so durch. Der Zweck heiligt die Mittel heißt es ja. Um dem immer noch geschwollenen Haxen leichte Bewegung zu verschaffen und eventuell die Hämatome abzubauen könnte es ja nützlich sein. Überlegungen ob man grad Lust auf Radeln hat, sind komplett fehl am Platz. Es gibt nur aufsitzen und lostreten. Und das möglichst kontrolliert, sonst verzettelt man völlig sich in Drehzahl und Zeit. Dazu hab ich immerhin das passende Werkzeug, ohne das gehts überhaupt nicht. Ohne MP3 Player auch nicht, der gibt nämlich den Takt vor. Damit ist wenigstens einmal am Tag der Kreislauf auf Normaldrehlzahl, das tut gut.

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, daß die richtigen Radspochtler den halben oder ganzen Winter lang diesen Blödsinn als aktives Wintertraining durchziehen können. Das Ganze erinnert an die Käfighamster, die nächtelang im Laufrad rumrennen, die kommen auch nicht vom Fleck.

Radfahren 2009

Radeln Jahresabschluß

Jetzt am 29. Dezember ist radfahrtechnisch so gut wie alles erledigt für dieses Jahr. Fast alles hat wie üblich einen Riesenspaß gemacht, und ich bin dieses mal auch nicht bei jedem erdenklichen Sauwetter auf einen meiner Drahtesel gestiegen, nur um Kilometer abzuspulen. In diesem Jahr sind es knapp 6000 Kilometer geworden, schön so! Im letzten Jahr waren es fast das Doppelte, du meine Güte, ich frag mich manchmal, wie das bloß ging, war ich doch mit Klinik, Reha etc  zwei Monate offline …

Der Schwerpunkt lag diesmal etwas anders als im letzten Jahr, weil ich nach dem Radunfall im Mai 2008 zwar wieder exzellent radeln gelernt hab, aber beim Gehen war immer noch Schlagseite zu bemerken. Um dem zu begegnen, war Laufen, Wandern und Nordic Walken das Rezept meiner Wahl. Mit reichlich Erfolg, muß ich feststellen. Joggen dagegen war nicht unbedingt die ideale Kur, weil das bei jedem Schritt zu hart in die Knie haut.

Mein Tourer im Sommer Die Räder haben grad wetterbedingte Winterpause, drei davon stehen oder hängen in der Garage rum. Das vierte, der Renner, steht im Keller auf der Rolle und wartet drauf, daß er benutzt wird. Aber dazu reicht der Winterfrust noch nicht ganz aus, weil das Wetter bisher immer noch erlaubt hat, rauszugehen und irgendwas draußen zu erledigen.

Nächstes Jahr gehts hoffentlich weiter. Schaumermal …

Radfahren pur

Ich mag diese eingebetteten Youtubes noch immer nicht besonders gerne.
Für diesen hier mach ich mal meine zweite Ausnahme. Unfassbar der Kerl!

Danke für den Tipp von Lutz

Feierabendrunde 31/2009

Hätte ich gestern fast vergessen.

Noch eben zum Finanzamt irgend ein Papier abliefern, danach mit dem Mountainbike gemütlich an der Elta entlang nach Seitingen, Hausen o.V. und runter nach Spaichingen. Warm, schön warm. Auf den Straßen ist Endzeitstimmung, auf dem Radweg isses ok bis auf die Mückenschwärme in der Luft, die habens wohl alle auf mich abgesehen heute. Gut, nochmal schnell rausgefahren zu sein, heute sudelt es an einem Stück durch. [34 km]

Hohenkarpfen

Donnerstag auf dem Tourer

Auf dem Karpfen Mittags ist unser wöchentliches Pizza Team wieder am Start, normalerweise fast jeden Freitag, nur aus diversen Gründen momentan meist donnerstags. Ich bin heut mit dem Tourenrad da, um noch den Rest der Herbstsonne mitzunehmen. Die Pizza ist prima, das Wetter eher zweifelhaft und kalt. Ich nehm eine extra Runde unter die Räder um etwas warm zu werden. Der Hohenkarpfen ist mein Ziel, wo sich diverse unverständliche Kunstwerke in der Landschaft rumlümmeln. Erstmal geht es deftig bergauf und danach gäbe es schöne Aussicht bis zum Feldberg, wäre es nur klar heute. Stattdessen kann man sich auch in der unmittelbaren Nähe umschauen und darüber belustigen, welche Werke die Eingeborenen hier im Ländle außer Autos noch so zu bauen imstande sind. Manche Autoren trauen sich sogar, ihren Namen an das Elaborat zu schreiben. Tapfer.

Bewertung: Gemütlicher Ausruhtag auf dem Tourer  [36 km].

Herbstsonne die zweite

Mittwoch auf dem Rennrad

Optimales Radfahrwetter ;-) Morgens hatten wir zwar nur 6°C vorm Fenster, die sind schon vormittags schnell vergessen. Mittags also nix wie los, heute mal auf dem Rennrad bei unverändert schönem Herbstsommer. Immendingen, Blumberg fliegen vorbei, das spult heute aber gut. Endlich in Fürstenberg, endlich Bierpause. Weiter bis Bräunlingen, Kaffee und Kuchen im Stehcafe reichen heute. Zurück gehts entlang der Donau, die hier noch Breg heißt, weiter auf dem Donauradweg bis Tuttlingen, noch ein Kurzbesuch in der Wurmlinger Brauerei [klar doch!] und damit war das wieder ein super Radfahrtag [107km, 333hm]!

Weia, damit ist ja auch der September schon rum!

Herbstsonne

Dienstag auf dem Mountainbike

Morgens früh war das zu Erledigende früh erledigt, danach das frisch geputzte Mountainbike aus der Garage und los bei warmen 10°C, was selbst mir für kurze Radklamotten deutlich zu kalt ist. In der Sonne waren es bereits gefühlte 19° und hochwärts auf den Dreifaltigkeitsberg kam dann das langersehnte Wohlfühlgefühl beim Radeln auf. Diesen Zustand will ja der verwöhnte Bergaufradler wie ich gerne noch eine Weile beibehalten, sodaß der arme Berg mein Radl heute viermal hochtragen durfte, wobei nur die erste Auffahrt etwas Mühe macht. Die weiteren Auffahrten scheinen von selbst zu laufen weil sich ein Flow einstellt, ist der Motor einmal auf Drehzahl. Dazu herbstliche Wärme auf dieser schönen Südseite der Alb, perfekter Radltag [58km, 1247hm].

Sonntag auf dem Tourer

Wieder Radfahren lernen

Nach zwei Wochen mit fast nur Wanderschuhen an den Füßen scheinen sich die Radmuskeln zur Ruhe gesetzt zu haben. Morgens um halb zehn gehts los um wieder etwas Gefühl für das fremde Fahrgerät zu entwickeln. Außerdem will ich meine neuen angeblich unplattbaren Reifen Marke Schwalbe Marathon Plus einfahren.

Die Donaueschingen Runde ist genau das Richtige. Über Trossingen, Schwenningen, Zollhaus nach Donaueschingen. Die Innenstadt kann man listig umfahren und kommt dabei noch am Donau-Ursprung vorbei, der nur aus zwei müde ineinanderfließenden Bächlein besteht und anschließend auch nicht viel hermacht. Weiter über den Donauradweg, Immendingen, Tuttlingen. In Spaichingen gibts einen Dönerteller vom Feinsten und danach dank vollem Bauch mit Schnappatmung bis vor die Garage.

Viel viel Sonne und schönstes Herbstwetter. Mindestens Vier Sterne für diesen Tag [100km]

Donaueschingen

Flinke Runde mit dem Blauen

Herbstliche Tour Heute nachmittag um drei hat der Überdruß durch die samstägliche Rumsitzerei ihren Höhepunkt erreicht und bevor mir der Kragen platzt ist eine kleine Ausfahrt fällig. Der Tourer hat [schon wieder] platte Reifen, das Mountainbike ist wegen ner abgerissenen Speiche nicht fahrbar, aber das Kleine Blaue Rad ist ja auch noch da, also los gehts. Zuerst nach Hausen o.V., Tuningen und mit viel Rückenwind über Aasen bis nach Donaueschingen. Dank des merkwürdigen Wetters bin ich heute fast alleine unterwegs. Der Rückweg entlang der Donau hat natürlich reichlich Gegenwind, egal heute, is ja nich kalt draussen. Über Tuttlingen, Seitingen zurück und fertig für heute. Das Blaue Rad ist ja ein verkapptes Rennrad, hat sich heute wiedermal gezeigt. Nur ein neues Schaltwerk ist wohl fällig, kaum noch ein Gang bleibt in der gewünschten Position und das Bike quittiert jeden dritten Schaltvorgang mit genervtem Zähneknirschen.

Bewertung: Richtig schnelle Runde mit hohem Frischluftfaktor [81 km]. Klasse.

Feierabendrunde 30/2009

Kollegenausfahrt nach Rottweil

Heute ist wieder Radtour mit den Arbeitskollegen dran, und was soll ich sagen? Klappt ganz gut und tatsächlich sind wieder acht Leutz am Start, ein paar das akademisches Viertele zu spät, war ja klar und dann gehts los.

Der Guide führt uns durch Spaichingen, Denkingen, Frittlingen und danach durch den wilden Wald nach Wellendingen, dort wohnt er nämlich. Von dort gibts eine nette Schotterabfahrt nach Rottweil. Erstmal Pause im La Cantina oder so ähnlich hieß das, eine Kneipe zwischen Tankstelle und Bundesstraße, voll gemütlich. Mit acht Personen geht das alles etwas langsamer, aber wir schaffen es bis um acht Uhr wieder am Startpunkt zurück zu sein. Alle verpacken ihre Räder und nun kommt das Wichtigste: Einkehren. In Wurmlingen gibts in der Brauereigaststätte für jeden was Leckeres zu futtern. Kalorien ham wir kaum verbraucht, aber umso tapferer wird nachgefüllt.

Eigentlich könnte die Tour jetzt anfangen, nur isses leider schon dunkel.

Gemütliche Ausfahrt, tatsächlich mit neuen Strecken [46 km].

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