Erster Versuch
Schon wieder Radeln? Ja, wurde höchste Zeit.
Allerdings, zum in der Straßensalzsauerei rumfahren fehlte jede Spur von Motivation. Heute ging es einigermaßen sauber zu, in den sonnigen Straßenabschnitten. War auch nicht zu kalt, etwas um die null Grad sind mit winddichten Klamotten richtig gut zu fahren. Alles schön trocken, bisle Abendsonne war noch drin, nur bei der hügeligen Gegend hier ist das auch schnell vorbei und der Sonnenschein verschwindet hinter dem nächstbesten Berg. Beim Losfahren fühlt man sich noch etwas deplaziert auf dem Sattel; Spaß macht das Ganze erst unterwegs, wenn der Körper auf Normdrehzahl angekommen ist und natürlich hinterher, wenn man das Radl nach der netten Ausfahrt wieder in die Garage stellt und sich freut, den Feierabend nicht auf dem Sofa oder gar im Büro verschlafen zu haben.
Besonderheiten? Klar, gibts immer. Das freundliche Mountainbike hat Straßenreifen bekommen, zur Abwechslung, ganz neues Fahrgefühl.
Und sonst? Hatte schon völlig vergessen wie schön das ist, endlich wieder richtig Abgase zu schnüffeln und angehupt zu werden.
Der Freitagsfeierabend heute: Schönes und kaltes Nachmittagswetter, es hat etwa 3°C im Schatten, in der Sonne sind es etwas mehr. Das reicht gerade zu eine kleinen Ausfahrt mit dem Mountainbike.
Die Radwege sind sauber und trocken, wo die Sonne tagsüber hinkommt, die Waldwege sind leicht angefroren und angenehm zu fahren. Nur wo Strassen im Schatten zu überqueren oder gar zu fahren sind, ist es schmierig und nass dank den Unmengen Salz, die schon wieder gestreut wurden. Die Sauerei wird auch bis Ende März nicht mehr trocknen, wie es momentan aussieht.
Netter Nachmittag ohne diesen widerlichen Schnee und was sonst alles so an Unannehmlichkeiten um diese Jahreszeit alles schon sein könnte [40km].
Die sonnigen Abende sind kurz, daher schnell noch das Mountainbike gesattelt und auf zu einer kleinen Runde. Erstmal auf der Strasse mit Serpentinen in angenehmer Steigung hoch auf den Dreifaltigkeitsberg. Hochwärts reicht ein T-Shirt, oben angekommen ist sofort der Faserpelz aus dem Rucksack fällig. Weiter an der Albkante entlang zum Klippeneck, hier ist der nächste Kittel aus dem Rucksack dran, denn es geht steil runter bis ans Denkinger Schützenhaus. Von hier auf dem Alten Bahndamm [feiner Schotter Radweg] zurück und schnell heim. Sobald die Sonne verschwindet, isses sofort kalt. Top Abendrunde für die Jahreszeit.
Die Heubergrunde mit dem Radl
Heute ist das Tourenrad an der Reihe, wir haben bei dem hellen Novembersonnenschein eine Runde auf dem Heuberg ausgeguckt, nichts Neues aber es ist jedesmal nett dort. Über ehemaligen Bahndamm der Heubergbahn nach Wehingen, weiter über Reichenbach und Egesheim bis Bärenthal. Die Dorfkneipe, der Ochsen, hat tatsächlich geöffnet und so machen wir erstmal kleine Bierpause.
Der Radweg entlang der Bära ist einwandfrei, nur die Temperaturen sind deutlich niedriger als das schöne Wetter verspricht. Ab Fridingen auf dem Donauradweg nur noch auf ebener Strecke weiter, Tuttlingen und noch die letzten Kilometer heim, es ist fünf und schon fast dunkel. Muß doch mal langsam nach einer Beleuchtung fürs Radl gucken.
Feine Samstagsausfahrt und, meine Güte, wie kalt. Die Notwendigkeit von Winterklamotten will man einfach noch nicht wahrhaben bei so viel Sonnenschein … [68km]
Eine schöne Nachmittagsrunde gibts heute, das Mountainbike darf raus, aber auf schmuddelige Waldwege wollen wir nicht. Deshalb erstmal hoch nach Hausen o.V. dann weiter hinter dem Hohenkarpfen entlang nach Seitingen. Das Wetter gibt alles, es ist nachmittags richtig schön, der Abstand zu den frostigen Nächten tut gut. An der Elta entlang nach Wurmlingen, kurzer Besuch im Maxxi Fit und danach über Balgheim wieder zurück, jetzt aber schon im Schatten und da ist es deutlich kühler [28km].
Der Feierabend ist heute mal ein Feiernachmittag [auch wenns grad keinen Grund zum Feiern gibt] mit schönem Spätherbstwetter. Das Mountainbike darf raus, es gibt aber keine Berge sondern nur Spazierenfahren heut. Tuttlingen, Bierpause im Minigolf [hat geöffnet ...!] dann über Möhringen ins Krähenbachtal. Weiter nach Seitingen, vorbei am Hohenkarpfen, das ist kein Fisch sondern ein Hügel, dann noch die Hausener Steige runter. Jetzt ist dann Feierabend.
Der Tourer darf ans Licht, es geht nicht weit aber dafür schön und langsam voran heute abend. Eben zum Einkaufen ins nächste Ort und zurück. In der Abendsonne ist es schön warm, die langen Schatten der Hügel haben es in sich und man wünscht sich fast was Wärmeres zum Anziehen.
Kurze Ausfahrt, eher fürs Gemüt als für die Kondition [10km].
Nur kurz raus mit dem Mountainbike und ein paar Kleinigkeiten einkaufen stand auf dem Plan, aber kurz vor Spaichingen ist es doch zu verlockend, noch eben die kurvige Straße auf den Dreifaltigkeitsberg hoch zu kurbeln. Die Sicht oben vom Berg ist heut höchtens mittelmäßig, alles dunstig und der bisher unschlagbar blaue Himmel hat reichlich Grauschleier bekommen. Der Weg runter bietet wieder nette Abfahrten erst über schmale Trails und anschließend schöne schottrige Waldwege. Auf dem Nachhauseweg ist es kühl und es sieht herbstlich aus.
Gemütliches Abendprogramm, von allem etwas dabei [20km].
Kleine und feine Tour auf dem Mountainbike, erst nach Spaichingen, Cafe Herrmann, danach wohin nur? In Balgheim führt ein frisch geschotterter Weg hoch bis an die Albkante, trocken, sonnig und gemütlich steil. Oben angekommen einfach dem Wanderweg nachfahren bis kurz hinter Risiberg und wie gestern schon das nette Butterwegle runterbremsen. Die Abendsonne ist leider schon um 19 Uhr hinterm Berg verschwunden [28 km].
Das Mountainbike darf noch mal an den Start, es fährt heute langsam und stetig oberhalb Weilheim über schöne Schotterwege bis auf den Russberg hoch, was stellenweise ganz nett steil ist. Hier oben gibts einen schönen Trail, mit reichlich Wurzeln durchsetzt, das schüttelt ordentlich durch. Am Risibergparkplatz gehts übers Butterwegle wieder flott runter bis fast vor die Garage. Prima sonnige Kurztour am Abend und gar nicht kalt [16 km].