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andi’s lustige abenteuer

Kategorie: Sammelsurium

Erkältungstee

Soeben hab ich mein Erkältungstee angewendet und dem geht so: drei bis fünf Knoblauchzehen (je nach Größe) in eine grosse Tasse pressen, ein Teelöffel Bouillon oder Gemüsebrühe drüber, kochendes Wasser drauf, paar Minuten ziehen lassen (dann isses nich mehr scharf) und ein Schuss Sahne reinkippen, umrühren und genießen. Du meine Güte! Die Atemwege freuen sich und das is oberlecker!

Beobachtungen (6)

Saubere Sache

Schwäbische Sauberkeit Die Schwaben sind halt doch ordentlich. Und wenn nun langsam das Frühjahr kommt, wird auch der Wald sauber gemacht, selbst wenn woanders noch reichlich Schnee liegt. Aber sobald dieser weg ist kann man mit dem Staubsaugen anfangen, wie hier im Trossinger Wald. Und: ein kleines bisle früher als der Nachbar muß man dran sein.

Beobachtungen (5)

Supportanfrage

Neue Software für den PC gekauft, installiert und funktioniert nicht? Kein Problem, wenden Sie sich an unsere Hotline! Probleme mit dem neuen Handy? Unser Support steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung! Fragen zu Ihrer letzten Rechnung, Ihrem Versicherungsvertrag, Ihrer Krankenkasse, was auch sonst? Kein Problem, Sie erreichen unseren Kundendienst 7 x 24 Stunden die Woche unter 01805 … oder gerne auch per Mail an noinfo@keineantwort.com!

Was auch gekauft wird, nach der Bezahlung durch den Kunden ist für den Hersteller oder Lieferanten das Thema vom Tisch. Keine Chance, eine Frage zum Produkt beantwortet zu bekommen. Fragen stellen gerne, nur darf man nicht mit einer Antwort rechnen. Einreihen in die Telefonqueue in irgendeinem Callcenter und dann warten warten warten ist der übliche Ablauf. Sollte sich unerwartet jemand melden, ist er/sie nicht zuständig und stellt an die Fachabteilung durch und der Telefonkreislauf fängt vorn wieder an. Minutenlang, stundenlang, die Zeit läuft, der Kunde ist beschäftigt.

Antwort auf Mail Anfragen? Aber Nein, wie denn auch, für Antworten sind die Supportcenter nicht zuständig, nur fürs Fragestellen. Damit ist der Kunde zunächst mal ruhiggestellt und glaubt sich manchmal noch in guten Händen. Das wars dann auch in den meisten Fällen. Die mittlerweile weit verbreitete Unkultur, erstmal überhaupt nicht zu antworten, ist ja auch viel einfacher und vor allem billiger als qualifiziertes Personal für Fragen zu dem leicht verkauften und vom Kunden bezahlten Murks zur Verfügung zu stellen.

Gelegentlich ereilt einen das unerwartete Glück, nach der einer der nächsten genervten Rückfragen eine Antwort auf die Mail zu erhalten, ob damit die Fragen zum Thema beantwortet sind, steht noch immer auf einem anderen Blatt.

Beobachtungen (4)

Alles nach Vorschrift

Das Wichtigste an den vorm Haus aufgestellten Flaschencontainern sind, bewertet man nach der Gösse der aufgedruckten Lettern, die Vorschriften, Wann und Wie diese Kübel zu befüllen sind. Die zulässigen Einwurfzeiten sind, schön nach deutscher Ordnung, aufgeteilt in werktags, samstags und sonntags und detailliert in Uhrzeiten von 7 bis12 und von 15 bis 19 Uhr. Jeder Kunde wird in Kenntnis gesetzt, daß er sich bei Benutzung der Container dieser Regelung unterwirft.

Für den, der es wagt, sich diesem ausgeklügeltem Regelwerk zu widersetzen, indem er Flaschen ausserhalb dieser vorgeschriebenen Zeiten einwirft, gibts obendrein gleich die rechtlichen Folgen seines verwerflichen Tuns nachzulesen. Das wär aber nicht nötig, denn traut sich jemand fünf Minuten nach Dienstschluß der Glastonne was reinzuwerfen, reagiert stante pede die Nachbarschaftspolizei und klärt den Täter lautstark über sein Vergehen auf. [Das stört nämlich abends bei der Sportschau ...]

Das Ausleeren der Container fällt im Gegensatz zum Befüllen nicht unter diese Regelung.

Einmal wöchentlich morgens um halb sechs fährt ein Großtransporter der städtischen Müllentsorgung vor, fasst sich nacheinander die Container am Schopf und lässt aus jedem Kübel aus mehreren Metern Höhe gefühlte 10.000 Flaschen auf die Ladefläche runter rasseln. Das indes scheint niemanden zu stören, aber is ja klar, die Entleerungszeiten sind ja nicht geregelt, somit rechtsfreie Zone und ergo besteht für den Anwohner kein Anlass zum Meckern. Man hört aber auch kaum was davon, ne wirklich nicht.

Beobachtungen (3)

Im OP

Die Teilnarkose machts möglich: Endlich mal erleben was so in einem OP passiert, ohne mittendrin den geplanten Filmriss verabreicht zu bekommen. Die freundliche Anästhesistin hat sich dauernd mit mir unterhalten, die anderen waren durchweg gut drauf. Ein gut eingespieltes Team mit guter Laune, so schien es. Und ohne den Eindruck zu erwecken, sie wollen nur den Patienten bei Laune halten. Wozu auch? Ich bin den Eindruck nicht losgeworden denen macht ihre Arbeit Spaß und das, obwohl auch da Patienten reihenweise verarztet werden.

Das Gefühl hat mich beim Einkaufen nur selten überkommen. Im Gegenteil, bei den häufig griesgrämigen Gesichtern hinter der Ladentheke oder an der Supermarktkasse hab ich oft überlegt, ob ich mich für meinen Einkauf entschuldigen soll. Ich bin Kunde, sorry tut mir leid Sie zu stören.

Überraschung

Schokotrüffel Die morgentliche Herausforderung heute: den unten an der Haustür klingelnden Postmann ohne die Krückstöcke Gehhilfen besuchen, weil er ein Päckchen dabei hatte. Naja, das Treppengeländer hab ich noch zur Hilfe genommen. Hat sich gelohnt, wie man auf dem Bild sieht. Herzlichen Dank an die Absender!

Beobachtungen (2)

Aus den Nachrichten

Die Medien führen uns momentan wieder eindrucksvoll vor, daß sie zu mehr imstande sind als nur über den bösen Klimawandel oder den VFB zu berichten. Daß es mitten im Winter Schnee gibt, ist ja auch schon seit ein paar hundert Jahren nicht mehr passiert, so muß man die Aussagen wohl deuten. Und glatt auf den Straßen soll es auch noch sein, mitten im Januar bei Schnee und Eis? Die armen Autofahrer müssen das alles büßen, dabei können grad sie am wenigsten dafür, müssen aber das ganze kaum zu ertragende Leid fast allein auf sich nehmen. Die Räumdienste sind überfordert, das Salz ist alle und die Koalition tut nichts!

Die globale Erderwärmung ist zur Zeit ja stillgelegt, vermutlich ist es wieder so kalt geworden, weil das beim internationalen Klimagipfel so beschlossen worden ist. Das Thema verkauft sich bei der aktuellen Wetterlage auch ziemlich schlecht und klingt geradezu unglaubwürdig. Dafür ist ja auch vielmehr der Sommer vorgesehen, wenn es fast 30°C im Schatten hat und abends Gewitter runter rauschen. Da läßt es sich herrlich jammern über das Abtauen der Pole und den ständigen Temperaturanstieg im Büro. Und das haben ja auch zig hochbezahlte Wissenschaftler schon seit Jahren gewußt und davor gewarnt. Die werden ja auch bezahlt für solche Ergebnisse.

Wieder einmal mehr werden wir nun schon wochen- und fast monatelang vereiert mit hysterisch präsentierten und zu Naturkatastrophen aufbereiteten Selbstverständlichkeiten. Wichtig ist, daß sich dieser gequirlte Schwachsinn lautstark und in grellen Farben vermarkten läßt. Der Inhalt ist egal, die dramatische Aufmachung und die panikverbreitende Wirkung sind entscheidend.

Beobachtungen (1)

Krankensport

Läuft man mühsam mit Hilfe zweier Gehkrücken durch die Stadt, gehört man sofort zu einer anderen Spezies. Man rückt unversehens und ohne weiteres Zutun in den Fokus der anderen Vierfüßler, die sich auf ähnliche Weise fortbewegen, sei es mit Stöcken, Rollator oder anderem Gerät. Schon beim Herannahen sind die suchenden Blicke von Gleichgearteten zu spüren. Beim Näherkommen scheint der Wartende sein Plädoyer für die eigene Lage zurecht zu rücken, um die Verbaloffensive  im passenden Moment starten zu können: Knie oder Hüfte?

Es gibt nur eine Fluchtmöglichkeit, um der kompletten Krankengeschichte zu entkommen: rechtzeitig die Straßenseite wechseln oder unerwartet in eine Seitenstrasse abbiegen.

Ich bin dann mal zurück …

Fünf Tage Krankenhausaufenthalt, selbst lang geplant und bestens vorbereitet, überleben nur die Stärksten, so fühlt sichs momentan an. Dabei sind fünf Tage ja fast nichts. Mit dem gefühlten bischen Restvitalität hab ich jetzt erstmal Wochenende. Puh!

Ich bin dann mal weg …

Urlaub leider nicht, auch keine Dienstreise fürs Gschäft.
Ganz was Anderes. Hoffentlich wieder hier in einer Woche.
Grüße in die Runde

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