Der Lederlaufkäfer

Der Lederlaufkäfer

Das Sachensuchen (frei nach Pippi Langstrumpf) unterliegt zwar keinen jahreszeitlichen Schwankungen, aber die Ergebnisse sind doch zeitweise etwas mau. Mit etwas Neugier findet man aber jederzeit irgendwas Interessantes. Neulich im Wald wieder so ein kurioser Fund. Käfer allerlei sieht man ja zur Genüge an Wegen oder im Wald, nur so ein Prachtexemplar kam mir nicht allzu oft vor die Linse und dann noch mitten im Winter. 

Auch hier musste erstmal die Bildersuche herhalten um dieses Riesenvieh bestimmen zu können. Ein Lederlaufkäfer, so war die Ansage bei G* und wenn man im Web danach sucht, finden sich sogar einige Videos, da kann man zuschauen wie sich der fette Käfer durch seine Umgebung futtert. 

Der VW Bus

Der VW Bus

Mit dem VW Bus da auf dem Foto, nun ja, da hat es was auf sich. Der hat nicht mal mir gehört, aber die Geschichte hängt mit meiner eigenen Geschichte früher zusammen. Leider ist mit der Zeit zuviel Gras über alle Erinnerungen gewachsen, auch über die guten, sodass ich erstmal gar nicht viel zu dem VW Bus schreiben kann, ohne vorher auf der biologischen Festplatte nach ganz hinten zurück zu spulen und zu überlegen wie das denn damals alles war. Und somit steht hier erstmal nur das Originalfoto zur Verfügung und regt zum Denken und zum Schmökern in der Vergangenheit an. 

Das aktuelle Technikfoto – Casio FX-602P

Das aktuelle Technikfoto – Casio FX-602P

Aktuell, naja das ist so eine Sache.

Aktuell stimmt insoweit, als der abgebildete freundliche programmierbare Taschenrechner Casio FX-602P gerade vor mir liegt und so prima funktioniert, als wäre er gestern im Laden gekauft worden. Aktuell ist auch, dass der noch kurz vor dem Foto in mehreren Einzelteilen auf dem Schreibtisch ausgebreitet lag und auf seine Reinkarnation gewartet hat, das Alu Gehäuse hatte sich vom Inhalt abgelöst und die Teile wollten wieder zusammengefügt werden; das hat ja auch prima geklappt und nun sieht er fast neu aus. 

Alles Weitere ist Geschichte und weit weg. Der Rechner kam 1981 auf den Markt, da gab es zwar schon was Programmierbares von Texas Instruments und von HP, aber der FX-602P war dann doch etwas revolutionär, der hatte nämlich endlich ein batteriefreundliches LCD Display anstelle der (wirklich schicken) LED Leuchtanzeigen der Konkurrenten, für die damaligen Verhältnisse reichlich Speicherplatz und der war sogar noch aufteilbar in „normalen“ und Programmspeicher, je nach Bedarf. Dazu gab gibt es auf dem FX-602P selbstverständlich als wissenschaftlicher Rechner alle möglichen gängigen und auch selten genutzte mathematische Funktionen in erster Ebene oder mit der Umschalttaste auf der zweiten Ebene erreichbar, die man sich nur wünschen kann. Als Besonderheit obendrauf bietet die Anzeige nicht nur Zahlen sondern reichlich alphanumerische Zeichen, mit denen man Variablen benennen kann oder Ausgabewerte mit Text umschreiben kann, damit sind die Rechenergebnisse aus Programmen nicht so dröge, sondern man stellt dann das Ergebnis in Textform dar z.B. „Anzahl der Bierflaschen: 12 Stück“ anstelle von „12“, das ist doch mal was. 

Und was soll das mit dem Taschenrechner hier? 
Den hatte ich mir gleich am Anfang vom Studium geleistet, Geld war sowieso immer knapp damals, aber ein gscheiter Rechner war kein Luxus, sondern unabdingbar (eh klar für den Technikfan, gelle) und weil mich Programmieren schon immer mehr interessiert hat als Mathematik, war ganz klar, das Ding muss her. Mit zwei Batterien Typ CR2032, die scheinbar ewig gehalten haben, dazu eine nette Klapptasche dazu, in der auch gleich die wichtigsten Programmverzweigungen dargestellt waren, war man für das bischen, was es beim Studium tatsächlich zu rechnen gab, schon mehr als reichlich gut ausgerüstet. Mit dem spielerischen Programmieren an dem Teil liessen sich Stunden verbringen (Zeit war ja mehr als Geld vorhanden) und von dem Lerneffekt dabei hab ich immer wieder profitiert. 

Der FX-602P hat mich dann nach dem Studieren noch an die vierzig Berufsjahre hindurch begleitet, immer funktioniert, äusserst selten mal zwei neue Batterien angefordert und so ganz nebenbei ging das smarte Erscheinungsbild bei mir als Technikverliebtem fast als Handschmeichler durch. 

Dass man auf so ein Teil etwas aufpasst und den nicht ganz unten zwischen Butterbrotdose anderem Sammelsurium erst im Schulranzen oder später in der Bürotasche rumflattern lässt, finde ich selbstverständlich, ganz abgesehen davon, dass der ja mal selbstverdientes Geld gekostet hat. (Am Rand bemerkt, mit Arbeiten liess sich früher sogar als Student noch relativ einfach Geld verdienen; heute mag das anders aussehen, vielleicht wartet man lieber, bis das Geld von alleine vom Amt kommt). 

So, da wären wir also mit dem Teil. 
Seine bisherigen 45 Berufsjahre als Taschenrechner sieht man ihm nicht an. Finde ich. 

Das Waldgewitter

Das Waldgewitter

Gewitter im Winter, wenn ringsrum alles verschneit ist?
Gibt’s auch hier nicht, aber das Foto sollte einen Namen haben.

Hier also das Waldgewitter vom Ende Januar:

Das schwarze Loch

Das schwarze Loch

Schwarze Löcher, die gibt’s nur im Weltraum, hinter irgendwelchen Galaxien treiben die sich rum und sie sind bekannt dafür, dass es drinnen stockfinster ist und sie alles schlucken was sich heranwagt. Trotzdem kann man schwarze Löcher auch unterwegs entdecken, wenn man den Fotoapparat bereit hält und dann, sieh an, ist das mit der Gravitationskraft und der schlimmen Dunkelheit nur noch relativ:

Donnerstag, 29. Januar 2026 – Helmut Schmid Weg

Donnerstag, 29. Januar 2026 – Helmut Schmid Weg

Einer der meistgelaufenen Wege zum Dreifaltigkeitsberg hoch -das ist unser Hausberg mit knapp 1000m Höhe- ist der Helmut Schmid Weg. Der ist fast das ganze Jahr hindurch gut zu laufen, ausser wenn die Piste mal richtig vereist ist, dann kommt man da zwar noch einigermassen brauchbar hoch aber für den Runterweg sucht man sich lieber was Einfacheres. 

Die freundliche Aussicht am Helmut heute:

Samstag, 24. Januar 2026 – Buchen-Eckenscheibchen

Samstag, 24. Januar 2026 – Buchen-Eckenscheibchen

Die Fleckennatter am Wanderweg!

Hab ich gedacht, aber Fleckennattern (extra nachgelesen) die gibts hier nicht und sowieso, so ein kleines Teil hätte mir trotz leichter Schlangenphobie nicht viel ausgemacht. Was soll es denn dann sein? Die G* Bildersuche hat da weiterhelfen können. Das schicke Muster auf dem Stöckchen heisst Buchen-Eckenscheibchen, ist ein Pilz, ungeniessbar, ganzjährig sehr verbreitet und vorwiegend (oder ausschliesslich?) auf toten Buchenästen anzutreffen. Warum sind die bloß noch nie so richtig aufgefallen? 

Weil die Scheibchen so eine schicke Textur hermachen, gibt’s hier ein Foto dazu:

Dienstag, 20. Januar 2026 – Seidelbast

Dienstag, 20. Januar 2026 – Seidelbast

Die Nachmittagsrunde am dritten Dienstag im Januar 2026:

Aufstieg zum Hausberg über den steilen Otto-Schmid-Weg bis zum Flugplatz der Gleitschirmflieger, oben die obligatorische gemütliche Pause auf einer der Sonnenbänke an der Kirche, das letzte Vogelfutter kommt zum Einsatz, die Meisen und der Kleiber haben offensichtlich schon drauf gewartet; runterwärts nehmen wir heute den Helmut-Schmid-Weg, der ist inzwischen komplett eisfrei und abgetrocknet.

Die Überraschung unterwegs, ein Seidelbast, der steht hier zwar an vielen Stellen rum und blüht meistens etwas unscheinbar vor sich hin, aber jetzt, so mitten im Januar, damit war kaum zu rechnen. Ein tolles Gewächs, das nur auffällt wenn man genau hinsieht und das auch nur zur Blütezeit so circa März, ansonsten schaut der Seidelbast aus wie irgendein Strauch, der da so vor sich hin wächst.  

Der Apfelbaum am Radweg

Der Apfelbaum am Radweg

Nachmittags am Radweg entlang der Prim.
Ein schöner Apfelbaum mit breit ausladender Krone.
Finde den Fehler!

An fast jedem kleinen Wasserlauf hier in der Gegend sind sie unterwegs. 
Kleine Bäche bauen sie schnell zu grösseren Seen um. 
Kleinholz am Wasser dient nur als Snack für zwischendurch.
Für den grossen Appetit, da muss schon was Richtiges zwischen die Zähne.
Sie haben null Respekt auch vor Bäumen mit einem Meter Durchmesser.

Die allgegenwärtigen Biber hier haben ihre eigene Vorstellung von Garten- und Landschaftsgestaltung: