Dienstag, 20. Januar 2026 – Seidelbast

Dienstag, 20. Januar 2026 – Seidelbast

Die Nachmittagsrunde am dritten Dienstag im Januar 2026:

Aufstieg zum Hausberg über den steilen Otto-Schmid-Weg bis zum Flugplatz der Gleitschirmflieger, oben die obligatorische gemütliche Pause auf einer der Sonnenbänke an der Kirche, das letzte Vogelfutter kommt zum Einsatz, die Meisen und der Klaiber haben offensichtlich schon drauf gewartet; runterwärts nehmen wir heute den Helmut-Schmid-Weg, der ist inzwischen komplett eisfrei und abgetrocknet.

Die Überraschung unterwegs, ein Seidelbast, der steht hier zwar an vielen Stellen rum und blüht meistens etwas unscheinbar vor sich hin, aber jetzt, so mitten im Januar, damit war kaum zu rechnen. Ein tolles Gewächs, das nur auffällt wenn man genau hinsieht und das auch nur zur Blütezeit so circa März, ansonsten schaut der Seidelbast aus wie irgendein Strauch, der da so vor sich hin wächst.  

Der Apfelbaum am Radweg

Der Apfelbaum am Radweg

Nachmittags am Radweg entlang der Prim.
Ein schöner Apfelbaum mit breit ausladender Krone.
Finde den Fehler!

An fast jedem kleinen Wasserlauf hier in der Gegend sind sie unterwegs. 
Kleine Bäche bauen sie schnell zu grösseren Seen um. 
Kleinholz am Wasser dient nur als Snack für zwischendurch.
Für den grossen Appetit, da muss schon was Richtiges zwischen die Zähne.
Sie haben null Respekt auch vor Bäumen mit einem Meter Durchmesser.

Die allgegenwärtigen Biber hier haben ihre eigene Vorstellung von Garten- und Landschaftsgestaltung:

Gesichter

Gesichter

Überall Gesichter, die man ja nicht übersehen kann. 
Sogar eine eigene Kategorie im Web gibts dafür – I see faces

Hier ein schickes Exemplar auf der Samstagsrunde zum Klippeneck. 
Die Laune lässt sich nicht ganz deuten, etwas strenger Blick und doch scheint er sich was zu pfeifen.

Maria und Josef im Wald

Maria und Josef im Wald

Für Anne

Hab mich nochmal auf den Weg für ein Foto gemacht; hier sehen wir eine weitere Krippe, die so unverhofft am Treppenaufstieg zum Hausberg steht, die ist mal mehr oder weniger gepflegt, die hat gelegentlich gar keine Bewohner oder im Frühling ist die Hütte auch schnell mal von etlichen Osterhasen besetzt, es kommt immer darauf an, wer sich momentan zuständig fühlt, das Dach zu reparieren und das Interieur zu erneuern. 

Diese beiden hier, Maria und Josef, die übrigens, ohne dass das respektlos klingen soll, von weitem eher aussehen wie zwei zu gross geratene Chillischoten oder sogar Salz- und Pfefferstreuer, wohnen schon eine ganze Weile darin und weil ausser ihnen sonst niemand weilt, scheint Maria doch ein etwas trauriges Gesicht zu machen. Da fehlt das bekannte Umfeld in Form einiger Stalltiere wie Esel, Ziege und etwas mehr Stroh wäre auch wünschenswert. Dafür macht der steinige Aufbau in einer mächtigen Buchenwurzel ordentlich was her; dieser und die darumliegende Waldlandschaft lassen das Ganze wie eine Burg erscheinen und die zwei sehen von hoher Warte auf ihre nähere Umgebung herunter. 

p.s. Nachtrag – Hier *klick* hab ich tatsächlich noch eine gefunden 🙂 

Winterwunderwald

Winterwunderwald

Noch eine schöne Runde entlang des Balgheimer Panoramaweges, dann möglichst umständlich hoch zur Breiten Steige, ein Besuch am Hausberg und Abstieg über den Schrofenweg mit dem Ziel, die derzeit so schöne Schneelage im Wald noch mal so richtig zu bewundern, was dann auch prima geklappt hat. 

Donnerstag, 8. Januar 2026 – An der Krippe

Donnerstag, 8. Januar 2026 – An der Krippe

Hier ein aktuelles Foto der ehemaligen Krippe in einem Baumstumpf am Helmut Schmid Weg: die Krippe wirkt zeitweise etwas verloddert, manchmal muss man im Vorbeigehen deshalb ein wenig aufräumen oder, wie vor ein paar Wochen erledigt, eine Erneuerung an der Palisade, die das Gebilde einzäunt, vornehmen, um das Erscheinungsbild wieder etwas zurecht zu rücken, denn gerade eine Krippe – da erwarten die Besucher ein einigermassen gepflegtes romantisch angehauchtes Ambiente für Ochs, Esel und Inhaber einer solchen Einrichtung.

Das Interieur der Wohnstätte ist schnell wieder in Ordnung gebracht, die wenigen Möbel, bestehend überwiegend aus ein paar Kalksteinbrocken, ein paar Zweigen, als Teppichboden etwas Moos und ein wenig Laub, mehr braucht es nicht, denn gerade in eine Krippe gehört per se eine eher spartanische Ausstattung und als extra Schmankerl finden sich schnell ein paar Tannenzapfen als Deko, die sorgen für eine gemütliche Waldstimmung. 

Trotz gelegentlicher Pflege wirken die wenigen derzeitigen Bewohner dennoch etwas derangiert, das kann vielleicht daran liegen, dass Silvester noch nicht allzu lange her ist, der Schneemann sieht jedenfalls aus als hätte er einen Mordsrausch vom Punsch und er scheint sich noch bester Feierlaune zu erfreuen, die Eule hat offensichtlich zu viel Gras geraucht und hängt etwas auf halb sieben auf ihrem Ausguck und das Krokodil, nun ja, die haben ja immer einen etwas stoischen Gesichtsausdruck, den möge man ihm mal verzeihen, dem sieht man nie an, wie es um die Laune bestellt ist. Nur das Känguruh – es ist wirklich eins und kein Reh – wirkt mit der Gesamtsituation recht zufrieden, schaut interessiert den Besucher aus seiner Schneehöhle an und man ist froh, es dort zu entdecken, dann hat es immerhin noch niemand, wie üblich, im Vorbeigehen gemopst und in die Tasche gesteckt. 

Mittwoch, 7. Januar 2026 – Dreifaltigkeitsberg

Mittwoch, 7. Januar 2026 – Dreifaltigkeitsberg

Auf zum Dreifaltigkeitsberg – das ist unsere Standardrunde, wenn kein anderes Ziel ansteht.

Standardrunde heisst nun überhaupt nicht, dass es was ganz Gewöhnliches ist oder gar irgendwann langweilig sein könnte. Aufstiege und Abstiege von zuhause dorthin und wieder runter gibt es in reichlicher Auswahl, die sind entweder steil und kurz oder lang und weit oder beides in einer Tour oder heute diese und morgen eine andere Variante, dazu noch die Auswahl an verschiedenen Jahreszeiten, die ständig für ein neues Programm unterwegs sorgen.

Die Variante heute, entlang des Gizenbühlweg und durch die Hohle Gasse, ist momentan besonders schön winterlich.

Oben an der Klosterkirche angekommen, sieh an, da gibt es schon wieder zig verschiedene Möglichkeiten für Wege und man muss sich entscheiden, wohin es gehen soll: 

Samstag, 3. Januar 2026 – Flugplatz Klippeneck

Samstag, 3. Januar 2026 – Flugplatz Klippeneck

Herrliche Winterwanderung, eiskalt und sonnig!

Denkingen, Aufstieg zum Hummelsberg, Flugplatz Umrundung, Dreifaltigkeitsberg, Treppe unfallfrei runter.

Bemerkenswert:
An der Flugplatz Nordseite (Längenloch) zieht der kalte Wind uns fast die Ohren vom Kopf. 
Gut, dass wir winddichte Klamotten anhaben, die sind hier oben unverzichtbar.
So ein Spass bei dem Wetter, wenn man die dicken Handschuhe dabei hat!

Gute Vorsätze für 2026

Gute Vorsätze für 2026

Also gute Vorsätze fürs neue Jahr fassen ist wichtig.
Wenn das alle machen dann mach ich das auch.

So hab ich mir also gleich mal fest vorgenommen, nur noch Wasser statt Bier trinken, Müll reduzieren, Plastik vermeiden, mehr schlafen, weniger Zeit am Händi und am Computer verplempern, endlich mal das Rauchen aufgeben, Ökostrom bestellen (am besten gleich jetzt), mehr Fahrrad statt Auto fahren, weniger Fleisch essen oder am besten gleich vegan futtern, mein Gewicht reduzieren, Müll vermeiden, bewusster konsumieren, nur noch Treppen statt Aufzug nutzen, nachhaltiger leben (was bitte soll das sein?), Fast fashion vermeiden und Second hand kaufen, mehr Geld sparen statt ausgeben,  kein Fast food mehr essen, Abnehmen (wie denn bei meinem Gewicht), weniger Süsskram futtern, meine Familie wieder einbeziehen, Konsum überdenken, mein Geld der Kirche spenden (die braucht’s), endlich was Lesen statt Fernsehen. 

Wie hab ich bisher nur überlebt. 

Fällt mir nur eins zu ein.

(Bildquelle: irgendwo aus dem Web)