Der Glatte Dickrüssler

Der Glatte Dickrüssler

Unterwegs auf den verschiedenen Wegen zum Hausberg hoch trifft man üblicherweise auf allerlei buntes Getier, wenn man sich die Zeit dazu nimmt und die Augen aufmacht. So gab es auf der Tour gestern mal wieder was Neues zu bewundern. Ein dicker runder Käfer in schickem mattschwarz, dazu noch eine seidige Textur auf dem Panzer, wackelte auf dem Steig herum. 

Erstmal paar Fotos machen, bestimmen kann man das ja zuhause mit der Bildersuche.
Die war dann der Meinung, es handle sich um einen Glatten Dickrüssler – bisher nie davon gehört. 
Wieder was dazugelernt 🙂 

Der gefleckte Schmalbock

Der gefleckte Schmalbock

Der was bitte? 

Ein Gefleckter Schmalbock. Was denn sonst 🙂  

Das sagt jedenfalls die G* Bildersuche, die Übereinstimmung mit meinem Foto ist eindeutig. Ich hatte neulich unterwegs einfach die tollen Blüten der wilden Heckenrosen im Visier, da waren allerhand bunte und flugfähige Kerbtiere unterwegs. Keines von denen war gewillt, auch nur kurz für ein Foto still zu halten. Der Schmalbock war nicht ganz so zappelig und deshalb gibt es hier ein Foto von dem schicken Käfer. 

(Ganz nebenbei bemerkt ist der Käfer vermutlich Borussia Dortmund Fan)

Samstag, 6. Juni 2026 – Mühlheim

Samstag, 6. Juni 2026 – Mühlheim

Kirchenruine Maria Hilf

Eine kleine und überwiegend freundliche Wandertour von Mühlheim an der Donau zum Glitzernen Kreuz und zur Kirchenruine Maria Hilf, das Autole wartet derweil am Schwedengrab direkt an der Donau.

Es ist nicht so, dass ich mit Kirchen und Kreuzen irgendwas am Hut hätte, aber die Gegend, in der man sich dort bewegt, ist interessant und wie der Rückweg beweist, kann es auch mal abenteuerlich zugehen. 

Unterwegs auf der Tour, so mitten im Wald, begegnet man der ziemlich grossen Ruine reichlich unerwartet: so ein riesiges Teil hätte man hier nicht vermutet. Auf einmal steht sie da! Manchmal finden hier Veranstaltungen statt, meistens ist aber komplette Ruhe und Abgeschiedenheit dort oben und man nimmt sich dann gerne reichlich Zeit zum Rumsitzen, Schauen und die ganze Szenerie auf sich wirken lassen. Ein toller Platz! 

Donnerstag, 4. Juni 2026 – Die rote Weigelie

Donnerstag, 4. Juni 2026 – Die rote Weigelie

Momentan ist wieder etwas Fotoflaute, Motivation für Bilder wäre ja vorhanden, aber dennoch scheinen sich die Motive zu verstecken oder beim Annähern davon zu laufen. Dabei ist völlig klar, dass sich so ein Mißstand nur im Kopf abspielt, man ist abgelenkt, nicht bei der Sache oder sonst irgendwas trübt den Blick – keine Chance zu sehen, was sich Schickes vor der Linse bewegt. 

Auf der heutigen Donnerstagstour gab es da noch diverse Gartensträucher zu sehen und dieser eine hier fällt durch seine fantastische Farbe auf, man kommt nicht dran vorbei ohne zu staunen. Laut der G* Bildersuche ist das eine Weigelie Bristol Ruby. Wussten wir bislang nicht. Das sind angeblich anspruchslose Pflanzen, leicht zu beschaffen und preiswert.

Hm, da kommt man auf den Geschmack, sowas für den Vorgarten? 

Der Waldtroll

Der Waldtroll

Mit so einem richtigen Waldtroll, da ist nicht zu spassen.
Das weiss jeder, der den Kleinen Hobbit von Tolkien gelesen hat.
Die mögen vielleicht etwas dumm sein, dafür aber sehr aufdringlich und sie haben ständig Kohldampf. 
Eine Begegnung nachts wäre also schon risikobehaftet, schnell landet man bei denen im Kochtopf.

Unser Waldtroll hier, wild mit den Armen fuchtelnd, hat leider verpasst, sich bei Sonnenaufgang rechtzeitig zu verkrümeln. Dann werden die üblicherweise zu Stein (im Hobbit nachzulesen), aber manchmal klappt das mit dem Versteinern nicht so richtig und es kommt dann, wie hier zu sehen, ein hölzernes Exemplar dabei raus; der hier scheint noch etwas überrascht von der Situation zu sein:

Die Zuckerwatte

Die Zuckerwatte

Ein Gedicht, das mir immer wieder durch den Kopf geht.

***
So schlimm sind wir noch nicht mal dran,
wie auf dem Rummelplatz die Zuckerwatte. 
Sie wird bestaunt und aufgegessen,
dass einer sie gesponnen hatte,
das ist im Handumdrehn vergessen. 
***

(Quellenangabe: Das ist leider nicht von mir geschrieben.
Von wem dann? Liess sich mit der G* Suche nicht feststellen.
Ich hatte bisher Herman van Veen im Vedacht, der Text würde zu ihm passen.)

Freitag, 22. Mai 2026 – Im Donautal

Freitag, 22. Mai 2026 – Im Donautal

Für die Chronik:

Sonnige Freitagswanderung von Fridingen hoch zur Ruine Kallenberg.
Besuch am Kaiserstand und dann durch ein verwachsenes Seitental runter zum Radweg an der Donau. 
Die Zecken sind derzeit in Hochform, daher immer wieder mal welche einfangen bevor die festsitzen.

Das Schloss Bronnen gibt’s heute nur aus der Ferne zu sehen.
Foto hatten wir schon? Stimmt, aber heute gibt’s das sogar in Farbe:

Maipilze – die Zweite.

Maipilze – die Zweite.

Nochmal Gelbstielige Nitrathelmlinge, sorry, aber die mussten hier rein, weil mich diese Kleingewächse komplett faszinieren.
Und der Name möchte einem weit gefährliche Pilze in Aussicht stellen als die freundlich dreinblickende Familie, die man dann vorfindet: