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andi's lustige abenteuer

Archiv: Sonntag, 20. April 2008

Sonntags-Ausfahrt …

… auf den Heuberg, mit Badegelegenheit :-)

Das sind ja schöne Aussichten: Hab mir für heute eine Einladung zur Heuberg-Runde mit Spaichingen-Info eingehandelt! Immerhin hab ich, wie vor einer Woche: Betreutes Radfahren und denke noch: heut muß ich nichts denken, was die Strecke angeht …..

Um elf sausen wir bei [endlich] schönstem Wetter zu dritt über Aldingen, Wellendingen, Schömberg [mit dem unvergleichlichen Touristen-Schmuddelsee] vorbei an Hausen am Tann bis Tieringen. Was mir richtig gut gefällt an dieser geführten Radltour: Heut seh ich mal den Radweg unter den Rädern, wo sonst nur mein gefilterter Blick die Rennstrecke durchscheinen läßt. Macht echt Spaß, es geht rauf und runter, Ilona liest mir die Höhenmeter auf ihrem Tacho vor, Schimmi braust vorneweg und hat die Orientierung entweder im Kopf oder aufer Karte parat. Gelegentlich hab ich Dejavue-Erlebnisse, weil ich mit der R100GS vor paar Jahren die Gegend unsicher gemacht hab.

Hoch über Michelfeld, am Obernheimer Motocross-Gelände vorbei, Pause machen. Puuh. So, jetz bin ich gefragt, wohin, und als Bergfahrer schlag ich vor: die schönen Serpentinen runterkurven nach Nusplingen. Dort Pause mit Weizen & Radler. Anschließend findet sich nach mehreren Anläufen eine wunderschöne Strecke im Zickzack hochwärts :-) und drüben wieder runter nach Egesheim. Ehemalige Wanderstrecke, endlich wiederentdeckt …

Unten nehmen wir das Bäratal Richtung Fridingen in Angriff, allerdings erscheint die Straßenfahrerei nach kurzer Zeit zu langweilig, sodaß eine der drei TeilnehmerInnen entscheidet: die Bära queren und Radweg fahren. Daß dieser eine Riesenbaustelle darstellt, ignorieren wir, is ja schließlich Sonntag, und die ersten gelben Schlammpfützen sind ja auch noch ganz lustig. Indes ist die Baustelle nicht, wie erhofft, nach 200m beendet, sondern legt Schritt für Schritt an Schlammtiefe zu. Umdrehen? Blödsinn… wir doch nicht. So dauert es nicht lang, daß die Räder anfangs noch optimistisch durch den Dreck geschoben werden, leider Fehlanzeige, kurz drauf legt der zähe Lehm jede Drehbewegung der Räder lahm, Tragen ist angesagt. Gna Gna hat ja sein müssen, stimmts …

So nun reichts. Nächste Gelegenheit zur Flucht wird genutzt: die fröhlich plätschernde Bära ruft, Schuhe aus, und Vollbad inclusive der Räder. Halbe Stunde baden und Rad vom Lehm befreien. Herrlich, erstes Naturbad im Jahr! Und die Lehmbefreiung unserer fahrbaren Untersätze stellt wirklich harte Arbeit dar, unglaublich wie zäh diese Pampe an den Rädern klebt … Wenigstens ist die ganze Aktion eine Mordsgaudi :-)
Nachm Kaffee in Bäratal gehts mit deutlichem Rückenwind auf schönsten Radwegen über Fridingen, Nendingen, Tuttlingen nach Spaichingen, wo wir uns im Pergola beim Pizzaliener nochmal verwöhnen lassen … Danke für diesen Sonntach

Gesamteindruck: Richtig schöne und lange Tour, erstaunlicherweise fast keine Touries, Wetter stimmt, Laune auch, den Abenteuerfaktor ham wir ebenfalls nicht vernachlässigt. [112 km]

Große Inspektion fürs kleine Blaue …

… mit Kurzausflug ins Lippachtal

So, Samstag morgen isses endlich soweit: hab alle Ersatzteile für das arg geplagte kleine Blaue Rad zusammen. Dazu ist heute idealerweise echtes Sauwetter, es kübelt wie aus Eimern. Das sind ja beste Voraussetzungen für einen Werkstatt-Tag.

Das Schätzchen bekommt ein neues Tretlager, vorn zwei neue Kettenblätter, hinten ein neues 8-fach Ritzelpaket mit etwas abgeänderter Übersetzung und ne neue Kette. Zusätzlich tausch ich wie üblich die Verschleißteile wie Bremsbeläge, ein Schaltzug ist außerdem noch fällig. Da in dieser wunderschönen dreidimensionalen Gegend hier Rad-Abfahrten mit 70 keine Seltenheit sind, check ich nach dem Zusammenbauen alles dreimal, bevor das Teil endlich wieder in neuem Glanz und zu allen Untaten bereit um halb fünf nachmittags wieder vor mir steht.

Und nun? Der Regen hat sich nach dem Mittag schon lang verzogen und dem blauem Himmel Platz gemacht. Um sieben bin ich zum Essen verabredet, das reicht ja noch für eine schnelle Runde hoch nach Mahlstetten, das Lippachtal runter bis kurz vor Mühlheim, und das ganze wieder retour. Dank meiner Akribie beim Zusammenschrauben funktioniert das Gerät vom ersten Moment an ohne Murren, ich bin völlig hingerissen, wie lautlos und glatt das neue Getriebe läuft, sogar an der fummeligen Bremsenjustierung ist alles bestens. Meinen mutig gesteckten Zeitplan kann ich daher problemlos einhalten :-) [31 km]

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