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Gutenstein

Donautal – die Fortsetzung

Um zehn Uhr Sonntag morgens steh ich wieder mal unter dem Schaufelsen im Donautal; nach Gutenstein soll es gehen heute und zurück über paar neue Wege die ich noch nicht kenne. Durch die vielen Jahre mit der Kletterbrille im Gesicht sind die vielen kleinen Wanderwege etwas zu kurz gekommen.

Nach einer halben Stunde ist die Ruine Falkenstein erreicht, klasse. Durch den Steinbruch in Thiergarten weiter, auf den Bröllerfelsen hoch und dann Aussicht geniessen auf der Rabenwand, das ist der Renommierfels für die Elite hier, glatt, senkrecht, scheinbar grifflos. In Gutenstein angekommen ist Mittag, Zeit für eine Bierpause und reichlich Gelegenheit, die Freizeitindustrie im Däle in Form von aggressiver Bootsverleiherei an voluminöse Freizeitkapitäne zu bewundern. Die kommen mit großen Autos hergefahren und machen wenigstens Umsatz hier, an den paar mageren Kletterern ist nix verdient.

Hinter Gutenstein irgendwo im Wald gelingt es mir tatsächlich den oberen Eingang vom Raintal zu finden, es geht lange, einsam und zuletzt abenteuerlich zwischen Felsen hindurch runterwärts bis wenige Meter vor Neumühle, wo es trotz gefühlter Hunderttausend Motorrad- und Radfahrer klappt, der Bedienung ein König Ludwig Dunkel abzukaufen.

Weiter hoch an die Falkenwände, ich bekomme eine freundliche Einladung zum klettern und darf tatsächlich einen meiner Liebingsrisse toprope klettern, schwitzend und barfuß mit viel Prickeln in den Füßen eine feine Sache, klar doch! Dann, weils noch früh am Nachmittag ist, weiter zum Schaufelsen und mit schwäbischer Unterhaltung nach Neidingen runter.

Herrlicher Tag mit sieben Stunden Gehzeit. Damit war das Wochenende, diesmal komplett im Donautal, wieder ein Volltreffer!

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