Der Nutriscore Unfug
Wer kennt das nicht? Auf zahllosen Artikeln findet man den Nutriscore, der dem/der Konsumenten/in erklären will, wie gesund oder ungesund der verzehrte Artikel sein soll. Unser Lieblingssenf war von einem zum nächsten Einkauf von B auf D gesunken. Eine schriftliche Anfrage bei Kaufland klärte uns auf:
Zitat:
„Seit 2024 gibt es eine neue Berechnungsgrundlage für den Nutri-Score. Der Gehalt z.B. an Zucker und Salz wird strenger bewertet, während Ballaststoffe positiver ins Gewicht fallen. Aus diesem Grund finden Sie beim Senf nun eine schlechtere Einstufung des Nutri-Scores“.
Zitat Ende.
Was bleibt unterm Strich, wie immer und überall? Wenn die Messwerte nicht passen, ändert man nicht das Produkt, sondern passt einfach die Grenzwerte an, dann ist alles wieder im grünen Bereich. Damit sinkt der Informationswert des Nutriscore auf Null runter und dient nur der Beeinflussung des Kaufverhaltens beim Konsumenten.