Monat: August 2025

Freitag, 29. August 2025 – Donautal

Freitag, 29. August 2025 – Donautal

Langenbrunn und Hausen im Tal

Eine schicke Freitagswanderung sollte es werden, was haben wir denn schon lange nicht mehr besucht?

Wir fahren ins schöne Donautal, das Autole parkt in Langenbrunn am Kletterparkplatz unterm Schreyfelsen. Gegenüber gibt es einige Aussichtspunkte auf mehreren Felsen, da wollen wir hoch. Der Hohle Felsen und der Bischofsfelsen bieten tolle Aussichten auf das gegenüber liegende Schloss Werenwag, wenn denn die Beleuchtung für ein Foto mal stimmen würde. In Hausen im Tal wechseln wir wieder auf die andere Donauseite und nehmen den Rückweg unter dem Schloss Werenwag mit seinen beachtlichen Felsengebilden zurück zum Parkplatz. 

Schloss Werenwag incl. seiner Monumentalfelsen vom Donauradweg aus:

Auch auf dem Bischofsfelsen gibt es ein schönes Panorama mit dem Werenwag:

Dienstag, 26. August 2025 – Klippeneck

Dienstag, 26. August 2025 – Klippeneck

Früh morgens raus und zum Sonnenaufgang zum Klippeneck hoch fahren, das ist eine feine Sache und jetzt, Ende August, klappt das besonders gut weil man erstens dazu nicht schon mitten in der Nacht aufstehen muss und zweitens, weil es früh morgens noch einigermassen warm auf dem Radl ist – jedenfalls ist der Kreislauf, oben auf der Alb angekommen, schon mal fein auf Drehzahl. 

Die neuen Bremsscheiben am Scotty wollen ebenfalls erstmal vorsichtig eingefahren werden und damit haben wir schon ein schickes Technikfoto mit Sonnenaufgang:

Sonntag, 24. August 2025 – Hausberg

Sonntag, 24. August 2025 – Hausberg

Ein anstrengendes und schönes Wochenende mit viel Allerlei und Drumherum. Zum Runterkommen laufen wir eine kleine zu Fuss Runde auf den Dreier über den Helmut Schmid Weg rauf und die Schrofe runter, zur Erholung sozusagen. 

Im Wald allerhand frisches Grün aus dem Boden:

 

Donnerstag, 21. August 2025 – Aus der Werkstatt

Donnerstag, 21. August 2025 – Aus der Werkstatt

Neue Bremsscheiben am Scotty

Auf meinem Wartungsplan für das Scotty stand heute nur die reguläre Überprüfung, ob die Bremsbeläge noch OK sind, ausbauen, dann einmal mit Bremsenreiniger drüberputzen, über die Bremsscheiben ebenso und alles wieder zusammenbauen. Und siehe da, die Scheiben sind dünn genug geworden um sie auszutauschen. Na dann hab ich ja wieder eine Aufgabe.

Das aktuelle Technikfoto: die Bremsscheiben am Scotty, der Technikfan liebt solche Bilder 🙂 

Mittwoch, 20. August 2025 – Bruscetta picante

Mittwoch, 20. August 2025 – Bruscetta picante

Neues aus der Küche

Neulich haben wir was Kleines und Feines geschenkt bekommen – na sowas, das passiert uns selten genug. Und was war es denn?  Was Praktisches, was Leckeres für die Küche, was zum Geniessen. Haben wir gedacht.

Das Ganze kam in einer schönen Geschenkbox, sehr dekorativ verpackt und mit ansprechendem Ambiente, so zum Anfassen. Die kleine Sammelbox mit vier kleinen Gläsern drin heisst Bruscetta picante – schon der Name macht ja Appetit. 

Mediterran kommt hier immer gut, zum Beispiel stehen egal welche Pasta „aglio e olio“ regelmässig auf dem Wochenprogramm bei uns. Mit Bruscetta picante kam natürlich Vorfreude auf 🙂 

Die Verkostung beim Frühstück hat uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Von jeder Sorte eine Messerspitze aufs Brötchen probiert – das hat gereicht für den ganzen Tag. Die waren allesamt sehr picante – eher molto forte! Messerscharf, gnadenlos auf der Zunge, der aufkommende Brand liess sich nur schwer wieder löschen. Und hoffentlich brennt das nicht am nächsten Tag nochmal an anderer Stelle weiter!

Nächste Anwendung: schön vorsichtig auf die Nudeln drauf, so in homöopathischen Mengen. Dann ist es beherrschbar und hilft den manchmal unterwürzten Pasta auf die Beine. 

Bewertung unterm Strich: nach Abzug des ersten Schocks, den nehmen wir aus der Wertung: wirklich feines Würzmittel, dort wo man es denn verträgt, vorsichtiges Dosieren ist angesagt und dann kann man auch was anfangen damit. 

Wenn ich sowas kaufen wollte, dann würde ich kaum bei Lebensmittel oder Feinkost danach suchen. Das gehört ins Waffengeschäft, gleich neben die Handgranaten und die Munition für Pumpguns. 

Dienstag, 19. August 2025 – Der Hühnergott

Dienstag, 19. August 2025 – Der Hühnergott

Ein Hühnergott – was soll das bitte sein? 

Eine kurze Nachfrage bei der freundlichen Suchmaschine meiner Wahl ergab diese spontante Antwort, erstellt von der KI:

Zitat -> Der Begriff Hühnergott leitet sich von einem alten Volksglauben ab, wonach diese Steine mit einem Loch, oft aus Feuerstein, die Hühner vor bösen Geistern, Krankheiten oder Hexerei schützen sollten. <- Zitat Ende.

Noch jede Menge weitere Erklärungen oder Deutungen dieses Begriffes in unterschiedlichen Richtungen wollten sich nach vorn drängen, aber da bin ich nun doch ziemlich immun und verweise den ganzen mittelalterlich anmutenden Erklärungsmist in die Ecke „Ammenmärchen“. 

Tatsache unterm Strich bleibt, dieses aktuelle Fundstück, ein einfacher Stein vom Albrand, hat eine angenehme leicht rauhe Oberfläche, farblich etwas hell beige (oder wie sagt man zu der Farbe?) und vor allem: er hat dieses tolle Loch in der Mitte. Das, so heisst es, macht ihn zu einem Hühnergott

Was tun damit? Er wird an einer Schnur aufgefädelt, auf unserem Balkon gehängt und darf mit den dort schon vorhandenen Göttern böse Geister, Krankheiten und Hexerei fernhalten 🙂

Montag, 18. August 2025 – Die kleine Buche

Montag, 18. August 2025 – Die kleine Buche

Vorweg: es gibt hier am Albrand reichlich Wege, fast hinter der Haustür, die sind mir inzwischen so vertraut dass ich sie vielleicht mit verbundenen Augen laufen könnte (Haha, Angeber!). 

Stimmt natürlich nicht. Trotzdem gibt es immer Neues zu entdecken, da draussen ändert sich ja täglich alles, und heute gab es diese Neuigkeit in einem Baumstumpf, an dem ich oft vorbeilaufe; der Baumstumpf scheint immer derselbe zu bleiben, aber das Leben im Kleinformat entwickelt sich schneller als erwartet.

Hier also ein Versuch, die kleine junge Buche fototechnisch etwas heraus zu heben, ich übe noch, das hier sind „Frische zarte und grüne Blätter auf verfallenem Baumstumpf“ :

Die Blumenvase

Die Blumenvase

Zweite Überschrift: Sachen suchen am Montag.

Die erste Überschrift ist wieder mal komplett daneben. 
Was wirklich war: wieder mal war ich, wie schon oft genug, einigermassen erfolglos auf Fotopirsch und Motivsuche unterwegs hier bei uns im Wald am Albaufstieg, wo es sich übrigens, abgesehen von fehlenden oder übersehenen Motiven auch so ganz gut aushalten lässt. Es gibt ständig was zu entdecken!

Statt Fotos gab es heute dieses Fundstück, eine Blumenvase ist das natürlich nicht, viel zu klein war es dazu, die Form hat nur in etwa an sowas wie eine Vase erinnert. Warum erscheint das hier? Das Messinggehäuse hatte eine tolle Patina, wer weiss wie lange das schon hier herumliegt und was das Teil für eine Geschichte erzählen könnte? 

Das aktuelle Technikfoto – Die Kabelschelle

Das aktuelle Technikfoto – Die Kabelschelle

Die Überschrift stimmt nur zur Hälfte!

Die richtige Einsortierung wäre hier Sachen suchen wie wir das bei Pippi Langstrumpf gelernt haben. Nur hab ich das diesesmal weder selbst gesucht noch selbst gefunden. Ich war nämlich aus Gründen heute überhaupt nicht draussen unterwegs. Umso mehr hab ich mich über das schicke Mitbringsel gefreut, das lag einsam im Wald, etwas verbeult (ich habs mit der Zange gerade gebogen) und, weil es entweder aus Edelstahl oder zumindest verzinkt ist, sieht es nun aus wie neu. 

Was soll das nun sein? Die G* Bildersuche sagt sofort: eine Kabelschelle, für was auch immer, ich bin kein Elektriker. Der Technikfreund nimmt das Teil natürlich gleich in die Finger und findet sofort endlos viele Möglichkeiten, um damit sinnfrei und zwecklos herum zu spielen. 

Ein herrliches Fundstück!

 

Die Nostalgiefalle

Die Nostalgiefalle

Beim Aufräumen wieder über ein paar alte Fotos gestolpert, also digital auf der Festplatte zumindest, da konnte ich nicht widerstehen, nochmal auf das nahestehende Weihnachten hinzuweisen.

Das Foto ist original vom 9. Dezember 2008, die Weihnachtsdeko in meinem roten Corsa lacht aus dem Bild heraus und ich versuche, den Blick nach vorne nicht durch unnötigen vergangenen Ballast übermässig trüben zu lassen …. Nun ja. Jeder hat seine Vergangenheit, die gehört wohl dazu, das hat uns ja irgendwie zu dem gemacht, was wir heute sind.