Mittwoch, 19. November 2025 – Plettenberg

Mittwoch, 19. November 2025 – Plettenberg

Besuch auf Raumstation Tauris 12

Hier am südlichen Albrand liegt inzwischen eine dünne Lage Schnee, der zwar an den sonnigen Hängen längst weggetaut ist, aber weiter oben im Wald und im Schatten sowieso noch unberührt den Waldboden bedeckt; dort ist auch überall noch Frost und die Wege sind daher gut zu gehen und kein bischen matschig wie sonst. 

Der steile Aufstieg von Dotternhausen auf den Plettenberg durch die kalte Winterluft macht daher viel Spass und oben auf dem Plettenberg angekommen hätte man auch fast Aussicht bis Panama, aber so klar ist es ja selten und so kann man heute süd- und westseitig in die Runde schauen und immerhin die Vogesen, den Schwarzwald und etwas von den Alpen erkennen.

Die Landschaft macht also zum Schauen richtig was her und dreht man sich nur um, so ist dort das glatte Gegenteil zu sehen, dort befindet sich hinter einigen Kiefern der grosse Steinbruch im Plettenberg, an dessen steiler Abbruchkante man direkt entlang laufen und runter schauen kann; der Gruselfaktor angesichts der Tiefe hält sich dank des Maschendrahtzaunes etwas in Grenzen und so steht man da gerne mal eine Weile da und lässt die Mond- und Kraterlandschaft auf sich wirken. Die künstliche Welt dort unten wird geschmückt durch Schaufelbagger in beachtlichen Grössen, die stehen dort aber nur herum und die ganze verlassene Szene wirkt etwas dystopisch wie in einem Endzeitfilm. 

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