Osterglocken 2026

Osterglocken 2026

Zuhaus im Vorgarten

Heute im Blog mal was komplett  Spiessiges  Normales und Profanes.

Wir versuchen schon eine Weile, den kleinen Garten vorm Haus irgendwie ansehnlich hinzubekommen.

Kurzer Rückblick – Gartenarbeit war nie mein Ding, dafür hat schon der allererste Erziehungsberechtigte in meinem Leben gesorgt, dass da kein Spass oder Freude aufkommt. Gartenarbeit muss hart sein, darf keinen Spass machen und muss mit zusammengebissenen Zähnen durchstanden werden. Wie, nebenbei bemerkt, Arbeit grundsätzlich keinen Spass machen darf. Arbeit durchzieht das ganze Leben, muss möglichst laut, schmutzig und unerträglich sein. Dafür ist sie da. Das Leben ist nicht da, um sich zu vergnügen.

Dass es auch anders gehen kann, hab ich gelernt, seit es nicht mehr zwanghaft gemacht werden muss, sondern irgendwie so oder auch anders gemacht werden kann. Sobald man freiwillig hingeht und sich mit dem kleinen Bewuchs im Garten beschäftigt, täglich zuschaut, welche Blümlein und Kräuter umsorgt und gehegt werden wollen und welche anderen sich ungehemmt und agressiv freiwillig ausbreiten, da kommt das Interesse von alleine, da fängt es an, Spass zu machen. Rasen mähen oder wachsen lassen, Unkraut zupfen oder stehen lassen, komplett egal. Wichtig ist das Zuschauen und sich wundern, was und wieviel von alleine passiert. 

Das hat was Meditatives.
Man denkt nicht mehr drüber nach, ob es wenig oder viel Arbeit macht.
Auf einmal ahnt man, dass alles von allein seinen Gang geht. 

Sorry, etwas weit abgeschweift. 
Die paar wenigen freundlichen Osterglocken in unserem Vorgarten werden jedes Jahr mehr und was ist das Beste daran? 
Bisher hat niemand sie gemopst, sie stehen immer noch da und blühen, was sie können. 

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