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Posts by andi

Mittwoch, 8. April 2026 – Ursental

Mittwoch, 8. April 2026 – Ursental

Der Frosch vom Jellenbrunnen

Nach dem Schlammdesaster im Ursental letzten Herbst haben wir uns am Mittwoch zu Fuss auf den Weg gemacht, um vor Ort die Bedingungen für eine Mountainbike Tour anzusehen. Der Holzeinschlag scheint weitgehend beendet zu sein, die Wege fast trocken, prima also, demnächst wieder mit dem Radl hierher! 

Die Runde ist sowieso was ganz Feines, von der Aggenhausener Kapelle das Ursental runterlaufen, an der Ruine Bräunisburg hoch und an der Wacholderweide am Kraftstein vorbei retour. Unterwegs im Ursental gibts ja auch noch den Jellenbrunnen, eine Quelle mit gusseisermem Wasserbehälter, zwei kleinen Teichen und gemütlichen Sitzplätzen.

Die Teiche sind schon gut frühlingshaft bewachsen und was gab es heute Besonderes?
Der Grasfrosch vom Jellenbrunnen war zu sehen, wo man doch sonst hier meistens nur Kröten antrifft:

Osterglocken 2026

Osterglocken 2026

Zuhaus im Vorgarten

Heute im Blog mal was komplett  Spiessiges  Normales und Profanes.

Wir versuchen schon eine Weile, den kleinen Garten vorm Haus irgendwie ansehnlich hinzubekommen.

Kurzer Rückblick – Gartenarbeit war nie mein Ding, dafür hat schon der allererste Erziehungsberechtigte in meinem Leben gesorgt, dass da kein Spass oder Freude aufkommt. Gartenarbeit muss hart sein, darf keinen Spass machen und muss mit zusammengebissenen Zähnen durchstanden werden. Wie, nebenbei bemerkt, Arbeit grundsätzlich keinen Spass machen darf. Arbeit durchzieht das ganze Leben, muss möglichst laut, schmutzig und unerträglich sein. Dafür ist sie da. Das Leben ist nicht da, um sich zu vergnügen.

Dass es auch anders gehen kann, hab ich gelernt, seit es nicht mehr zwanghaft gemacht werden muss, sondern irgendwie so oder auch anders gemacht werden kann. Sobald man freiwillig hingeht und sich mit dem kleinen Bewuchs im Garten beschäftigt, täglich zuschaut, welche Blümlein und Kräuter umsorgt und gehegt werden wollen und welche anderen sich ungehemmt und agressiv freiwillig ausbreiten, da kommt das Interesse von alleine, da fängt es an, Spass zu machen. Rasen mähen oder wachsen lassen, Unkraut zupfen oder stehen lassen, komplett egal. Wichtig ist das Zuschauen und sich wundern, was und wieviel von alleine passiert. 

Das hat was Meditatives.
Man denkt nicht mehr drüber nach, ob es wenig oder viel Arbeit macht.
Auf einmal ahnt man, dass alles von allein seinen Gang geht. 

Sorry, etwas weit abgeschweift. 
Die paar wenigen freundlichen Osterglocken in unserem Vorgarten werden jedes Jahr mehr und was ist das Beste daran? 
Bisher hat niemand sie gemopst, sie stehen immer noch da und blühen, was sie können. 

Das Türscharnier

Das Türscharnier

Im Donautal, kurz hinter dem Schloss Werenwag, findet man dieses alte Türscharnier. Die Tür selbst und was früher sonst noch alles drumherum stand, ist längst verschwunden. Nur der einsame Türpfosten vor etwas altem Gemäuer ist noch da und dieses Scharnier hält sich seit wer weiss wie lange schon an diesem Platz und sonnt sich. 

Frühling am Albrand

Frühling am Albrand

Man könnte es profan Aprilwetter nennen. 

Für uns ist es mehr als nur das.

Der Luxus, täglich auf jedem kleinen Spaziergang oder gerne auch auf einer längeren Wandertour das Reizklima knapp unterhalb oder nach Wunsch auch etwas über 1000 hm geniessen zu können, ist unbezahlbar. Wenn es unten in der Stadt noch regnet, schneit es oben am Berg, 300 Meter höher, meistens schon. Und das ist gut so, man erlebt bergauf die Temperaturschichten live und ist immer mitten drin. Kein lulliges nasses Schmuddelwetter wie im Rheintal, keine Lawinengefahr wie sonstwo weit oben. 

Schon wieder am philosophieren, tz. 
Dabei wollte ich nur das aktuelle Frühlingsfoto anbringen: 

Das Schloss

Das Schloss

Hier auf dem Foto zu sehen ist ein Schloss, das hängt an der Hütte neben dem Skihang am Hirnbühl. Vermutlich sind in der Hütte nur Geräte drin, mit denen man die Skipiste präpariert hat, aber die ist ständig abgesperrt, sodass man nicht reinschauen kann. Die Hütte steht windgeschützt in der Nachmittagssonne hinter dem Hirnbühl und geht man dran vorbei, ist man in zwei Minuten unten im Birental angelangt. 

Freitag, 27. März 2026 – Hausberg

Freitag, 27. März 2026 – Hausberg

Kurze Tour am Nachmittag auf den Hausberg aka Dreifaltigkeitsberg. Von dem wilden Schneegestöber gestern ist im Tal nichts mehr übrig, aber hier oben liegt noch eine fast geschlossene Schneedecke. Der Blechmann schaut wie üblich recht nachdenklich in die Welt:

Der Apfelbutzen

Der Apfelbutzen

Kategorie: Kunst am Weg

Neulich im Hegau, die Wanderschuhe waren schon geschnürt, der Rucksack schon aufgesetzt, wir waren bereit zum Abmarsch, da lag er, der von irgendjemandem angebissene und wieder abgelegte Apfel, nicht mehr als vollständiges Stück Obst, aber noch lange nicht als abgekauter Apfelbutzen anzusehen, auf einem Stück Felsen am Parkplatz, auf weichem Moosbett inmitten der frühlingshaft aufblühenden Natur.

Das Werk hatte es in sich: Helles Apfelschalengelb in sattem Moosgrün, begleitet von ein wenig weissem Apfelfruchtfleisch, welches schon leicht ins Bräunliche übergegangen war. Im Hintergrund junges Grün an braun verfärbtem Laub vom letzten Herbst.

Eine traumhafte Installation:

Sonntag, 22. März 2026 – Kirschblüte

Sonntag, 22. März 2026 – Kirschblüte

Heute mit dem Scotty Mountainbike unterwegs, eine kleine und feine Runde über die Breite Steige auf die Alb hoch, durchs Birental zur Böttinger Ebene, am Flugplatz Klippeneck entlang zum Dreifaltigkeitsberg. Dort ist heute, trotz Sonntagstourismus und utopischem Blauhimmelwetter, noch eine Bank frei, die sofort zum Ausruhen und Chillen genutzt wird. 

Unterwegs am Radweg fängt es langsam an zu blühen:

Das aktuelle Technikfoto

Das aktuelle Technikfoto

Was haben wir denn hier? 

Ein schickes Riffelblech, darin eine rostfreie Innensechskantschraube zur Befestigung. 
Herrliches Motiv, klare Verhältnisse, viel Geometrie und wenig Schnickschnack. 

Donnerstag, 19. März 2026 – An der Starzel

Donnerstag, 19. März 2026 – An der Starzel

Kleine Ausfahrt am Nachmittag mit dem grossen Tourenrad.
In Neufra gibt es ein Rückhaltebecken gegen Überflutungen mit einer beachtlich grossen Staumauer.
Oben hat man schicke Aussicht in die Landschaft vor und hinter der Mauer und für den Technikfreak findet sich einiges an Fotomotiven an der Anlage: