Bergwandern

Alles wo es zu Fuss bergauf und bergab geht

An der Katzensteige

An der Katzensteige

Katzensteige – das ist ein schmaler Wanderpfad, der hier von den Streuobstwiesen unten ziemlich direkt an den Albrand hochführt. Bei Nässe ist der Weg teilweise etwas rutschig, weil der Boden ordentlich mit Lehm durchsetzt ist, aber ansonsten prima zu laufen und man gewinnt in kurzer Zeit reichlich Höhe. 

Und nach den schwarz weiss Fotos hier wieder etwas Farbe:

Mittwoch, 22. April 2026 – Reinerzau

Mittwoch, 22. April 2026 – Reinerzau

Am Stausee Kleine Kinzig

Reinerzau, was ist das? Ein langgezogener Ort im Schwarzwald zwischen Freudenstadt und Schenkenzell.

Von Reinerzau aus liegt in einem Seitental der Stausee Kleine Kinzig, den man vom Parkplatz zu Fuss in einer halben Stunde erreichen kann. Wir laufen einmal komplett um den See herum, das sind knapp zehn Kilometer teilweise mit oder machmal auch ohne Aussicht auf den See. Als Dreingabe kann man hier noch einen Wasserfall besuchen, der kostet eine halbe Stunde und ein paar Höhenmeter zusätzlich, die bei der eher flachen Latscherei um den See ganz willkommen sind. 

 

Samstag, 18. April 2026 – Schiltach

Samstag, 18. April 2026 – Schiltach

Eine Samstagswanderung von Schiltach durch das Kuhbachtal zum Theisenkopf, das ist ein etwas vorgelagerter Berg mit einem schickem Aussichtsturm oben drauf, wo man vortrefflich Pause machen und in den umliegenden Schwarzwald schauen kann. In Schiltach gibts noch das sehenswerte Flössermuseum zu bewundern und für den Rückweg vom Theisenkopf zeigt uns das freundliche Garmin einen interessanten Abstieg über den Häberleskopf zur Stadt runter. 

Am Kuhbach stecken die jungen Farntriebe die Köpfe zusammen und tratschen:

Samstag, 11. April 2026 – Schramberg

Samstag, 11. April 2026 – Schramberg

Ruine Falkenstein und Ramsteiner Höhe

Sonnige Schwarzwaldwanderung am Samstag von Schramberg Talstadt zur Ruine Falkenstein nebst ausgiebiger Besichtigung der Vor- und Hauptburg. Schon zu Fuss ist es eng auf dem schmalen Steig da hoch. Wie sind die da auf diesen engen und kurvigen Pfaden früher mit Ritterrüstung und Schlachtross nur hochgekommen?

Weiter hoch zur Ramsteiner Höhe, unterwegs in Ramstein bekommen wir ein Glas Schwarzwaldhonig direkt vom Imker. In Trombach gibt’s wieder die Straussenvögel zu bewundern, man fragt sich, wie diese Riesenviecher ihr Gleichgewicht halten können und freut sich zugleich über den Zaun ums Gehege, denn die Vögel wirken ziemlich wehrhaft. 

In Schramberg im Industriepark gibt es noch ein Suchbild: Finde die Ruine Hohenschramberg:

Mittwoch, 8. April 2026 – Ursental

Mittwoch, 8. April 2026 – Ursental

Der Frosch vom Jellenbrunnen

Nach dem Schlammdesaster im Ursental letzten Herbst haben wir uns am Mittwoch zu Fuss auf den Weg gemacht, um vor Ort die Bedingungen für eine Mountainbike Tour anzusehen. Der Holzeinschlag scheint weitgehend beendet zu sein, die Wege fast trocken, prima also, demnächst wieder mit dem Radl hierher! 

Die Runde ist sowieso was ganz Feines, von der Aggenhausener Kapelle das Ursental runterlaufen, an der Ruine Bräunisburg hoch und an der Wacholderweide am Kraftstein vorbei retour. Unterwegs im Ursental gibts ja auch noch den Jellenbrunnen, das ist eine Quelle mit einem grossen gusseisernen Wasserbehälter, dahinter zwei kleinen Teichen und nebendran ein paar gemütlichen Sitzplätzen.

Die Teiche sind schon gut frühlingshaft bewachsen und was gab es heute Besonderes?
Der Grasfrosch vom Jellenbrunnen war zu sehen, wo man doch sonst hier meistens nur Kröten antrifft:

Frühling am Albrand

Frühling am Albrand

Man könnte es profan Aprilwetter nennen. 

Für uns ist es mehr als nur das.

Der Luxus, täglich auf jedem kleinen Spaziergang oder gerne auch auf einer längeren Wandertour das Reizklima knapp unterhalb oder nach Wunsch auch etwas über 1000 hm geniessen zu können, ist unbezahlbar. Wenn es unten in der Stadt noch regnet, schneit es oben am Berg, 300 Meter höher, meistens schon. Und das ist gut so, man erlebt bergauf die Temperaturschichten live und ist immer mitten drin. Kein lulliges nasses Schmuddelwetter wie im Rheintal, keine Lawinengefahr wie sonstwo weit oben. 

Schon wieder am philosophieren, tz. 
Dabei wollte ich nur das aktuelle Frühlingsfoto anbringen: 

Freitag, 27. März 2026 – Hausberg

Freitag, 27. März 2026 – Hausberg

Kurze Tour am Nachmittag auf den Hausberg aka Dreifaltigkeitsberg. Von dem wilden Schneegestöber gestern ist im Tal nichts mehr übrig, aber hier oben liegt noch eine fast geschlossene Schneedecke. Der Blechmann schaut wie üblich recht nachdenklich in die Welt:

Mittwoch, 18. März 2026 – Neuhewen

Mittwoch, 18. März 2026 – Neuhewen

Burgruine Neuhewen

Die Burgruine wird hier auch gern mal Stettener Schlössle genannt, ist entweder von Kirchen-Hausen in einer guten Stunde oder vom Hegaublick in 15 Minuten zu Fuss erreichbar. Seit das Gebäude vor einigen Jahren als baufällig deklariert wurde, ist der Haupteingang von einigen klapprigen Bauzäunen umschlossen. 

Ein kleine und feine Wanderung!

Freitag, 13. März 2026 – Hohenhewen

Freitag, 13. März 2026 – Hohenhewen

Besuch im Hegau

Wir laufen vom Wanderparkplatz Andelfingen einmal links herum um den Hohenhewen; an der Südseite gibts einen schönen und steilen Anstieg, der heute bei der trockenen Witterung nicht ganz so rutschig ist wie üblich. Die Aussicht in der Burgruine ist dank des diesigen Wetters zwar nur mässig, aber die Breite des Panoramas ist doch erstaunlich. 

Der Eingang zur Burgruine:

Dienstag, 10. März 2026 – Karlsbrunnen

Dienstag, 10. März 2026 – Karlsbrunnen

Für die Chronik

Unser fast täglicher Spaziergang, einmal auf den Hausberg und wieder runter, führt uns nicht jedesmal, aber ziemlich oft am Karlsbrunnen vorbei. Dieser Karlsbrunnen hat irgendwo hintendran eine natürliche Quelle, die wird dann in diesem schicken Brunnen zusammengefasst und darf, endlich wieder mit Zustimmung der ENRW (weiss gar nicht sicher ob das so stimmt) wieder ungehemmt in den liebevoll von den Jahrgängern 19xx restaurierten offenen Brunnen abfliessen, zur Freude aller, die dort vorbei laufen oder auch extra dort hoch fahren, um einige Kanister des leckeren Brunnenwassers mit Heim zu nehmen. Man findet dort, obwohl die übliche Anschrift „Kein Trinkwasser“ auch hier angebracht ist, ein vortreffliches Wasser. (Nicht nur wir haben das mal von einem neutralen Institut prüfen lassen). Also jedesmal, Trinkflasche auffüllen, ordentlich einen Schluck nehmen und weiter. 

Ein müdes Foto für eine gute Sache: