Bergwandern

Alles wo es zu Fuss bergauf und bergab geht

Urlaubsinfo September 2026

Urlaubsinfo September 2026

Wandern in der schönen Tiroler Bergwelt stand auf dem Plan.

In diesem Jahr stand das eher auf der Kippe als irgendwo anders, weil sich gesundheitlich was verklemmt hatte. Nach eineinhalb Wochen in den Bergen sieht das jetzt etwas entspannter aus, aber eine endgültige Diagnose bekomme ich erst nach den Ferien von meinem Ortho Doc.

Bis dahin versuchen wir bergauf und bergab zu laufen was geht, das ist in diesem Jahr zwar deutlich weniger als sonst, aber weit mehr als erwartet und es hat schon gereicht, um die flinke Gams vor die Linse zu bekommen: 

 

Im Hochseilgarten

Im Hochseilgarten

Ein Hochseilgarten? Was ist denn das nun wieder?

Im Sprachgebrauch haben sich verschiedene Bezeichnungen für fast dasselbe Dingsda etabliert:
Seilgarten, Waldseilgarten, Kletterpark, Abenteuerpark oder ähnliche Bezeichnungen.
Kennt vermutlich fast jeder, solche Anlagen gibt’s überall.

Auch hier, nur wenige Kilometer von zuhause weg, gibts einen solchen Seilgarten. Der gehört einer in der Nähe ansässigen Brauerei und deshalb ist auch direkt unter dem Seilgarten ein urgemütlicher Biergarten mit der dazu passenden Kneipe angesiedelt. Wer nicht zwischen den Bäumen rumhangeln mag, der findet vielleicht in dem ebenfalls schick angelegten Minigolfplatz seine Herausforderung.

Wir wollten also vor einigen Tagen unsere nigelnagelneuen Kletterhelme probeweise auf dem Kopf ausführen und sind dazu in eben diesen Seilpark gegangen. Das war nun komplett neues Terrain für uns. Gleich vorweg: mit Klettern hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. Das ist ein spannendes Spiel mit der körperlichen Geschicklichkeit, gefordert sind etwas Kraft in den Armen und vor allem viel Gleichgewichtsgefühl. Hat man sich anfangs mal an die ziemlich störrischen Sicherungsgurte gewöhnt, kommt schon nach einem einzigen Parcours die Erleuchtung: das macht ja Laune!

Die Herausforderungen bestehen überwiegend darin, etliche Meter über dem Boden auf total wackelig angelegten Tritten, Seilen, Stufen und sogar Slacklines zwischen den Bäumen von einer festen Plattform auf die nächste rüber zu wechseln. Versucht man, korrekt rüber zu kommen, dann spürt man kribbelig in den Füssen und unterm Helm (auf der Kopfhaut!) die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade. Passieren kann nichts, die Sicherungskette ist durchgehend und zwingend einzuhängen. Wer dabei komplett versagen sollte, der semmelt gerade mal einen halben Meter tiefer in den Gurt rein und kann sich dann an einem Führungsseil zur nächsten Plattform vorhangeln. Wer es rüber geschafft hat, dem winkt eine flotte hängende Seilabfahrt ins Tal runter und zum Einstieg in den nächsten Parcours, von denen hier sich ca. sieben oder sinds acht (? sorry I hab’s net zählt) in verschiedenen Schwierigkeitsstufen aneinander reihen.

Bewertung: Des is a mords Gaudi, mit dem ich nie gerechnet hätte.
Deutlich besser als erwartet – und die nächste Runde ist eingeplant.

Für den nächsten Besuch nehmen wir uns die anspruchsvollere Variante für Fortgeschrittene vor:

Donnerstag, 23. Juli 2026 – Dotternhausen

Donnerstag, 23. Juli 2026 – Dotternhausen

Neue Wege am Plettenberg

Die Donnerstagstour: von Dotternhausen auf den Plettenberg, vorbei am Erdrutsch und am Funkturm vorbei zum Schafhaus. Steiler Abstieg zu einem Brunnen, ein Stück Strasse und siehe an, dort führt ein schmaler Steig wieder direkt hoch zum Steinbruch. 

Oben im Steinbruch waren heute gleich mehrere der dort lebenden Saurier zu sehen, eindrucksvolle Wesen in der staubigen Steinwüste:

Montag, 20. Juli 2026 – Schramberg

Montag, 20. Juli 2026 – Schramberg

Für die Chronik

Die Montagswanderung: Start in Schramberg am Junghans Gelände, Trombach, Lauterbach. Besuch auf dem Kreuzfelsen mit Stadtblick, weiter nach Imbrand, am Kohlmeilerweg zurück und dann noch einen tollen Abstieg über den Elisabethenfels und durchs Felsenmeer zum Lauterbacher Wasserfall, der, wie immer, etwas traurig aussieht.

Die Kratzdistel unterwegs war offensichtlich beim Frisör und hat sich ein interessantes Minipli machen lassen:

Samstag, 11. Juli 2026 – Schäfertal

Samstag, 11. Juli 2026 – Schäfertal

Für die Chronik:

Schicke Samstagswanderung vom Parkplatz Mahlstetten bis zum Schäferbrunnen, dort machen wir reichlich Pause bei frischem Quellwasser und genug Schatten zum Abkühlen. Weiter hoch zum Allenspacher Hof mit der dicken Linde vorm Haus und den Hangweg entlang rüber an die Lippachmühle.

Die Linde am Allenspacher Hof ist so dick, dass sie auf kein Foto passt, deshalb hier die Beschriftung:

Donnerstag, 2. Juli 2026 – Im Donautal

Donnerstag, 2. Juli 2026 – Im Donautal

Eine gemütliche kurze Tour durch die grüne Natur an der Donau entlang gibt es heute mit reichlich Pausen unterwegs. Anstatt der Zecken plagen jetzt eher die reichlich vorhandenen Bremsen, die erledigt werden wollen und daher ist der anschliessende Aufstieg durch den schattigen Wald mehr als willkommene Abwechslung, dort haben wir Ruhe vor den Biestern.

Donnerstag, 11. Juni – Der einsame Baumstumpf

Donnerstag, 11. Juni – Der einsame Baumstumpf

Das aktuelle Schwarzweiss Foto

Dieser einsame Baumstumpf am Wanderweg auf den Hausberg wird in jedem Jahr um einige Äste kleiner und inzwischen ist nicht mehr viel übrig vom ehemals grossen Apfelbaum. 

Sonntag, 7. Juni 2026 – Ein Heimatfoto

Sonntag, 7. Juni 2026 – Ein Heimatfoto

Die freundliche Nachmittagsrunde am Sonntag: 
Den Otto-Schmid Weg rauf und aufm Bänkle erstmal das Zoom an der Kamera ausgefahren. 
Damit kann ich mir ins eigene Dachfenster rein gucken! 

Samstag, 6. Juni 2026 – Mühlheim

Samstag, 6. Juni 2026 – Mühlheim

Kirchenruine Maria Hilf

Eine kleine und überwiegend freundliche Wandertour von Mühlheim an der Donau zum Glitzernen Kreuz und zur Kirchenruine Maria Hilf, das Autole wartet derweil am Schwedengrab direkt an der Donau.

Es ist nicht so, dass ich mit Kirchen und Kreuzen irgendwas am Hut hätte, aber die Gegend, in der man sich dort bewegt, ist interessant und wie der Rückweg beweist, kann es auch mal abenteuerlich zugehen. 

Unterwegs auf der Tour, so mitten im Wald, begegnet man der ziemlich grossen Ruine reichlich unerwartet: so ein riesiges Teil hätte man hier nicht vermutet. Auf einmal steht sie da! Manchmal finden hier Veranstaltungen statt, meistens ist aber komplette Ruhe und Abgeschiedenheit dort oben und man nimmt sich dann gerne reichlich Zeit zum Rumsitzen, Schauen und die ganze Szenerie auf sich wirken lassen. Ein toller Platz!