Donnerstag, 29. Januar 2026 – Helmut Schmid Weg
Einer der meistgelaufenen Wege zum Dreifaltigkeitsberg hoch -das ist unser Hausberg mit knapp 1000m Höhe- ist der Helmut Schmid Weg. Der ist fast das ganze Jahr hindurch gut zu laufen, ausser wenn die Piste mal richtig vereist ist, dann kommt man da zwar noch einigermassen brauchbar hoch aber für den Runterweg sucht man sich lieber was Einfacheres.
Die freundliche Aussicht am Helmut heute:
Samstag, 24. Januar 2026 – Buchen-Eckenscheibchen
Die Fleckennatter am Wanderweg!
Hab ich gedacht, aber Fleckennattern (extra nachgelesen) die gibts hier nicht und sowieso, so ein kleines Teil hätte mir trotz leichter Schlangenphobie nicht viel ausgemacht. Was soll es denn dann sein? Die G* Bildersuche hat da weiterhelfen können. Das schicke Muster auf dem Stöckchen heisst Buchen-Eckenscheibchen, ist ein Pilz, ungeniessbar, ganzjährig sehr verbreitet und vorwiegend (oder ausschliesslich?) auf toten Buchenästen anzutreffen. Warum sind die bloß noch nie so richtig aufgefallen?
Weil die Scheibchen so eine schicke Textur hermachen, gibt’s hier ein Foto dazu:
Dienstag, 20. Januar 2026 – Seidelbast
Die Nachmittagsrunde am dritten Dienstag im Januar 2026:
Aufstieg zum Hausberg über den steilen Otto-Schmid-Weg bis zum Flugplatz der Gleitschirmflieger, oben die obligatorische gemütliche Pause auf einer der Sonnenbänke an der Kirche, das letzte Vogelfutter kommt zum Einsatz, die Meisen und der Kleiber haben offensichtlich schon drauf gewartet; runterwärts nehmen wir heute den Helmut-Schmid-Weg, der ist inzwischen komplett eisfrei und abgetrocknet.
Die Überraschung unterwegs, ein Seidelbast, der steht hier zwar an vielen Stellen rum und blüht meistens etwas unscheinbar vor sich hin, aber jetzt, so mitten im Januar, damit war kaum zu rechnen. Ein tolles Gewächs, das nur auffällt wenn man genau hinsieht und das auch nur zur Blütezeit so circa März, ansonsten schaut der Seidelbast aus wie irgendein Strauch, der da so vor sich hin wächst.
Winterwunderwald
Mittwoch, 7. Januar 2026 – Dreifaltigkeitsberg
Auf zum Dreifaltigkeitsberg – das ist unsere Standardrunde, wenn kein anderes Ziel ansteht.
Standardrunde heisst nun überhaupt nicht, dass es was ganz Gewöhnliches ist oder gar irgendwann langweilig sein könnte. Aufstiege und Abstiege von zuhause dorthin und wieder runter gibt es in reichlicher Auswahl, die sind entweder steil und kurz oder lang und weit oder beides in einer Tour oder heute diese und morgen eine andere Variante, dazu noch die Auswahl an verschiedenen Jahreszeiten, die ständig für ein neues Programm unterwegs sorgen.
Die Variante heute, entlang des Gizenbühlweg und durch die Hohle Gasse, ist momentan besonders schön winterlich.
Oben an der Klosterkirche angekommen, sieh an, da gibt es schon wieder zig verschiedene Möglichkeiten für Wege und man muss sich entscheiden, wohin es gehen soll:
Samstag, 3. Januar 2026 – Flugplatz Klippeneck
Herrliche Winterwanderung, eiskalt und sonnig!
Denkingen, Aufstieg zum Hummelsberg, Flugplatz Umrundung, Dreifaltigkeitsberg, Treppe unfallfrei runter.
Bemerkenswert:
An der Flugplatz Nordseite (Längenloch) zieht der kalte Wind uns fast die Ohren vom Kopf.
Gut, dass wir winddichte Klamotten anhaben, die sind hier oben unverzichtbar.
So ein Spass bei dem Wetter, wenn man die dicken Handschuhe dabei hat!
Donnerstag, 1. Januar 2026 – Plettenberg
Gleich als erste gute Tat im neuen Jahr gönnen wir uns eine deftige Portion Frischluft mit einer Tour von Dotternhausen auf den Plettenberg hoch. Der Plettenberg sieht von aussen wuchtig aus und ist von innen komplett ausgehöhlt wie ein Backenzahn. Das Innenleben hat man über viele Jahre (seit 1908) zum Zementwerk unten in Dotternhausen abtransportiert und so findet man oben nur noch eine Kraterlandschaft an:
Montag, 29. Dezember 2025 – Klippeneck
Auch heute wieder – eine Wanderung über den Bahndamm Radweg zum Denkinger Schützenhaus, weiter zum Katzenbrunnen und hoch zum Flugplatz Klippeneck. Der fette Talnebel reicht heute bis oben und die Sonne traut sich nur kurz raus.
Unterwegs, besonders an den schattigen Stellen, hat sich der Rauhreif überall festgesetzt:
Auf dem Zundelberg
Das traditionelle Winterfeuer auf dem Zundelberg stand auf dem Programm. Was braucht man dazu? Einen grossen Rucksack voller Brennmaterial fürs Feuerle, ein zweiter Rucksack trägt den Trangia und die Küchenutensilien, die werden nämlich benötigt, um im kalten Wald einen heissen Glühwein zu zaubern. Dass der schon fertig aus der Flasche kommt, tut der Gemütlichkeit keinen Abbruch.