Fototechnisch

Alles ums Foto

Der Apfelbaum am Radweg

Der Apfelbaum am Radweg

Nachmittags am Radweg entlang der Prim.
Ein schöner Apfelbaum mit breit ausladender Krone.
Finde den Fehler!

An fast jedem kleinen Wasserlauf hier in der Gegend sind sie unterwegs. 
Kleine Bäche bauen sie schnell zu grösseren Seen um. 
Kleinholz am Wasser dient nur als Snack für zwischendurch.
Für den grossen Appetit, da muss schon was Richtiges zwischen die Zähne.
Sie haben null Respekt auch vor Bäumen mit einem Meter Durchmesser.

Die allgegenwärtigen Biber hier haben ihre eigene Vorstellung von Garten- und Landschaftsgestaltung:

Gesichter

Gesichter

Überall Gesichter, die man ja nicht übersehen kann. 
Sogar eine eigene Kategorie im Web gibts dafür – I see faces

Hier ein schickes Exemplar auf der Samstagsrunde zum Klippeneck. 
Die Laune lässt sich nicht ganz deuten, etwas strenger Blick und doch scheint er sich was zu pfeifen.

Montag, 29. Dezember 2025 – Klippeneck

Montag, 29. Dezember 2025 – Klippeneck

Auch heute wieder – eine Wanderung über den Bahndamm Radweg zum Denkinger Schützenhaus, weiter zum Katzenbrunnen und hoch zum Flugplatz Klippeneck. Der fette Talnebel reicht heute bis oben und die Sonne traut sich nur kurz raus.

Unterwegs, besonders an den schattigen Stellen, hat sich der Rauhreif überall festgesetzt:

Dienstag, 23. Dezember 2025 – Drei Haselnüsse

Dienstag, 23. Dezember 2025 – Drei Haselnüsse

Für Kerstin

Hab neulich erst auf das Foto mit den Eichelkappen hin die Idee mit in den Wald genommen, drei Haselnüsse für Aschenbrödel zu suchen. Was passiert? Heute auf der fast täglichen Waldrunde lagen sie, weil da immer wieder jemand für Eichhörnchen oder sonstwelche Tiere was Leckeres auslegt. Also wirklich!

Die Szene ist übrigens nicht gestellt 🙂 

Das rote Herz

Das rote Herz

Da hatte ich im Wald neulich endlich wieder so ein Fotomotiv entdeckt an dem ich nicht vorbei konnte, irgendwo an der Rückseite eines Bunkers, von denen hier noch etliche rumstehen, die Fenster sind grösstenteils zugemauert und die wollen etwas abweisend und finster aussehen. Ideales Terrain also für Sprayer, die noch üben und mal gross rauskommen wollen, wozu m.E. aber noch etwas Übung erforderlich ist.

Egal, hier ist das Foto, ein schickes rotes Herz, leider entzwei und da trauert offensichtlich jemand oder hat Liebeskummer, das ist wohl die Botschaft in diesem Werk. Mir ging es nur um das Motiv, aber den Spruch musste ich dann doch in der G* Suche nachschlagen und siehe da, die Antwort war sofort und vielfältig da, es geht wohl um einen bekannten Rapper, der sich vor einigen Jahren aus dem Leben verabschiedet hat und von dem ich, weil mich kaum irgendwas weniger als Rapper und deren Musik interessiert, bislang überhaupt nichts wusste. 

Also das ist ja im Prinzip ganz einfach, in den Wald gehen, Augen aufhalten und dabei was Neues über die Rapperszene lernen. 

Die Nachhut im Wald

Die Nachhut im Wald

Neulich im Wald: frische Pilze im Dezember, wie kann das sein?

Ein zufällig vorbeilaufender Spaziergänger war vom Fach und konnte mich ausgiebig über das Leben der Pilze im wilden Wald informieren; der wusste zu berichten, dass die abgebildeten Pilze nicht nur Winterpilze sondern darüber hinaus noch sehr schmackhaft seien. Sprachs und zog ein Taschenmesser, einen Stoffbeutel aus der Tasche und erntete mein Fotomotiv.

Nun, da hatte ich also Glück gehabt, eine halbe Stunde später wäre meine Fotoausbeute dahin gewesen 🙂 

Samstag, 20. Dezember 2025 – Im Spaichinger Wald

Samstag, 20. Dezember 2025 – Im Spaichinger Wald

Eine gemütliche Runde zu Fuss mit dem Fotorucksack im Wald, mal sehen was da momentan so alles noch wächst oder ob sich sonst irgendwas Interessantes finden lässt, so war der Plan für diesen schönen vierten Advents Samstag. 

Das Ganze hat eher den Hintergrund, dass man dort im Wald abseits jeden Weihnachtsrummels abschalten kann, dort wo die Sonne nur gelegentlich mit ein paar Strahlen bis ins Unterholz durchdringt und wo es an den wenigen Lichtungen dann plötzlich wieder blendend hell ist. Da ist das Moos unter den Schuhen dicker als jeder Wohnzimmerteppich, die Luft immer kühl und feucht. Und wer etwas Abenteuerluft möchte, der schleicht dann um die ehemaligen Munitions- oder sonstwas Bunker herum, die stehen hier bei uns im Wald rum und schauen immer etwas finster und nach Lost Places aus. 

Die Ausbeute an Pilzfotos ist jahreszeitlich bedingt ziemlich mau, aber diese freundlichen Eichelkappen auf dem Baumstumpf, die hatten es mir angetan:

Sprayer unterwegs

Sprayer unterwegs

Wir haben Mitte Dezember, schönstes Wanderwetter und mir gehen die Motive für ein Foto aus, zu abgelenkt, nicht bei der Sache, was weiss ich. Es kommt nix Sehenswertes aus der Kamera raus, wenn abends die Speicherkarte im PC steckt. 

Also dann gibt es heute was aus dem Archiv. Als Trostpreis für mich selbst, sozusagen. Februar 2024, mit dem Fahrrad in Rottweil unterwegs. Irgendwo dort haben die Sprayer vom Dienst wieder ihre Spuren hinterlassen. Die Antwort auf die Frage, ob die Kunstwerke dort, wo sie sind, auch hingehören, bleibt offen. Ungeachtet dessen muss ich neidlos anerkennen, dass mir solche Bilder nie gelingen würden und die Künstler daher meinen Respekt haben. 

Und, seien wir ehrlich, wir sind alle im Umfeld irgendwelcher Comics aufgewachsen, welche immer das auch waren, und haben uns einen nicht geringen Teil der Sprache angeeignet und verinnerlicht. Was man als Kind so nebenbei gelernt hat, das ist einem als Erwachsener mehr präsent als alles später Hinzugelernte. 

Diese Ausdruckskraft in der Rhetorik – herrlich, nicht wahr?
Man spürt förmlich, wie es klatscht. 

Früh morgens um halb acht

Früh morgens um halb acht

Kurz vorab – halb acht morgens ist bei mir üblicherweise nicht früh – ich bin da bereits mit irgendwas unterwegs. 
Also, morgens Vorhang auf und ein Foto kurz hinterm Haus nach Osten gemacht. 

Der Mond zieht sich langsam zurück und die Hühner beim Nachbarn sind noch nicht mal auf 🙂

Dienstag, 9. Dezember 2025 – Frisches Waldgemüse

Dienstag, 9. Dezember 2025 – Frisches Waldgemüse

Ungeachtet der fortgeschrittenen Jahreszeit wachsen hier die Jungpilze im nassen Moos nicht nur aus dem Boden, sondern auch noch senkrecht an Baumstämmen oder an allem anderen Gewächs, wo die sich nur irgendwie festhalten können. Die schönsten Exemplare stehen nicht am Wegrand, sondern die halten sich eher versteckt im Halbdunkel auf, dort wo das Moos am dicksten ist und die Flechten lang von den Zweigen herunter hängen. 

Die taperen drei Bergsteiger haben es schon fast bis zum Gipfel des Mooskopfes geschafft,
der Bergführer kümmert sich um seine kleinen Nachzügler: