caramalz

andi's lustige abenteuer

Kategorie: Kochbuch

Barilla Girandole No.34

Wieder was Neues im Topf

Gestern im Rewe das Nudelregal durchstöbert nach Abwechslung in meiner Nudeldiät und sieh mal an: die Barilla Girandole No. 34 (die schreiben auf der Packung No. statt Nr.) lachten mich an. Die sind von der Form her genau das gleiche wie Dreiglocken Spiralen, auch Hartweizen und sonst nichts drin. Diese Kleinspiralform nimmt mit ihrer großen Oberfläche leckere Saucen auf wie ein Staubsauger und bringt deshalb mit jeder Gabel reichlich Geschmack in den Mund rein. Und sehr angenehm: Nach gut sechs Minuten sind die Dinger fertig!
Am meisten Nudelgeschmack läßt sich anschließend rausholen, wenn die fertigen Teile nur mit etwas Butter (und für mich noch mit Olivenöl) und geriebener Muskatnuß drüber angemacht werden.

Kelche Nudeln

Heute abend nach der Radltour mussten unbedingt noch Nudeln rein. Die Barilla waren alle, aber Dreiglocken stand noch ne Tüte im Küchenschrank rum. Und sieh an, mal anders als gewohnt waren etwas skurril geformte Nudelgebilde drin, Kelche stand auf der Verpackung. Und wie waren die Dinger?

Klasse. Acht Minuten Kochzeit, also ruckzuck fertig, und durch die krauselige Form eine große Oberfläche, um damit Sauce mit viel Geschmack aufzunehmen. Die fertig gekochten Nudelkunstwerke wurden nur wenig gewürzt, aber dafür mit viel Olivenöl und etwas Butter, in dem vorher reichlich feingeschnittene Knoblauchscheibchen versenkt worden waren, warm gemacht. Sagenhaftes Geschmackserlebnis mit unglaublichem Aroma.

Für sowas laß ich jedes Schnitzel, Steak, Gulasch oder ähnliches Gewerch stehen.

Korkzieher-Nudeln

Im direkten Vergleich zu den Barilla von gestern gab es heute mal Drei Glocken Korkzieher Nudeln. Mit etwa neun Minuten Kochzeit kommt man aus, dann sind sie sogar noch ziemlich fest. Meistens muß ich die angegebene Kochzeit etwas verlängern, weil ich mit dem Resultat sonst nicht zufrieden bin. Wie üblich laß ich auch diese Nudeln möglichst unverändert und mit wenig Zubehör drauf, das den Geschmack verbiegt. Am besten sind sie in Butter angewärmt und mit etwas Muskatnuß drüber gerieben, dann haben sie ein feines Aroma und man stellt fest, daß auch diese Nudeln ein komplett eigenständiges Essen sind.
Ist sowieso am besten: Einfache Sachen so gut wie möglich zubereiten.

Neue Nudelsorte

Bisher gabs bei mir zum Frühstück meistens Drei Glocken Nudeln oder natürlich die Schweizer Sorte Tipo M. Vor einiger Zeit waren es fast ausschließlich Spaghetti, mittlerweile haben sich etwas gekräuselte Formen etabliert, da passt nämlich mehr Sauce rein. Mein Favorit sind momentan Fusilli, das sind die kleinen Korkenzieher Nudeln. Jede Firma hat da sicher ihr eigenes Rezept, es soll ja sogar eine schwäbische Variante mit Eiern drin geben. Richtige Nudeln dagegen bestehen aus Hartweizengrieß und sonst gar nichts. Ein italienischer Klassiker ist Barilla, den hatte ich mir noch nie genauer angeschaut. Die Barilla Fusilli sind im Vergleich zu meinen bisher bekannten Fusilli’s riesengroß, Materialstärke ist auch ordentlich und deshalb brauchen diese Nudeln sehr lange Kochzeit, fast 12 Minuten, und sind danach immer noch al dente.

Heute zum Ausprobieren die Normalvariante mit Olivenöl, etwas Chilli und sonst kaum was dran. Geschmacklich einfach klasse, nur für eine Dauerfreundschaft irritiert die Größe und die lange Kochzeit noch etwas.

Küchenabend

Was kann man bei der Sauerei hinter den Fensterscheiben schon tun?
Gemütlichen Winterschlaf hab ich schon lange im Sinn, aber mein Arbeitgeber spielt nich mit.
Ich dachte da schon lange an Einmotten von Mitte November bis Mitte März. So alle zwei Wochen tät ich gerne kurz aufstehn zum Pin*** und eben ne Flasche Bier nachfüllen.

Alles Quatsch. Geht ja sowieso nicht. Stattdessen nutz ich die Abende, um mich rund und voll zu futtern. Aus lauter Frust weil der versprochene Klimawandel ausbleibt. Heute am Start:

– 1 Dose Bohnen, weiß
– 1 Dose Thunfisch ohne Öl
– 2 TL Olivenöl
– 1 TL Gemüsebrühpulver
– Essig
– 2 EL Quark
– Paprika, gemahlen
– Sahne dazu rühren bis alles schön weich is

und …
paar Knoblauchzehen gepresst *hach*

Menno war das fein

Rezept Nr. 5

Was mir am PC nebenher so alles einfällt, ne wirklich. Beim Essen les ich ja fast immer Kochbücher, ohne jemals eines der Rezepte in die Tat umgesetzt zu haben. Die sind mir fast alle zu fleischlastig. Ich bin kein Vegetarier, aber von Grund auf ein faules Subjekt. Daher fällts mir im Traum nicht ein, tagsüber an irgendeiner Fleischtheke anzustehen, um abends endlich so ein geschmortes und geschmacksfreies Etwas hinunterschlingen zu dürfen. Fleisch hat nämlich nur den Geschmack. den man ihm dranwürzt. Sonst schmeckts nach garnichts. Schon bemerkt?

Noch mehr? Auf dem Weg zur Arbeit geh ich jeden Morgen an ner Metzgerei vorbei. Montags um sechs Uhr in der Früh stehen dort kleine Wagen rum, und die rosafarbenen Insassen, darauf wartend, daß sie an der Reihe sind, schaun mich durch die Bretter merkwürdig fragend und unangenehm an. Ich weich dem Blick aus. Komisches Gefühl im Bauch. Die haben Menschenaugen, und sind im Übrigen garnicht so saudumm, wie ihre Besitzer von ihnen glauben. Die wissen genau. wo es jetzt hingeht. Kann man in den Augen ablesen. In dem Moment hab ich keinen Appetit mehr auf Schnitzel oder was auch immer da hinter der Metzgertheke rumliegt.

Sorry, das gehörte wohl nicht zum Rezept, aber …. war mir wichtig.

Rote Kidney’s mit Thunfisch

Ca. vier EL Olivenöl, etwas Essig, einen reichlichen TL Gemüsebrühe verrühren. Einen EL Senf, etwas gemahlenen Paprika und einen TL gemahlenen Koriander dazu. Ein Schuß Wein kann die Sache geschmacklich deutlich nach vorn bewegen, muß jede(r) selbst entscheiden. Eine Zwiebel feinschneiden, rein damit. Eine Dose rote Kidney Bohnen gut abtropfen lassen. Dasselbe mit einer Dose Thunfisch. Beide Inhalte in die Soße hinein, gut umwenden, wenn möglich etwas ziehen lassen. Fertig damit.

[Na, Chris, is das ernährungsphysiologisch akzeptabel?]

Rezept Nr. 4

Chilli-Bohnen

Morgen gibts Chilli con Carne, da freu ich mich jetz schon drauf, aber ohne den Magen drauf vorzubereiten geht das schonmal garnicht. Und da ich nach dem Besuch in der Fitness Bude heute was Deftiges vertragen kann, gibts heute Rote Bohnen mit Chilli. Schön scharf.

Eine große Zwiebel schälen und klein schneiden, in Olivenöl anbraten bis sie schön glasig ist. Drei bis vier Tomaten blanchieren, schälen oder gleich welche aus der Dose verwenden und zu den Zwiebeln tun, mit 1 EL Gemüsebrühe würzen. Eine Dose rote Kidney Bohnen gut abtropfen lassen und hinein damit zu den Tomaten. Reichlich Paprika hinzufügen, das fördert den Geschmack und die rote Farbe. Das Ganze mit gemahlenem Chillipulver vorsichtig(!) schärfen und langsam einköcheln. Ein Schuß Weißwein macht die Sache noch aromatischer.

So darf das vor sich hinköcheln, gelegentlich umrühren und die Tomaten zerkleinern, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schön eintopfmäßig eben. Und gegen Schluß gibts einen nicht zu kleinen Schuß Sahne dazu. Das macht die Angelegenheit noch etwas sämiger und dickflüssiger. Und das Gefühl „Bohnen a la creme“ entsteht :-)

Das Ganze passt hervorragend in mein sonstiges Ernährungskonzept. Komplett vitaminfrei, dafür reich an Schokolade, Bier und Kaffee. Aber ich bin ja noch jung und arbeite dran.

Rezept Nr. 3

Peanut-Buster.

Gestern abend beim Chinesen kam mir die Idee. Mal Nudeln machen mit Erdnuss-Sauce. Da ich ja morgens Kalorieen bunkern möchte damit ich tagsüber beim Radeln nicht an jeder Frittenbude anhalten muß, hab ich mir das hier ersonnen. Peanuts sind Geschmackssache, und ich lieb sie außerordentlich. Daß das hier nicht unbedingt ein Diät-Rezept ist, brauch ich kaum erwähnen ….

1. Nudeln, entweder Spaghetti oder Spiralnudeln, wie üblich: 120g – 150g in reichlich sprudelnd kochendem Wasser 6-8 Minuten garen, dabei immer wieder sanft umrühren um die zarten Gebilde vom Festbacken am Topfboden zu hindern. Ich bevorzuge mittlerweile Spirelli, die saugen die leckeren Saucen wie ein Staubsauger.

2. Nebenher in einer Tasse im Wasserbad erhitzen: 2 reichlich große EL Peanutbutter, in etwas Milch incl. 1TL Gemüsebrühe Pulver zum Würzen, rühren und heißmachen, sodaß eine leicht flüssige Erdnuss-Sauce entsteht.

3. Die Nudeln abgießen, abschrecken [ jaja tatsächlich … ] und in 2-3 EL Olivenöl im Topf warm machen, mit etwa 1TL Gemüsebrühepulver würzen. [Ich persönlich mag noch bisle Chillipulver drüber].

4. Nudeln in den vorgewärmten Teller. Die unglaubliche Peanut-Sauce drüber und los geht die Schlemmerei.

Die Idee, naja also ich war oft mal mit den Eltern in Enschede beim Indonesier oder … keine Ahnung… zum Essen. Da gabs sowas wie Schaschlik-Spieße, aber mit Peanut-Sauce. Meine Güte waren die lecker. Und gestern abend mit Ilona und Schimmi [ Herzlichen Dank nochmal…! ] ging mir die Peanut Sauce nicht ausm Kopf.

So entsteht sowas.

Rezept Nr. 2

Heut gibts wie üblich Nudeln, allerdings a la Salmonelle. Das natürlich schon zum Frühstück, damit einen unterwegs auf dem Rad nicht so schnell der Kohldampf einholt. Rezept immer pro Person.

1. Die Nudeln [Spaghetti oder besser noch Spiralnudeln, 120-180g je nach Hunger] in reichlich kochendem Wasser 5-7 Min al dente garen.

2. Währenddessen eine kleingeschnittene Zwiebel in Olivenöl langsam gut glasig dünsten. Mit 1/4L Sahne auffüllen und langsam aufköcheln. Nach persönlichem Bedarf 1-4 Knoblauchzehen fein schneiden und mit köcheln. [Jo nicht von Anfang an mit durchbraten, das zarte Gewächs, dann ist der Knoblauchgeschmack dahin!] Gut 100 g Lachsfilet kleinschneiden, zu der Sauce geben und aufköcheln. Mit etwas Gemüsebrühe abschmecken. Weil das nun zu flüssig ist, etwas Mondamin in kaltem Wasser anrühren und mit aufköcheln. Gegen Ende ein Schuß Weißwein mitköcheln ist erlaubt und durchaus geschmacksfördernd …. Damit: Sauce fertig.

3. Die abgegossenen und abgeschreckten Nudeln in etwas Olivenöl langsam erhitzen, dabei ab und zu vorsichtig wenden, in den vorgewärmten Teller geben. Sauce drüber, nochmal vorsichtig wenden, fertig.

Also hält bei mir nachhaltig die kommenden Kilometer vor.

Rezept Nr. 1

Also eine „Kategorie“ im WordPress ist erst sichtbar, sobald mindestens ein „Beitrag“ drinsteht, hab ich soeben gelernt. Dann eröffne ich hiermit die Kategorie Kochbuch.

Mein Radlerfrühstück:

1. Je nach Appetit 100g- 150g Spaghetti in reichlich sprudelnd kochendem Wasser, ohne den üblichen Schmarrn wie zB Salz, ca. 5-7 Min „al dente“ garen. Dabei immer wieder vorsichtig rühren, damit die zarten Gebilde nicht am Topfboden kleben.

2. Währendessen ca. 3 EL Olivenöl im Teller mit Prise Chilli anwärmen

3. Optional: nach Belieben 1-3 Zehen feingeschnittene Knoblauchzehen mit erwärmen.

4. Spaghetti abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken [ja, des g’hört so.]

5. Spaghetti zurück in den Topf, wo sich inzwischen 1-2 EL erwärmtes Olivenöl befindet; dann mit 1EL Gemüsebrühe Pulver überstreuen und langsam mit vorsichtigem Umwenden erhitzen.

6. Spaghetti in den angewärmten Teller mit dem vorbereiteten Olivenöl geben und umwenden. Fertig.

Statt Spaghetti sind auch Spiralnudeln sehr gut, die nehmen mehr Olivenöl auf. Ich bevorzuge unbedingt Nudeln aus Hartweizengrieß anstelle der schwäbischen Eiermatschvariante.

Damit läßt sichs ne Weile aushalten, ohne daß der Magen einen nach einer halben Stunde schon wieder angrunzt er will Nachschub.

caramalz läuft unter Wordpress 5.3.2
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates