Kurioses

Allerlei Seltsamkeiten

Der Apfelbutzen

Der Apfelbutzen

Kategorie: Kunst am Weg

Neulich im Hegau, die Wanderschuhe waren schon geschnürt, der Rucksack schon aufgesetzt, wir waren bereit zum Abmarsch, da lag er, der von irgendjemandem angebissene und wieder abgelegte Apfel, nicht mehr als vollständiges Stück Obst, aber noch lange nicht als abgekauter Apfelbutzen anzusehen, auf einem Stück Felsen am Parkplatz, auf weichem Moosbett inmitten der frühlingshaft aufblühenden Natur.

Das Werk hatte es in sich: Helles Apfelschalengelb in sattem Moosgrün, begleitet von ein wenig weissem Apfelfruchtfleisch, welches schon leicht ins Bräunliche übergegangen war. Im Hintergrund junges Grün an braun verfärbtem Laub vom letzten Herbst.

Eine traumhafte Installation:

Baukunst in der Stadt

Baukunst in der Stadt

Zuerst war  nur der Parkplatz abgesperrt. Danach kamen die Baufahrzeuge, LKW’s, Bagger, Raupen, was noch alles. Das muss was Grosses werden, das war klar zu erkennen, wenn man vorbeifuhr mit dem Fahrrad. Nun, ein knappes Jahr später, ist das Kunstwerk zwar noch hinter einem Gitterzaun eingesperrt, aber die volle Schönheit bereits erkennbar. Ob es nun eine Raketenbasis ist oder nur Flugabwehrgeschütze darstellen soll, darf sich jeder selbst denken, naja, Kunst erlaubt ja jedem seinen eigenen Interpretationsspielraum. 

Sonntag, 8. März 2026 – Im Birental

Sonntag, 8. März 2026 – Im Birental

Is das Kunst oder kann das wech?

Dieses unten abgebildete Werk hatten wir schon mehrfach bewundert, jedesmal beim Abstieg vom Hirnbühl ins Birental fällt es gleich auf: Eine herrliche Installation, entweder beabsichtigt dort belassen oder völlig zu unrecht dort vergessen, ein Kunstwerk, was seinesgleichen sucht. Ein Traum einer Kombination von Metall, Kunststoff und Holz. Nature meets Synthetics. 

Hier ist es: Aluminium und Kautschuk an Tannenholz

Alkoholfrei

Alkoholfrei

Gute Vorsätze sind wichtig, weiss jeder.
Wir haben unseren ersten guten Vorsatz für 2026 bereits umgesetzt.
Komplett ohne Alkohol vom 29. bis 31. Februar.
War übrigens viel einfacher als erwartet. 

Der Fuchs geht durch den Wald

Der Fuchs geht durch den Wald

Untertitel: Neulich im Donautal

Füchse laufen hier überall mal herum, im Sommer sieht man sie nicht so oft, im Winter sieht man häufig einen über einen verschneiten Acker laufen. Jedesmal fallen mir dabei Herr Fuchs und Frau Elster aus dem Sandmännchen ein. 

Diesen hier haben wir neulich im Donautal entdeckt, der hatte es sich sich tief unter uns vor einer Felshöhle gemütlich gemacht, um sich dort zu sonnen. Man musste genau hinschauen, der war fast nicht zu erkennen, aber er hatte uns doch genau im Blick und wusste, dass wir ihm dort unten nichts anhaben können. 

Der VW Bus

Der VW Bus

Mit dem VW Bus da auf dem Foto, nun ja, da hat es was auf sich. Der hat nicht mal mir gehört, aber die Geschichte hängt mit meiner eigenen Geschichte früher zusammen. Leider ist mit der Zeit zuviel Gras über alle Erinnerungen gewachsen, auch über die guten, sodass ich erstmal gar nicht viel zu dem VW Bus schreiben kann, ohne vorher auf der biologischen Festplatte nach ganz hinten zurück zu spulen und zu überlegen wie das denn damals alles war. Und somit steht hier erstmal nur das Originalfoto zur Verfügung und regt zum Denken und zum Schmökern in der Vergangenheit an. 

Danke an Lutzemann fürs Foto:

Das aktuelle Technikfoto – Casio FX-602P

Das aktuelle Technikfoto – Casio FX-602P

Aktuell, naja das ist so eine Sache.

Aktuell stimmt insoweit, als der abgebildete freundliche programmierbare Taschenrechner Casio FX-602P gerade vor mir liegt und so prima funktioniert, als wäre er gestern im Laden gekauft worden. Aktuell ist auch, dass der noch kurz vor dem Foto in mehreren Einzelteilen auf dem Schreibtisch ausgebreitet lag und auf seine Reinkarnation gewartet hat, das Alu Gehäuse hatte sich vom Inhalt abgelöst und die Teile wollten wieder zusammengefügt werden; das hat ja auch prima geklappt und nun sieht er fast neu aus. 

Alles Weitere ist Geschichte und weit weg. Der Rechner kam 1981 auf den Markt, da gab es zwar schon was Programmierbares von Texas Instruments und von HP, aber der FX-602P war dann doch etwas revolutionär, der hatte nämlich endlich ein batteriefreundliches LCD Display anstelle der (wirklich schicken) LED Leuchtanzeigen der Konkurrenten, für die damaligen Verhältnisse reichlich Speicherplatz und der war sogar noch aufteilbar in „normalen“ und Programmspeicher, je nach Bedarf. Dazu gab gibt es auf dem FX-602P selbstverständlich als wissenschaftlicher Rechner alle möglichen gängigen und auch selten genutzte mathematische Funktionen in erster Ebene oder mit der Umschalttaste auf der zweiten Ebene erreichbar, die man sich nur wünschen kann. Als Besonderheit obendrauf bietet die Anzeige nicht nur Zahlen sondern reichlich alphanumerische Zeichen, mit denen man Variablen benennen kann oder Ausgabewerte mit Text umschreiben kann, damit sind die Rechenergebnisse aus Programmen nicht so dröge, sondern man stellt dann das Ergebnis in Textform dar z.B. „Anzahl der Bierflaschen: 12 Stück“ anstelle von „12“, das ist doch mal was. 

Und was soll das mit dem Taschenrechner hier? 
Den hatte ich mir gleich am Anfang vom Studium geleistet, Geld war sowieso immer knapp damals, aber ein gscheiter Rechner war kein Luxus, sondern unabdingbar (eh klar für den Technikfan, gelle) und weil mich Programmieren schon immer mehr interessiert hat als Mathematik, war ganz klar, das Ding muss her. Mit zwei Batterien Typ CR2032, die scheinbar ewig gehalten haben, dazu eine nette Klapptasche dazu, in der auch gleich die wichtigsten Programmverzweigungen dargestellt waren, war man für das bischen, was es beim Studium tatsächlich zu rechnen gab, schon mehr als reichlich gut ausgerüstet. Mit dem spielerischen Programmieren an dem Teil liessen sich Stunden verbringen (Zeit war ja mehr als Geld vorhanden) und von dem Lerneffekt dabei hab ich immer wieder profitiert. 

Der FX-602P hat mich dann nach dem Studieren noch an die vierzig Berufsjahre hindurch begleitet, immer funktioniert, äusserst selten mal zwei neue Batterien angefordert und so ganz nebenbei ging das smarte Erscheinungsbild bei mir als Technikverliebtem fast als Handschmeichler durch. 

Dass man auf so ein Teil etwas aufpasst und den nicht ganz unten zwischen Butterbrotdose anderem Sammelsurium erst im Schulranzen oder später in der Bürotasche rumflattern lässt, finde ich selbstverständlich, ganz abgesehen davon, dass der ja mal selbstverdientes Geld gekostet hat. (Am Rand bemerkt, mit Arbeiten liess sich früher sogar als Student noch relativ einfach Geld verdienen; heute mag das anders aussehen, vielleicht wartet man lieber, bis das Geld von alleine vom Amt kommt). 

So, da wären wir also mit dem Teil. 
Seine bisherigen 45 Berufsjahre als Taschenrechner sieht man ihm nicht an. Finde ich. 

Das schwarze Loch

Das schwarze Loch

Schwarze Löcher, die gibt’s nur im Weltraum, hinter irgendwelchen Galaxien treiben die sich rum und sie sind bekannt dafür, dass es drinnen stockfinster ist und sie alles schlucken was sich heranwagt. Trotzdem kann man schwarze Löcher auch unterwegs entdecken, wenn man den Fotoapparat bereit hält und dann, sieh an, ist das mit der Gravitationskraft und der schlimmen Dunkelheit nur noch relativ:

Der Apfelbaum am Radweg

Der Apfelbaum am Radweg

Nachmittags am Radweg entlang der Prim.
Ein schöner Apfelbaum mit breit ausladender Krone.
Finde den Fehler!

An fast jedem kleinen Wasserlauf hier in der Gegend sind sie unterwegs. 
Kleine Bäche bauen sie schnell zu grösseren Seen um. 
Kleinholz am Wasser dient nur als Snack für zwischendurch.
Für den grossen Appetit, da muss schon was Richtiges zwischen die Zähne.
Sie haben null Respekt auch vor Bäumen mit einem Meter Durchmesser.

Die allgegenwärtigen Biber hier haben ihre eigene Vorstellung von Garten- und Landschaftsgestaltung:

Maria und Josef im Wald

Maria und Josef im Wald

Für Anne

Hab mich nochmal auf den Weg für ein Foto gemacht; hier sehen wir eine weitere Krippe, die so unverhofft am Treppenaufstieg zum Hausberg steht, die ist mal mehr oder weniger gepflegt, die hat gelegentlich gar keine Bewohner oder im Frühling ist die Hütte auch schnell mal von etlichen Osterhasen besetzt, es kommt immer darauf an, wer sich momentan zuständig fühlt, das Dach zu reparieren und das Interieur zu erneuern. 

Diese beiden hier, Maria und Josef, die übrigens, ohne dass das respektlos klingen soll, von weitem eher aussehen wie zwei zu gross geratene Chillischoten oder sogar Salz- und Pfefferstreuer, wohnen schon eine ganze Weile darin und weil ausser ihnen sonst niemand weilt, scheint Maria doch ein etwas trauriges Gesicht zu machen. Da fehlt das bekannte Umfeld in Form einiger Stalltiere wie Esel, Ziege und etwas mehr Stroh wäre auch wünschenswert. Dafür macht der steinige Aufbau in einer mächtigen Buchenwurzel ordentlich was her; dieser und die darumliegende Waldlandschaft lassen das Ganze wie eine Burg erscheinen und die zwei sehen von hoher Warte auf ihre nähere Umgebung herunter. 

p.s. Nachtrag – Hier *klick* hab ich tatsächlich noch eine gefunden 🙂