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andi's lustige abenteuer

Kategorie: Kurioses

Nikolaus 2014

Inhouse: Die Crew rückt an zum Frühstück, bringt Brötchen Wecken mit, anschliessend ist Großeinsatz beim Weihnachtskekse backen. Die globale Haselnusskrise scheint, zumindest hier, überwunden zu sein.

Outdoor: Die Fahrradwerkstatt spendiert ein neues Schaltwerk Shimano Alivio 8-fach, dazu Bremsbeläge und Wartung. Nass und kalt draussen gibts gratis, gemütlich und warm drinnen anschliessend.

Abschliessend Nudeln mit massenhaft Knoblauch als notwendige Alternative zum ganztägigen Süßkram.

So ein Nikolaus Samstag!

Mainstream

Immer wieder neu überrascht mich, wen diese Volksseuche Facebook so alles schon angesteckt hat.
Keine Abwehrkräfte mehr da, oder wie?

Realtestkoffer

Das Unwort des Jahres

Realtestkoffer. Unglaublich, selten so gelacht über diese Verbalakrobatik. Und diese schöne Mär in der Vorweihnachtszeit vom Innenminister persönlich in allen Medien vorgetragen, so ein Geschenk.

Beobachtungen (4)

Alles nach Vorschrift

Das Wichtigste an den vorm Haus aufgestellten Flaschencontainern sind, bewertet man nach der Gösse der aufgedruckten Lettern, die Vorschriften, Wann und Wie diese Kübel zu befüllen sind. Die zulässigen Einwurfzeiten sind, schön nach deutscher Ordnung, aufgeteilt in werktags, samstags und sonntags und detailliert in Uhrzeiten von 7 bis12 und von 15 bis 19 Uhr. Jeder Kunde wird in Kenntnis gesetzt, daß er sich bei Benutzung der Container dieser Regelung unterwirft.

Für den, der es wagt, sich diesem ausgeklügeltem Regelwerk zu widersetzen, indem er Flaschen ausserhalb dieser vorgeschriebenen Zeiten einwirft, gibts obendrein gleich die rechtlichen Folgen seines verwerflichen Tuns nachzulesen. Das wär aber nicht nötig, denn traut sich jemand fünf Minuten nach Dienstschluß der Glastonne was reinzuwerfen, reagiert stante pede die Nachbarschaftspolizei und klärt den Täter lautstark über sein Vergehen auf. [Das stört nämlich abends bei der Sportschau …]

Das Ausleeren der Container fällt im Gegensatz zum Befüllen nicht unter diese Regelung.

Einmal wöchentlich morgens um halb sechs fährt ein Großtransporter der städtischen Müllentsorgung vor, fasst sich nacheinander die Container am Schopf und lässt aus jedem Kübel aus mehreren Metern Höhe gefühlte 10.000 Flaschen auf die Ladefläche runter rasseln. Das indes scheint niemanden zu stören, aber is ja klar, die Entleerungszeiten sind ja nicht geregelt, somit rechtsfreie Zone und ergo besteht für den Anwohner kein Anlass zum Meckern. Man hört aber auch kaum was davon, ne wirklich nicht.

Beobachtungen (2)

Aus den Nachrichten

Die Medien führen uns momentan wieder eindrucksvoll vor, daß sie zu mehr imstande sind als nur über den bösen Klimawandel oder den VFB zu berichten. Daß es mitten im Winter Schnee gibt, ist ja auch schon seit ein paar hundert Jahren nicht mehr passiert, so muß man die Aussagen wohl deuten. Und glatt auf den Straßen soll es auch noch sein, mitten im Januar bei Schnee und Eis? Die armen Autofahrer müssen das alles büßen, dabei können grad sie am wenigsten dafür, müssen aber das ganze kaum zu ertragende Leid fast allein auf sich nehmen. Die Räumdienste sind überfordert, das Salz ist alle und die Koalition tut nichts!

Die globale Erderwärmung ist zur Zeit ja stillgelegt, vermutlich ist es wieder so kalt geworden, weil das beim internationalen Klimagipfel so beschlossen worden ist. Das Thema verkauft sich bei der aktuellen Wetterlage auch ziemlich schlecht und klingt geradezu unglaubwürdig. Dafür ist ja auch vielmehr der Sommer vorgesehen, wenn es fast 30°C im Schatten hat und abends Gewitter runter rauschen. Da läßt es sich herrlich jammern über das Abtauen der Pole und den ständigen Temperaturanstieg im Büro. Und das haben ja auch zig hochbezahlte Wissenschaftler schon seit Jahren gewußt und davor gewarnt. Die werden ja auch bezahlt für solche Ergebnisse.

Wieder einmal mehr werden wir nun schon wochen- und fast monatelang vereiert mit hysterisch präsentierten und zu Naturkatastrophen aufbereiteten Selbstverständlichkeiten. Wichtig ist, daß sich dieser gequirlte Schwachsinn lautstark und in grellen Farben vermarkten läßt. Der Inhalt ist egal, die dramatische Aufmachung und die panikverbreitende Wirkung sind entscheidend.

Beobachtungen (1)

Krankensport

Läuft man mühsam mit Hilfe zweier Gehkrücken durch die Stadt, gehört man sofort zu einer anderen Spezies. Man rückt unversehens und ohne weiteres Zutun in den Fokus der anderen Vierfüßler, die sich auf ähnliche Weise fortbewegen, sei es mit Stöcken, Rollator oder anderem Gerät. Schon beim Herannahen sind die suchenden Blicke von Gleichgearteten zu spüren. Beim Näherkommen scheint der Wartende sein Plädoyer für die eigene Lage zurecht zu rücken, um die Verbaloffensive  im passenden Moment starten zu können: Knie oder Hüfte?

Es gibt nur eine Fluchtmöglichkeit, um der kompletten Krankengeschichte zu entkommen: rechtzeitig die Straßenseite wechseln oder unerwartet in eine Seitenstrasse abbiegen.

Rotkehlchen

Dem Piepmatz hat es diesmal leider
nicht gereicht, der BMW war schneller.
Tat schon fast weh beim Fotografieren.
Gesehen beim Wandern, 03. Januar 2010.

Aus den Nachrichten

Bärlin.

Ich bin etwas verunsichert. Im Autoradio wurde schon wieder was von einer Mauer berichtet, die schon wieeeder mal umgekippt ist. Ich glaub rausgehört zu haben, das sei in Berlin gewesen. Die wollten das Ding doch endlich mal fertig kriegen? Mangels Fernsehgerät konnt ich mich leider nicht visuell von den Begebenheiten informieren. Und anfangs dachte ich schon, niemand hätte die Absicht, eine Mauer zu errichten. Jetzt doch anders?

Frau Merkel, unsre Kundesbanzlerin, hat sich am Abend persönlich ein Bild von den Schäden vor Ort gemacht und nun soll das Ding wohl mit Bundesmitteln endlich fertiggestellt werden. Damit endlich Birnes Vision von den blühenden Wiesn Wirklichkeit wird, bevor er im Rollstuhl platzt. Vielleicht ham die bloß irgendeine Gartenmauer gemeint, wenns um eine blühende Wiese geht. Die sind aber auch manchmal schlampig, diese Handwerker.

Neues vom Dönerstand

Manchmal ertapp ich mich bei der Frage, ob die Kids heute schon mit dem Handy am Ohr auf die Welt kommen? Die vernehmbare Kommunikation ließe sich sicher auf die Wiedergabe der neuesten downloadbaren Klingeltöne reduzieren.

Trotzdem bin ich sicher: Die verstehen sich …

Nippelspanner

Also heut inner Werkstatt wars weder besonders warm noch besonders erotisch. Um bei null Grad nicht völlig zu erfrieren, macht frau sich eben warme Gedanken. Kein Problem, beim Speichen einschrauben ist das bevorzugte Werkzeug ein Nippelspanner
Wer hat sich bloß so nen bescheuerten Namen für dieses harmlose Teil ;-) ausgedacht?
Nachtrag: Die offizielle Info vom Auskunftsbüro gibts hier

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