Sammelsurium

Dies und das und alles mögliche

Gesichter

Gesichter

Überall Gesichter, die man ja nicht übersehen kann. 
Sogar eine eigene Kategorie im Web gibts dafür – I see faces

Hier ein schickes Exemplar auf der Samstagsrunde zum Klippeneck. 
Die Laune lässt sich nicht ganz deuten, etwas strenger Blick und doch scheint er sich was zu pfeifen.

Maria und Josef im Wald

Maria und Josef im Wald

Für Anne

Hab mich nochmal auf den Weg für ein Foto gemacht; hier sehen wir eine weitere Krippe, die so unverhofft am Treppenaufstieg zum Hausberg steht, die ist mal mehr oder weniger gepflegt, die hat gelegentlich gar keine Bewohner oder im Frühling ist die Hütte auch schnell mal von etlichen Osterhasen besetzt, es kommt immer darauf an, wer sich momentan zuständig fühlt, das Dach zu reparieren und das Interieur zu erneuern. 

Diese beiden hier, Maria und Josef, die übrigens, ohne dass das respektlos klingen soll, von weitem eher aussehen wie zwei zu gross geratene Chillischoten oder sogar Salz- und Pfefferstreuer, wohnen schon eine ganze Weile darin und weil ausser ihnen sonst niemand weilt, scheint Maria doch ein etwas trauriges Gesicht zu machen. Da fehlt das bekannte Umfeld in Form einiger Stalltiere wie Esel, Ziege und etwas mehr Stroh wäre auch wünschenswert. Dafür macht der steinige Aufbau in einer mächtigen Buchenwurzel ordentlich was her; dieser und die darumliegende Waldlandschaft lassen das Ganze wie eine Burg erscheinen und die zwei sehen von hoher Warte auf ihre nähere Umgebung herunter. 

p.s. Nachtrag – Hier *klick* hab ich tatsächlich noch eine gefunden 🙂 

Donnerstag, 8. Januar 2026 – An der Krippe

Donnerstag, 8. Januar 2026 – An der Krippe

Hier ein aktuelles Foto der ehemaligen Krippe in einem Baumstumpf am Helmut Schmid Weg: die Krippe wirkt zeitweise etwas verloddert, manchmal muss man im Vorbeigehen deshalb ein wenig aufräumen oder, wie vor ein paar Wochen erledigt, eine Erneuerung an der Palisade, die das Gebilde einzäunt, vornehmen, um das Erscheinungsbild wieder etwas zurecht zu rücken, denn gerade eine Krippe – da erwarten die Besucher ein einigermassen gepflegtes romantisch angehauchtes Ambiente für Ochs, Esel und Inhaber einer solchen Einrichtung.

Das Interieur der Wohnstätte ist schnell wieder in Ordnung gebracht, die wenigen Möbel, bestehend überwiegend aus ein paar Kalksteinbrocken, ein paar Zweigen, als Teppichboden etwas Moos und ein wenig Laub, mehr braucht es nicht, denn gerade in eine Krippe gehört per se eine eher spartanische Ausstattung und als extra Schmankerl finden sich schnell ein paar Tannenzapfen als Deko, die sorgen für eine gemütliche Waldstimmung. 

Trotz gelegentlicher Pflege wirken die wenigen derzeitigen Bewohner dennoch etwas derangiert, das kann vielleicht daran liegen, dass Silvester noch nicht allzu lange her ist, der Schneemann sieht jedenfalls aus als hätte er einen Mordsrausch vom Punsch und er scheint sich noch bester Feierlaune zu erfreuen, die Eule hat offensichtlich zu viel Gras geraucht und hängt etwas auf halb sieben auf ihrem Ausguck und das Krokodil, nun ja, die haben ja immer einen etwas stoischen Gesichtsausdruck, den möge man ihm mal verzeihen, dem sieht man nie an, wie es um die Laune bestellt ist. Nur das Känguruh – es ist wirklich eins und kein Reh – wirkt mit der Gesamtsituation recht zufrieden, schaut interessiert den Besucher aus seiner Schneehöhle an und man ist froh, es dort zu entdecken, dann hat es immerhin noch niemand, wie üblich, im Vorbeigehen gemopst und in die Tasche gesteckt. 

Gute Vorsätze für 2026

Gute Vorsätze für 2026

Also gute Vorsätze fürs neue Jahr fassen ist wichtig.
Wenn das alle machen dann mach ich das auch.

So hab ich mir also gleich mal fest vorgenommen, nur noch Wasser statt Bier trinken, Müll reduzieren, Plastik vermeiden, mehr schlafen, weniger Zeit am Händi und am Computer verplempern, endlich mal das Rauchen aufgeben, Ökostrom bestellen (am besten gleich jetzt), mehr Fahrrad statt Auto fahren, weniger Fleisch essen oder am besten gleich vegan futtern, mein Gewicht reduzieren, Müll vermeiden, bewusster konsumieren, nur noch Treppen statt Aufzug nutzen, nachhaltiger leben (was bitte soll das sein?), Fast fashion vermeiden und Second hand kaufen, mehr Geld sparen statt ausgeben,  kein Fast food mehr essen, Abnehmen (wie denn bei meinem Gewicht), weniger Süsskram futtern, meine Familie wieder einbeziehen, Konsum überdenken, mein Geld der Kirche spenden (die braucht’s), endlich was Lesen statt Fernsehen. 

Wie hab ich bisher nur überlebt. 

Fällt mir nur eins zu ein.

(Bildquelle: irgendwo aus dem Web)

Auf dem Zundelberg

Auf dem Zundelberg

Das traditionelle Winterfeuer auf dem Zundelberg stand auf dem Programm. Was braucht man dazu? Einen grossen Rucksack voller Brennmaterial fürs Feuerle, ein zweiter Rucksack trägt den Trangia und die Küchenutensilien, die werden nämlich benötigt, um im kalten Wald einen heissen Glühwein zu zaubern. Dass der schon fertig aus der Flasche kommt, tut der Gemütlichkeit keinen Abbruch. 

Dienstag, 23. Dezember 2025 – Drei Haselnüsse

Dienstag, 23. Dezember 2025 – Drei Haselnüsse

Für Kerstin

Hab neulich erst auf das Foto mit den Eichelkappen hin die Idee mit in den Wald genommen, drei Haselnüsse für Aschenbrödel zu suchen. Was passiert? Heute auf der fast täglichen Waldrunde lagen sie, weil da immer wieder jemand für Eichhörnchen oder sonstwelche Tiere was Leckeres auslegt. Also wirklich!

Die Szene ist übrigens nicht gestellt 🙂 

Das rote Herz

Das rote Herz

Da hatte ich im Wald neulich endlich wieder so ein Fotomotiv entdeckt an dem ich nicht vorbei konnte, irgendwo an der Rückseite eines Bunkers, von denen hier noch etliche rumstehen, die Fenster sind grösstenteils zugemauert und die wollen etwas abweisend und finster aussehen. Ideales Terrain also für Sprayer, die noch üben und mal gross rauskommen wollen, wozu m.E. aber noch etwas Übung erforderlich ist.

Egal, hier ist das Foto, ein schickes rotes Herz, leider entzwei und da trauert offensichtlich jemand oder hat Liebeskummer, das ist wohl die Botschaft in diesem Werk. Mir ging es nur um das Motiv, aber den Spruch musste ich dann doch in der G* Suche nachschlagen und siehe da, die Antwort war sofort und vielfältig da, es geht wohl um einen bekannten Rapper, der sich vor einigen Jahren aus dem Leben verabschiedet hat und von dem ich, weil mich kaum irgendwas weniger als Rapper und deren Musik interessiert, bislang überhaupt nichts wusste. 

Also das ist ja im Prinzip ganz einfach, in den Wald gehen, Augen aufhalten und dabei was Neues über die Rapperszene lernen. 

Samstag, 20. Dezember 2025 – Im Spaichinger Wald

Samstag, 20. Dezember 2025 – Im Spaichinger Wald

Eine gemütliche Runde zu Fuss mit dem Fotorucksack im Wald, mal sehen was da momentan so alles noch wächst oder ob sich sonst irgendwas Interessantes finden lässt, so war der Plan für diesen schönen vierten Advents Samstag. 

Das Ganze hat eher den Hintergrund, dass man dort im Wald abseits jeden Weihnachtsrummels abschalten kann, dort wo die Sonne nur gelegentlich mit ein paar Strahlen bis ins Unterholz durchdringt und wo es an den wenigen Lichtungen dann plötzlich wieder blendend hell ist. Da ist das Moos unter den Schuhen dicker als jeder Wohnzimmerteppich, die Luft immer kühl und feucht. Und wer etwas Abenteuerluft möchte, der schleicht dann um die ehemaligen Munitions- oder sonstwas Bunker herum, die stehen hier bei uns im Wald rum und schauen immer etwas finster und nach Lost Places aus. 

Die Ausbeute an Pilzfotos ist jahreszeitlich bedingt ziemlich mau, aber diese freundlichen Eichelkappen auf dem Baumstumpf, die hatten es mir angetan:

Matjesbrötchen

Matjesbrötchen

Trotz Küstenferne haben wir das Glück, am Samstag in der Früh hier bei uns auf dem Markt einen relativ gut sortierten Fischstand antreffen zu können.
Daher gibts Samstags zum Frühstück oft ein deftiges Matjesbrötchen. Ein Traum! 

Die obligatorische Zwiebel dazu findet das nicht so toll: