Feierabendrunde Nr. 45

Witthoh, Engen, Hegaublick

Die dunkle Hochbewölkung feierabends sieht garnicht gut aus, aber heut nehm ich trotzdem um fünf den Renner und fahr los, an der Donau lang, Möhringen, Hattingen, Witthoh. Umwege und Abkürzungen gibts ab hier jede Menge und ich grübel nach, wie ich es schaff, noch grad im Tageslicht heimzukommen.

Planung fertig, runter nach Biesendorf, im Eilzugtempo nach Engen, das Rennrad macht richtig gute Laune heute, und schön gemach wieder hoch zum Hegaublick. Die Bewölkung sieht eigenartig und bedrohlich aus. Von den Alpen keine Spur zu sehen, dort hängt so dicke Quellbewölkung rum, daß ich mir wünsche, jetzt da nicht aufm Berg beim Wandern zu sein …

Ab jetzt hab ich noch knapp eine Stunde zu fahren, solange is es ja auch noch hell. Vorbei an Mauenheim, Möhringen, an der Donau sind heute reichlich Jogger unterwegs, was isn da wieder los? Die letzten Kilometer laufen prima; heute abend war die Luft irgendwie besonders gut zum schnaufen oder wie soll ich das beschreiben?

Unterm Strich: Sehr angenehme und flinke Abendrunde aufm Rennrad 🙂 [66 km].

Feierabendrunde Nr. 44

Herbstliche Rennradtour

Nach den Vollbad von gestern kann es heute nur besser werden, und sieh mal an: das tut es sogar!

Um kurz vor fünf checken das Rennrad und ich auf eine meiner Lieblingsrunden über den Heuberg ein. Wetter ist angenehm herbstlich, mit 15°C und etwas bewölkt ist fast schon Wohlfühlwetter heute. Wir fliegen über Böttingen runter nach Wehingen, das Bäratal entlang nach Fridingen und dann parallel zur Donau nach Mühlheim. Läuft ganz schön gut heute, obwohl ich mit mehr Muskelkater von der Vollgastour gestern gerechnet hab.

Noch Appetit auf bisle mehr, das Lippachtal bietet sich da ab Mühlheim an. Geht auch ganz gut da hoch, nur läßt um halb sieben das Tageslicht schon zu wünschen übrig um diese Jahreszeit. Schade schade, das wird noch viel schlimmer, ich genieß die letzten Feierabendrunden bei Licht und schönem Wetter. Der Rest von Mahlstetten bis vor die Garage ist schnell erledigt.

So, das war ne richtig feine und flinke Abendrunde heute 🙂 [67 km].

Feierabendrunde Nr. 43

Der Monsun hat begonnen

Heute will ich feierabends nach Bad Dürrheim, zum Media Markt, ( ich bin doch nicht blöd ), mitm Rad natürlich, is ja nicht weit. Die schwarzen Wolken blend ich aus, ich hab beschlossen, daß es heute trocken bleibt. Das Blaue Rad ist am Start, und zehn Minuten nach der Abfahrt ignoriert jemand meinen Beschluß und läßt es derbe regnen. Mein Dickschädel läßt sich indes heut nicht so schnell erweichen und nach einer Stunde bin ich tropfnass am Ziel. Schnell erledigen, wozu ich gekommen bin, denn die Dämmerung naht und ich hab noch kein Licht am Rad. Nach einer weiteren Stunde steh ich wieder vor der Garage, hat alles geklappt fast wie gewünscht mit Ausnahme des Wetters.

Fazit: Mission erfüllt, zwei Stunden spaßbefreites Vollgasfahren [58 km].

Positiv: Unterwegs verschwend ich keinen einzigen Gedanken mehr an meinen rechten Haxen, der ja nur mit vier Spax angeschraubt ist. Vor zwei Monaten hab ich von schnellen Feierabendrunden nur träumen können; vor vier Monaten dacht ich sowieso, die Welt ist untergegangen. Hachje, alles wieder fast im grünen Bereich 🙂

Gemütlicher Sonntag …

… auf dem Blauen Radl

Sonntag morgen, super Wetter statt der angekündigten Sudelei, was will ich mehr?

Nix wie raus aus der Bude. Um zehn hol ich meinen Coach in Spaichingen ab, noch keine Ahnung wo wir hin wollen, nur hell muß es sein, und bisle Sonne wollen wir abkriegen bei den morgentlichen 2°C hier am Albrand.

Erstmal an der Donau aufwärts. In Geisingen gibts den ersten Kaffi, ich bekomm mein Hirn kaum aufgetaut. Nächstes Ziel: Waldcafe in Bad Dürrheim. Grad richtig für uns Rentner. Unterwegs jede Menge Fotopausen mit Gelegenheit zum Sonne tanken. Schon fast wie im Winter hier, jedes bisle Wärme wird mitgenommen. Dementsprechend langsam kommen wir im Waldcafe an, wo es endlich wieder Kaffi und Kirschtorte gibt ….

Wir suchen uns einen gemütlichen Weg abseits vom Traffic an Talheim vorbei, unter der A81 hindurch, teils durch den Wald, Richtung Seitingen, am Hohenkarpfen entlang, Hausen o.V. und runter nach Spaichingen. Richtig schöner Sonntag. Noch gemütlich ein Döner bei unserem Lieblingstürken, Feierabend. [103 km]

Hachje. So ein schöner Sonntag 🙂

Und sogar paar Fotos sind online.

Nachlese Bodensee – Königssee

Paar Gedanken – paar Fotos

– Kalt kalt kalt wars auf der Hinfahrt, hat jedoch nix wirklich Schlimms ausgmacht.
– Die Berge im Allgäu werden nur nach Bedarf aufgstellt und wieder abgebaut.
– Das Voralpenland besteht aus aneinandergereihten Kuhfladerln, von Lindau bis Berchtesgaden.
– Wenns dazu noch regnet, dann fahrst wia durch Hunderte von Misthaufa
– Anschließend schaugst aus wia durch d’Jauchegrubn zoga, unds Radl grad so.
– Am Sunntig obed in Piding im Wirtshaus, do hot d’Musi aufgspuit. Obandig schea 🙂
– Der Königssee ist ein norwegischer Fjord, der sich verlaufn hat.
– Das wundervolle bayrische Dunkle Bier fehlt den Schwaben komplett.
– A hoaße Suppn beim koida Wetta bingt Di schnell wiada auf’d Fiaß.
– Den Beckstein aufn Wahlplakaten mit dr Polizei ko i nimmr anschaun.
– I könnt mi glei morga wieda aufs Radl hockn und nochamol losfahra.
– Und so hot des ganze ausgschaut …

Letzter Urlaubstag

Noch eine Herbstrunde mit dem Blauen Radl

Donnerstag, 02.10. Morgens um sieben ist blauester Himmel, um acht Regenbogen und um neun graues Sudelwetter. So lieb ich das. Erst viel versprechen und dann nix halten. Also nochmal in die Werkstatt heute. Das Blaue hat schon lang ein paar neue Schalthebel verdient, die es heut auch bekommt. Ich bekomm tatsächlich noch ein Paar Shimano Alivio 8-fach Schalthebel bei meinem Dealer. Reicht völlig aus, und funktioniert einwandfrei, Ergonomie ist auch perfekt zusammen mit den Bremshebeln. Klasse.

Mittags ist es dann trocken, kalt und windig, was heißt: sofort was Warmes anziehen und ab die Post. Erstmal bergauf gegen den Wind auf den Hegaublick, lecker Kaffi trinken. Kein Moppedfahrer weit und breit zu sehen, wo doch sonst hier der Bär los ist, und auch bei mäßigem Wetter immer paar Biker rumstehen. Weiter nach Geisingen, Öfingen, Immendingen [hier zischt es wieder mal so richtig mit Rückenwind], Tuttlingen und heimwärts. Herrlich. Das Blaue läuft wie ne Nähmaschine und dem wechselhaften Wetter wieder eine feine trockene Runde abgeluchst 🙂 [79 km]

Kleine schnelle Abendrunde

Das Blaue Radl ist wieder unterwegs

Meine letzten paar Urlaubstage hätten eigentlich im Schwarzwald aufm Mountainbike stattfinden sollen. Blöderweise hats die ganze Nacht und den Vormittage gesudelt draussen, sodaß ich garnicht erst losgefahren bin; stattdessen ist erstmal Werkstatt angesagt.

Am späten Nachmittag isses endlich trocken genug, um noch schnell einen Leckerbissen aufm Rad mitzunehmen. Bei unsicherem Herbstwetter ist das kleine Blaue Rad genau richtig. Ab nach Talheim, Öfingen Immendingen und über Tuttlingen wieder heim. Gut daß ich nen Helm aufm Kopf hab; nach den zwei Wochen mit Gepäck auf dem trägen Tourer kommt mir diese Fuhre doch arg schnell und überaus agil vor, jedes Gefälle wird weggebremst und bei dem Rückenwind heute trau ich mich kaum die großen Gänge ordentlich auszufahren. Dabei fällt mir ein, daß ich das Teil seit meinem großen Crash garnicht mehr gefahren bin.

Feine Abendrunde, und trocken wieder zuhaus 🙂 [ 52 km]

Königssee

Hin und wieder zurück – Das Echo am Königssee

So, fertig unsere Urlaubs – Radtour.

Einmal Bodensee – Berchtesgaden am Königssee durch das Voralpenland und wieder retour.

Hat zwei Wochen gedauert, Riesenspass gemacht (außer an einem Tag, da hat es durchgeregnet von morgens bis abends, da ist die gute Laune nach wenigen Stunden aufgebraucht), zeitweise bisle sehr kalt, aber nach zwei Wochen Radeln waren 11° auch schon im Wohlfühlbereich 🙂

Und der Rest: einfach klasse. Mal sehen, vielleicht gibts noch paar mehr Info’s. ( 1017 km, 8403 hm )

Hach.

Hegaublick und Witthoh

Neuen Biergarten entdeckt!

Den schönen Vormittag hab ich blöderweise inner Werkstatt rumgebracht statt rauszufahren. Immerhin wars nicht vergeblich, hab einiges am Tourer fertig machen können. Mittags schon siehts Wetter etwas merkwürdig aus, aber noch schön genug, um sofort ne Runde aufm Rennrad zu drehen. Wer weiß wie lang das noch hält.

Um zwölf fahr ich durchs Krähenbachtal über Möhringen auf den Donauradweg, weiter durch Kirchen-Hausen. Pause in Aulfingen im Adler Biergarten mit Kaffi & Kuchen. Der noch backofenwarme Zwetschgenkuchen mit Sahne ist aber sowas von lecker – und riesengroß! Die Zwetschgen ham morgens noch am Baum gehangen, erfahr ich, also ganz frisch gefangen! Und sogar der Kaffi schmeckt nach Kaffi und nicht wie oft woanders nach Badewasser. Die Kneipe kommt ungedingt auf die Merkliste.

Dank der dunklen Wolkenwand von Westen dreh ich um und fahr aufn Hegaublick hoch, wieder kurz rumgucken nachm Wetter. Sieht nicht gut aus, aber bisle geht noch. Keine großen Umwege, sondern direkt runter nach Hattingen. Hmm ja, könnte noch ne Weile gutgehen, daher gönn ich mir den netten Umweg auf den Witthoh und von dort oben hab ich ja leichtes Spiel. Ganz von selbst zischt der Renner runter nach Emmingen, und dann fast allein nach Tuttlingen.

Den Besuch im Fahrradladen und sonstigen Einkaufrummel erspar ich mir, das ist wohl besser bei der zunehmenden Gewitterlaune da oben. Noch schnell die letzten km bis an die Garage, die Tour hat so richtig Spaß gemacht, der Renner lief wieder mal ausgezeichnet, keinen Crash gehabt, nicht vom Blitz getroffen [74 km].

Und sieh mal an: Bin grad inner Dusche, da regnets draußen los wie aus Eimern.
Wieder mal gut gepokert 🙂 …

Nervige Ausfahrt …

… im Berufsverkehr nach Villingen

Heute mittag mit dem Tourer nach Tuttlingen, Eisdiele ist geplant, aber siehe da: die Karre fährt ja seit dem letzten Rums der letzten Reparatur unmöglich, Schaltung tut sowieso schon länger, was sie will, der Vorderreifen ist unrund montiert und außerdem wackelt das Lenkkopflager seit neuestem. Gegen sowas bin ich ja nun völlig allergisch, sofort paar Ersatzteile holen, nur hat mein Dealer leider Urlaub und der andere Radladen ist Mittwoch nachmittags geschlossen. GnaGna Ärger, Grüßgottle im Schwabenland. Mir kennets uns halt leiste, wisset se …

Bleibt nur noch: Mit dem Renner nach Villingen zu Tour, die ham was ich brauch. Leider ne blöde Strecke und die falsche Uhrzeit, das tobt der Feierabendverkehr. Egal, nächste Woche will ich ja den Tourer fit haben, daher Helm auf und durch. Die Wirklichkeit am Feierabend ist noch schlimmer als erwartet, aber ich fighte mich durch bis zum Radladen. Freundliche Bedienung mit anschließenden Tips, wo ich mich um das Schwenninger Verkehrsgewühl rumdrücken kann. Nachm Weizenbier in Dauchingen wurschtel ich mich durch bis Spaichingen zum Döner. Noch fünf km zum Abschalten und endlich Feierabend …

Meckern darf ich nicht, hab ja gewußt worauf ich mich einlass, aber mit relaxtem Radln hat das nichts zu tun. Dieser Feierabendverkehr ist Krieg, jeder gegen jeden. Die dicksten Schiffe haben Vorfahrt, jede zweite Karre ist ein SUV, Hauptsache noch etwas mehr Blech als der Nachbar. Geld spielt keine Rolle, Spritpreise sind bestenfalls willkommen als Anlass zum Motzen über die Politiker am Stammtisch oder inner Frühstückspause.

Herrje 🙁
Andere fahren jeden Tag in diesem gequirlten Schßdrck rum und finden es am Ende völlig normal. [81 km].

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