Samstag, 28. Februar 2026 – Die Nieswurz
Heute auf der kurzen Bergrunde musste endlich mal eine der zahlreichen Nieswurze (Nieswürze oder Nieswurzeln?) für ein Foto herhalten. Die wachsen hier überall im Wald und könnten aufgrund ihrer ständig frischen Farbe auch Immergrün heissen, aber der Name ist ja schon vergeben. Über die Nieswurz gibts im Web reichlich Informationen zu lesen, die müssen hier nicht wiederholt werden. Für den Waldspaziergänger bleibt das ein tolles Kraut, das zu jeder Jahreszeit knackig und frisch aussieht, sogar aus dem Schnee lugt die Pflanze im Winter unverdrossen raus.
Da gibt’s aber noch was zu berichten, wer nämlich den Eberhofer „Schweinskopf al dente“ gesehen hat, weiss es bereits. Da hat der entflohene hinterlistige Dr. Küstner, ein Psychopath, wie er im Buch steht, Rotweinflaschen mit giftiger Nieswurz präpariert und damit anschliessend den Vater vom Eberhofer nebst Richter Moratschek, die beiden wollten sich einen lustigen Männerabend machen, schachmatt gesetzt. Da die sparsame Oma, die bis dahin nichts vom präparierten Rotwein wusste, die angebrochenen Flaschen natürlich nicht wegkippt, sondern in einem Rotweinkuchen verwertet, den die Susi anschliessend im Rathaus serviert, liegt anschliessend ebenfalls das halbe Rathauspersonal flach, angeführt vom Bürgermeister, der sich natürlich die meisten Kuchenstücke reinpfeifen musste. Ein herrlicher Klamauk.