Samstag, 28. Februar 2026 – Die Nieswurz

Samstag, 28. Februar 2026 – Die Nieswurz

Heute auf der kurzen Bergrunde musste endlich mal eine der zahlreichen Nieswurze (Nieswürze oder Nieswurzeln?) für ein Foto herhalten. Die wachsen hier überall im Wald und könnten aufgrund ihrer ständig frischen Farbe auch Immergrün heissen, aber der Name ist ja schon vergeben. Über die Nieswurz gibts im Web reichlich Informationen zu lesen, die müssen hier nicht wiederholt werden. Für den Waldspaziergänger bleibt das ein tolles Kraut, das zu jeder Jahreszeit knackig und frisch aussieht, sogar aus dem Schnee lugt die Pflanze im Winter unverdrossen raus. 

Da gibt’s aber noch was zu berichten, wer nämlich den Eberhofer „Schweinskopf al dente“ gesehen hat, weiss es bereits. Da hat der entflohene hinterlistige Dr. Küstner, ein Psychopath, wie er im Buch steht, Rotweinflaschen mit giftiger Nieswurz präpariert und damit anschliessend den Vater vom Eberhofer nebst Richter Moratschek, die beiden wollten sich einen lustigen Männerabend machen, schachmatt gesetzt. Da die sparsame Oma, die bis dahin nichts vom präparierten Rotwein wusste, die angebrochenen Flaschen natürlich nicht wegkippt, sondern in einem Rotweinkuchen verwertet, den die Susi anschliessend im Rathaus serviert, liegt anschliessend ebenfalls das halbe Rathauspersonal flach, angeführt vom Bürgermeister, der sich natürlich die meisten Kuchenstücke reinpfeifen musste. Ein herrlicher Klamauk.

Montag, 23. Februar 2026 – Hausberg

Montag, 23. Februar 2026 – Hausberg

Eine Kurztour auf den Dreifaltigkeitsberg, heute ist es mal besonders stürmisch da oben.
Unterwegs finden sich noch ein paar Reste vom Funkenfeuer am Vorabend.

Der Blechmann auf dem Berg hält sich den Kopf, als hätte er gestern zuviel gefeiert:

Ruine Falkenstein schwarz weiss

Ruine Falkenstein schwarz weiss

Das aktuelle schwarz weiss Foto, vor zwei Tagen im Donautal aufgenommen.
Man steigt über eine Wendeltreppe in der Burghof oder was noch übrig ist davon.
Dort findet sich gleich links die Aussicht zum Turm raus.

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Ruine Falkenstein

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Ruine Falkenstein

Besuch im Donautal

Die Ruine Falkenstein ist immer wieder einen Besuch wert, mit etwas Abenteuerlust finden sich auf dem Weg vom Schaufelsen rüber am oberen Talrand noch etliche interessante Felsformationen, Höhlen, Durchgänge und natürlich die kletterbaren Falkenwände. 

Die Bergsteigerin versucht sich am ehemaligen Eingangstor zur Burg:

 

Winter in Tirol

Winter in Tirol

Ein ambitionierter Titel finde ich.
Dabei waren wir schon länger nicht dort.

Angeregt durch eine Nachricht auf dem Händi, hier ein kurzer gedanklicher Ausflug nach Tirol in den Ort unserer Lieblingsferienwohnung. Da wir mit Schifahren so überhaupt nichts am Hut haben, sind wir dort nur sommers oder am liebsten im Herbst in Wanderschuhen unterwegs, da gab es zwar auch schon mal Neuschnee im September, aber da kommt man zu Fuss auch noch leicht durch, wenn man nicht allzu hoch hinaus will. Seit einem halben Jahr haben die auch mehrere Webcams im Umfeld, da lassen sich prima die aktuellen Wetterverhältnisse anschauen und wenns dort mal richtig geschneit hat, freuen wir uns dass nicht jeden Morgen wieder ein halber Meter Neuschschnee vor unserer Haustür hier am Südrand der Schwäbischen Alb liegt und wir auch bei kratzigstem Reizwetter trotzdem noch fast täglich auf unseren Hausberg mit knapp 1000m rauf und wieder runterkommen. 

Danke an Hannes für das Foto:

Endlich reich – die Zweite

Endlich reich – die Zweite

Unterwegs am Hausberg, plötzlich ein besonderer Fund.
Eine fette Münze aus reinem Gold, vermutlich aus der achten Dynastie Karls des Soundsovielten. 
Die ist Millonen wert, die Rente scheint gesichert!

Auf sowas bin ich schonmal reingefallen, das sollte mir heute nicht in Wiederholung passieren. Trotzdem, den Fund in den Rucksack gesteckt und zuhause mal etwas den Rost entfernt und dran rum poliert, bis die ungeschminkte Wahrheit ans Licht kommt. Das Stück ist heute materiell zwar überhaupt nix wert, aber es erinnert an Zeiten, als das Geld noch soviel wert war, wie man eben drauf lesen konnte, das wären in diesem Fall Fünf Pfennig. Das ehemalige Geldstück hat, wie man sehen kann, seine 46 Jahre auf dem Buckel, die man ihm auch ansieht. Und weiterhin hat das Aussehen etwas Wertiges, die Motive auf Vorder- und Rückseite sind gut gewählt, aber das ist natürlich Geschmackssache. Die Münze hat sicher schon etliche Portemonaies von innen gesehen und könnte daher sicher einige Geschichten erzählen! 

Die Edelstahl Spannfeder

Die Edelstahl Spannfeder

Rubrik: Das aktuelle Technikfoto

Gestern auf der Wanderung im Bäratal war die Ausbeute an Draussenfotos nicht so fett. Deshalb gibts stattdessen wieder ein Technikfoto. Das abgebildete Gerät ist eine Spannfeder, die man zum Längenausgleich in einen Weideezaun einbaut, vorwiegend zum Ausgleich der Längenänderung des Zauns durch Temperaturschwankungen und auch, damit der Zaun allgemein nicht so durchhängt. Die billigen Exemplare sind üblicherweise aus verzinktem, die etwas besseren aus Edelstahl, damit sie nicht rosten, die sind in verschiedenen Grössen und Ausführungen im Agrarhandel und auch im Baumarkt erhältlich und kosten im Schnitt um die 15€, die Preisspanne reicht aber von etwa 6 bis 25 Euronen. Die abgebildete Version hat eine Länge von etwa 40cm bei einem Durchmesser von ca. 45mm. 

Der Technikfreak freut sich über so ein Schmuckstück!

 

Der Lederlaufkäfer

Der Lederlaufkäfer

Das Sachensuchen (frei nach Pippi Langstrumpf) unterliegt zwar keinen jahreszeitlichen Schwankungen, aber die Ergebnisse sind doch zeitweise etwas mau. Mit etwas Neugier findet man aber jederzeit irgendwas Interessantes. Neulich im Wald wieder so ein kurioser Fund. Käfer allerlei sieht man ja zur Genüge an Wegen oder im Wald, nur so ein Prachtexemplar kam mir nicht allzu oft vor die Linse und dann noch mitten im Winter. 

Auch hier musste erstmal die Bildersuche herhalten um dieses Riesenvieh bestimmen zu können. Ein Lederlaufkäfer, so war die Ansage bei G* und wenn man im Web danach sucht, finden sich sogar einige Videos, da kann man zuschauen wie sich der fette Käfer durch seine Umgebung futtert. 

Der VW Bus

Der VW Bus

Mit dem VW Bus da auf dem Foto, nun ja, da hat es was auf sich. Der hat nicht mal mir gehört, aber die Geschichte hängt mit meiner eigenen Geschichte früher zusammen. Leider ist mit der Zeit zuviel Gras über alle Erinnerungen gewachsen, auch über die guten, sodass ich erstmal gar nicht viel zu dem VW Bus schreiben kann, ohne vorher auf der biologischen Festplatte nach ganz hinten zurück zu spulen und zu überlegen wie das denn damals alles war. Und somit steht hier erstmal nur das Originalfoto zur Verfügung und regt zum Denken und zum Schmökern in der Vergangenheit an.