Montag, 2. März 2026 – Klippeneck

Montag, 2. März 2026 – Klippeneck

Untertitel: Frühjahr am Albrand

Es könnte Anfang März anders aussehen, hier am südlichen Rand der Schwäbischen Alb.
Schnee bis Ende April ist hier auch keine Seltenheit. 

Unterwegs zum Klippeneck: der freundliche Huflattich traut sich schon durch das Laub vom letzten Jahr heraus:

Alkoholfrei

Alkoholfrei

Gute Vorsätze sind wichtig, weiss jeder.
Wir haben unseren ersten guten Vorsatz für 2026 bereits umgesetzt.
Komplett ohne Alkohol vom 29. bis 31. Februar.
War übrigens viel einfacher als erwartet. 

Der Fuchs geht durch den Wald

Der Fuchs geht durch den Wald

Untertitel: Neulich im Donautal

Füchse laufen hier überall mal herum, im Sommer sieht man sie nicht so oft, im Winter sieht man häufig einen über einen verschneiten Acker laufen. Jedesmal fallen mir dabei Herr Fuchs und Frau Elster aus dem Sandmännchen ein. 

Diesen hier haben wir neulich im Donautal entdeckt, der hatte es sich sich tief unter uns vor einer Felshöhle gemütlich gemacht, um sich dort zu sonnen. Man musste genau hinschauen, der war fast nicht zu erkennen, aber er hatte uns doch genau im Blick und wusste, dass wir ihm dort unten nichts anhaben können. 

Samstag, 28. Februar 2026 – Die Nieswurz

Samstag, 28. Februar 2026 – Die Nieswurz

Heute auf der kurzen Bergrunde musste endlich mal eine der zahlreichen Nieswurze (Nieswürze oder Nieswurzeln?) für ein Foto herhalten. Die wachsen hier überall im Wald und könnten aufgrund ihrer ständig frischen Farbe auch Immergrün heissen, aber der Name ist ja schon vergeben. Über die Nieswurz gibts im Web reichlich Informationen zu lesen, die müssen hier nicht wiederholt werden. Für den Waldspaziergänger bleibt das ein tolles Kraut, das zu jeder Jahreszeit knackig und frisch aussieht, sogar aus dem Schnee lugt die Pflanze im Winter unverdrossen raus. 

Da gibt’s aber noch was zu berichten, wer nämlich den Eberhofer „Schweinskopf al dente“ gesehen hat, weiss es bereits. Da hat der entflohene hinterlistige Dr. Küstner, ein Psychopath, wie er im Buch steht, Rotweinflaschen mit giftiger Nieswurz präpariert und damit anschliessend den Vater vom Eberhofer nebst Richter Moratschek, die beiden wollten sich einen lustigen Männerabend machen, schachmatt gesetzt. Da die sparsame Oma, die bis dahin nichts vom präparierten Rotwein wusste, die angebrochenen Flaschen natürlich nicht wegkippt, sondern in einem Rotweinkuchen verwertet, den die Susi anschliessend im Rathaus serviert, liegt anschliessend ebenfalls das halbe Rathauspersonal flach, angeführt vom Bürgermeister, der sich natürlich die meisten Kuchenstücke reinpfeifen musste. Ein herrlicher Klamauk.

Montag, 23. Februar 2026 – Hausberg

Montag, 23. Februar 2026 – Hausberg

Eine Kurztour auf den Dreifaltigkeitsberg, heute ist es mal besonders stürmisch da oben.
Unterwegs finden sich noch ein paar Reste vom Funkenfeuer am Vorabend.

Der Blechmann auf dem Berg hält sich den Kopf, als hätte er gestern zuviel gefeiert:

Ruine Falkenstein schwarz weiss

Ruine Falkenstein schwarz weiss

Das aktuelle schwarz weiss Foto, vor zwei Tagen im Donautal aufgenommen.
Man steigt über eine Wendeltreppe in der Burghof oder was noch übrig ist davon.
Dort findet sich gleich links die Aussicht zum Turm raus.

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Ruine Falkenstein

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Ruine Falkenstein

Besuch im Donautal

Die Ruine Falkenstein ist immer wieder einen Besuch wert, mit etwas Abenteuerlust finden sich auf dem Weg vom Schaufelsen rüber am oberen Talrand noch etliche interessante Felsformationen, Höhlen, Durchgänge und natürlich die kletterbaren Falkenwände. 

Die Bergsteigerin versucht sich am ehemaligen Eingangstor zur Burg:

 

Winter in Tirol

Winter in Tirol

Ein ambitionierter Titel finde ich.
Dabei waren wir schon länger nicht dort.

Angeregt durch eine Nachricht auf dem Händi, hier ein kurzer gedanklicher Ausflug nach Tirol in den Ort unserer Lieblingsferienwohnung. Da wir mit Schifahren so überhaupt nichts am Hut haben, sind wir dort nur sommers oder am liebsten im Herbst in Wanderschuhen unterwegs, da gab es zwar auch schon mal Neuschnee im September, aber da kommt man zu Fuss auch noch leicht durch, wenn man nicht allzu hoch hinaus will. Seit einem halben Jahr haben die auch mehrere Webcams im Umfeld, da lassen sich prima die aktuellen Wetterverhältnisse anschauen und wenns dort mal richtig geschneit hat, freuen wir uns dass nicht jeden Morgen wieder ein halber Meter Neuschschnee vor unserer Haustür hier am Südrand der Schwäbischen Alb liegt und wir auch bei kratzigstem Reizwetter trotzdem noch fast täglich auf unseren Hausberg mit knapp 1000m rauf und wieder runterkommen. 

Danke an Hannes für das Foto:

Endlich reich – die Zweite

Endlich reich – die Zweite

Unterwegs am Hausberg, plötzlich ein besonderer Fund.
Eine fette Münze aus reinem Gold, vermutlich aus der achten Dynastie Karls des Soundsovielten. 
Die ist Millonen wert, die Rente scheint gesichert!

Auf sowas bin ich schonmal reingefallen, das sollte mir heute nicht in Wiederholung passieren. Trotzdem, den Fund in den Rucksack gesteckt und zuhause mal etwas den Rost entfernt und dran rum poliert, bis die ungeschminkte Wahrheit ans Licht kommt. Das Stück ist heute materiell zwar überhaupt nix wert, aber es erinnert an Zeiten, als das Geld noch soviel wert war, wie man eben drauf lesen konnte, das wären in diesem Fall Fünf Pfennig. Das ehemalige Geldstück hat, wie man sehen kann, seine 46 Jahre auf dem Buckel, die man ihm auch ansieht. Und weiterhin hat das Aussehen etwas Wertiges, die Motive auf Vorder- und Rückseite sind gut gewählt, aber das ist natürlich Geschmackssache. Die Münze hat sicher schon etliche Portemonaies von innen gesehen und könnte daher sicher einige Geschichten erzählen!