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andi's lustige abenteuer

Im Schwarzwald

Schiltach Runde

Start am Samstag vormittag in Schiltach, noch eben in irgendeinen Laden rein und Socken kaufen weil der Autor seine Wandersocken zuhause gelassen hat und keine Lust barfüß in die Wanderschuh zu steigen.
Theisenkopf Durchs schöne Kuhbachtal zum Theisenkopf, ausgiebige Pause aber im Schatten bitte. Dann endlich ein paar km barfuß laufen aber an der Salzlecke Hütte doch endlich und gern wieder in die Schuh rein, piekst halt doch und an den Harzklecksen unter den Füßen kleben ständig Steine! Auch die Begleitung ist froh hier ihre freundlichen Fivefinger gegen richtige Schuh tauschen zu dürfen.

Schöne Talumrundung mit ab und zu Wegsuchen bis an den Teufelsstein bei St. Roman, weiter über Emlisberg in weiten Serpentinen wieder runter nach Schiltach.

Bewertung: schöne und ausgiebige Runde und reichlich viel warm, der Wanderspaß schmolz gelegentlich etwas dahin. Also später nochmal [23,1km, 525hm].

Radolfzell

Sommerliche Kollegenausfahrt

Offizieller Treffpunkt ist in Immendingen am Bahnhof, wir drei Vorausfahrer treffen die anderen vier Kollegen am Eingang zum Rabental. Dann zusammen hoch auf den Witthoh, an den Pestkreuzen bei Emmingen Start zur schnellen Abfahrt durchs Wasserburger Tal bis nach Aach.

Die Aachquelle hat einen herrlichen Biergarten, Pause für alle mit üppiger Aufnahme von Flüssignahrung. Weiter über Volkertshausen und Wiechs nach Steisslingen. Noch ein Kollege schliesst sich an, der uns dank Ortskenntnis in Radolfzell in einen Biergarten direkt am See navigiert.

Ist das schön hier! Und nochmal 5°C wärmer als bei uns am Albrand. Ausgiebige Pause mit Abfütterung, dann gemeinsam ab zum Bahnhof und wie üblich chaotisches Fahrkarten kaufen. Die Bahn bringt uns alle inclusive der Räder zurück nach Immendingen.

Einige steigen ins Auto, zu zweit fahren wir noch aufs Radl und rollen die paar km in der warmen Sommernacht Richtung heimwärts, der Absacker im Hirschbrauerei Biergarten in Wurmlingen rundet den Abend angenehm ab.

Danke an die Kollegen und an J. fürs organisieren!

Im Schwarzwald

Tennenbronn

Wir wollten diese Runde schon am Samstag laufen, aber nicht unbedingt im Regen. Also erst sonntags früh los nach Schramberg.

Brombeeren Start Kuh im Junghansgelände, am Lauterbach hoch, die Bachseite wechseln und schön waldig nach Purpen [das heißt wirklich so] und weiter auf die Ramsteiner Höhe. Drüben runter nach Tennenbronn, am Waldrand ausgiebige Mittagspause mit üppiger Verpflegung aus dem Rucksack. Andere Talseite hoch, Ruine Ramstein, Ruine Berneck, Heuwegle, Abstieg nach Schramberg.

Abwechslungsreiche Runde mit viel Auf und Ab bei schickstem Sommerwetter [20,8km, 795hm].

Allgäu 2015

Dem Regenwetter heut früh zu verdanken sind endlich mal die Bilder vom Juni fertig geworden.
Einfach runterscrollen bis Ende Juni oder hier draufklicken.

Göllsdorf

Karden unterwegs Die kleine Freitagsrunde: wie üblich anfangs etwas ziellos, erstmal Richtung Rottweil. An der Prim entlang nach Göllsdorf, weiter zum Linsenbergweiher. Pause machen mit schwäbischer Unterhaltungskomödie vom Nebentisch. Weiter durchs Jungbrunnental hoch zum Flugplatz Zepfenhan, Pause. Wellendingen, Neufra, in Neuhaus hoch nach Aldingen und heim [45 km].

An der Donau

Radtour nach Mengen

Einladung zum Grillen am Samstagabend, na prima. Und weil das Event nicht grad vor der Haustür stattfinden soll, nehmen wir die Gelegenheit um mal wieder eine Zweitagestour auf den Rädern zu starten.

Auf der Donau Samstag Auf der Donau morgen bei deftigem Rückenwind auf dem Donautalradweg über Sigmaringen bis Mengen, Zimmer checken und ab zum Grillabend. Perfekte Umsorgung durch den Profigriller mit allen Schmackazien bis oberer Füllstand erreicht ist, das Breitenangebot an Flüssignahrung rundet den Abend ab. Lange nicht mehr so viel Spaß gehabt und herzlichen Dank an I. und M.!

Sonntag morgens lecker Frühstück und: sieh mal an der Wind hat gedreht, wie nett. Das Ganze also wieder mit Raumwind retour. Prima, so ein Wochenende. [176km].

Freitagnachmittag im Juli

Zepfenhan Freitagsrunde nach Aldingen, Neuhaus, Frittlingen, Wilflingen. Endstation in Wilflingen? Fast der ganze Ort ist baustellenhalber abgesperrt. Mit dem Rad nicht so schlimm, einfach mittendurch fahren. Kleine Pause am Flugplatz Zepfenhan, durchs Jungbrunnental nach Göllsdorf, Rottweil, Neufra. In Neuhaus übern Berg nach Aldingen und sieh an, schon wieder zuhaus [61km].

Feierabendtouren

In Duerbheim Morgens mit dem Radl auf Orbeid fahren macht derzeit viel Spaß, da ist die Luft noch angenehm kühl; anstrengend ist einzig, die Tempofahrt abzubrechen und ins Büro abzubiegen. Nachmittags ist es überhaupt nicht mehr kühl und ausgiebige Bewegung ist das einzige wirksame Mittel um wieder zum Leben zu erwachen. Nach dem Training im maxxi gibts immer einen Anlass, den Heimweg irgendwie zu verlängern um noch eine Weile den Fahrtwind im Gesicht zu haben. So ist das grad hier im Ländle.

Im Donautal

Normalweg

Samstag früh los, Fridingen, Ziegelhütte, Kallenberg und weiter am Panoramaweg zum Jägerhaus. Morgens noch schön, der Regen holt uns ein, mit Schirm weiter. Bierpause, ab und zu wieder den Schirm raus, am Stiegeles schüttet es nochmal ordentlich und anschliessend ist ein Dampfbad vom Feinsten.

Wir steigen durchs Steintäle nach Fridingen ab. Das Freilufttheater bereitet grad die Nachmittagsvorstellung vor, es gibt Pippi Langstrumpf. Wir dürfen noch kurz durchlaufen und überall wuseln Kinder im Pippi Alter herum. Schicke kleine Tour und erster Fivefinger Testlauf. [14km, 590hm].

Tour des Vosges

In den Vogesen

Drei Tage Rennrad fahren in den Vogesen, Basislager in Guebwiler. Ein reichlich ambitioniertes Programm hatte Tom ausgearbeitet. Bei der Hitze? Jo. Ich hatte das Glück dabei sein zu dürfen. Noch kein einziger km Rennrad auf der Uhr in diesem Jahr. Beste Voraussetzungen also, völlig unbelastet an die Sache ran. Das Gute daran: nix denken müssen, nur hinterher fahren.

Erstes Treffen mit den sechs neuen Kollegen aus dem Saarland am Donnerstag abend, einchecken und Begrüßungsbier trinken. Mein Bauchgefühl sagt mir wir verstehen uns auf Anhieb. Anschliessend los auf Futtersuche, wir werden fündig beim Italiener, der uns mit Nudeln und Bier versorgt.

Freitag, 10. Juli
Gute Güte, die Kollegen sehen so professionell aus! Rennmaschinen, Sonnenbrillen, teils rasierte Beine. Meine Übersetzung am Radl vorn 52/39, hinten 25/11, wird nachdenklich begutachtet. Damit in die Berge?

Nicht irritieren lassen, das gute Alurad Marke Cannondale aufpumpen und dann versuchen hinterher zu fahren. Mittendrin fahren geht auch schon, aha. Herrliche Irrfahrt durch die Weinberge und die kleinen Ortschaften bis wir den Einstieg zum Col de Hundsplan finden. Weia, das geht hoch, mithalten klappt problemlos. Hoch zum Col du Firstplan, klasse, geht auch. Die erste Abfahrt ist fürchterlich schnell. Wir treffen uns unten in Soultzbach alle lebendig wieder. Puh.

Weiter nach Munster, furchtbar warm hoch zum Lac Blanc, ausgiebige Pause. Dem ersten Kollegen platzt der Reifen in der Wärme. Über die Route des Cretes (ist das schön hier oben!) zum Col de la Schlucht. Dort ist ein Epizentrum für alles was Motor am Fahrzeug hat und überall stehen Souvenirläden. Die Abfahrt vom Col de la Schlucht nach Munster ist atemberaubend! Nochmal hoch über den Col du Firstplan und heimwärts durch die kleinen Weindörfer. Also der Einstieg hat schonmal deutlich Spaß gemacht!

Abendessen: Abfütterung am Buffet beim Chinesen, lecker und viel. Auf den lautstarken Karaoke Rummel in der Kneipe hätten wir gern verzichtet.

Samstag, 11. Juli
Der Korken ist ja nun raus nach dem ersten Tag, mitfahren scheint zu klappen. Mein Trinkrucksack scheint den Kollegen ungewohnt, ist aber überlebenswichtig. Alle anderen Mitfahrer haben Flaschen am Radl wie sich das gehört. Außerdem verzichte ich ungern auf Werkzeug, Ersatzteile und Luftpumpe, daher ist Radln mit Rucksack voll normal und keine extra Belastung.

Wir fahren durch die Weinberge nach Uffholtz und starten die 25km lange Auffahrt zum Grand Ballon. Lange und schöne Auffahrt, unten schon arg warm. Zwischendrin Pause am Hartmannsweiler Kopf, monumentale Kriegsgräberstätte aus dem ersten Weltkrieg. Die weitere Auffahrt wird oben angenehmer weil der kräftige Wind den Kopp kühlbläst. Oben Pause, dann über die Route des Cretes zum Col de Platzerwasel. Die Abfahrt hat 12% und ist entsetzlich schnell! Wir flicken wieder einen platten Vorderreifen eines Kollegen und biegen unten ab zum Petit Ballon. Der ist zwar Petit aber fürs Radl deutlich schärfer als sein Grand Namensvetter, vielleicht machts auch die Hitze.

Oben auf dem Petit Ballon ist es herrlich windig, weite Wiesen mit Kühen drauf und die anstrengende Auffahrt schnell vergessen. Die Abfahrt nach Luttenbach dagegen ist schlimm holperig und scheint nicht enden zu wollen. Mit bremsverkrampften Händen treffen wir uns unten, 35° im Schatten. Nun, heimwärts über Munster und Soultzbach ist ja nochmal der Col du Firstplan im Weg, also hoch in der Nachmittagshitze. Zum Überleben: trinken trinken und nochmal trinken. Abfahrt nach Soultzmatt und durch die idyllischen Weindörfer in der Spätnachmittagsbeleuchtung heim.

Wir mussten die Unterkunft wechseln und wohnen jetzt in Buhl, was deutlich schöner ist und idyllisch liegt. Das Abendessen ist äußerst fürnehm, die Teller riesig, die Portionen des Menues dagegen ziemlich übersichtlich. Die Preise richteten sich dann wohl nach der Tellergröße. Na gut, für ein mal.

Sonntag, 12. Juli
Schon Heimfahrttag, schade. Aber wir wollen noch ein Abschlußbonbon fahren. Die Auffahrt zum Le Markstein liegt vor der Haustür, ist unten angenehm zum Einrollen, legt mittendrin an Steigung deutlich zu und führt in schönen Serpentinen vorbei am Lac de Lauch an die Routes des Cretes. Von dort nochmal an den Grand Ballon und heute dürfen wir die 25km runterrollen bis Uffholtz. Noch ein Platten (anderer Kollege, wieder Vorderrad) und bei fast frischem Gegenwind Ausrollen bis an die Unterkunft. Einpacken, heimfahren.

Rennradteam Schnell vorbei, die drei Tage. Zu schnell fast. Wir hatten absolutes Top Wetter, eine perfekte Tourenplanung, die wir nicht ganz einhalten konnten, war auch so anspruchsvoll genug. Besonderen Dank an die prima Radkollegen, selten so einen Spaß in der Gruppe gehabt. Was dazugelernt: Windschatten fahren ist geil. Nebenbei noch das Saarländisch aufgefrischt!

Für die Statistik:
Freitag 143km/2510hm
Samstag 113km/2490hm
Sonntag 66km/1295hm
Imho darf sich das sehen lassen.

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