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andi's lustige abenteuer

Kategorie: Laufen

Pilzwanderung

Gansnest, Pfannenstiel, Knopfmacher und Stiegelesfels.

So heißen die Eckpunkte heute bei der Sonntagswanderung am 29.08.2010. Nach der Sudelei am Samstag ist es richtig schön heut; wir wollen eine unserer Winterrunden wiederholen. Es gibt ja zur Zeit massenhaft Pilze im Wald, damit ist heute Fototermin draussen wie schon lange nicht mehr. Es ist wirklich unglaublich was da alles zu finden ist an exotischen Gestalten und Farben. Essbar oder nicht, ich hab überhaupt keine Ahnung mehr, welche Pilze man mehr als einmal essen kann. Damit bleiben alle stehen wo sie sind, nur aufs Foto müssen sie schon.

Die Runde: Fridinger Bahnhof, hoch zum Gansnest [Ehemaliger Turm vom Wasserkraftwerk], runter ins Bäratal, hoch zur Ruine Pfannenstiel. Läuft prima heute. Weiter zum Soldatenfriedhof bei Beuron mit tollem Ausblick über das Tal mit dem Kloster unten und dann endlich weiter zum Kaffi trinken mit lecker Apfelkuchen futtern im Cafe Knopfmacher. Nur drei Stunden haben wir gebraucht, die Runde lässt sich ja beliebig erweitern. Also erstmal auf den Stiegelesfels, danach runter auf einem völlig neuen Abstieg an die Donau, wo wir heute tatsächlich mit dem Fernglas einen Eisvogel beobachten können! Der Weiterweg am Skihang vorbei wieder hoch zum Knopfmacher und dann den Schnellabstieg zum Fridinger Wasserwerk.

Laufzeit sieben Stunden, Wetter prima, Fotoausbeute hervorragend.

Möhringer Wald

Samstag, 28.08.2010:

Im Moehringerwald Nach dem großen Regen gabs am Samstagmittag endlich Entwarnung: Sonne komm raus, sie hats gehört und die Zeit nutzten wir gleich mal für eine flotte Runde Nordic Walken im Möhringer Wald. Vom Tuttlinger Freibad hoch, vorbei am Wildgehege und einen kleinen Trail runter nach Möhringen, wo wir eine Bierpause zu nehmen gedenken. Dies indes soll uns heute nicht gelingen. Der erste Biergarten hat doch tatsächlich Samstag Ruhetag, der zweite Betriebsferien, der Italiener erst ab 17 Uhr geöffnet, und sogar der Dönerladen hat hier nicht auf, was mich vollends wundert. Hier im Badischen, hart an der Grenze zum Schwäbischen Wunderland, sind doch die Einflüsse deutlich zu spüren. Dann laufen wir eben trockenen Halses wieder durch den Wald zurück, es ist wunderbar ruhig hier oben und nach fast drei Stunden ham wir wieder eine feine Runde in der Tasche!

Sommer auf der Alb

Samstag, 31.07.2010 – Rund um Lautlingen

Samstag Auf der Alb früh bei schönstem Wetter mit dem Autole nach Hossingen auf der Alb, dort läßt sich immer was finden zum Wandern. Erstmal auf den Gräbelesberg, der steht dort wie eine Halbinsel im Eyachtal mit viel Fels rundherum, Aussicht an allen Seiten und Sommer pur mitten im Wald. Ein steiler Weg bringt uns nach Lautlingen runter und dann gibts einen Weg auf den Heersberg hoch durch das Felsenmeer, eine wilde Ansammlung von Felsen miten im aufgeräumten Schwäbischen Wald. Der Mulipfad bringt uns runter nach Margrethausen und dann gleich wieder hoch zum Ochsenberg, hier ist eine schöne Kneipe mit Bierpause und Publikum wie im Kabarett, lustige Unterhaltung ist wieder für umsonst hier im Ländle! Runterwärts noch einmal durch Lautlingen und dann einen schönen Hangweg entlang zur Hossinger Leiter, das ist ein Seitental mit einer Metalltreppe am oberen Ende, damit der Wanderer nicht durch den Bach bis oben klettern muß. Klasse Runde, Gehzeit netto ca. 6 Stunden.

Sonntag, 01.08.2010 – Dreifürstenstein

Der geplante Besuch am Säntis fällt aus denn heute ist Schweizer Nationalfeiertag und dieses Vergnügen bei schönem Wetter auf dem Berg hatte ich bereits, du meine Güte, nie wieder!
Wir fahren wieder mit dem Autole nach Schlatt bei Hechingen, parkieren oben am Kirchle und nehmen den Anstieg zur Albkante unter die Füße. Hier ist tatsächlich alles Neuland für uns. Der rotmarkierte Alb-Nordrandweg ist wirklich vom Allerfeinsten, es geht ständig an der Kante entlang mit Blick zum Schloss Hohenzollern und reichlich Tiefblick ins Tal runter. Am Dreifürstenstein sind ein paar Wanderer anzutreffen, aber sonst ist hier sogar am schönen Sonntag wenig los.
Beeindruckendes Erlebnis heute: Das Gebiet vom Mössinger Bergrutsch am Hirschkopf, wo 1983 ein großes Stück Wald einfach den Hang runter gerutscht ist und einen felsigen Steilhang hinterlassen hat.
Nach einer Extrarunde um den Hirschkopf steigen wir ab nach Beuren und machen Bier- und Salatpause in der Kneipe dort. Auf dem Rückweg entdecken wir ein weiteres Schmankerl: ein kleines Wegerl mitten durch den Urwald, steil und etwas rutschig, bringt uns wieder an die Albkante hoch, ein weiteres Wegerl etwas weiter wieder östlich runter nach Schlatt. Feine Erlebnistour bei Hochsommerwetter, Gehzeit netto ca. 7 Stunden.

Hier gibts noch viel Neues zum Laufen und die Gegend ist weiter und unübersichtlicher als man ihr aus der Ferne ansieht.

Herrliches Sommerwochenende mit vielen bekannten und noch mehr neuen Wegen auf der Alb!

Wandern auf der Alb

Plettenberg

Sonntag morgen nach dem Regensamstag:  Schönstes Wetter, nix wie los zum Wandern auf die Alb. Das Ziel ist nochmal der Plettenberg bei Dotternhausen; beim letzten Mal war vor lauter Nebel fast überhaupt nichts zu sehen da oben. Diesmal ist es besser.

Wir suchen uns einen steilen Aufstieg direkt aus Dotternhausen, immer schön an der Seilbahn entlang, wo wochentags die großen Schuttkübel mit frischem Material aus dem Steinbruch runterfahren. Genau dort oben kommen wir auch raus und wie erwartet ist die Aussicht in alle Richtungen prächtig. Der Steinbruch lädt zu einer ausgiebigen Erkundung ein, allerdings muß man da lang und im Zickzack runterlaufen, weil es überall brüchige Steilwände hat.

Ein kleiner Waldweg führt uns zum Gespaltenen Fels und weiter zum hinteren Schafberg. Von hier aus steil runter nach Hausen am Tann und wieder durch ein einsames Seitental Richtung Plettenberg, wo wir über den Eselsteig wieder oben ankommen.  Auf demselben Wegerl wie morgens klettern wir runter nach Dotternhausen und sieh mal an, wie nett, ein Bach direkt am Weg lädt ein, die lehmigen Wanderschuhe wieder piksauber zu waschen.

Herrliche Sonntagstour mit reichlich Abwechslung und vielen neuen Wegen, 7 Stunden unterwegs.

Im Donautal

Sommeranfang im Däle

Eine feine Wandertour von Hausen im Tal zwischen den Kletterfelsen Hausner Zinnen hindurch und dann auf die Lenzenfelsen. Es ist zwar kalt, windig und immer wieder mal kurz am nieseln, aber im Kalender steht ja Sommer und daher wird erstmal in Neumühle im Biergarten was zur Erfrischung geordert. Kaum zu glauben, die haben hier in der Wildnis tatsächlich König Ludwig Dunkel wie im schönsten Bayern!
Der Weiterweg: Hoch an die Falkenwände, über den Schaufelsen und weiter oben am Trauf entlang bis zur Ruine Hausen auf dem Dachstein. Unterwegs gibts immer wieder Akelei in den abenteuerlichsten Farben zu bewundern. Von der Ruine gibts ein steiles Weglein runter mit Höhlenbesichtigung unterwegs. Den gemütlichen Feierabendkaffee im Bahnhöfle können wir leider vergessen, die Schwäbische Bewirtung klappt nicht, wie schon so oft.
Tolle Sontagswanderung, 5 Stunden mit reichlich Blumenbesichtigung unterwegs.

Am Kapf

Die Freitagabends Laufrunde hatte doch noch paar unerwartete Überraschungen auf Lager, sah erst gar nicht so aus. Hinter Wurmlingen auf der Wegtafel eine feine Runde ausgeguckt, mal anders rum als sonst, aber klar, den Weg gabs entweder noch nie oder gibts schon lang nicht mehr. Nach etwas Sucherei und Rumstolpern am Hang war doch noch ein völlig neues Steiglein bis hoch auf den Kapf gefunden! Dazu ein Schwarzspecht, ganz aus der Nähe, klasse der Vogel. Einen weiteren Geocache mitten im Wald gefunden und dann schließlich die neue Bildtafel mit Alpenpanorama oberhalb der Nonnenhöhle. Na sowas!

Auf der Schwäbischen Alb

Donnerstag, 13.05.2010 – Vatertag

Total verregnet, no comment.
Überhaupt, Vatertag, so ein Quatsch … Alibi zum Kollektivbesäufnis.

Freitag, 14.05.2010 – Himmelberg

Baar wär heute richtiger als Schwäbische Alb. Start in Esslingen an der Grillhütte, erst matschiger und danach verlorener und bald wiedergefundener Waldweg nach oben, dann immer an der Steilkante entlang, zuletzt durch ein Bärlauchmeer bis zum Himmelberg bei Öfingen. Rückweg nach Bachzimmern durch das schöne Ippinger Tiefental und weiter ein abenteuerliches Waldpfaderl zurück zum Grillplatz. Etwas zähe Latscherei, Gehzeit ca. fünf Stunden.

Samstag, 15.05.2010 – Plettenberg

Von Roßwangen an der Nordseite des Plettenberges über ein steiles Wegerl auf halbe Höhe, zuletzt auf dem Eselsteig bis oben, wo die Sicht hier oben auf Höhe 1002 keine 50 Meter beträgt. Aus dem  Steinbruch in der Nähe dringen seltsame Geräusche und viel Maschinenbetrieb, aber niemand zu sehen. Wie auf Raumstation Beta12 so unheimlich. Wir laufen vorbei am Gespaltenen Fels rüber zum Wenzelstein und drehen kurz vorm Lochenstein um wieder runter zum Ausgangspunkt. Klasse Runde mit viel Matsch und Nebel, aber wenig Aussicht. Wird wiederholt bei schönem Wetter, das is mal klar.
Trotz widrigem Wanderwetter: sieben Stunden Spaßlaufen.

Sonntag, 16.05.2010 – Lochenstein

Die Fortsetzung von gestern: Der Lochenstein. Die Schwäbische Alb hat hier über viele Kilometer hin eine markante Abbruchkante nach Norden mit fantastischen steilen Felsgebilden. Heute biegen wir vom Hörnle ab nach unten, auf einem steilen Zickzack Wegerl und durch abenteuerlichen Wald runter bis Weilstetten. Lecker Kaffitrinken? Ne, tote Hose hier unten, armes Schwabenland, aber wenigstens die Bürgersteige sind zum Gehen runtergeklappt. Dann mal hoch auf den Lochenstein. Der Weg ist klasse, steil und auf dem Lochen fängts auch passend zur übrigen Szenerie an zu regnen. Der Rückweg über das Hörnle führt uns über weit ausgedehnte Wiesen und ständig an der Albkante entlang und verhilft mit dem nassen Gras den Lehm von den Schuhen zu laufen. Sechs Stunden Wanderspaß. Hach!

Das verlängerte Wochenende hats wieder in sich gehabt. Den Donnerstag streichen wir wettertechnisch mal aus dem Kalender, aber Extrem-Relaxing muß vielleicht auch mal sein. Und der Rest: teils Wasser von oben, immer Matsch unter den Schuhen und viel viel Gegend zum Staunen und Gucken.

Auf der Schwäbischen Alb

Samstag, 08.05.2010 – Hossingen

Für den Samstag steht wieder mal Wandern auf dem Programm. Mir fällt noch eine nette Strecke auf der Alb ein, die Hossinger Leiter. Mit Regenzeug im Rucksack steigen wir den Felsenweg runter bis Lautlingen immer entlang eines Wildbaches, der unten in die Eyach mündet. Um die Sache heute etwas auszudehnen, besuchen wir noch den Ochsenberg (Kaffitrinken), runter nach Margrethausen und wieder hoch über eine schöne Wacholderheide nach Burgfelden bis zur Ruine Schalksburg. Und immer schön an der Albkante entlang, die hier besonders steil ist und tolle Ausblicke bietet. Die gelegentlichen Schauer sind ab hier vorbei und bei schönstem Wetter nehmen wir den Weg durch Laufen hoch zum Gräbelesberg, der durch seine wilden Felsgebilde auffällt. Von hier aus zurück nach Hossingen und auf dem Heimweg besuchen wir noch eins der vielen Bäche hier zum traditionellen Wanderschuhwaschen. Gehzeit ca. acht Stunden, so eine klasse Tour!

Sonntag, 09.05.2010 – Bachzimmern

Also Schwäbische Alb stimmt heute mal nicht, wir wandern nämlich heute ab Möhringen auf einem kleinen Waldpfaderl oberhalb des Kühltales in Richtung Bachzimmern. Dort gibts nämlich eine Kneipe mit einem richtig schönen Biergarten draußen. Lecker Kaffi trinken, dazu gibts hausgemachte Donauwellen und endlich auch wieder bisle Regen von oben. Der Rückweg führt erst am Lindenhof vorbei und bietet anschließend noch eine extra Waldrunde oberhalb des Krähenbachtales wieder zum Parkplatz. Nach dem Schuhwaschen, heute im Krähenbach daselbst, fängts richtig dolle an zu regnen. Das war ein Timing heute! Gehzeit ca. sechs Stunden.

Bewertung: Klasse Touren bei durchwachsener Wetterlage mit reichlich frischem Grün draussen!

Im Regenwald

Einmal vom Konzenberg eine große Runde durch den Möhringer Wald und zurück heute, eine feine und klitschnasse Laufrunde. Hat zwar Bindfäden geregnet, aber meine neue Regenjacke hat den Schnürlregen komplett draußen gelassen. Endlich ne gscheite Regenjacke, die nix wiegt und tatsächlich dicht ist. Zwei Laufstunden vom Feinsten im dichten Mairegen.

So ein nasser Maianfang

Zwei Laufrunden

Samstag, 01.Mai
Am Nachmittag noch eben nach Gosheim, eine nasse und windige aber feine Runde durch den Regenwald über den Hohenberg und den Lemberg mit den Nordic Walking Stäbchen. Die Aussicht hält sich in Grenzen aber die Runde macht viel Spaß nach der Rumhockerei auf dem Sofa. Zwei Stunden mit reichlich Tempo.

Sonntag, 02.Mai
Sieht kaum anders aus als gestern, nur noch verregneter. Am Nachmittag um fünf starten wir in einer Regenpause durch, vom Rabental in der Möhringer Vorstadt hoch in den Tuttlinger Wald, runter durchs Duttental bis in die Pizzeria Adriatica. Ausgiebige Völlerei, danach auf dem Rückweg noch ein neues Waldpfaderl vom Feinsten entdeckt. Na prima, dem Sauwetter auch heute wieder zwei Stunden Laufspaß abgewonnen.

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