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andi's lustige abenteuer

Archiv: Oktober 2012

Auf dem Heuberg

Westerberg

Kleine Wandertour am Nachmittag muß heut sein, um den schönen Rest vom Winteranfang noch mitzunehmen. In Reichenbach auf dem Heuberg gehts los. Erstmal durch den Wald auf die Alb hoch und dann immer schön am Trauf entlang bis zum Tannenfels, hier gibts nette Aussicht nach Nusplingen runter, die ganze Gegend hier heißt Westerberg und hat einen geologischen Lehrpfad, wo einige Tafeln über die Entstehung der Alb hier berichten. Es gibt auch noch einen Klopfplatz, wo jeder Hobbygeologe mit dem mitgebrachten Hämmerle seine persönlichen Urzeitfunde aus dem Gestein klopfen kann.

Unterwegs ist alles geboten vom warmen und sonnigen Südhang bis zu frostig gefrorenen Waldwegen an den Nordhängen. Einmal irgendwo verlaufen gehört dazu, doch das Navi im Rucksack weiß den Weg. Die Sonne verschwindet schon kurz nach vier irgendwo bei Bubsheim auf der anderen Talseite. Abstieg nach Reichenbach, Feierabend, schön wars wieder mal [14km].

Winteranfang auf der Alb

Im Ursental

Also das mit Homeoffice, so wie gestern, das lassen wir heut mal bleiben. Morgens wird das Autole aus dem Eis befreit und wir fahren zu einer Wandertour nicht weit weg, nur bis zum Aggenhausener Skihang. Hier fängt das schöne Ursental an, wir haben einen Pullover, eine lange Hose und eine Jacke mehr an als am letzten Wochenende und laufen ins Tal rein; die erste Abzweigung links führt hoch auf die Wacholderheide beim Kraftstein.

Oben auf der Heide steht eine Schafherde etwas einsam zwischen den Sträuchern rum und gräbt nach Futter. Die sind immerhin gut angezogen, sonst wärs etwas frisch heute. Weiter bis zur Ruine Bräunisburg, dann ziemlich rutschig runter ins Ursental. Wir laufen das Tal hochwärts bis zum Skihang, das reicht mal für den Anfang.

Das Wanderprogramm im Oktober könnte nicht kontrastreicher sein. Vor einer Woche noch Radeln im T-Shirt und kurzer Hose und heut zu Fuß im tiefen Schnee unterwegs.

Homeoffice

Die eiskalte weisse Tragödie da draussen war ja abzusehen. Wir ham hier in der Gegend schließlich mindestens fünf Monate Winter, irgendwann fangen die halt mal an. Vor nur einer Woche, kaum zu glauben, trotzdem wahr, war noch goldenes T-Shirt Wetter zum Radeln und Wandern, eine glückliche und scheinbar endlose Zeit. Die Wahrheit holt einen, wie immer, schneller ein als frau es wahrhaben will. Die Blätter von Nachbars Zwetschgenbaum sind noch nicht mal ganz runter und doch ist schon alles weiß heute. Dann also mal los in die Langehosen-, Dickejacken-, Warmemützen- und Glühweinsaison.

Erster Trost: Oktoberschnee hält [auch hier] nicht allzu lange. Um dem Anfangsfrust etwas zu entgehen, ist heute statt Schneeregenwandern nur Crosstrainer angesagt, Homeoffice sozusagen.

Auf dem Lemberg

Kurze und relaxte Runde oberhalb von Gosheim am Albrand entlang. Start am Lemberg Parkplatz, erst durch den Wald zum Oberhohenberg bei Deilingen und auf dem Rückweg noch kurz auf den Lemberg, da steht zwar ein markanter Aussichtsturm, aber oben gäbs eh nix zu sehen, den Aufstieg auf das Blechgestell bei diesem Nebel hier kann ich mir also sparen. Niemand sonst scheint unterwegs zu sein. Netter Einstieg ins Wochenende [7km].

Feierabendrunde 58/2012

Trossingen

Es gibt was zu erledigen in Trossingen, danach bietet sich noch eine Runde im schönen Deisslinger Wald an, der ist nämlich gleich dahinter und mir außerdem noch immer etwas fremd. Es gibt heute fürs Mountainbike ein paar neue Waldwege, sogar schmale Trails gibts dort, dann wieder zurück durch Trossingen, vorbei am Gaugersee [See ist ein tapferes Wort für diesen Tümpel] und von hier aus direkt in den Spaichinger Wald. Noch eine Viertelstunde bis heim und gut für heute, war prima dank des lauwarmen Herbstwetters, bei dem heute Fahren im T-Shirt nicht zu kalt ist [30km].

Feierabendrunde 57/2012

Auf dem Klippeneck

Reichlich Hochnebel gibts hier vormittags am Albrand und es ist auch dementsprechend kalt, aber mittags lichtet sich der Nebel komplett und der schicke blaue Himmel zeigt sich. Es reicht am Nachmittag zu einer schönen Tour mit dem Mountainbike durch den Wald nach Denkingen, Gosheim, hoch aufs Klippeneck. Die Waldwege sind gut zu fahren und fast trocken. Weiter zum Dreifaltigkeitsberg, bisle in die Ferne gucken und chillen. Tolle Beleuchtung hats heut. Der Weg runterwärts ist kurz und schnell, ohne Windjacke wärs wirklich nicht mehr schön.

Relaxte Ausfahrt mit ein paar Höhenmetern und viel Ruhe im Wald.

Auf der Alb

Von Schlatt nach Ringingen

Der Sonntag verspricht ja wettermäßig richtig gut zu werden. Wir wollen was auf der Schwäbischen Alb wandern und fahren früh los nach Schlatt, parken das freundliche Autole an der Friedhofskapelle und laufen los. Erstmal gehts bergauf bis an die Albkante, die hier besonders ausgeprägt und steil ist. Oben angekommen nehmen wir den direkten Weg zur Salmendinger Kapelle auf dem Kornbühl, das ist ein auffälliger freistehender Hügel in der Landschaft. Kurzer Besuch oben, danach so geradeaus wie die Gegend halt zulässt nach Ringingen, wo wir eine gemütliche Bierpause in der Dorfkneipe machen. Hier ist gut was los, die scheinen gute Küche zu haben.

Wir nehmen den Rückweg unter die Füße, der ist ja nicht schwierig zu finden, einfach immer an der Albkante entlang, die sich hier einige Male hin und her biegt, bis wir in der richtigen Kurve den Abstieg nach Schlatt runter gefunden haben. Unterwegs ist die reichlich sonnige Herbstbeleuchtung im lichten Buchenwald wunderbar, könnte kaum schöner sein.

Und alles zusammen heute? Goldener Oktober mit allen Farben die man sich dazu vorstellen kann.

Herbst auf der Alb

Die Heubergrunde

Radfahren ist heute dran. Wir wollen das schöne und warme Herbstwetter unbedingt nochmal ausnutzen. Die mittlere Heubergrunde hat da sicher genug zu bieten. Erstmal bis Frittlingen hochkurbeln, dann weiter nach Wilflingen, Ratshausen, Hausen am Tann. In Tieringen entscheiden wir uns für den Weiterweg nach Digisheim und Nusplingen. Pause im Nusplinger Karpfen, der Wirt ist etwas entsetzt daß wir draussen sitzen wollen, danach aber doch ganz freundlich, er ist ja Grieche und freut sich vielleicht über deutsche Euro?

Weil wir so früh dran sind fahrn wir weiter nach Bäratal, Fridingen, Mühlheim. Das Lippachtal ist wegen einer Baustelle gesperrt, deshalb in Stetten die Nebenstrecke hoch nach Mahlstetten. Blöde Idee war das, mit dem Radl wären wir sicher überall auch zu Fuß durchgekommen und hier auf der schmalen Nebenstrecke fährt jeder, der ein Auto besitzt, heute hoch oder runter.

Von Mahlstetten gehts weiter zum Aggenhausener Skihang, runter nach Dürbheim und noch ein paar Kilometer bis heim. Feine Tour [81km] !

Auf dem Balkon

Morgens bei schönem Wetter ist es interessant auf dem Balkon. Die Sonne scheint rein was sie nur kann, meistens bleibt das leider verborgen weil frau sich um diese Zeit längst den Hintern auf dem Bürostuhl platt drücken darf. Am Wochenende sieht die Welt auf dem Balkon etwas freundlicher aus. Die Spinne, die sich ohne Nachfrage hier eingemietet hat, ist unermüdlich. Füttern tun wir sie nicht, sie hat die Sache allein im Griff und hat anscheinend jeden Tag ein neues Netz gespannt.

Der Rest der Kapuzinerkresse scheint sich um den Herbst auch nicht zu scheren und die Petunien in der windgeschützten Ecke sehen sowieso besser aus als je zuvor in diesem Jahr.

Im Donautal

Vom Hausener Bahnhöfle zum Rauhen Stein

Heut nachmittag gibts mal wieder eine kurze und nette Wanderung im Däle. Das Donautal hat sich ja derzeit mit den Herbstfarben richtig schick gemacht. Start im Hausener Bahnhöfle, der Wanderweg geht gleich hinterm Haus los in den Wald hinauf zum Schloss Werenwag. Es ist sommerlich warm, besonders hier auf der Südseite ist die lange Hose nicht angebracht aber wer rechnet mit sowas mitten im Oktober?

Kurzer Besuch mit Aussicht am Korbfelsen, weiter am Finstertal vorbei, über den Eichfelsen mit seiner Postkartenaussicht zum Rauhen Stein. Gemütliche Bierpause beim Theo, der hat das Wanderheim in nur einem Jahr ganz schön aufgemöbelt, Respekt! Der optionale Rückweg auf der anderen Talseite über den Wildensten fällt aus, beeilen muss ja heute nicht sein, deshalb auf demselben Weg wieder zum Bahnhöfle zurück.

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